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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2025

Ich träum mich nach Sternmoos

Eisbrechen für Anfänger
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Dies ist für mich das 3. Buch der Reihe, was ich nun gelesen habe.
Das Cover von Eisbrechen für Anfänger ähnelt den anderen der Reihe, diesmal sind Schlittschuhe und Handschuhe dabei, passt perfekt zur ...

Dies ist für mich das 3. Buch der Reihe, was ich nun gelesen habe.
Das Cover von Eisbrechen für Anfänger ähnelt den anderen der Reihe, diesmal sind Schlittschuhe und Handschuhe dabei, passt perfekt zur Geschichte, denn Jack ist der kanadische Neuzugang der Eishockeymannschaft und hat mit Weihnachten nicht viel am Hut. Ganz im Gegensatz zu Lena, die in ihr Heimatdorf zurückkehrt und die Weihnachtszeit bereits im November mit ihrer Freundin Gitti einläutet.
Lena habe ich direkt ins Herz geschlossen mit ihrer freundlichen, leicht hibbeligen, enthusiastischen Art. Die Idee zu ihrem neuen Modelabel feier ich sehr. Es passt so gut nach Sternmoos und auf den Weihnachtsmarkt. Bei Jack war ich mir zuerst nicht sicher, ob er zum Dorf passt, aber er ist ein absoluter Teamplayer, hat schnell Kontakt gefunden und sich auf charmante Art gut integriert.
Lara Amorellis Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen. Die Zitate zu Beginn jedes Kapitels stimmen in die Szene ein. Das ist eine tolle Idee und ich mag es sehr.
Schon jetzt, nach 3 von 5 Büchern, merke ich, wie gut die Absprache zwischen den 4 Autorinnen geklappt hat. Es ist toll, viele Szenen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben. Das schafft eine besondere Atmosphäre und wirkt sehr familiär, genau richtig für Sternmoos in der Vorweihnachtszeit.
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Grandios romantisch mit spicy Szenen

L'enfant terrible de Montréal
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Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich war gespannt, was Mrs Kristal für eine Geschichte geschrieben hat. Es war einfach top. Von Anfang an war ich mitten in der Geschichte, die ehrgeizige ...

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich war gespannt, was Mrs Kristal für eine Geschichte geschrieben hat. Es war einfach top. Von Anfang an war ich mitten in der Geschichte, die ehrgeizige Madeleine wirkt trotz konsequenter Berufswunschdarstellung sympathisch und weich. Seltsamerweise hat mich ihr Wunsch, kinderlos zu bleiben, nicht abgeschreckt. Ashby kommt ebenfalls wie der erwartete Jungspund rüber. Hitzköpfig und verspielt, jedoch auch mit konkreten Zukunftsvorstellungen, va was bzw. wer seine Frau später werden soll. Die Art, wie er über Mads redet, zeigt, dass er es durchaus ernst meint.
Zwei sympathische Protagonisten, viele romantische Gelegenheiten, etwas Eishockey, gehörig spicy Szenen, ein düsteres Familiengeheimnis, das es richtig spannend macht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und hätte noch stundenlang weiterlesen können.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Herrlicher Cosy Crime mit Dorffeeling und ernstem Hintergrund

Mordssingsang
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Auf dem Cover ist eine ältere Dame zu sehen, die herzhaft lacht. Mein Eyecatcher. Die anderen Cover der Reihe sind ähnlich aufgebaut, immer sitzt jemand an einem Tisch, sehr gelungen, denn das hat auf ...

Auf dem Cover ist eine ältere Dame zu sehen, die herzhaft lacht. Mein Eyecatcher. Die anderen Cover der Reihe sind ähnlich aufgebaut, immer sitzt jemand an einem Tisch, sehr gelungen, denn das hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert.
Dorfschnüfflerin Mary hat es mit den Ermordungen zweier Frauen zu tun. Beide waren gute Sängerinnen, die mit dem Dorfchor EsSingers beim Festival TRI-ART auftreten sollten.
Mary ist eine sehr agile Frau im besten Alter. Mit ihr wird es wohl nie langweilig. Dies ist mein erster Fall, den ich mit ihr gemeinsam lösen will, trotzdem habe ich nicht das Gefühl, dass ich die anderen Bände vorher dringend hätte lesen müssen, denn Marion Stadler erklärt schnell und kompromisslos wissenswerte Fakten aus der Vergangenheit. Die Dorfidylle ist zum Greifen nah, der gesprochene Dialekt angenehm zu lesen und nach anfänglichen Schwierigkeiten, zum Beispiel Oberrastschkathl, auch gut zu verstehen. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut, je länger die Lektüre dauert, umso weniger kann ich das Buch zur Seite legen.
Mir gefällt, wie Marion Stadler den ernsten Hintergrund der Morde in die Geschichte eingeflochten hat. Denn so wird mir bewusst, dass es sich genauso auch in meinem direkten Umfeld abspielen könnte. Es sensibilisiert. Gut gemacht!

