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Veröffentlicht am 08.09.2024

Unterhaltsam!

Die Blütenfreundinnen
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Die Blütenfreundinnen von Ellen Martin ist der erste Band um die Freundinnen Kristin, Lena, Nicole und Antonia.
Kristin, Lena und Nicole treffen in München am Bahnhof aufeinander. Da die Bahn streikt, ...

Die Blütenfreundinnen von Ellen Martin ist der erste Band um die Freundinnen Kristin, Lena, Nicole und Antonia.
Kristin, Lena und Nicole treffen in München am Bahnhof aufeinander. Da die Bahn streikt, teilen sich die drei Frauen einen Mietwagen, um Richtung Hamburg zu fahren. Die drei Frauen verstehen sich auf der Fahrt so gut, dass sie beschließen, sich öfters zu treffen. Die Runde wird durch Nicoles Schwägerin Antonia komplettiert. Antonia, die durch den Seitensprung ihres Lebensgefährten, momentan in einer Krise steckt, freut sich über die Ablenkung durch die drei anderen Frauen. Als sie entdeckt, dass ihr Exfreund im Lotto gewonnen hat, beschließt sie das Geld einfach selbst zu behalten. Aber ob das gut gehen kann? Als die anderen drei davon erfahren, beschließen sie ihr zu helfen und schmieden gemeinsam einen Plan.
Die Geschichte um die vier Freundinnen hat mir gut gefallen. Allerdings ist der Handlungsstrang manchmal etwas durcheinander. Es wird abwechselnd aus der Sicht der vier Frauen erzählt und das ist anstrengend zu lesen. Die Frauen halten zusammen, obwohl sie sich erst kennengelernt haben und verstehen sich auch auf Anhieb. Das ist alles fast zu schön, um wahr zu sein. Kann eine Zweckgemeinschaft tatsächlich zu einer richtigen Freundschaft führen? Die vier haben alle ihre Päckchen zu tragen und daher gibt es in den Fortsetzungsromanen auch noch mehr von den vieren zu lesen. Man darf also gespannt sein.

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Emotionales Familiengeschichte!

Der Morgen nach dem Regen
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Der Morgen nach dem Regen von Melanie Levensohn ist ein fesselnder Roman über eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung.
Johanna erbt das Haus ihrer Tante Toni in St. Goar am Rhein. Jahrelang lebte sie ...

Der Morgen nach dem Regen von Melanie Levensohn ist ein fesselnder Roman über eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung.
Johanna erbt das Haus ihrer Tante Toni in St. Goar am Rhein. Jahrelang lebte sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter in New York. Beruflich war sie für die Vereinten Nationen für humanitäre Einsätze wochenlang im Ausland. Durch die langen Abwesenheiten ging ihre Ehe in die Brüche und der Kontakt zu ihrer Tochter litt auch darunter.
Nachdem Johanna jetzt in Rente gegangen ist, zieht sie in das Haus ihrer Tante in Deutschland. Sie möchte einen Neuanfang wagen.
Ihre Tochter Elsa arbeitet inzwischen als Anwältin am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Als sie an Burnout erkrankt, beschließt sie, eine Auszeit in Deutschland zu nehmen. Sie reist nach St. Goar und hofft dort wieder gesund zu werden. Doch kaum treffen Mutter und Tochter aufeinander, brechen alte Wunden wieder auf und Johanna beschließt, dass es Zeit ist, ihrer Tochter ein schwerwiegendes Geheimnis zu offenbaren. Aber ob es möglich ist, nach all den Jahren eine Versöhnung herbeizuführen?
Ein Roman, der die Zerrissenheit zwischen Berufung und Familie verdeutlicht und wie schwierig es manchmal ist, seine Gefühle zu offenbaren.
Das Buch liest sich fast von selbst. Die Geschichte erzählt abwechselnd aus der Sicht von Johanna und Elsa. Immer wieder reisen wir dabei in die Vergangenheit und erleben Geschichten aus der Kindheit von Elsa, aber auch von den beruflichen Einsätzen Johannas. Man kann sich sehr gut in Johanna und Elsa hineinversetzen. Beide wurden in der Vergangenheit vom jeweils anderen enttäuscht. Das hat beide nachhaltig geprägt und so glauben die beiden nicht wirklich, dass eine Versöhnung möglich ist.
Mich hat das Buch sehr beeindruckt und auch Johannas humanitäre Arbeit fand ich bewundernswert. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Ein großartiges und sehr emotionales Buch!

Die Frauen jenseits des Flusses
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Die Frauen jenseits des Flusses von Kristin Hannah ist ein Roman über den Vietnamkrieg.
Die junge Krankenschwesterschülerin Frances McGrath hat für ihren weiteren Lebensweg noch keine Pläne. Heiraten und ...

Die Frauen jenseits des Flusses von Kristin Hannah ist ein Roman über den Vietnamkrieg.
Die junge Krankenschwesterschülerin Frances McGrath hat für ihren weiteren Lebensweg noch keine Pläne. Heiraten und Kinder kriegen hat für sie noch keinen Reiz. Als ihr Bruder Finley nach Vietnam in den Krieg zieht, beschließt sie sehr spontan und zum Entsetzen ihrer Eltern, ihm zu folgen. In Vietnam trifft sie auf die Grausamkeiten des Krieges und erkennt, dass sie darauf niemand vorbereitet hat. Doch sie lernt schnell und wächst über sich hinaus.
Auf das, was sie aber nach ihrer Rückkehr in Amerika erwartet, ist sie nicht vorbereitet.
Dieses Buch ist eines meiner Lesehighlights für 2024, vielleicht sogar das Lesehighlight! Meine Kenntnisse über den Vietnamkrieg waren eher mäßig, daher hatte ich schon etwas Nachholbedarf und ich habe einiges in diesem Buch erfahren. Ich war entsetzt, über das was ich gelesen habe. Schonungslos berichtet Kristin Hannah von der Arbeit der Krankenschwestern und Ärzte in Vietnam. Was mich aber auch entsetzt hat, war das, was Frances erwartet, als sie nach zwei Jahren aus Vietnam zurückkehrt. Ein großartiges Buch, welches die Leistungen der Krankenschwestern in Vietnam würdigt und uns erkennen lässt, was diese geleistet haben. Auch Frauen können Helden sein! Was für eine großartige Aussage!

