Ein Roman voller Intensivität
Die Welt in unseren HändenWer gerne historische Romane liest, die nicht nur historische Fakten sondern auch ganz große Gefühle liefert, der macht mit dem Roman Die Welt in unseren Händen von der Autorin Emily Walton nichts verkehrt, ...
Wer gerne historische Romane liest, die nicht nur historische Fakten sondern auch ganz große Gefühle liefert, der macht mit dem Roman Die Welt in unseren Händen von der Autorin Emily Walton nichts verkehrt, im Gegenteil.
Und darum geht es:
Als Emma ihre Großmutter June besucht, fällt ihr ein Gedichtsbändchen mit einer Widmung eines Kens aus dem Jahre 1944 in die Hände.
Nach und nach offenbart sie ihre Lebensgeschichte aus jungen Jahren, die Emma nie vermutet hätte, denn ihr Großmutter hat sich ganz mutig den Dienste der Royal Air Force gestellt im zweiten Weltkrieg. Dank ihres Mutes und ihren Durchhaltevermögen führt sie der Weg sogar nach Italien und sogar nach Ägypten, wo sie schließlich Ken kennenlernt. Doch kann man in solchen Zeiten auf eine Liebe mit einer Zukunft hoffen?
Dieses Buch mit seiner sehr tiefgehenden Geschichte habe ich innerhalb weniger Stunden regelrecht verschlungen und eingeatmet. Emily Walton hat die Lebensgeschichte ihrer Großmutter hier so anschaulich und absolut packend erzählt, dass für mich als Leser kein Wunsch offen blieb.
Sämtliche Charaktere sind sofort vor Augen entstanden und besonders June, bzw. auch ihre beste Freundin Dotty, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Zwei so unterschiedliche Frauen, deren Weg sich auf ihren mutigen Weg gekreuzt und die beide so zusammen wachsen lassen hat, das einen beim Lesen warm ums Herz wurde. Zwei so großartige Charaktere, die sich gegenseitig so viel gegeben und sich so fantastisch gut zusammen ergänzt haben, dass in grauen Zeiten, die Sonne ganz hell schien.
Und besonders June hat mich, durch ihren Mut, ihr Durchhaltevermögen, ihre Ausdauer, ihre Empathie und auch durch ihre Geduld, mehr als einmal sehr beeindruckt. Eine ganz tolle Lady.
Der Autorin ist es einfach meisterlich gut gelungen, ein Stück Zeitgeschichte zusammen mit der Lebensgeschichte ihrer Großmutter an den Leser zu bringen, so dass tiefe Emotionen und auch Gänsehautmomente an der Tagesordnung standen.
Fazit:
5 Sterne