Englische Agentinnen im Frankreich Ende des 2. Weltkrieges
Die Frauen von ParisWir schreiben das Jahr 1946. Die junge Grace findet in einem Bahnhof in Manhattan einen Koffer. Sie öffnet ihn und findet Fotos von jungen Frauen, die sie regelrecht fesseln. Als sie später feststellen ...
Wir schreiben das Jahr 1946. Die junge Grace findet in einem Bahnhof in Manhattan einen Koffer. Sie öffnet ihn und findet Fotos von jungen Frauen, die sie regelrecht fesseln. Als sie später feststellen muss, das der Koffer verschwunden ist, und die Besitzerin eventuell ums Leben kam, ist ihre Neugierde noch mehr entfacht.
In einem Rückblick ins Jahr 1944 lernen die Leser Eleanor Trigg kennen, die in London ein Agentinnennetz aufbaut. Hierbei faszinieren besonders die Leben der Jugendlichen Josie und der jungen Mutter Marie, die sich durch die gemeinsame Ausbildung kennenlernen und Freundinnen werden.
Es wird dramatisch geschildert, wie die Zeiten im besetzten Frankreich waren und mit wem die Resistance zusammen gearbeitet hat.
Aber auch in den eigenen Reihen stieß Eleanor auf Widerstand.
Mir haben Eleanor, Marie, Josie und Grace, jede auf ihre Art, sehr gefallen. Kein Wunder , denn ich lese mit Begeisterung historische Romane mit starken Frauenfiguren.
Hier gibt es zwei spannende Handlungsstränge. Zum einen über die SOE während ihrer Arbeit in Frankreich und zum anderen nach Auflösung der SOE 1946 in Mannhattan.
Das Ende ließ noch Platz zur Spekulation, was mir nicht so perfekt gefallen hat, so dass ich in meiner Bewertung einen Stern abziehe. Ansonsten hat mich das Buch jedoch gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen