"Wir sind erste Klasse! Es rappelt in der Kiste" ist ein schönes Buch mit einer süßen Geschichte.
Die Handlung ist kindgerecht und einfach gehalten: Betti hat eine Maus mit in die Schule gebracht, die ...
"Wir sind erste Klasse! Es rappelt in der Kiste" ist ein schönes Buch mit einer süßen Geschichte.
Die Handlung ist kindgerecht und einfach gehalten: Betti hat eine Maus mit in die Schule gebracht, die mitten im Unterricht ausbüxt. Die ganze Klasse muss sie also wiederfinden.
Der Schreibstil ist sehr gut für Leseanfänger geeignet. Es gibt kurze, simpel aufgebaute und sehr "konkret" Sätze. Mit gefällt besonders, dass die Zeilen kurz gehalten sind und längere Sätze so getrennt werden, dass die Satzteile gut erfassbar bleiben. Zum Beispiel "Betti rennt die Treppen rauf // ins Klassenzimmer."
Das Buch ist durchgehend mit bunten, süßen Bildern illustriert. Am Ende jedes Kapitels gibt es ein Rätsel. Diese sind abwechslungsreich und nicht alle Leseübungen; es gibt auch einige Suchbilder.
Das Niveau ist passend für Kinder in der zweiten Hälfte der ersten Klasse. Für meinen Zweitklässler ist die Geschichte allerdings schon ein bisschen zu simpel.
Ich bin von diesem Buch positiv überrascht und habe die Geschichte wirklich sehr genossen.
Die Handlung ist originell, mit einer unerwarteten Tiefe. Es geht um ein tapferes Mädchen, eine wertvolle Münze, ...
Ich bin von diesem Buch positiv überrascht und habe die Geschichte wirklich sehr genossen.
Die Handlung ist originell, mit einer unerwarteten Tiefe. Es geht um ein tapferes Mädchen, eine wertvolle Münze, einen Aristokraten, der versucht, den Reichtum seiner Familie wiederherzustellen, und eine alte, verborgene Ballade, die den Schlüssel zu allem birgt.
Die Geschichte ist spannend und zugleich ein bisschen traurig. Die Protagonistin Bo muss das Rätsel der Münze lösen, bevor der alte Muncaster sie einholt. Zur gleichen Zeit zieht ihr Bruder in den Krieg, was schließlich zu seinem Tod führt. Als die Macht der Münze deutlich wird, steht Bo vor einem Dilemma: Soll sie die Prophezeiung der alten Ballade erfüllen oder versuchen, die Macht der Münze zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen?
Die Handlung ist für ein Kinderbuch überraschend komplex. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben konkurrierende Wünsche und Ziele, auch die "Bösen".
Das Buch behandelt die Themen Tod und Verlust auf einer einfühlsame Art und Weise. Die Botschaft, dass "was man liebt, kann man nicht verlieren", ist so schön und zutiefst traurig.
Dass eine dreizehnjährige plötzlich magische Kräfte entdeckt ist nun in der Jugendliteratur inzwischen fast Standard. In diesem Buch verfügt Lucia, die Protagonistin, über Feuermagie.
Die Handlung ist ...
Dass eine dreizehnjährige plötzlich magische Kräfte entdeckt ist nun in der Jugendliteratur inzwischen fast Standard. In diesem Buch verfügt Lucia, die Protagonistin, über Feuermagie.
Die Handlung ist interessant und spannend: Lucia wird von gefährlichen Nebelwesen gejagt, flieht in ein verborgenes Feuerland und versucht, die Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit aufzudecken.
Das Magiesystem finde ich gut ausgearbeitet und auch die Symbolik ist interessant.
Allerdings empfinde ich den Schreibstil als etwas oberflächlich und distanziert, sodass es mir schwerfiel, mich wirklich in die Protagonistin hineinzuversetzen. Auch der Anfang finde ich etwas trocken: Es werden viele Hintergrundinformationen vermittelt, es gibt einfach zu viel Weltaufbau und nicht genug Geschichte.
Dennoch gibt es viele Passagen, in denen die Handlung richtig spannend wird. Für ein Jugendbuch finde ich diese Geschichte ganz ok, aber auch nichts Besonderes. Daher: 3 Sterne.
Das Buch sah vielversprechend aus, war aber letztendlich nicht ganz mein Fall. Ich denke, dieses Buch ist eher für Teenager geeignet, da mir die Charaktere und Beziehungen zu unreif erschienen.
