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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2025

Liebs

Today I’ll Steal His Heart (2)
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Ich habe kürzlich Band 2 der Today-Reihe von meinem SuB befreit und mochte es wieder unglaublich gerne!

India hat ihrer Mutter versprochen, auf ihrer Hochzeit mit ihrem Freund zu erscheinen. Den gibt ...

Ich habe kürzlich Band 2 der Today-Reihe von meinem SuB befreit und mochte es wieder unglaublich gerne!

India hat ihrer Mutter versprochen, auf ihrer Hochzeit mit ihrem Freund zu erscheinen. Den gibt es aber leider gar nicht. Schließlich hat sie noch niemanden getroffen, der sie nicht auf irgendeine Art stört. Gut, dass es nun eine Dating-App mit dem Namen "TheIck" gibt, auf der sie sich auf die Suche nach einer Hochzeitsbegleitung machen kann. Dabei rechnet India jedoch nicht mit Brian, mit dem sie sich täglich unterhält und tiefgründige Gespräche führt. Gleichzeitig wirbt auch Asher um sie, mit dem sie eigentlich nichts zu tun haben möchte. Bis er aus Versehen zu ihrem Hochzeitsdate wird und sich eine unbestreitbare Anziehung zwischen den beiden entwickelt. Wie soll India sich nur entscheiden? Und wie viele Pflanzen muss sie im Laufe dieses Buches mit ihrer Suppenkelle auf der naheliegenden Verkehrsinsel begraben?

Ich habe mich gefreut, weiter über liebgewonnene Figuren aus Band 1 zu lesen und mehr über India in Band 2 zu erfahren. Sie stellt Asher ihrer Mutter als Chase vor - die beiden geben sich aber auch die Spitznamen Kim und Ron. Kater Grumpy war natürlich auch in diesem Buch wieder mein kleines Highlight.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt

The Throne of Broken Gods - Götter und Monster 2
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Das Buch startet mit einem kleinen Rückblick zu Band eins. Und obwohl ich den ersten Band erst kurz zuvor gelesen habe, hat die Zusammenfassung nochmal geholfen. Ich hoffe, dass solche Rückblicke zukünftig ...

Das Buch startet mit einem kleinen Rückblick zu Band eins. Und obwohl ich den ersten Band erst kurz zuvor gelesen habe, hat die Zusammenfassung nochmal geholfen. Ich hoffe, dass solche Rückblicke zukünftig immer gängiger in Büchern werden.
Während Book of Azrael schon mit 700 Seiten glänzen konnte, besitzt der Folgeband „The Throne of Broken Gods“ nun sogar über 900 Seiten.

Der zweite Band schließt fast nahtlos an den ersten an. Dianna ist zutiefst erschüttert durch den Tod ihrer Schwester Gabby und jagt all diejenigen, die sie verraten haben oder auf irgendeine andere Art Anteil am Tod ihrer Schwester hatten. Ihr Weg wird durch Leichen und Zerstörung gepflastert, während sie sich selbst immer mehr in ihrer Rachsucht verliert. Samkiel beobachtet Diannas rasendes Wüten in hilfloser Verzweiflung und versucht immer wieder zu ihr durchzudringen. Wird er es schaffen, bevor er sie ganz verliert?
Ich war so begeistert von Book of Azrael, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an die Fortsetzung. Amber V. Nicole hat ein Gespür für ein ausgefeiltes Worldbuildung und lässt uns ihre Figuren in all ihrer Komplexität kennenlernen. Während Charaktere in anderen Büchern traumatische Ereignisse schnell überwinden, schafft Dianna das nach dem Tod ihrer Schwester nicht. Sie verdrängt und zieht eine Spur der Vernichtung hinter sich her – wer „Female Rage“ liebt, der ist bei „The Throne of Broken Gods“ richtig.
Doch auch wenn mir eine ausführlichere Aufarbeitung von Diannas Gefühlen und ihrem tausendjährigen Leidensweg gefallen hat, bestanden die ersten 400 Seiten nur aus einer Protagonistin, die alle von sich wegstößt, sie mit Worten oder Taten verletzt und dabei zutiefst überzeugt ist, jegliches Leid verdient zu haben und nicht liebenswert zu sein. Ab einer gewissen Seitenanzahl stand das für mich einfach im Gegensatz zu der Dianna, die zwar immer wieder tief verletzt wurde, aber trotzdem weiß, was sie sich wert ist und dass mit ihr nicht zu scherzen ist.
Nachdem der Plot angezogen hat, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 100 Seiten fast in eins durchgelesen.
900 Seiten hätte die Handlung nicht gebraucht. Gerade im Mittelteil hätte gekürzt werden können. Das Buch besteht auch aus vielen Rückblicken, an denen man merkt, dass die Autorin ihre Welt in wahnsinnig vielen Facetten ausgearbeitet hat. Trotzdem wären die Rückblicke in ihrer Ausführlichkeit ebenfalls nicht notwendig gewesen.

„The Throne of Broken Gods“ war ein Buch für mich, das durch sein Ideenreichtum begeistern konnte, Diannas Charakterentwicklung aber teilweise schwer nachvollziehbar für mich gestaltet hat.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Ein Buch, das klüger macht

Mein Name ist Emilia del Valle
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„Mein Name ist Emilia del Valle“ war mein erstes Werk von Isabel Allende. Das Cover ist in einem surrealistisch angehauchten Stil gehalten und hat mich mit seinen pastelligen Tönen gleich angesprochen. ...

„Mein Name ist Emilia del Valle“ war mein erstes Werk von Isabel Allende. Das Cover ist in einem surrealistisch angehauchten Stil gehalten und hat mich mit seinen pastelligen Tönen gleich angesprochen.

