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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2021

spannende komplexe Ansätze, konnte mich insgesamt nicht überzeugen

Geiger
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Geiger

von Gustaf Skördeman

läßt mich zwiegespalten zurück.

Die Geschichte selbst wird aus den unterschiedlichsten Sichtweisen erzählt, sodass ich mich aus unterschiedlichen Richtungen der Geschichte ...

Geiger

von Gustaf Skördeman

läßt mich zwiegespalten zurück.

Die Geschichte selbst wird aus den unterschiedlichsten Sichtweisen erzählt, sodass ich mich aus unterschiedlichen Richtungen der Geschichte näherte. Einblicke in die Gedankengänge und Handlungsweisen der unterschiedlichsten Charaktere erhielt.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Handlungsorte detailliert beschrieben, die mir, da ich mich mit den Örtlichkeiten nicht auskenne – stellenweise sogar zu genau beschrieben wurden.
Die Erkenntnisse rund um die Aspekte des Kalten Krieges, die politischen Verbindungen und Machtspiele nahmen einen großen Raum in der Geschichte ein. Für politisch Interessierte (insofern sie geschichtlich nachweisbar interessant.) Für politische Laien – könnten sie insgesamt stellenweise nur schwer verständlich sein.
Die Nähe der Protagonistin Sara zum Fall empfand ich als durchaus spannend.
Sie selbst und die angesprochenen Themen rund um ihre Familie und ihre privaten Probleme waren mir, insbesondere im Hinblick auf den Fall allerdings zu viel.
Auch ihr Verhalten während der Arbeit als Polizistin bei der Sitte – grenzüberschreitend. Gleichzeitig konnte ich ihre Einstellung, ihren Frust, ihre Ohnmacht bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen.

Fazit:
Ein Thriller mit interessanten durchaus komplexen Aspekten, der mich insgesamt nicht überzeugen konnte.

Coverrechte: Verlag

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Veröffentlicht am 09.05.2021

magisches fesselndes Abenteuer

Flüsterwald - Das Abenteuer beginnt (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 1)
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konnte uns als Hörbuch begeistern.

Zum Inhalt:

Wenig begeistert zieht Lukas mit seiner Familie ins langweilige Winterstein. Eine geheimnisvolle Tür, ein verborgener Dachboden mit unzähligen Büchern ...



konnte uns als Hörbuch begeistern.

Zum Inhalt:

Wenig begeistert zieht Lukas mit seiner Familie ins langweilige Winterstein. Eine geheimnisvolle Tür, ein verborgener Dachboden mit unzähligen Büchern und geheimnisvollen Fläschchen können, als Bücherwurm der er ist, seine Begeisterung wecken. Als der dann des Nachts ein koboldartiges Wesen in seinem Zimmer entdeckt, das mit einem Sack voller Diebesgut verschwindet. Nimmt er sofort die Verfolgung auf – und gerät in ein spannendes magisches Abenteuer. …

Die Charaktere waren fein gezeichnet und gut ausgearbeitet. Lukas, seine Familie aber auch die Wesen, denen Lukas im Flüsterwald begegnet sympathisch, jeder für sich zauberhaft und magisch. Die Warks auf kindgerechte Art gruselig.
Wir konnten sie uns sehr gut vorstellen. Ihre Charaktere einzigartig. Insbesondere Rani wuchs uns ans Herz.

Die Welt rund um den Flüsterwald, magisch voller lustiger Ideen – von denen wir uns einige für unsere Welt wünschen würden. Vor allem die …. aber ich will ja nicht spoilern.
Die Ideen rund um die Bücher – grandios. Allein für diese Ideen lohnt es sich, die Geschichte zu lesen.

Der Satzbau, die Sprache einfach und kindgerecht und auf die Zielgruppe abgestimmt.
Dem Sprecher Timo Weissschnur konnten wir gut folgen. Er las abwechslungsreich, hatte eine angenehme Stimme und ein gutes Erzähltempo. Die Figuren wurden lebendig.

Fazit:
Ein spannendes magisches fantastisches Abenteuer für junge Leser. Mit faszinierenden Ideen zu „Büchern im Flüsterwald“.
Von uns eine klare Hörempfehlung.

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Veröffentlicht am 06.05.2021

einfühlsam, emotional von mir eine klare Leseempfehlung

Mein Leben als lexikalische Lücke
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Mein Leben als lexikalische Lücke



von Kyra Groh



konnte mich fesseln und begeistern.



Die Geschichte wird abwechselnd aus Bennis und Jules Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser ihre Gedanken, ...

Mein Leben als lexikalische Lücke



von Kyra Groh



konnte mich fesseln und begeistern.



Die Geschichte wird abwechselnd aus Bennis und Jules Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse miterlebte und ihre Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte. Überaus gelungen – die Kapitelüberschriften mit lexikalischen Begriffen zu Gefühlszuständen, für die es in anderen Sprachen keinen Begriff gibt.



Die Charaktere wurden fein ausgearbeitet, sodass ich mich als Leser sehr gut mit ihnen identifizieren konnte. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen sehr gut nachvollziehen konnte. Die Eltern und ihre Einstellung wirkten vielleicht etwas zu klischeehaft. Sodass ich mich als älterer Leser immer wieder fragte, wie repräsentativ dieses Elternbild noch ist. Oder ob es nur überspitzt dargestellt werden sollte.

