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Veröffentlicht am 07.12.2025

Atmosphärisch dichter und spannender Thriller

10 Stunden tot
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Wieder einmal hat es Stefan Ahnhem mit Band 4 der Thriller-Reihe um den Ermittler Fabian Risk geschafft, den Leser auf eine fordernde Reise, um nicht zu sagen Achterbahnfahrt, mitzunehmen und in den Bann ...

Wieder einmal hat es Stefan Ahnhem mit Band 4 der Thriller-Reihe um den Ermittler Fabian Risk geschafft, den Leser auf eine fordernde Reise, um nicht zu sagen Achterbahnfahrt, mitzunehmen und in den Bann zu ziehen.

Die Handlung erstreckt sich über mehrere Zeitebenen und springt in einem Höllentempo von einem Strang zum anderen. Man muss sehr gut aufpassen, um der Entwicklung der Geschichte folgen zu können. Es hilft, wenn man einen Überblick über das Ermittler-Team aus den vorherigen Bänden (1. Und morgen du, 2. Herzsammler, 3. Minus 18 Grad) hat. Sonst kann es leicht passieren, dass man einen wichtigen Hinweis überliest oder nicht richtig zuordnet.

Da auch Seiten an den Hauptfiguren zum Vorschein kommen, die die Haupthandlung nur bedingt beeinflussen, erhalten diese zusätzliche Tiefe, was sie sehr lebendig erscheinen lässt.

Der Autor versteht es gut, eine atmosphärisch dichte Szenerie aufzubauen, bei der man mit den jeweils handelnden Personen unmittelbar mitfiebert, mitunter selbst bei dem/n Mörder/n, speziell beim Würfler.

Auch wenn es bis zum Schluss spannend bleibt, find ich das Ende irgendwie unbefriedigend, weshalb es einen Stern Punktabzug von mir gibt.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Ein modernes Wintermärchen

Ein Geschenk von Bob
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Dritter und bisher letzter (Erwachsenen-)Band der Bob-Reihe. Bowen fasst einige wenige Szenen aus Bob, der Streuner und Bob und wie er die Welt sieht kurz zusammen (sodass man dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse ...

Dritter und bisher letzter (Erwachsenen-)Band der Bob-Reihe. Bowen fasst einige wenige Szenen aus Bob, der Streuner und Bob und wie er die Welt sieht kurz zusammen (sodass man dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen kann) und führt dafür (vornehmlich Weihnachts-)Szenen, die in den ersten beiden Bänden zu kurz kamen, näher aus.

Bowen beschreibt sehr nachvollziehbar seine Probleme, über die Feiertage zu kommen, und auch die sich wandelnde Stimmung seiner Kunden sowie ein paar spannende Vorfälle in dieser Zeit. Was sich unspektakulär anhört, resultiert in einem modernen, authentischen Weihnachtsmärchen ohne Kitsch, das mitunter an Dickens Eine Weihnachtsgeschichte erinnert.

Fazit: Wer ein wärmendes Weihnachtsbuch verschenken oder selbst lesen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten!

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Das Ende der Einsamkeit

Bob, der Streuner
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James, gerade der Obdachlosigkeit entkommen, schlägt sich als Straßenmusiker durch. Als er eines Abends einen abgemagerten, streunenden Kater vor seiner Tür findet, scheint er sein tierisches Ebenbild ...

James, gerade der Obdachlosigkeit entkommen, schlägt sich als Straßenmusiker durch. Als er eines Abends einen abgemagerten, streunenden Kater vor seiner Tür findet, scheint er sein tierisches Ebenbild zu treffen. Er päppelt den Streuner auf, und es entwickelt sich eine besondere Freundschaft. Kater Bob will nämlich keineswegs zurück in die Freiheit. So wie James dem Kater Bob seine Lebenskraft zurückgibt, so füllt das samtpfötige Wesen James' Leben wieder mit Sinn.

