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Veröffentlicht am 03.09.2024

Wer gehört wirklich auf die Anklagebank?

Der 1. Patient
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Dr. Sasha Müller ist eine erfahrene und erfolgreiche Chefchirurgin eines Berliner Krankenhauses und davon überzeugt, dass KI in der Medizin, speziell im OP-Bereich, unterstützen kann und soll. Sie macht ...

Dr. Sasha Müller ist eine erfahrene und erfolgreiche Chefchirurgin eines Berliner Krankenhauses und davon überzeugt, dass KI in der Medizin, speziell im OP-Bereich, unterstützen kann und soll. Sie macht sich dafür auch in den Medien stark.
Nun ist es soweit. Das KI-System wird das erste Mal im Operationssaal bei einem Routineeingriff, indem Dr. Müller die Leitung hat, eingesetzt. Allerdings verläuft die OP nicht wie geplant, denn nach einem Zwischenfall endet es für den Patient tödlich.
Einige Zeit später findet sich Dr. Müller unter Anklage neben ihrem Verteidiger im Gerichtssaal wieder.
Wie konnte es nur zu diesen fatalen Fehler kommen? Vor allem, wer trägt die Schuld? Ist der Ärztin ein Fehler unterlaufen? Ist die KI doch noch nicht so weit, um in der Medizin eingesetzt zu werden? Und sind somit die schwedischen Hersteller schuldig?
Fragen über Fragen ...
Das Team, bestehend aus dem Verteidiger Rocco Eberhardt, dem Gerichtsmediziner Justus Jarmer und dem Privatermittler Tobias Baumann, hat das Ziel die Mandantin herauszuboxen. Wird es dem Trio rund um Rocco Eberhardt gelingen?


Wie es für einen Justiz-Krimi der Fall ist, spielt die Haupt-Handlung vor Gericht, die Leserschaft sitzt als Zuschauer im Gerichtssaal.
Natürlich gibt es Anfangs auch kurze Einblicke in die Medienwelt, in der die Hauptprotagonistin dem Publikum im Showroom und vor dem TV die KI näher bringt. Kurze Einblicke in ihr Privatleben und ihre Klinikarbeit gibt es ebenfalls. Wie die Print- und Online-Medien mit ihrer Gier nach Sensationslust, vielen Auflagen und Klicks arbeiten kommt nicht zu kurz. Das Team rund um die Verteidigung bekommt ebenfalls viel Platz im Roman und genau so ist es mit der schwedischen Hersteller-Firma.
"Der 1. Patient" ist der 4. Band der "Eberhardt & Jarmer ermitteln-Reihe" des Autorenduos, der in sich abgeschlossen und ohne die Vorbände lesbar ist. Die Autoren verstehen es, einen aufregenden Spannungsbogen aufzubauen, der viele Wendungen hat mit einem unvorhersehbaren Ende.

Schwiecker hat viele Jahre in Berlin als Strafverteidiger gearbeitet. Seit
3 Jahren ist er im Bereich KI in der Medizin tätig, hält weltweit Vorträge auf medizinischen Fachveranstaltungen und ist mit dem Für & Wider der Medical-KI vertraut.
Tsokos ist Professor und seit 2007 Leiter der Berliner Rechtsmedizin, außerdem internationaler Experte für Forensik.
Das Cover ist schlicht in nur drei Farben gehalten. Weiß, Schwarz, Rot und passt hervorragend zum Inhalt des Romans.

Fazit:
Dieser Justiz-Krimi war für mich der erste Krimi des Autorenduos und grenzt schon fast an einen Thriller. Gute flüssige Schreibweise, Erklärungen auch für Laien sehr verständlich und mit dem Einsatz einer Medical-KI am Puls der Zeit. Denn eine KI, nicht nur im medizinischen Bereich, sondern generell in den falschen Händen, kann viel Schaden anrichten.
Von Anfang bis Ende ist der Roman packend und fesselnd.
Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung! Und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

"Alle einsteigen!"

Die erste Fahrt des Orient-Express
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Georges Nagelmackers, ein Belgier, begibt sich auf seine eindrucksvolle Reise, bei der er nicht nur diesen einzigartig luxuriösen Zug schafft, mit dem er seine Vision des Friedens verbindet, sondern auch ...

Georges Nagelmackers, ein Belgier, begibt sich auf seine eindrucksvolle Reise, bei der er nicht nur diesen einzigartig luxuriösen Zug schafft, mit dem er seine Vision des Friedens verbindet, sondern auch zwölf auserwählte Passagiere hat. Unter ihnen: ein Journalist, ein Schriftsteller, ein Konkurrent, ein Arzt und Diplomaten, allesamt aus verfeindeten Ländern.
Paris im Oktober 1883 - Endlich, die erste Fahrt des legendären Orient-Express nach Konstantinopel beginnt.
Während dieser mehrtägigen Fahrt sollen die Diplomaten den Frieden in Europa fördern und ihre politischen Differenzen begraben.
Auch für Georges steht viel auf dem Spiel, denn der Erfolg dieser Reise auf allen Ebenen könnte ihn vor dem drohenden Ruin bewahren. Wird ihm sein Vorhaben gelingen?
Denn neben den zwölf geladenen Passagieren, die bereits für Turbulenzen sorgen, gibt es auch eine faszinierende Tiger-Dame, einen blinden Passagier und einen König, der eine unersättliche Begeisterung für Dampflokomotiven hegt.
Der Zug wird zu einer Bühne für diplomatische Verwicklungen, als auch fesselnde Intrigen, selbst die Liebe spielt eine entscheidende Rolle.


"Die erste Fahrt des Orient-Express" ist mein erstes Buch von dem erfolgreichen deutschen Autor, der unter dem Pseudonym David Janz historische Romane & Wissenschaftsthriller schreibt.
Es ist ein historischer Roman, bei dem dramatisch, hochspannend, abenteuerlich und witzig wahre Begebenheiten, Fiktion und Crime-Time miteinander gekonnt verwoben werden.
Anfangs haben sich die Seiten etwas in die Länge gezogen, für mich lag es daran, dass der Aufbau des Zuges beschrieben wurde und ich mich nicht wirklich dafür interessiere. Andere Leserinnen & Leser sind dafür sicherlich mehr zu begeistern, als ich.
Allerdings, diesen Abschnitt des Buches einfach wegzulassen wäre für einen historischen Roman, wie diesen, nicht von Vorteil.
Als diese kleine Handlung abgeschlossen war, nimmt die Reise des Orient-Express mit seinen Passagieren im wahrsten Sinne an Fahrt auf und der Autor versteht es immer wieder Spannungsbögen aufzubauen. Überraschungen sowie Wendungen gibt es reichlich.

David Janz verfügt über einen flüssigen lebendigen Schreibstil.
Das Cover ist in dunklen Farben und Brauntönen, passend zur Handlung und gemäß der Zeit, in der der Roman spielt, gehalten. Ich finde das Cover sehr gelungen.

Fazit:
Ich habe mich beim Lesen mittendrin gefühlt, öfter mitgefiebert oder mitgerätselt und auch mal über die Aktionen der meist sympathischen Protagonisten grinsen können. Das Kopfkino war eingeschaltet.
Nach dem Abschnitt des technischen Aufbaus des Zuges hatte mich der Roman bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Ich konnte kaum das Buch aus der Hand legen.
"Die erste Fahrt des Orient-Express" bekommt von mir eine klare Leseempfehlung! Und 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

"Und dein Name sei ... Kore." - Meine Augen weiteten sich, als ich die Bedeutung dieses Namens im Kopf durchging: ... -

Girl, Goddess, Queen: Mein Name ist Persephone
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"Persephones Rebellion gegen den Olymp ..." - So beginnt in fetten Buchstaben der Klappentext und eigentlich sagt das schon vieles über den Inhalt des Fantasyromans aus.
Die Hauptprotagonistin, Persephone, ...

"Persephones Rebellion gegen den Olymp ..." - So beginnt in fetten Buchstaben der Klappentext und eigentlich sagt das schon vieles über den Inhalt des Fantasyromans aus.
Die Hauptprotagonistin, Persephone, erweist sich als eine bemerkenswerte mutige junge Frau - Göttin - Königin, die Entschlossenheit und Stärke zeigt. Ihre Rebellion gegen den Olymp ist eine Suche nach Identität und Freiheit.
Die Persönlichkeitsentwicklung von Kore, später Persephone, steht hier im Mittelpunkt des Romans. Bereits als 8-Jährige ist sie selbstbewusst, doch im Verlauf des Buches gewinnt sie immer mehr an Stärke. Ein Jahrzehnt später wird uns Persephone als emanzipierte und unabhängige Heldin beschrieben, die entschlossen für ihre Rechte kämpft und dafür einsteht.
Bis es allerdings soweit ist sucht sie
ausgerechnet Unterschlupf bei Hades. Der Hauptprotagonist wird als eigensinniger, kluger und doch sehr sympathischer Charakter, den man einfach lieb haben muss, präsentiert. Die Interaktionen zwischen Persephone & Hades sind einfach nur köstlich. Und ob die Chemie zwischen den beiden sympathischen Göttern wirklich stimmt ... lies selbst!


