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Veröffentlicht am 17.09.2023

Bewegende Geschichte

Fräulein Schopenhauer und die Magie der Worte
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Fräulein Schopenhauer und die Magie der Worte ist ein Roman von Lucca Müller. Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Mut im 19. Jahrhundert. Von der ersten Seite an sehr spannend und flüssig geschrieben. ...

Fräulein Schopenhauer und die Magie der Worte ist ein Roman von Lucca Müller. Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Mut im 19. Jahrhundert. Von der ersten Seite an sehr spannend und flüssig geschrieben. Die Sprache ist der Zeit angepasst. Die Altersempfehlung für diesen Roman ist ab 16 Jahren.

Der Roman beginnt mit der Kindheit von Adele Schopenhauer. Hier wirkt sie noch sehr naiv, ist aber ein sehr talentiertes Kind. Der wahre Grund für den Tod des Vaters wird verschwiegen. Die Beziehung zwischen der Mutter, Johanna Schopenhauer, und ihrem Sohn Arthur ist sehr eisig und Adele wird von ihrer Mutter sehr eingeengt und findet kaum zu sich selbst.
Der Druck der Frauen in dieser Gesellschaft ist sehr groß und sie müssen sich ständig beweisen können. Auch die einzelnen Gesellschaftsschichten werden hier sehr deutlich. Hast du nichts - bist du nichts. Man bekommt einen sehr guten Einblick in diese Zeit.
Mehr Inhalt möchte ich über dieses Buch nicht verraten. Nur soviel, es ist wirklich lesenswert!

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Veröffentlicht am 12.09.2023

Erschreckend und sehr Emotional

Gebranntes Kind sucht das Feuer
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In ihrem Bewältigungs-Roman erzählt die Autorin Cordelia Edvardson von sich selbst als „das Mädchen“. Das Buch ist in drei Kapiteln unterteilt und umfasst 142 Seiten, inklusive einem Nachwort von Daniel ...

In ihrem Bewältigungs-Roman erzählt die Autorin Cordelia Edvardson von sich selbst als „das Mädchen“. Das Buch ist in drei Kapiteln unterteilt und umfasst 142 Seiten, inklusive einem Nachwort von Daniel Kehlmann. Die schwedische Originalausgabe erschien bereits 1984. Die Übersetzung wurde durch einen Zuschuss gefördert und ist wirklich eine wichtige und sehr lesenswerte wahre Geschichte.
Ich hatte Anfangs Schwierigkeiten mich einzulesen und kam mit den Zeitsprüngen zunächst nicht zurecht. Dies hat sich nach ein paar Seiten aber gelegt.

Cordelia berichtet hier über ihre schwere Kindheit im Konzentrationslager Auschwitz, von ihrer Mutter, die sie nicht vor dem Gräuel geschützt hat, von ihrer Zeit nach dem Lager und von einem neuen Krieg.

Ein sehr bewegendes Buch, das man mit viel Ruhe lesen sollte, es nimmt einen emotional schon sehr mit!

Von mir gibt es 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 06.09.2023

Einfach mal machen

Kleine Probleme
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Der Roman „Kleine Probleme“ von Nele Pollatschek ist mal etwas ganz anderes und außergewöhnliches. Teilweise war es etwas in die Länge gezogen, fand es aber wirklich sehr amüsierend und sehr gut auf den ...

Der Roman „Kleine Probleme“ von Nele Pollatschek ist mal etwas ganz anderes und außergewöhnliches. Teilweise war es etwas in die Länge gezogen, fand es aber wirklich sehr amüsierend und sehr gut auf den Alltag bezogen, vor allem eben am letzten Tag des Jahres, der 31.12., in dem man doch immer noch irgendetwas schnell zu erledigen hat und man es doch eigentlich eh nicht gebacken bekommt oder nur einen Teil auf seiner To-Do Liste.

„Und die Welt denkt dann vielleicht, man sei faul, dabei ist man den ganzen Tag schwer damit beschäftigt, nicht hinzusehen…Und dann steht man da, hat monatelang nicht hingeschaut und hat eine Liste, auf der steht 3. Putzen, und man weiß ganz genau, wenn ich das jetzt mache, dann muss ich hinschauen und dann sehe ich alles, also alles.“(S. 52-53).
Sowas von wahr 🤣

Ungewöhnlicher Schreibstil, aber trotzdem flüssig. Das Cover finde ich auch unglaublich schön und passt zur Geschichte, Nieselregen und der Reiher.

