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Bisco

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Der Inhalt war doch anders als erwartet

Becoming Elektra (Elektra, Bd. 1)
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Du bist reich und du bist schön. Wenn du einen kleinen Unfall hattest oder eine Organspende brauchst, ist dies kein Problem, denn du hast eine Klon und dieser lebt nur um für dich da zu sein. So ergeht ...

Du bist reich und du bist schön. Wenn du einen kleinen Unfall hattest oder eine Organspende brauchst, ist dies kein Problem, denn du hast eine Klon und dieser lebt nur um für dich da zu sein. So ergeht es auch Elektra. Das reiche Schicki-Micki-Partygirl ist Teil einer reichen und politisch stark involvierten Familie und hat sogar gleich zwei Klone. Kelsey und Isabel.

Diese hat aber urplötzlich einen Unfall und verstirbt. Da eine Hochzeit geplante ist, wo das Projekt um die Klone durch ihren Vater weiter gestärkt werden soll, ist es von größter Wichtigkeit das niemand von Elektras Tod erfährt.

Also wird der Klon Isabel aus dem abgeschiedenen und total isolierten Institut geholt. Man setzt ihr die wörtliche Pistole auf die Brust, mitzukommen oder man wird sie und alle ihr im Institut liebenden Personen zu töten, so vor allem ihre Schwester.

So bleibt ihr nichts anderes übrig und sie wird Teil vom Imperium Hammilton. Dort muss sie lernen die Rolle von Elektra zu übernehmen und das Geheimnis mit aller Macht zu verstecken. Gar nicht so einfach, wenn die Cousine die beste Freundin ist, die Tante zu ahnen scheint was passiert ist, der zukünftige Verlobte überzeugt werden muss.

Als Isabel dann noch erfährt das Elektra getötet wurden ist und nicht bei einem Unfall starb bereut sie ihre Entscheidung mehr als je zuvor.

Ich muss sagen, ich habe meine Zeit gebraucht, um in das Buch hinein zu gelangen. Etwa die ersten 30 Prozent waren mir sehr schwergefallen, bis ich dann erst nach und nach Zugang zu den Charakteren fand. Der Stammbaum der Familie war erst hinten im Buch, hätte mir weiter vorne aber besser gefallen, um zu verstehen wie sich die Familie Hammilton aufteilt.

Isabel als Charakter hat mir gut gefallen. Ihr Handeln war verständlich und nachvollziehbar. Keine Allüren, keine dummen Aktionen und immer mit den Gedanken bei den anderen Kids im Institut. Die Geschichte hat ein bisschen was von ‘nem Krimi, Liebesgeschichte, Ethik und Sciencefiction. Etwas mehr hätte mich die Thematik um die Klone gefreut, aber so im großen Ganzen war das Buch in Ordnung.

Veröffentlicht am 01.02.2020

Eins der besten Bücher zum Thema "Leben schenken"

Das Ende ist erst der Anfang
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Es gibt Jugendbücher, die so direkt und so tiefgehend sind, so schwierig in ihrer Thematik, dass selbst Erwachsene das Buch nicht einfach so weglegen können.
So eines ist „Das Ende ist erst der Anfang“. ...

