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Veröffentlicht am 01.05.2022

Ein Dämon aus der Dimension Perv – Ein Perfekter, natürlich

Ein Dämon zu viel
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Skeeve ist genervt. Seine Lehrzeit beim Magier Garkins läuft nur mäßig und die Möglichkeiten diese Kräfte bei seiner eigentlichen Berufung als Dieb anzuwenden, scheinen beschränkt. Als er wieder einmal ...

Skeeve ist genervt. Seine Lehrzeit beim Magier Garkins läuft nur mäßig und die Möglichkeiten diese Kräfte bei seiner eigentlichen Berufung als Dieb anzuwenden, scheinen beschränkt. Als er wieder einmal bei einer einfachen Übung versagt, will ihm sein Meister eine Lektion erteilen und beschwört einen Dämon. Dumm gelaufen, dass er mitten in der Beschwörung von einem Meuchelmörder getötet wird. Jetzt steht Skeeve mit dem durchgeknallten Dämon Aahz da, dessen Kräfte zu allem Überfluss auch noch abhandengekommen sind, was ihn allerdings keine Minute ausbremst. Kurzerhand ernennt Aahz sich zu Skeeves neuem Lehrmeister und zieht mit ihm los, um die Mörderbande aufzumischen.

Die Neuauflage einer Fantasy-Reihe, die schon in den 90ern meine Neugier weckte und der ich jetzt nicht länger widerstehen konnte. Angekündigt als ein Klassiker der humorvollen Fantasy war ich auf den ersten Seiten etwas enttäuscht und befürchtete dass sich der Humor abgenutzt hat. Trotzdem hatte Aahz etwas, sodass ich dabei blieb und dann wurde das Buch immer besser und besser. Jetzt freue ich mich bereits auf den zweiten Band. Die Geschichte hat noch Luft nach oben, aber sie hat mich bereits völlig in ihren Bann gezogen. Ein Fantasy-Klassiker, der auch heute noch sehr gut unterhält!

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Ein Kampf um die Träume

Nur eine Fellnase vom Glück entfernt
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Caroline ist am Ende. Mit ihren Freundinnen hatte sie sich den großen Traum von einer Catering-Firma erfüllt und jetzt hat ihnen der alte Verhoigen den Mietvertrag gekündigt, gerade als sie groß renoviert ...

Caroline ist am Ende. Mit ihren Freundinnen hatte sie sich den großen Traum von einer Catering-Firma erfüllt und jetzt hat ihnen der alte Verhoigen den Mietvertrag gekündigt, gerade als sie groß renoviert und ausgebaut hatten. Trotz ihres Erfolgs scheinen die Freundinnen vor dem Aus zu stehen. Dann wollte sie sich einen Hund zulegen und ausgerechnet Henning konkurriert mit ihr um den entzückenden Rüden Duke. Henning, der ihr schon zu Schulzeiten auf den Keks gegangen ist und ihr auch als erfolgreicher Rennfahrer mit Machallüren nicht sympathischer wurde. Zu allem Überfluss scheint er ihre Ablehnung nicht ernst zu nehmen und so findet sie sich plötzlich bei gemeinsamen Hundespaziergängen mit einem Typen wieder, der nie für sie in Frage käme.

Eine neue Romanze in Lichterhaven mit einer neuen Fellnase, die einfach nur zum Knuddeln ist! Henning war mir schon im letzten Band sehr sympathisch und ich habe mich sehr auf seine Geschichte gefreut. Mit Caroline wurde ich nur langsam warm, aber ihr zu Anfang unverständliches und unschönes Verhalten wird im Laufe der Geschichte gut erklärt, sodass sie mir schließlich auch sehr ans Herz gewachsen ist. Einer der schönsten Aspekte der Lichterhaven-Bücher ist, dass man immer auch wieder alte Bekannte trifft und ihre Geschichten so auch ein bisschen weitergehen.

Ich liebe die Lichterhaven-Romane und freue mich jetzt schon auf die nächste Geschichte und die nächste niedliche Fellnase, die ihr Zuhause findet.

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Mord in West Point

Der denkwürdige Fall des Mr Poe
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Die angesehene Militärakademie West Point wird von einer brutalen Mordserie erschüttert. Um möglichst weitere Taten zu verhindern, wird der ehemalige New Yorker Polizeidetektiv August Landor mit den Ermittlungen ...

Die angesehene Militärakademie West Point wird von einer brutalen Mordserie erschüttert. Um möglichst weitere Taten zu verhindern, wird der ehemalige New Yorker Polizeidetektiv August Landor mit den Ermittlungen beauftragt. Als Assistenten holt er den etwas merkwürdigen Edgar Allan Poe dazu, der nicht gerade ein Vorzeige-Kadett ist. Doch West Point ist eine Welt für sich und Landor steht vor einer Mauer des Schweigens.

Ein spannender Kriminalfall mit einem tollen Mystery-Flair und einem genialen Protagonisten, dem ich nicht widerstehen konnte. Unerwartete Wendungen und dubiose Entwicklungen machen das Buch zu einem ungewöhnlichen Kriminalroman mit einem ganz eigenen Reiz. Schade ist, dass es immer wieder einige Längen gibt, die nur wenig motiviert sind. Mehr Tempo und vor allem mehr Ermittlungsarbeit hätten der Geschichte gut getan. Mit überraschenden Twists, die den Leser bis zum Schluss immer wieder den Atem rauben entschädigen dann wieder für die Durststrecken.