Bea Fitzgerald ist auf TikTok bereits ein Star und präsentiert mit ihrem Fantasyroman "Girl, Goddess, Queen: Mein Name ist Persephone" den 1. Band aus der "Die Girl-Goddess-Queen-Reihe". Er ist in sich abgeschlossen und unabhängig vom 2. Band, der im August erschienen ist, lesbar.
Sie verwebt in ihrem Fantasyroman geschickt mythologische Elemente und viel Fantasy mit einer modernen, humorvollen Erzählweise.
Die bildhafte Sprache lässt die fantastische Welt von Zeus und Hades lebendig werden.
Aber auch tiefgründige Themen sind ein großer Inhalt ihres Buches. Sie schafft es, das wir über die Natur der Autorität und den Kampf für Gerechtigkeit nachdenken.

Für Fans einer sich langsam entwickelnden Geschichte ohne Längen und Langeweile ist dieses Buch wunderbar passend.
Das Cover schreit förmlich nach Aufmerksamkeit mit seiner pinken Farbe und den dunkelblauen Buchstaben, umrandet mit einer griechischen Verzierung. Ich finde es sehr gelungen.

Fazit:
Auf alle Fälle habe ich die Götter des Olymp und der Unterwelt mit Poseidon und Hades ganz anders kennen lernen dürfen, als es mir bisher bekannt war. Und ich muss sagen, es hat mir riesigen Spaß gemacht.
Der Titel des Buches passt wirklich gut und die Geschichte wird mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

"Halbsieben", "Madness" und "Kinder, deckt den Tisch. Eure Mutter braucht einen Moment für sich!"

Eine Frage der Chemie
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Eine unangepasste junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist. Stark, bewundernswert, eigenwillig. Ihr Name: Elisabeth Zott.
Die Geschichte von Elisabeth fängt die Atmosphäre der späten 50er und frühen ...

Eine unangepasste junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist. Stark, bewundernswert, eigenwillig. Ihr Name: Elisabeth Zott.
Die Geschichte von Elisabeth fängt die Atmosphäre der späten 50er und frühen 60er Jahre auf beeindruckende Weise ein. In einer Zeit, die von männlicher Dominanz in der Berufswelt bestimmt wird und sexuelle Übergriffe gegenüber den Frauen völlig normal sind - ist Elisabeth fest entschlossen sich typischer Weise nicht auf die kirchliche Ehe, Haushalt und Kinder zu beschränken, sondern verfolgt ihren Traum als Chemikerin Karriere zu machen. Chemie bedeutet Veränderung der Zustände. Und Elisabeth erlebt sehr viele Veränderungen in ihrem Leben ... wird sie ihr Ziel erreichen?


In Bonnie Garmus' Debütroman geht ihre Heldin auf eine unvergleichliche Art & Weise mit den Geschlechterklischees um. Mit Elisabeth Zott hat sie eine Hauptprotagonistin zum Leben erweckt, die auf ihre Art ein bisschen naiv & ungeduldig zugleich, liebenswürdig, witzig & klug ist. Die rebellisch ist und keine Lust hat, es anderen recht zu machen. Es ist eine tolle und erfrischende Geschichte mit einigen Hindernissen und hervorragenden Nebencharakteren.

Die Autorin schreibt mit einem unterhaltsamen herrlich trockenen Humor.
Das Cover spiegelt den Zeitgeist wunderbar wieder. So kann man sich Elisabeth gut vorstellen.

Fazit:
"Eine Frage der Chemie" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite abgeholt. Der Autorin ist eine wunderbare Glanzleistung gelungen und dieser Roman ist nicht nur für Frauen gedacht. Auch Männer hätten sicherlich ihre helle Freude beim Lesen.
Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung! Und 5 Sterne.

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