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Veröffentlicht am 08.02.2026

Hübsche Shojo-Geschichte

Marmalade Boy Little 06
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Der Pärchenausflug zum Vergnügungspark wird von Rokutanda nachhaltig gestört. Der aufdringliche Typ drängt sich in das Quartett, verdirbt mit seinen Befindlichkeiten jedes Fahrgeschäft und sorgt dafür, ...

Der Pärchenausflug zum Vergnügungspark wird von Rokutanda nachhaltig gestört. Der aufdringliche Typ drängt sich in das Quartett, verdirbt mit seinen Befindlichkeiten jedes Fahrgeschäft und sorgt dafür, dass sich weder Rikka und Saku amüsieren können, noch dass sich Eri und Kodai aussprechen können. Rikka ist verzweifelt. Dabei hatte sie sich das neue Pärchen so schön ausgemalt.

Der vorletzte Band stellt Eri und Kodai ins Zentrum, die eine gemeinsame Vergangenheit haben. Auch Aoi bekommt gegen Ende der Serie noch mal Platz für weitere Entwicklung. Das gefiel mir sehr gut, allerdings sind Rikkas offensichtliche Verkupplungsversuche irgendwann nervig, zumal man den Eindruck bekommt, dass sie das nur tut, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen oder die Welt nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

Die Reihe ist bildschön gezeichnet und die Geschichte scheint zu einem runden Ende zu kommen, damit vergebe ich 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Faszinierend exotisch

Thousand Autumns. Buch 2
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Shen Qiaos Körper ist immer noch vom Gift geschwächt. Sein Qi und seine Augen wollen sich einfach nicht erholen, und jeder Kampf fordert von ihm einen hohen Tribut. So ist er immer noch auf den fragwürdigen ...

Shen Qiaos Körper ist immer noch vom Gift geschwächt. Sein Qi und seine Augen wollen sich einfach nicht erholen, und jeder Kampf fordert von ihm einen hohen Tribut. So ist er immer noch auf den fragwürdigen Schutz Yan Wushis, des Meisters der dämonischen Kampfschule angewiesen. Doch was hat Yan Wushi wirklich mit Shen Qiao vor, der in allem das absolute Gegenteil des dämonischen Kampfmeisters? Shen Qiaos Vertrauen und seinen Beschützer könnte ihn teuer zu stehen kommen.

Ich finde den Erzählstil immer noch nicht einfach. Er ist etwas sprunghaft und ich habe hin und wieder den Anschluss verloren. Die Übergänge fand ich nicht immer gelungen. Auch die Kampfszenen sind mir etwas sperrig erzählt. Als Manga würden sie sehr viel besser wirken, für eine erzählte Fassung ist sie mir etwas zu steif. Das Glaubenssystem ist ebenfalls äußerst komplex, sodass man sich irgendwann entscheiden muss, ob man im Anhang alles nachliest oder die erzählte Welt so hinnimmt und sich ohne Details zu kennen langsam einlebt.

Soweit meine Kritikpunkte, die das Buch den 5. Stern gekostet haben. Es bleibt eine faszinierende, exotische Welt voller Intrigen, Kampfkunst, komplexen Beziehungsgeflechten und starken Charakteren, die den Leser von Seite zu Seite überraschen, begeistern und vor den Kopf stoßen. Als Light Novel ist dieses Buch dazu immer wieder mit großformatigen Illustrationen ausgestattet, von denen man sich mehr wünscht, da sie gerade den sperrig erzählten Kampfszenen die Dynamik und den Zauber verleihen, die ihnen im Fließtext immer wieder fehlt.

Ein gelungener zweiter Band, der weitere dramatische Entwicklungen erwarten lässt.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Hat mich nicht abholen können

Am Lagerfeuer
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Old Shatterhand ist mit Humpley Bill und dem Gunstick Uncle sowie einer großen Gruppe von Westmännern unterwegs. Abends am Lagerfeuer wird er gebeten ein Abenteuer zu erzählen, das er mit Winnetou erlebt ...

Old Shatterhand ist mit Humpley Bill und dem Gunstick Uncle sowie einer großen Gruppe von Westmännern unterwegs. Abends am Lagerfeuer wird er gebeten ein Abenteuer zu erzählen, das er mit Winnetou erlebt hat. So erzählt er von einem Erlebnis, bei dem eine Gruppe der Santee-Indianer an der ganzen Stadt Yankton Rache für sechs ermordete Brüder nehmen wollen. Winnetou und Old Shatterhand können eine Frist aushandeln, in der sie die tatsächlichen Mörder entlarven wollen, doch in Yankton scheint so einiges nicht zu stimmen und die Verfolgung der Mörder läuft immer wieder ins Leere.