Es gibt Jugendbücher, die so direkt und so tiefgehend sind, so schwierig in ihrer Thematik, dass selbst Erwachsene das Buch nicht einfach so weglegen können.
So eines ist „Das Ende ist erst der Anfang“. In zwei Zeitbäumen, der Gegenwart und einer von der Vergangenheit bis kurz vor der Gegenwart, erfahren wir alles über die Geschichte von Lake.
Lake lebt in einem Amerika, wo in Zukunft die Möglichkeit besteht Menschen wiederzubeleben. Jeder Mensch hat die Möglichkeit zum 18. Geburtstag einen toten wieder zu erwecken. Meistens sind dies Familienmitglieder. Bei Lake wurde schon fünf Jahre zuvor entschieden, dass es ihr Bruder sein wird. Dieser wiederum lebt aber noch. Wobei hier geplant ist, dass er es nur bis kurz vor ihrem Geburtstag tun wird. Denn Matt hatte einen schweren Unfall fünf Jahre zuvor, er viel von einem Baum und hat sich so schwer verletzt das er querschnittsgelähmt ist.
Grundsätzlich war für Lake nie für die Idee gewesen, aber es ist ihr egal. Den wenn sollte sie sonst wiedererwecken? Doch dann geschieht das Unfassbare. Ihre beste Freundin Penny und ihr Boyfreund Will sterben bei einem Autounfall. Die Welt für Lake ist nicht mehr dieselbe und sie steht vor der schwersten Entscheidung ihres ganzen Lebens.
Ihre Eltern reden ihr aus jemanden anderes als Matt wieder zu beleben. Freunde würden gehen und verlieben würde sie sich ja ohnehin neu. Beides möchte niemand hören während er trauert. So mischen sich auch die Eltern der beiden toten Kids ein und beide bestechen Lake mit Geld und Autos. Grundsätzlich ist dies verboten, aber in ihrer Not wissen die Eltern der Kinder sich nicht anders zu helfen. Man mag es als verderblich sehen, aber irgendwo kann man es auch verstehen.
So wird Lake zum Psychologen gehschickt, um sich therapieren zu lassen. Ihre Eltern möchten natürlich vorrangig ihre Vernunft ansprechen und dass sie Matt wiederbelebt. Dort lernt sie Ringo kennen. Einen ehemaligen Mitschüler aus der Schulzeit, an dem sie sich aber kaum erinnern kann. Sie glaubt er geht zur Psychologen wegen seinem sehr großen Muttermal, welches sein Gesicht ziert, aber sie täuscht. Denn auch er hat Erfahrungen mit der Resurrection und nicht besonders gute.
So lernt Lake in den Tagen bis zu ihrem 18. Geburtstag viele Menschen kennen und alte neu wieder. Die Schnitzeljagd von Matt, welche zu ihrem Geburtstagsgeschenk gehörten, bringt sie Matt näher. Sie lernt Menschen kenne, welche erweckt wurden und muss für sich die schwerster Entscheidung überhaupt treffen, vor allem da sie Geheimnissen näherkommt, von denen sie niemals geahnt hätte.
Das Buch beschreibt so wunderbar wie schwer die Entscheidung ist und stellt die Misere von Lake sehr gut in den Mittelpunkt. Die Entscheidung Gott zu spielen und zu entscheiden wer lebt und wer Tod bleibt. Das Loslassen von geliebten Menschen und das herausfinden von Geheimnissen.
Das Buch hat so wunderbar viel Tiefgang und ist in seinem Thema einfach nur super verarbeitet. Ich würde das Buch ab 16 Jahren empfehlen und auch jedem Erwachsenen. Zwar haben wir die Möglichkeit nicht einen Menschen aufzuerwecken, aber auch Komapatienten fallen in die Thematik mit rein.
Die Wechsel aus Gegenwart und Vergangenheit haben hier bei sehr gut geholfen, sich selbst ein Bild zu machen und sich zu fragen, wie man selbst entschieden hätte. Das Ende ist sehr überraschend und schließt das Buch sehr gut ab. Für mich eines der besten Bücher in 2020.

Veröffentlicht am 31.01.2020

Schwaches 10. Buch

Wolfsmagie
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Mit Wolfsmagie haben wir das zehnte Buch der Reihe „Geschöpfe der Nacht“ von Lori Handeland. Da jedes Buch in sich einzeln abgeschlossen ist, kann man dies lesen, ohne die Vorbücher zu kennen. Ich habe ...

Mit Wolfsmagie haben wir das zehnte Buch der Reihe „Geschöpfe der Nacht“ von Lori Handeland. Da jedes Buch in sich einzeln abgeschlossen ist, kann man dies lesen, ohne die Vorbücher zu kennen. Ich habe vor diesem Band die Bücher 1-4 gelesen und muss leider sagen, dass mir dieser Band überhaupt nicht zugesagt hat. Die ersten Bücher haben Wölfe und Werwölfe so wie auch mal in Verbindung mit einem alten Fluch zu tun, so hat dieses Buch seine Besonderheit.

Die Szenerie spielt in Schottland. Wer sich auf wunderschöne Landschaftsdetails freut, wird enttäuscht. Wir spielen in einem kleinen Dort bei Loch Ness. Der See und sein mystischer Bewohner spielen die Hauptrolle in diesem Buch.