Lars, 49 Jahre, berichtet von seinem Leben und den ständigen Druck sich endlich mal zu verändern. Er hat am 31.12. noch einiges, also alles, zu erledigen und nimmt uns mit auf seine To-Do-Listen-Reise und seinen Gedanken dazu. Wird er es rechtzeitig schaffen bis Mitternacht alles abzuhaken und gelingt ihm eine Veränderung?

Ein wirklich lesenswertes Buch!

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Veröffentlicht am 04.09.2023

Aktuelles Thema - Digital Detox

Zeiten der Langeweile
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In diesem Roman „Zeiten der Langeweile“ beschäftigt sich die Autorin Jennifer Becker mit dem durchaus wichtigen Thema Digital Detox, das komplette verschwinden aus dem Internet und den toxischen Strahlen ...

In diesem Roman „Zeiten der Langeweile“ beschäftigt sich die Autorin Jennifer Becker mit dem durchaus wichtigen Thema Digital Detox, das komplette verschwinden aus dem Internet und den toxischen Strahlen der technischen Geräte. Solche Gedanken hatte ich des öfteren auch, wenn auch nicht so übertrieben wie in diesem Roman dargestellt. Man ist plötzlich genervt und möchte sich hier und da komplett ausklinken. Bei Facebook habe ich das mehrfach in Betracht gezogen, da ich es kaum noch nutze. Ich selbst kann es mir aber nicht vorstellen mich von allem zu trennen.

Teils etwas zu langatmig geschrieben aber es regt definitiv zum nachdenken an, da man ja fast nur noch alles digital erledigt. Sei es die Bezahlung, das Shoppen, das Lernen, Arbeiten, die Beziehungen zwischen Freunden und der Familie, das Leben wird immer digitalisierter.

Mila, 30 Jahre alt, möchte sich vom digitalen Leben verabschieden und unternimmt alles mögliche dafür.
Erst sind es die sozialen Medien, dann das löschen ihres Namens, wo auch immer er auftaucht, Fotos auf denen sie zu sehen ist, Streaming-Dienste usw. Dann geht es weiter mit dem Handy, Fernseher, Computer, Toaster, alles was elektrisch ist muss weg. Irgendwann fühlt sie sich völlig einsam, ihr ist langweilig und die Freunde gehen ihr auch so langsam aus dem Weg, wegen ihrem Detox-Wahn. Das Ende fand ich leider auch nicht besonders toll, das hätte noch etwas ausgebaut werden können.
Die Protagonistin habe ich als eine schwierige Person empfunden und tatsächlich auch etwas langweilig und ziemlich übertrieben, wenn nicht sogar panisch.
Das Buch selbst regt aber wirklich zum nachdenken an und kann es somit weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.08.2023

Klimaveränderung

Hinter der Hecke die Welt
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Ich fand den Roman „Hinter der Hecke die Welt“ etwas ungewöhnlich aber trotzdem ganz gut geschrieben.
Was mich leider gestört hat, ist, dass man einfach nichts von den Charakteren erfahren hat und ich ...

Ich fand den Roman „Hinter der Hecke die Welt“ etwas ungewöhnlich aber trotzdem ganz gut geschrieben.
Was mich leider gestört hat, ist, dass man einfach nichts von den Charakteren erfahren hat und ich somit absolut kein Bild vor Augen hatte. Auch die Beschreibungen und die Handlungen im Allgemeinen waren mir zu wenig bis gar nicht vorhanden und so zog sich das Buch für mich teilweise zu sehr in die Länge. Da hätte man inhaltlich definitiv noch was rausholen können.
Der Schreibstil der Autorin Gianna Molinari ist recht flüssig geschrieben und das Cover finde ich sehr schön gestaltet.

Es gibt zwei verschiedene Handlungen im Buch, einmal Dora, die Forscherin in der Arktis ist und ihre Tochter Pina, die in einem kleinen Dorf lebt. Beide berichten hier über ihre Sorgen, Entdeckungen, die Weiterentwicklung und das verschwinden von Natur, Tieren, Menschen und Insekten.

Die Erzählungen aus der Arktis fand ich in dem Buch am interessantesten und bringt einen schon zum nachdenken.

Von mir gibt es für dieses Buch nur 3 Sterne :/

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