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Den Körper ganz neu spüren!

9 Grad
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Neun Grad hat das Wasser, als Josie sich zum ersten Mal in den Fluss wagt, um ihrer schwerkranken Freundin Rena einen Wunsch zu erfüllen. Vielleicht betäubt der Kälteschmerz ja auch die Angst, sie zu verlieren. ...

Neun Grad hat das Wasser, als Josie sich zum ersten Mal in den Fluss wagt, um ihrer schwerkranken Freundin Rena einen Wunsch zu erfüllen. Vielleicht betäubt der Kälteschmerz ja auch die Angst, sie zu verlieren. Doch was Josie dann erlebt, übersteigt alles, was sie sich erhofft hat. Beim Eisbaden spürt sie sich zum ersten Mal selbst, erlebt ihren Körper, mit dem sie immer gehadert hat, ganz neu. Und noch etwas ist neu: ihre Beziehung zu Lee, en sie über Tinder kennengelernt hat. Doch Lee kämpft mit seinen eigenen Dämonen, ist depressiv. Was bedeutet das für ihre Liebe – und was machen Grenzerfahrungen mit Einem? Elli Kolb erzählt es in ihrem bewegenden Roman.
Josie und Rena sind beste Freundinnen. Nur aus diesem Grund erfüllt Josie den Wunsch von Rena und geht mit ihr im Fluss schwimmen. Nach dieser Erfahrung zieht es sie immer wieder zum Schwimmen an den Fluss. Sie wird richtig süchtig danach ihren Körper ganz neu zu spüren. Das wirkt sich auch auf die Beziehung zu Lee aus. Lee, den sie auf Tinder kennenlernt und bei dem sie es liebt, ihren Körper ganz neu zu spüren. Aber Lees Depressionen stehen zwischen den beiden. Ob sie es schaffen werden, diese Hürde zu überwinden? Als die todkranke Rena neue Wege geht, um ihr Leben neu zu ordnen, versteht auch Josie, dass sie sich mehr auf sich selbst konzentrieren muss, um ihr Innerstes zu finden.
Ein großartiges Buch, durch das ich geradezu geflogen bin. Es liest sich sehr flüssig und ist sehr modern geschrieben. Vor allem gefällt mir die Beschreibung der Gefühle, die Josie beim Baden im kalten Wasser hat. Man kann die innerliche Zerrissenheit von ihr sehr gut nachfühlen. Durch die Kälte spürt sie ihren Körper viel intensiver als jemals zuvor. Ich bin sehr begeistert! Da Josie immer mit ihrem Körper und ihrer Figur ein Problem hatte, bekommt sie so ein komplett neues Körpergefühl.
Wunderbares Buch und grandios geschrieben. Es hat großen Spaß gemacht es zu lesen!

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Genial geschrieben und unglaublich spannend!

Lupus
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Nach „Der Wald – Er tötet leise“ ist jetzt mit „Lupus“ der neue Thriller von Tibor Rode erschienen.
Bisher wurde in Deutschland noch kein Mensch von einem Wolf getötet worden. Bis jetzt…
Der Vater von ...

Nach „Der Wald – Er tötet leise“ ist jetzt mit „Lupus“ der neue Thriller von Tibor Rode erschienen.
Bisher wurde in Deutschland noch kein Mensch von einem Wolf getötet worden. Bis jetzt…
Der Vater von Tierärztin Jenny Rausch wird vermisst. Nur sein Jagdauto mit seinem Jagdhund Bruno werden nahe einem Hochsitz entdeckt. Was ist mit dem Jäger passiert?
Zur selben Zeit häufen sich Angriffe von Wölfen in dem Gebiet und weitere Jäger verschwinden. Die Kameras an einem wolfssicheren, KI gesteuerten Schutzzaun dokumentieren seltsame Daten. Staatsanwalt Frederik Bach beginnt in der Sache zu ermitteln. Sind die vermissten Jäger tatsächlich Wölfen zum Opfer gefallen, oder hat man es mit Mord zu tun?
Frederik und Jenny geraten in einen Strudel von Ereignissen und werden mit Geschehnissen der Vergangenheit konfrontiert, die bis in die Nazizeit zurückreichen. Jenny, die auch Fragen zu ihrer eigenen Vergangenheit sucht, bekommt die Antworten, die mit Geheimnissen der DDR-Diktatur zu tun haben und landet schließlich auf der gefährlichsten Insel der Welt.
Das Buch ist unglaublich spannend geschrieben. Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen und man kommt beim Lesen fast nicht zum Luft holen. Selten habe ich ein Buch mit solch einer Spannung erlebt. Ein Buch, dass so aktuell zu sein scheint, dass es einem die Sprache verschlägt. Ich liebe den Schreibstil von Tibor Rode und auch seine Recherchen zu dem Thema sind unglaublich. Sehr zu empfehlen!

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