Die Reporterin Kris Daniels, Amerikanerin, hat in ihrer eigenen Sendung bis jetzt allen Mythen den Zahn gezogen und bewiesen das Menschen dahinterstanden und gezeigt das es alles nur Aberglaube und Märchen sind. So nimmt sie sich vor, als nächstes zu beweisen das Nessie nur eine Touristenerzählung ist, auch wenn mit einem sehr alten Hintergrund der Geschichte.

Im Ort angekommen trifft sie auf einen fremden Mann und ist diesem sofort verfallen. Kurze Zeit später stolpert Kris über eine Frauenleiche. Sie trifft auf eine verschworene Gemeinschaft, Frauenleichen, der Suche nach einem Serienmörder und ihr Versuch zu beweisen das Nessie nur Fiktion ist.

Während die alles passiert trifft sie auf mehr als einen Mann, mit sehr unterschiedlichen Interessen zu ihrer Person.

Alles in allem fand ich den Band sehr enttäuschend. Die Thematik Nessie war langweilig, die Charaktere flach und unscheinbar. Kris ist unsympathisch, der Rest eher unglaubwürdig. Zudem die Leute Kris ins Gesicht lügen und sie merkt nicht mal wie offensichtlich es ist.

Die Geschichte bekommt leider keinen Fahrtwind und dümpelt im Loch Ness vor sich hin. Sexszenen sind ja wichtiger Bestandteil der Bücher und halten sich hier vergleichsweise dezent zurück. Das Ende ist natürlich recht vorhersehbar und leider sogar enttäuschend und zu sehr auf Happy End geschrieben.

Alles in allem kann man diesen Band getrost weglassen und sich den besseren Teilen der Serie widmen.

Veröffentlicht am 25.01.2020

Liebeskrankes Kind auf der Suche nach ihrem Sebastiano - Fail des Jahres für mich

Zeitenzauber - Die goldene Brücke
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Der zweite Band der Tribologie, welcher leider alles andere als mit dem ersten Teil mitfahren kann. Wenn der erste Teil der Anfang einer rasanten Geschichte ist und das Gaspedal beginnt zu drücken, so ...

Der zweite Band der Tribologie, welcher leider alles andere als mit dem ersten Teil mitfahren kann. Wenn der erste Teil der Anfang einer rasanten Geschichte ist und das Gaspedal beginnt zu drücken, so fährt der zweite Teil mit voller Karacho gegen die Wand. Was für ein extrem langgezogenes langweiliges Buch hat die Autorin da abgeliefert.

Anna und Sebastiano befinden sich auf Mission im Jahre 1625. Madame befindet sich seit über einem Jahr mit ihm in einer Beziehung und daheim hat sie gerade Abiturprüfungen. Wenn man betrachtet wie selten dämlich sie im Buch ist, ist sie das Paradebeispiel für die heutige Zeit, wo Abitur echt nichts mit Intelligenz zu tun hat. Nun ist sie so oft wie sie nur kann in Italien oder Paris und sonst wo unterwegs, um Zeit mit ihm zu verbringen oder auch die Zeitreisen durchzuführen. Alle waren jedoch recht einfach und problemlos gewesen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt. Denn nun läuft in Paris alles anders als es sollte.

Sebastiano hat keine Erinnerung an seine wirkliche Person und glaubt felsenfest ein Musketier zu sein. Somit befinden wir uns in der Zeit wo die Romane der drei Muskeltiere und der Intrigen am königlichen Hof stattfinden. Anna muss helfen Sebastiano zurück in unsere Welt zu bekommen und ihm zu seinem Gedächtnis zurück zu verhelfen. Doch das soll natürlich alles nicht so einfach sein.

Vor allem nicht, wenn Anna die Retterin sein soll. Sie wirft sich sofort in der Zeit angekommen dem Mann an den Hals und merkt nicht einmal das er nicht er selbst ist. Erzürnung und Verzweiflung brechen sofort bei ihr aus. Wie kann er sie, SIE, bloß vergessen. Und ja, so geht es durch das ganze Buch hindurch. In einer Tour ist sie eingeschnappt, kindisch, besserwisserisch, tollpatschig, hohl und sehr von sich selbst eingenommen. Egal wo es nur geht, heißt es immer wieder: Ihr Sebastiano. Zudem sich mehrmals darüber ausgelassen wird, dass die französische Aussprache des Namens ein Unding ist.

