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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2025

nette Unterhaltung für zwischendurch

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben
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Ich bin lange um dieses Buch herum geschlichen und bin super glücklich, dass ich es im Rahmen einer Leserunde mitlesen durfte. Irgendwie war mir schon beim Titel und Klappentext klar, da brauche ich etwas ...

Ich bin lange um dieses Buch herum geschlichen und bin super glücklich, dass ich es im Rahmen einer Leserunde mitlesen durfte. Irgendwie war mir schon beim Titel und Klappentext klar, da brauche ich etwas Austausch. Im Nachhinein bin ich der Meinung es hat sich irgendwie gelohnt das Buch gelesen zu haben ohne das es einen gewissen Mehrwert für mich hat. Es war einfach nur ein unterhaltsames Buch, in dem mir etwas mehr Tiefe gefallen hätte.

Man kann nicht leugnen das die Autorin Anika Decker in Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben sehr mit den gängigen und aktuellen Klischees spielt. Aber gerade diese klischeehafte Darstellung der neuen Lebensgefährtin von Ninas Ex-Mannes einer jungen Influencerin mit Zwillingen in einer wunderschönen und repräsentativen Villa ist schon an der Grenze des Sarkasmus. Auch das Nina selbst sich in einen jüngeren Mann verliebt ist herrlich dargestellt.

Zuerst fühlte es sich etwas merkwürdig an als die Autorin im Laufe des Buches weitere Themen einfließen ließ. So wird der Fokus auf die Me-too Bewegung gelegt. Das musste ich dann doch etwas sacken lassen, weil es irgendwie nicht so ganz in das ansonsten fröhliche Buch zu passen schien. Doch je weiter ich im Buch kam um so mehr Sinn machte dieser Punkt und war auch wichtig für den weiteren Weg in der Geschichte von Nina und ihrer neuen Liebe. Denn plötzlich hat die Autorin ihre Klischees und Plattitüden wiedergefunden.

Enttäuscht hat mich das Buch zwar nicht so richtig aber dass ich in Begeisterungsrufe verfallen bin, kann ich auch nicht sagen. Für mich war Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben einfach eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Bleibt mir das Buch im Gedächtnis? Vom Inhalt nicht, aber ganz sicher vom Titel her.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Regency in Perfektion

Courting – Be mine through all time
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Kennst du dieses Kribbeln, wenn du ein Buch in einer Vorschau siehst und aus dem Cover und auch aus dem Farbschnitt ein Geheimnis gemacht wird? Diese kribbelnde Mischung aus Neugier und Verlangen das Buch ...

Kennst du dieses Kribbeln, wenn du ein Buch in einer Vorschau siehst und aus dem Cover und auch aus dem Farbschnitt ein Geheimnis gemacht wird? Diese kribbelnde Mischung aus Neugier und Verlangen das Buch einfach nur in deinen Händen halten zu wollen! Es zu lesen weil dir der Klappentext und die Leseprobe dir einfach sagen dass es ja wirklich auf die inneren Wertes des Buch ankommt?! So erging es mir mit Courting – Be mine through all time.
Schon im letzten Jahr sah ich dieses geheimnisvolle Buch und jetzt da das Geheimnis um das Cover und auch den Farbschnitt gelüftet ist durfte ich endgültig in das Buch abtauchen. Ich habe weder die Zeit der Ungewissheit noch auch nur eine einzige Sekunde des Lesens bereut.
Ganz im Gegenteil, Courting – Be mine through all time ist so ziemlich das schönste und romantischste was je gelesen habe. Ich liebe dieses Buch so sehr, du musst es einfach lesen um dieses Lesegefühl zu verstehen.





Darum geht es
Rebecca lebt allein in London um Ägyptologie zu studieren und kaum Kontakte zu anderen, aber eine große Leidenschaft für die Regency-Zeit. Sie liebt alles daran, die wundervollen Kleider, die Bälle und die Männer, die wahre Gentleman waren. Nur zu gern würde sie in dieser Zeit leben! Also träumt sie sich in ihrem Tagebuch in das Jahr 1816.
Es beginnt eine unglaubliche Zeit für Rebecca. Als Debütantin in der Londoner High Society verliebt sie sich in einen Mann, der zwar nicht der vollendete Gentleman ist aber ihr Herz im Sturm erobert. Ein wahrer Frauenheld und von Skandalen umgeben ist Reedlan Knox.
Die Zeitreise mit Rebecca und Reedlan ist einfach nur wunderschönen, spannend und auch ein wenig lustig, aber auf jeden Fall birgt sie jede Menge Lesesuchtpotenzial.