Der Schreibstil ...
Das Buch sah vielversprechend aus, war aber letztendlich nicht ganz mein Fall. Ich denke, dieses Buch ist eher für Teenager geeignet, da mir die Charaktere und Beziehungen zu unreif erschienen.
Der Schreibstil war in den ersten Kapiteln in Ordnung, wurde aber nach einer Weile nervig. Die Geschichte wird aus Jaras Sicht erzählt, dennoch gibt es immer wieder „Kommentare” in ihrer Erzählung. Zum Beispiel sagt sie oft etwas und fragt dann: „Warum habe ich das gesagt?” Die Stimme wirkte sehr jugendlich.
Die Beziehung zwischen Jara und Aidan fühlt sich auch ein bisschen wie eine erste Liebe an. Jara verliebt sich praktisch in den ersten Mann, den sie sieht. Er ist besitzergreifend und ignoriert sie, wenn sie ihm sagt, er solle gehen, packt sie und küsst sie, obwohl er weiß, dass sie keine Erfahrung mit Männern hat.
„Ich hasse es, so unerfahren zu sein.“
„Ich liebe es.“
Er kommt und geht ohne Erklärung, taucht zufällig auf und kontrolliert, wie sich ihre Beziehung entwickelt. Es stört mich nicht, dass manche Leser diese Art von Geschichte mögen, aber ich persönlich halte das nicht für ein Zeichen einer gesunden Beziehung. Es wirkt bestenfalls rücksichtslos, schlimmstenfalls manipulativ und kontrollierend.
Es gibt eine Szene, in der er sie badet und ihr die Haare wäscht, was eher so wirkt, als würde der Autor versuchen, den „perfekten Mann“ zu erschaffen, als dass es tatsächlich zur Geschichte passt.
Es gibt einige spicy Szenen, aber sie folgen alle dem gleichen Muster: „Bitte fick mich“, „Ich habe Angst, die Kontrolle zu verlieren und dir wehzutun“, „Aber ich vertraue dir!“
Es gibt einen seltsamen Wettbewerb mit der Ex, der unbegründet ist. Bitchy Mädchen, die sich um einen Mann streiten, wirken in der heutigen Zeit unaufgeklärt.
Die Weltgestaltung ist minimal. Die Prämisse ist interessant, wird aber nie weiter ausgeführt. Wir wissen nichts über die sozialen Strukturen, die Politik oder die Wirtschaft. Wir wissen, dass die Kinder das Kämpfen lernen, aber nicht, wozu. Wir haben einen Staat, der nur aus Frauen besteht, doch dies dient keinem tatsächlichen Zweck in der Handlung oder der Weltgestaltung, außer um das Handlungselement des Reproduktionszentrums zu ermöglichen. Es gibt Magie, aber auch hier scheint es eher ein Mittel der Handlung zu sein, um Aidens Angst vor dem Kontrollverlust zu rechtfertigen. Es gibt keine Erklärung dafür, warum Jara Emotionen als Farben sieht.
Insgesamt fand ich die Erzählung schwach, langweilig und oberflächlich, was nur durch die spicy Elemente gerettet wird.
„Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien“ hat uns absolut begeistert. Das Buch ist frech, frisch, herrlich albern und steckt voller Ideen. Schon beim Durchblättern merkt man: Hier passiert ganz viel, ...
„Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien“ hat uns absolut begeistert. Das Buch ist frech, frisch, herrlich albern und steckt voller Ideen. Schon beim Durchblättern merkt man: Hier passiert ganz viel, und zwar auf die bestmögliche Art.
Optisch ist das Buch extrem bunt und abwechslungsreich gestaltet, und auch inhaltlich wird es nie langweilig. Die Themenvielfalt ist riesig, ebenso die Art, wie sie präsentiert werden. Neben viel Unsinn und Humor steckt auch überraschend viel Sachwissen im Buch. Es geht um alles Mögliche: von Stonehenge über die perfekte Übernachtungsparty, den Bau eines Geräts zur Beobachtung von Sonnenfinsternissen, bis hin zu Tipps, was man sagen sollte, wenn man einem Monster begegnet, oder wie Geheimcodes und Chiffren funktionieren.
Fazit: Ein richtig spaßiges Buch für Kinder, die gerne auf geheime Missionen gehen.