Von Beginn des Buchs an gefiel mir Bowens flüssiger Schreibstil. Immer wieder kommt eine Ehrlichkeit durch, die ich bewundernswert finde. Ich wusste nach spätestens der Hälfte des Buchs, dass ich diesem Buch die volle Punktzahl geben werde, was mich selbst überrascht hat.

Man erfährt so einiges über das Leben als Obdachloser/Drogensüchtiger/Straßenmusiker. Ich hätte erst nicht gedacht, dass die Geschichte so lebendig und spannend ist, aber der Autor hat doch so einiges zu erzählen, und das auf wunderbare Weise.

Die Liebe des Autors zu seinem Kater Bob sprüht aus jeder Seite, ohne kitschig zu wirken, was mich sehr berührt hat.

Man muss schon schlucken, wenn man anhand dieser Geschichte merkt, was es bedeuten kann, wenn jemand das Pech hat, bei der Geburt einfach ein schlechtes Kartenblatt abzubekommen. James, du sagst im Buch: „Ich war kein Sohn, auf den man stolz sein konnte.“ Nach Lesen deiner Geschichte kann ich dir versichern, dass deine Eltern sehr wohl Grund haben, auf ihren warmherzigen, integren und auch verantwortungsbewussten Sohn stolz zu sein. Und ich wette, sie sind es!

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Liebevoll gezeichnete Figuren und herrliche Situationskomik

Milchschaumschläger
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Nachdem Daniel in "Macho Man" die Liebe seines Lebens namens Aylin und ihre große türkische Familie kennenlernte und Aylin schließlich in "Der Boss" heiratete, geht es in "Milchschaumschläger" um ein neues ...

Nachdem Daniel in "Macho Man" die Liebe seines Lebens namens Aylin und ihre große türkische Familie kennenlernte und Aylin schließlich in "Der Boss" heiratete, geht es in "Milchschaumschläger" um ein neues Kapitel in ihrem Leben. Als Daniel die Chance bekommt, ein Café zu übernehmen, schmeißt er seinen Job in der Werbeagentur hin und wagt zusammen mit Aylin einen Neuanfang in der Gastronomie. Was dann folgt, ist nichts für schwache Nerven...

Ich habe so manche Situation genossen und herzhaft gekichert beim Lesen. Die Figuren sind derart warmherzig gezeichnet, dass man meint, sie zu kennen und zu mögen.

Im Vergleich zu den beiden Vorgängerbänden hat dieser Roman ein paar Längen, nichtsdestotrotz bereitete er mir viel Lesevergnügen und ich bin froh, Daniels und Aylins Geschichte weiterverfolgt zu haben.

Ein großes Kompliment im Übrigen an die Covergestalter. Das Cover sieht einfach edel aus und man hat beim Anschauen direkt einen Latte Macchiato-Geschmack im Mund. Außerdem entdeckt man bei jedem genauen Anschauen immer neue witzige Details, wirklich gelungen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Erfrischend-spannende Familien-Achterbahnfahrt

Der Boss
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Daniel und Aylin, die sich in „Macho Man“ kennen und lieben gelernt haben, wagen nun den großen Schritt: Ihre Hochzeit steht bevor. Es ist ein Heidenspaß und spannend zugleich zu erleben, welchen Herausforderungen ...

Daniel und Aylin, die sich in „Macho Man“ kennen und lieben gelernt haben, wagen nun den großen Schritt: Ihre Hochzeit steht bevor. Es ist ein Heidenspaß und spannend zugleich zu erleben, welchen Herausforderungen sich das Paar bei den Hochzeitsvorbereitungen angesichts der beiden verschiedenen Kulturen stellen muss.

Schon die Weihnachtsfest-Szene ziemlich am Anfang des Buches, die an Loriot erinnert, hat mich die Seiten nur so durchfliegen und Tränen lachen lassen!

Das Finale ist noch einmal überraschend spannend, und die Geschichte endet mit einem wunderbaren Schlusswort. Aber am wichtigsten ist: Die Witze sind nie respektlos. Man muss die Figuren einfach gern haben, was den Reiz der Geschichte ausmacht.

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