Atmosphärisch dichter und spannender Thriller
10 Stunden totWieder einmal hat es Stefan Ahnhem mit Band 4 der Thriller-Reihe um den Ermittler Fabian Risk geschafft, den Leser auf eine fordernde Reise, um nicht zu sagen Achterbahnfahrt, mitzunehmen und in den Bann ...
Wieder einmal hat es Stefan Ahnhem mit Band 4 der Thriller-Reihe um den Ermittler Fabian Risk geschafft, den Leser auf eine fordernde Reise, um nicht zu sagen Achterbahnfahrt, mitzunehmen und in den Bann zu ziehen.
Die Handlung erstreckt sich über mehrere Zeitebenen und springt in einem Höllentempo von einem Strang zum anderen. Man muss sehr gut aufpassen, um der Entwicklung der Geschichte folgen zu können. Es hilft, wenn man einen Überblick über das Ermittler-Team aus den vorherigen Bänden (1. Und morgen du, 2. Herzsammler, 3. Minus 18 Grad) hat. Sonst kann es leicht passieren, dass man einen wichtigen Hinweis überliest oder nicht richtig zuordnet.
Da auch Seiten an den Hauptfiguren zum Vorschein kommen, die die Haupthandlung nur bedingt beeinflussen, erhalten diese zusätzliche Tiefe, was sie sehr lebendig erscheinen lässt.
Der Autor versteht es gut, eine atmosphärisch dichte Szenerie aufzubauen, bei der man mit den jeweils handelnden Personen unmittelbar mitfiebert, mitunter selbst bei dem/n Mörder/n, speziell beim Würfler.
Auch wenn es bis zum Schluss spannend bleibt, find ich das Ende irgendwie unbefriedigend, weshalb es einen Stern Punktabzug von mir gibt.