Diesmal konnte mich die Geschichte so gar nicht abholen. Ob mir einfach das Abenteuer selbst nicht gefiel oder mir zu viel auf einmal erzählt wurde, sodass jeder Erzählfaden angerissen und ins Leere zu laufen scheint und sie sich gleichzeitig zu wiederholen scheinen – ich kann es nicht ganz festmachen. Vielleicht hat mich auch einfach die Frauenfigur genervt, obwohl ich auch da schon schlimmeres bei Marheinecke gelesen habe. Fakt ist: Ein nette Abenteuer mit Winnetou, Old Shatterhand und sogar dem Juggle-Fred, der allerdings leider abgesehen vom Namen so gut wie gar keine Rolle gespielt hat.

Gute 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ungewohnt tragisch

Von Bagdad nach Stambul
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Auf dem Weg nach Bagdad begegnen Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar und Sir David Lindsay einem reichen Perser, der auf mit deiner Frau, Schwester und vermögen auf der Fluch vor seinen Feinden ist. Kara ...

Auf dem Weg nach Bagdad begegnen Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar und Sir David Lindsay einem reichen Perser, der auf mit deiner Frau, Schwester und vermögen auf der Fluch vor seinen Feinden ist. Kara Ben Nemsi sagt seine Hilfe zu, doch das bringt ihn selbst an den Rand des Todes. Richtung Bagdad sind auch die Todeskarawanen unterwegs und ihnen folgt der Pesthauch, der schon manchen dahin gerafft hat.

Die dritte Folge bietet eine ungewöhnlich dramatische und auch tragische Geschichte wie sie so von May nur selten geschrieben wurde. Das ganze Abenteuer mit dem Perser verursacht Gänsehaut. Man wird durch die typischen May-Elemente eines omnipotenten Helden aufgefangen, aber sie erweisen sich als nicht mehr so tragfähig. In vielerlei Hinsicht eine Schlüsselfolge des Orient-Zyklus.

Peter Sodann hat sich hier etwas gefangen. Die Charaktere werden nicht mehr so monoton gelesen. Es gibt mehr Individualität und Intonation, sodass das Zuhören tatsächlich beginnt Spaß zu machen.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Humorvoll und dramatisch geht die Reise weiter

Durchs wilde Kurdistan
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Bei den verachteten Teufelsanbetern spitzen sich die Ereignisse noch mal dramatisch zu und münden im nächsten großen Abenteuer: Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar und Sir David Lindsay machen sich auf ...

Bei den verachteten Teufelsanbetern spitzen sich die Ereignisse noch mal dramatisch zu und münden im nächsten großen Abenteuer: Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar und Sir David Lindsay machen sich auf den Weg nach Amandije, um den Sohn ihres Gastfreundes Scheik Mohammed Emin zu befreien. Es wird zu einem Wettlauf mit der Zeit.

Ich gestehe Peter Sodann zu, dass er Sir David Lindsay ziemlich gut inszenieren kann, aber sonst bleibt der Sprecher für mich ein absoluter Fehlgriff. Ohne Punkt und Komma, dazu äußerst monoton, und hin und wieder verhaspelt, rattert er die eigentlich spannende und auch witzige Geschichte runter. Sehr schade, dass durch diese mehr als dürftige Inszenierung und nachlässige Bearbeitung, die das Geräusper und auch stockende Neueinsätze und Wiederholungen drin gelassen hat, die Qualität und Kraft der Geschichte gelitten hat.

Die Geschichte selbst bietet alles, was man von einem May-Werk erwarten kann: Große Helden, atemberaubende Taten, eine gut Portion Slapstick, vor allem durch Sir David Lindsay, und auch bitteren Humor, so wenn er die armseligen Zustände in Amandije beschreibt, wo die verantwortlichen Köpfe seit Monaten auf Lohn warten, während ihnen Brot und Optionen ausgehen, was zu brutalen aber auch grotesken Aktionen führt.

Trotz des mehr schlecht als recht gesprochenen Hörbuchs, bleibt die Geschichte spannend und fesselnd!

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