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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2025

Humorvoll

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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Als ich hörte, dass von Peter S. Beagle ein neues Buch herauskommt, war ich hellauf begeistert. "Das letzte Einhorn" hat mich stetig zuverlässig in meiner Kindheit durch die Weihnachtszeit begleitet und ...

Als ich hörte, dass von Peter S. Beagle ein neues Buch herauskommt, war ich hellauf begeistert. "Das letzte Einhorn" hat mich stetig zuverlässig in meiner Kindheit durch die Weihnachtszeit begleitet und ich liebe es immer noch sehr. Dementsprechend hoch waren dann auch meine Erwartungen.

In "Ich fürchte, Ihr habt Drachen" werden Drachen nicht als gefährliche, mythische Kreaturen angesehen, sondern ganz einfach als Plage. Robert übt den Beruf des Drachenfängers und -vernichters aus und wird von einem Prinzen angeheuert, um auf ehrenvolle Drachenjagd zu gehen. Der Prinz wurde dazu gedrängt, ein Held zu sein und Robert möchte eigentlich keine Drachen bekämpfen. Zusammen mit zwei weiteren Gefährten machen sie sich auf den Weg, doch die Reise wird anders enden, als erwartet.

"Ich fürchte, Ihr habt Drachen" ist eine märchenhafte Erzählung, die insbesondere in der zweiten Hälfte der Geschichte deutlich düsterer als erwartet wird und im Gegensatz zum humorvollen Anfang steht. Die Zeitsprünge zwischendurch haben mich leider verwirrt.

Ansonsten gefiel mir besonders die Gestaltung in der Innenseite der Buchdeckel. Da konnte man sich die Drachen gleich anschaulicher vorstellen. Für mich eine schöne Fantasygeschichte mit ein paar kleinen Kritikpunkten.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Schöner Auftakt mit Stärken und Schwächen

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets
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Ich mag die Bücher von Alexandra Flint ganz gerne. So war ich auch gespannt auf "Silent Secrets", das mich vom Klappentext total angesprochen hat und für bücherliebende Menschen genau die richtige Lektüre ...

Ich mag die Bücher von Alexandra Flint ganz gerne. So war ich auch gespannt auf "Silent Secrets", das mich vom Klappentext total angesprochen hat und für bücherliebende Menschen genau die richtige Lektüre sein sollte.

Remy ist 19 und lebt in Paris. Sie ist technikbegeistert, hat sich jedoch gegen ein Studium entschieden und verbringt ihre Zeit am liebsten in der Werkstatt im Blumenladen ihrer Schwester.
Keine Ahnung hat sie von dem großen Geheimnis, das unter den Gassen von Paris schlummert: Dort ist die Weltenbibliothek Mondia, ein verborgener Ort voller Bücher, die über das Schicksal der Menschheit wachen.

Erst als Kasimir eines Tages in ihren Laden stolpert und ein magisches Kästchen verlangt, das sich in ihrem Besitz befinden soll, wird die adoptierte Remy über ihre Abstammung aufgeklärt. Sie ist die letzte Erbin der Ripari, einer Familie, deren Blutlinie seit Jahrhunderten die Bibliothek beschützt. Und nun liegt es in ihren Händen, die Mondia vor den Schatten der Zerstörung zu bewahren.

Das Setting in Paris hat mir gefallen und die Technikbegeisterung von Alexandra Flint wir auch durch Remy vermittelt. Die Handlung allgemein lief jedoch nach einem gängigen Muster ab. Wer viel Fantasy liest, wird auch entsprechend viele Erzählmuster wiederkennen und dementsprechend ist die Spannung in der Geschichte erst nicht so vorhanden, wie ich es mir erhofft hätte.

Remy und Kasimir sind aber süße Figuren und das Ende mit seinem fiesen Cliffhanger hat mir dann doch nochmal sehr gefallen. Das Konzept von Mondia ist auch total schön.



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Veröffentlicht am 08.09.2025

Charmant

Mord in der Charing Cross Road
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„Mord in der Charing Cross Road“ hat ein Cover ganz im Stil der 1950er-Jahre. Die inzwischen verstorbene Autorin Henrietta Hamilton wurde 1920 geboren und das Buch ist dementsprechend keine Neuerscheinung, ...