Ein Buch, bei dem ich mir lange nicht sicher war, ob es mir gefällt oder nicht. Die fehlende Ermittlungsarbeit hat mich sehr gestört, andererseits fand ich Poe ausgezeichnet eingebaut und hätte ihn gerne noch öfter gesehen. Die Twists haben mir ebenfalls sehr gefallen. So vergebe ich für dieses Buch knapp 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Auf geht’s, meine putzigen Krieger!

Luyánta
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Jolantha ist wütend und frustriert. Ihre kostbaren Sommerferien muss sie damit vergeuden, mit ihrer Familie eine anstrengende Wandertour durch die Alpen zu machen. Niemand will verstehen, dass sie weder ...

Jolantha ist wütend und frustriert. Ihre kostbaren Sommerferien muss sie damit vergeuden, mit ihrer Familie eine anstrengende Wandertour durch die Alpen zu machen. Niemand will verstehen, dass sie weder die Aussicht noch die Anstrengungen oder die superklugen Sprüche ihres Bruders oder Vaters ertragen kann. Dazu die Nächte im Gemeinschaftsschlafsaal zugiger Berghütten voller schnarchender Rentner. Außerdem meckert ihr Vater den ganzen Tag an ihr rum, da sie ihm nicht aktiv, optimistisch und vor allem dankbar genug ist. Alles ändert sich als Jolantha einem merkwürdigen Ruf folgt, der sie tief in die Berge lockt – zu den Murmeltieren, die ihr eine unfassbare Geschichte erzählen. Sie sei die verschollene Faneskönigin Luyánta, das weiße Murmeltier, die große Hoffnung eines verlorenen Volkes, das erneut vor einem Krieg mit den grausamen Adlerkriegern steht.

Sprachlich hat mich dieses Buch leider immer wieder frustriert. Viel Geschimpfe und Gefluche – auch wenn es gar nicht in die Szene gepasst hat und vor allem im Fließtext oft störend wirkte. Merkwürdige Zeichensetzung, die man zwar ab und an damit in Verbindung bringen konnte, dass eine besondere Stimmung transportiert werden sollte, oft aber gestört hat. Besonders genervt war ich von den „feministischen“ Wortschöpfungen. Geistin, Schneiderinnensitz – nichts gegen einen kreativen Umgang mit der Sprache, aber diese Kreationen klangen einfach falsch und konnten sich auch nicht darauf berufen, aus der Geschichte heraus zu entstehen.

Die Geschichte selbst hat mich einfach nur überwältigt. Nach einem etwas zähen Anfang wurde es rasant. Ein Feuerwerk an Phantasie! Basis sind die Sagen um das Fanesvolk und diese sind originell und fesselnd zu einer neuen Geschichte verwoben. Spannende Schlachten, originelle Wendungen und eine außergewöhnliche Art eine magische Welt aufzubauen, die sich ohne große Erklärung mit der realen verwebt. Sie verschwimmen miteinander. Realität und Magie werden eins und als Leser fordert man keine Erklärung, man braucht sie nicht. Man nimmt es hin und es gehört so zur Geschichte, dass es diesen außergewöhnlichen Roman prägt und noch einmal so fesselnd macht.

Eine Fantasygeschichte, die selten originell und ausgesprochen vielseitig ist. Sprachlich hätte ich mir etwas anderes gewünscht, aber trotzdem kann ich nicht mal dafür einen halben Stern abziehen. Das Buch hat mich so gefesselt, dass es trotz meines Kritikpunkts, der für die meisten anderen Bücher ein K.O.-Kriterium wäre, volle 5 Sterne geben muss.

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Die Folgen des Krieges

Mein Freund Pax – Die Heimkehr
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Der Krieg ist vorbei, doch Peter hat tiefe seelische Narben davongetragen. Er hat aus dem Verlust seines Fuchses Pax, seines Zuhauses und seines Vaters nur einen Schluss ziehen können: Nie wieder will ...

Der Krieg ist vorbei, doch Peter hat tiefe seelische Narben davongetragen. Er hat aus dem Verlust seines Fuchses Pax, seines Zuhauses und seines Vaters nur einen Schluss ziehen können: Nie wieder will er sein Herz an etwas oder jemanden binden. So erschrickt er bis ins Mark als ihm Vola genau das anbietet und er ergreift die erste Gelegenheit zu fliehen. Mit den Wasserkriegern will er losziehen, um die vom Krieg verseuchten Gewässer zu reinigen, die viele Tiere das Leben kosten. Sein Weg führt zu seinem alten Zuhause und der Gegend, in der er einst für immer von seinem Fuchs Abschied genommen hat.

Der überraschende zweite Band der Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Fuchs. Nachdem mich der erste Band sehr erschüttert zurückgelassen hat, greift der zweite auf viele Arten die Folgen des namenlosen Krieges auf. Seelische Verletzungen, zerstörte Natur, kaputte Familien, Tiere, die weiterhin an den Folgen leiden – und dann das, was den zweiten Band trägt und ausmacht: Hoffnung, neue Träume, Zukunftsaussichten und die Überwindung von Traumata auf mehr als einer Ebene. Wo der erste Band verbrannte Erde hinterlassen hat, lässt der zweite neues Leben entstehen – man atmet als Leser richtig durch.

Diese außergewöhnliche Geschichte wird wieder aus zwei Perspektiven erzählt: aus Peters und der des Fuchses Pax. Beide fesseln den Leser auf ihre eigene Weise. Gerade die realistische Beschreibung des Fuchses, die nichts von Vermenschlichung oder Verniedlichung hat und trotzdem entzückt.

Ein ganz besonderes Buch, das dem Leser viel gibt.

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