Der Schreibstil von Isabel Allende ist der einer langjährig routinierten und talentierten Autorin. Es war leicht, in die Geschichte zu finden, die mit der Kindheit von Emilia einsteigt und den LeserInnen durch Emilia selbst einen kleinen Überblick über ihre Familiengeschichte gibt. Die Mutter ist gottesfürchtig und wollte Nonne werden, eine Affäre mit einem chilenischen Adligen verhindert diesen Plan, denn sie wurde mit Emilia schwanger. Ein liebevoller Stiefvater bietet ihr trotz einfacher Lebensumstände eine schöne Kindheit.

Emilia aber träumt von Größerem: Sie möchte Journalistin werden, etwas, das im 19. Jahrhundert für eine Frau nicht einfach ist. Als Kriegsberichterstatterin erlebt sie den sich anbahnenden chilenischen Bürgerkrieg und muss ich schließlich auch mit ihren eigenen Wurzeln auseinandersetzen.
Isabel Allende versteht es meisterlich, das Leben ihrer Figuren mit historischen Begebenheiten zu verweben und die LeserInnen dabei noch gut zu unterhalten. Emilia ist eine mutige und durchsetzungsstarke Protagonistin, die Herausforderungen in ihrem Leben mit einer ihr innewohnenden Stärke angeht und bewältigt. Ihr Weg zu einer erfolgreichen Karriere hat mich ein wenig mehr mitgerissen, als die Liebesgeschichte, aber das ist eigentlich keine Kritik.

„Mein Name ist Emilia del Valle“ überzeugt sprachloch und inhaltlich auf ganzer Linie.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Eine toxische Beziehung

Bittersüß
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Charlie scheint nach einer schwierigen Zeit in ihrem leben endlich am Ziel ihrer Träume angekommen: Sie hat einen der begehrten Jobs im Verlagswesen ergattert und lebt mit ihren beiden besten Freunden ...

Charlie scheint nach einer schwierigen Zeit in ihrem leben endlich am Ziel ihrer Träume angekommen: Sie hat einen der begehrten Jobs im Verlagswesen ergattert und lebt mit ihren beiden besten Freunden in einer WG in einem wunderschönen Haus. Der frühe und traumatische Verlust ihrer Mutter rückt endlich etwas in den Hintergrund und Charlie fühlt sich mit 23 in ihrem Londoner Großstadtleben angekommen.

Dann trifft sie Richard. Richard ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Autoren ihres Verlages. Seit ihrer Jugend ist sie fasziniert von ihm. Als er sie tatsächlich beachtete, kann sie es nicht glauben. Doch er lädt sie zu sich nach Hause ein, möchte ihre Meinung zu seinem neuen Buch wissen und kommt ihr schnell näher. Schnell entwickelt sich eine toxische Dynamik, aus der Charlie sich nicht befreien kann und will.
Die Autorin schafft beschreibt von Beginn an feinfühlig, wie Charlie immer weiter in diese toxische Beziehung hineinrutscht. Da ist einerseits der verheiratete, erfolgreiche, wohlhabende und dreißig Jahre ältere Autor und andererseits Charlie, die als Assistentin im Verlag angestellt ist und für die es existenzgefährdend wäre, ihren Job zu verlieren, sollte die Affäre auffliegen. Das schlechte Bauchgefühl ignoriert sie gekonnt – schnell wird klar, dass Charlie diese Beziehung nicht guttut, doch sie träumt schon seit ihrer Jugend von Richard und gibt ihrer Faszination ihm gegenüber nur zu gerne nach. Richard hingegen nutzt Charlies Bewunderung ihm gegenüber und ihre geringere Lebens- und Beziehungserfahrung aus um ihre Verbindung zu seinen Bedingungen laufen zu lassen.
Ein Glück, dass Charlie zumindest Ophelia und Eddy an ihrer Seite hat, die sie emotional unterstützen.

„Bittersüß“ zeigt auf, wie sehr eine toxische Age-Gap Beziehung mit ungleicher Machtdynamik eine Person in den Bann ziehen und gleichzeitig langfristig schädigen kann und ist damit für mich eine gleichzeitig berührende und wichtige Geschichte.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Schöner Auftakt

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Emelin wird beim Wirken verbotener Magie erwischt und muss den Tod durch den Silent Death, dem Henker und Sohn der Fae-Königin befürchten. Doch zu ihrer Überraschung soll sie dem Silent Death stattdessen ...

Emelin wird beim Wirken verbotener Magie erwischt und muss den Tod durch den Silent Death, dem Henker und Sohn der Fae-Königin befürchten. Doch zu ihrer Überraschung soll sie dem Silent Death stattdessen mit ihrer Magie helfen, die Fae-Königin zu besiegen. Als angebliche Geliebte von Creon, dem Silent Death, soll sie am Fae-Hof bleiben und die Intrige gegen die Fae-Königin planen. Dabei entdeckt sie eine Anziehung zu Creon, die sie nie für möglich gehalten hätte …

Das Worldbuilding sowie das Magiesystem waren komplex und gut durchdacht. Besonders gefallen hat mir, dass mit Creon eine Figur in diesem Buch ist, sie stumm ist und eine Kommunikation zwischen ihm und Emelin durch Zeichensprache stattfindet. Eine große Schwäche des Buches waren die längen in der Mitte, in der die Handlung des Buches nicht wesentlich vorangetrieben wurde. Durch die gut beschreibende Anziehung von Emelin und Creon und dem faszinierenden Magiesystem hatte ich aber unterhaltsame Lesestunden.

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