Sie versteht auch vom Anfang bis Ende nicht, dass er nur die körperliche Hülle ist und null seiner Persönlichkeit ihn ihm steckt. So kommt es auch immer wieder zu Szenen wo sie das verliebte und saudumme kleine Mädchen raushängen lässt, um dann böse auf den Hintern zu fallen, wenn sie merkt das sie gerade mal wieder verpasst hat, dass es nicht ihr Sebastiano ist.

Und gerade dies nervte mich im letzten viertel extrem. Sie merkt sie macht Fehler. Sie merkt sie wurde wieder manipuliert und es passiert dennoch wieder. Ein Blick auf ihn und schon sind wieder die paar Hirnzellen, welche sie hat, ausgeschaltet.

Leider geht die französische Originalgeschichte so dermaßen verloren bei der Suche nach Sebastiano und die Vielzahl der Brücken, welche immer wieder erwähnt werden müssen, haben dem Buch leider keinen Tiefgang gegeben, sondern die Beschleunigung bei der Fahrt gegen die Wand.

Alles in allem ist der zweite Teil einfach nur schlecht im Vergleich zum ersten und man hat keinerlei positive Bindung zu den Charakteren. Der erste Teil ist lohnenswert, den zweiten sollte man am besten einfach auslassen.

Veröffentlicht am 25.01.2020

Nicht alles was glänzt ist Gold - Auch nicht dieses Buch

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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An dieser Stelle könnte ich eine richtig große und umschweifende Rezension schreiben, jedoch wäre das von viel zu viel spoilern. Daher fasse ich es nur kurz zusammen:
Amaia ist 16 Jahre alt und lebt mit ...

An dieser Stelle könnte ich eine richtig große und umschweifende Rezension schreiben, jedoch wäre das von viel zu viel spoilern. Daher fasse ich es nur kurz zusammen:
Amaia ist 16 Jahre alt und lebt mit ihren Geschwistern und ihren Eltern recht abgelegen. Schon an dieser Stelle kann verraten werden, es ist alles nicht so wie es erscheint. Denn unsere Hauptprotagonistin ist bereits ein paar Jahre älter, denn ihr 16. Lebensjahr erlebt sie bereits das achte Mal. Auch so ihre Geschwister. Zudem haben alle in ihrer Familie die Besonderheit, dass sie mit ihrer Stimme Menschen ihren Willen aufzwingen können.
Wenn es am Anfang des Buches noch recht ruhig zugeht und wir einen kleinen Einblick in die Familie erhalten, geht es dann recht zügig weiter als Amaia mit ihren Geschwistern in das verzauberte Cassardim müssen und hier die Wahrheit über ihre wirkliche Persönlichkeiten und woher sie alle stammen aufgedeckt werden. Dort erfährt sie zusammen mit ihren Geschwistern wer ihre wirklichen Eltern sind, zu welchen Völkern sie gehören und welche Mächte sie gerne tot sehen würden.
Wir erleben eine Geschichte rund um Macht, Chaos, Tod, Verzweiflung und Begierde. Geschwister, welche zusammenhalten sollten und deren Schicksal es nicht immer zulässt.
Frau Dippel hat eine unendlich große und bunte Welt, mit Schatten und Licht geschaffen. Tiefgreifende Charaktere, Wendungen und einer Vielzahl verschiedener Völker und Magien.
Alles in allem ist es ein bunter Fantasymix der für jeden was dabei haben wird. Am Ende des Buches kommt eine sehr schöne Auflistung der Orte und Charaktere und den zugehörigen Völkern. Schlecht ist das nicht, denn es kann schnell unübersichtlich werden.
Mich hat die Geschichte leider nicht voll in ihren Bann ziehen können, da ich mit Amaia nicht ganz warm geworden bin. Die Geschichte wird die ganze Zeit über aus ihrer Sicht erzählt und leider hat die Autorin sich hier die Mühe gemacht, sie ziemlich zickig dastehen zu lassen. Zudem für mich ihr Alter einfach nicht passt. Das sie körperlich 16 sein soll, aber vom Verstand her dann doch älter und zugleich es nicht ist. Alles etwas schlecht umgesetzt.
Ich für mich, werde daher den zweiten Teil aussetzen.