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Sehr berührend geschrieben

Dein Echo in mir
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Soll man die Vergangenheit wirklich ruhen lassen?
Diese Frage stellen sich Fiona und Kian im 3. Teil der Reihe. Durch Fionas verstorbene Tante Orla sind die beiden auf ein Geheimnis gestoßen.
Emily Ferguson ...

Soll man die Vergangenheit wirklich ruhen lassen?
Diese Frage stellen sich Fiona und Kian im 3. Teil der Reihe. Durch Fionas verstorbene Tante Orla sind die beiden auf ein Geheimnis gestoßen.
Emily Ferguson beschäftigt sich hier mit einem sehr sensiblen Thema und zeigt verschiedene Standpunkte auf. Hier erkennt man sehr gut den Generationskonflikt. Vor allem Onkel Patricks Verhalten war so klassisch, dass es schon fast wieder interessant war.
Gleichzeitig lässt Emily Ferguson, Fiona und Kian sich mit ihrer persönlichen Vergangenheit beschäftigen. Während ich Fiona gut verstehen kann, zeitweise erkenne ich mich sogar selbst in ihr wieder, erscheint mir Kian zu blass. Ich erkenne kaum seine wirklichen Beweggründe und bleibe ihm so stets misstrauisch gegenüber. Das ist schade, denn so wirkt die Beziehung der beiden irgendwie hart auf mich.
Der Generationswechsel im Familienbetrieb, die Erwartungen auf beiden Seiten und das letztendliche Vorgehen hinterlassen auf beiden Seiten ihre Spuren.
Was ich wieder sehr genossen habe, ist das Feeling in der kleinen Küstenstadt, die Vorbereitungen auf und schließlich das große Fest samt Umzug.
Die Einbettung ins Reihen-Geschehen ist gut. Die Bände lassen sich unabhängig voneinander lesen, weil sie fast gleichzeitig stattfinden, jedoch glaube ich, dass die vorgegebene Reihenfolge besser eingehalten werden sollte.
Ein wirklich schöner Roman in einer kleinen, irischen Küstenstadt, wo jeder jeden kennt und Freundschaft großgeschrieben wird.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Auf ins stinkende Mittelalter

Zeitreise mit den Nepomuks - Zu den Rittern und Minnesängern ins Mittelalter
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Die vier Enkel von Opa Nepomuk reisen im 5. Teil dieser tollen Reihe ins Mittelalter und erleben ein aufregendes Abenteuer mit Rittern und Minnesängern.
Ritter sind bei vielen Kindern sehr beliebt, doch ...

Die vier Enkel von Opa Nepomuk reisen im 5. Teil dieser tollen Reihe ins Mittelalter und erleben ein aufregendes Abenteuer mit Rittern und Minnesängern.
Ritter sind bei vielen Kindern sehr beliebt, doch nur wenigen ist bewusst, wie es vermutlich wirklich in dieser Zeit die Lebensbedingungen waren.
Heidi Troi räumt mit einigen Fehlinformationen auf, ohne die Kinder total zu erschrecken, eher im Gegenteil, denn durch die spannende Zeit, die die 4 Nepomuks erleben, lernen sie kritisches Hinterfragen. Natürlich sind bei uns die Straßen sauber, aber warum beispielsweise?
Ich mag die unkomplizierte Art, wie Heidi Troi Historisches aus Südtirol nahe bringt.
Hier ist es der Minnesänger Oswald von Wolkenstein. Im Anhang finden sich Hinweise zu Ausflugsmöglichkeiten, wo von Wolkenstein gelebt hat und begraben ist. Eine tolle Möglichkeit das Gelesene zu festigen, denn welches Kind findet es nicht spannend, die Stufen hinaufzulaufen, die vielleicht auch dieser Ritter erklommen hat.
Gerade wenn ein Urlaub in Südtirol ansteht, eine willkommene Vorbereitung bzw. auch als Schlecht-Wetter-Reserve gut geeignet.
Geeignet für das Lesealter 8-12, zum Vorlesen durchaus auch schon früher.

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