Jule und Benni, zwei Nerds und insbesondere Jule entspricht dem aktuellen Weltbild fortschrittlicher Jugendlicher: vegan, feministisch, gegen Rassismus, sich für den Klimawandel einsetzend.

Sehr einfühlsam und anschaulich umgesetzt, die Gefühle von Benni und Jule. Ihre Unsicherheiten, ihr mangelndes Selbstwertgefühl, ihre Zerrissenheit gegenüber ihren Eltern und deren Weltbild aber auch ihre eigene Außenseiterrolle bei Gleichaltrigen.

Wie sie es langsam schaffen, sich immer weiter abzunabeln. Zu neuen Erkenntnissen über sich selbst, ihre Eltern und den Umgang mit ihnen zu gelangen.



Die Handlung selbst greift die unterschiedlichsten aktuellen Themen auf. Zu denen Jugendliche sich eine Meinung bilden, die häufig auch konträr zu denen der Eltern stehen.

Veganer Ernährungsstil, Feminismus, die althergebrachten Rollenverteilungen in der Familie, wieviel Einfluss von Religion im Alltag, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Klimawandel.

Die Schwierigkeiten und Unsicherheiten der Jugendlichen werden hier anschaulich aufgezeigt. Wie schwer es ist, seine eigene Meinung zu bilden und diese dann insbesondere gegenüber der eigenen Familie und Freunden zu vertreten. Welchen Balanceakt es bedeutet, sich selbst zu verleugnen, wie es nach und nach doch gelingen kann.



Fazit:

Für mich eine klare Leseempfehlung. Eine emotionale Geschichte, bei der die schwerwiegenden Themen nicht zu sehr in den Vordergrund gerückt werden.

Sondern den Focus auf Bennis und Jules Entwicklung zu belassen.





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Veröffentlicht am 06.05.2021

anschaulich informativ kurzweilig

Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit
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anschaulich, kurzweilig, informativ – ein Versuch wissenschaftliches Arbeiten näherzubringen, Komplikationen mit der Anforderungen der Gesellschaft aufzuzeigen.
Stellenweise trotz des Versuchs möglichst ...

anschaulich, kurzweilig, informativ – ein Versuch wissenschaftliches Arbeiten näherzubringen, Komplikationen mit der Anforderungen der Gesellschaft aufzuzeigen.
Stellenweise trotz des Versuchs möglichst für die breite Masse zu erklären. Wird ein gewisses Maß an wissenschaftlichem Verständnis erwartet. Bleibt stellenweise zu theoretisch für Leser ohne ein gewisses Maß an wissenschaftlichem Grundverständnis.
Dabei wird sich Abschnittweise den verschiedensten Themen angenähert. Die jeweiligen herangezogenen Studien und Statistiken erklärt. Wie und was kann man daraus folgern. Welche Schlüsse kann man draus ziehen – oder auch nicht.

Insgesamt lesenswert, eine Aufforderung – kritisch zu denken, sich differenziert mit Aussagen/Behauptungen anderer und der eigenen Meinung auseinanderzusetzten. Und diese zu hinterfragen.

Ich kann nicht einfach behaupten, dass Gegenstände manchmal gar nicht zu Boden fallen, sondern in den Himmel, nur dass es niemand mitbekommt oder die Lügenpresse nie darüber berichtet – und einen Paradigmenwechsel fordern, solange mir niemand das Gegenteil beweist.“ (S. 332 f.).

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Veröffentlicht am 23.04.2021

Lesehighlight

Aroda
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Aroda – Die Hüter der Passage

von Kerstin Panthel

konnte mich wieder begeistern.

Wie bereits in den ersten beiden Bänden tauchte ich begeistert in die Welt rund um Aroda ein. Begleitete Hope und ihre ...

Aroda – Die Hüter der Passage

von Kerstin Panthel

konnte mich wieder begeistern.

Wie bereits in den ersten beiden Bänden tauchte ich begeistert in die Welt rund um Aroda ein. Begleitete Hope und ihre Freunde bei ihren neuen Herausforderungen. Bei ihrer Suche nach dem Grund, warum die Passage Hope die Rückkehr zur Erde verweigert.

Anders als in den bisherigen Büchern nehmen hier immer wieder Rückblenden, in die Zeit als ihre Mutter sich auf die Reise zur Erde vorbereitete und auf Ereignisse während ihres Lebens einen großen Raum ein.
Lassen so, die damaligen und die Ereignisse seit Hope Aroda entdeckte in einem anderen Licht erscheinen. Erklären bisher noch lose Handlungsstränge und führen sie nach und nach immer mehr zusammen.

Wie bisher sind die Charaktere fein ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen nachvollziehbar.
Und auch der Weltenaufbau ist wieder facettenreich, detailliert und fantastisch.
Der Umgang der Menschen miteinander. Ihre Lebenseinstellung faszinieren mich immer wieder aufs Neue.

Fazit:
Für mich wieder eine klare Leseempfehlung.
Ein fantastischer Weltenaufbau der den Leser immer wieder begeistert, ihm den Spiegel vorhält. Voller Inspiration und tiefsinniger Zitate und Aussagen – die im Leser lange nachhallen.

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