„Mord in der Charing Cross Road“ hat ein Cover ganz im Stil der 1950er-Jahre. Die inzwischen verstorbene Autorin Henrietta Hamilton wurde 1920 geboren und das Buch ist dementsprechend keine Neuerscheinung, sondern eine Neuentdeckung.
Viele Teile der Handlung und der Schreibstil sind deswegen von der Zeit beeinflusst, in der es verfasst wurde. Einige Auffassungen von Figuren passen so in die heutige Zeit auch nicht mehr ein. Wenn man das weiß, macht es aber auch einen Teil des Charmes der Geschichte aus. Mir zumindest ging es so.

Sally ist eine gewitzte und sympathische Figur. Sie arbeitet in einem Antiquariat. Neben Geistern und verschwundenen Büchern muss sie bald auch noch mit ihrem Juniorchef Johnny Heldar den Mord an dem unbeliebten Mitarbeiter Mr. Butcher aufklären. Schließlich wird der Cousin von Johnny von Scotland Yard als Verdächtiger im Mordfall betrachtet und die Zeit drängt, um den wahren Schuldigen zu finden.

Das Buch war der perfekte cosy Krimi für mich. Unblutig und Bücher haben in der Geschichte auch eine Rolle gespielt. Dafür war die Handlung zwischendurch auch mal spannungsarm, aber das war in Ordnung für mich. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.


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Veröffentlicht am 08.09.2025

Zauberhaft

Winterzauber auf dem kleinen Bücherschiff
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Das Cover ist richtig süß und lädt gleich zum Lesen von diesem Wohlfühlbuch ein. Dass es mit „Das Bücherschiff“ einen Vorgängerroman zu „Winterzauber auf dem kleinen Bücherschiff“ gibt, war mir erst gar ...

Das Cover ist richtig süß und lädt gleich zum Lesen von diesem Wohlfühlbuch ein. Dass es mit „Das Bücherschiff“ einen Vorgängerroman zu „Winterzauber auf dem kleinen Bücherschiff“ gibt, war mir erst gar nicht bewusst. Es hat dann aber zum Glück nichts ausgemacht und das Buch ließ sich recht gut unabhängig von dem vorherigen Roman lesen.

Die Buchhändlerinnen Miri und Katja betreiben im Hamburger Hafen eine schwimmende Buchhandlung in der sie mit viel Leseleidenschaft und Bücherliebe die Kunden beraten.

Katja hilft zudem bei den Vorbereitungen für die Hochzeit von Miri. Mathis, der Trauzeuge des Bräutigams, funkt aber leider ständig dazwischen. Gleichzeitig springt aber auch langsam der Funke zwischen den beiden über …
Das Buch überzeugt mit einer süßen Wohlfühlgeschichte im Hamburger Setting, was mir als Nordlicht besonders gefallen hat. Mathis musste man mit seiner Art auch einfach mögen. Ein schöner Liebesroman.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Auf der Schurkenseite

Long Live Evil
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Rae ist sehr krank. Ihre Chancen zu überleben sind nicht gering. Da bekommt sie durch eine mysteriöse Frau die Chance auf eine zweite Chance: Sie kann in die Welt ihrer Lieblings-Fantasy-Buchreihe schlüpfen. ...

Rae ist sehr krank. Ihre Chancen zu überleben sind nicht gering. Da bekommt sie durch eine mysteriöse Frau die Chance auf eine zweite Chance: Sie kann in die Welt ihrer Lieblings-Fantasy-Buchreihe schlüpfen. Wenn sie es dort schafft, eine Blume mit besonderen heilsamen Kräften zu pflücken, ist ihr Leben gerettet.

In der Geschichte wird Rae als Lady Rahela wach, kurz vor ihrer Exekution. Lady Rahela ist eine Figur mit durchtriebener Hintergrundgeschichte. Nun muss Rae versuchen, ihr Wissen über die Welt einzubringen und nicht nur ihr Leben in ihrer eigenen Welt, sondern auch in der Welt von Eyam retten. Leider entwickelt die Geschichte auch allzu schnell ein Eigenleben.

Das Buch ist gespickt mit Witz und Sarkasmus und kann auch gerne als Satire auf Fantasy Geschichten gelesen werden. Rae ist so unfassbar cool!
Zwar war der Einstieg erst nicht ganz leicht für mich, aber ich habe die Geschichte dann sehr genossen.

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