Einmal in der Welt von 1816 eingetreten möchte man kaum dieses Zeitalter verlassen. Besonders weil Felicia Kingsley so eine schöne Art des Schreibens hat. Alles wirkt so leicht jedoch auch mit einem kleinen Hauch von Schwere, aber auch so viel Liebe zum Detail und so viel Gefühl für ihre Figuren.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

bunt und informativ

Pokémon Handbuch: Alles über Entwicklungen
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Das Pokémon Handbuch – Alles über Entwicklungen ist ein tolles Nachschlagewerk für Jung und Alt. Die einzelnen Figuren werden bildlich dargestellt und der Entwicklungsstufen sind detailreich mit Zeichnungen ...

Das Pokémon Handbuch – Alles über Entwicklungen ist ein tolles Nachschlagewerk für Jung und Alt. Die einzelnen Figuren werden bildlich dargestellt und der Entwicklungsstufen sind detailreich mit Zeichnungen dargestellt.

In den Kategorien „Alles über Entwicklungen“, „Heldenhafte Entwicklungen“ und „Entwicklungsunterstützung“ werden sowohl Grundlagen der Entwicklungen erklärt. Aber auch das spezielle Anforderungen wie Trainerwechsel und Tages- und Ortswechsel wichtig bei der Entwicklung eines Pokèmon ist.
Obwohl nicht letztendlich alle Entwicklungen beschrieben werden so ist es doch ein tolles Grundwissen dass keinem Pokèmon Fan fehlen darf.

Ein toller Bonus ist das Poster im Buch, dass nochmals einen tollen Überblick gibt.

Kurz gesagt das Pokèmon Handbuch – Alles über Entwicklungen ist ein tolles und informatives Büchlein das richtig Spaß macht.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

starkes Ermittler-Duo

Schmerz
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Schmerz von Jón Atli Jónasson ist sowohl mein erster Isländischer Krimi als auch mein erstes Buch des Autors. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und alles an dem Buch gefällt mir. Nicht nur dass ...

Schmerz von Jón Atli Jónasson ist sowohl mein erster Isländischer Krimi als auch mein erstes Buch des Autors. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und alles an dem Buch gefällt mir. Nicht nur dass das Cover irgendwie mystisch auf mich wirkt, was eindeutig an diesem roten Haus auf einer Klippe und dem Schnee liegt, sondern auch irgendwie an den Farbschnitt des Buches mit der blauen Schrift DORA & RADO auf schwarzem Grund liegt. Sicher, ich leibe Farbschnitte aber bei einem Krimi oder Thriller sollte er das Buch unterstützen und nicht gezwungen werden. Bei Schmerz von Jón Atli Jónasson unterstützt und triggert der Farbschnitt so wunderbar!

Ich muss zugeben, dass mich die isländischen Namen etwas überfordert haben und ich nicht wusste wie ich sie lesend aussprechen müsste. Aber ich habe mich dann dazu entschlossen sie für mich einfach ‚deutsch‘ zu lesen und schon wurde mein Lesefluss besser und ich konnte die Geschichte mehr genießen und die Stärke der Protagonisten spüren. Ja, ich habe selten einen Krimi gelesen in dem die Kommissare so anders und doch so viel stärker waren und selbst vermeidliche Nebenfiguren so viel Glanz haben.
Jón Atli Jónasson versteht es den Leser binnen weniger Sätzen so sehr in den Fall um den verschwundenen Teenager, aber auch besonders in die Geschichte der beiden Ermittler zu fesseln. Es sind Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch ein so besonderes Team bilden, dass es schier den Atem raubt.

Dora
Dora wurde bei einem früheren Einsatz durch einen Schuss verletzt und muss seither mit Fragmenten der Kugel im Kopf leben. Das macht sie besonders und eigentlich sollte sie lediglich Schreibtischarbeit leisten. Doch durch einen Sondereinsatz ihrer Kollegen ist sie plötzlich die Einzige, die sich um den Fall eines verschwundenen Teenagers kümmern.
Dora hat aber durch diese Schussverletzung noch eine Besonderheit, denn sie sieht Zusammenhänge anders und kann so in einer Vielzahl von Fällen ihrer Kollegen Zusammenhänge sehen. Diesen Aspekt finde ich sehr spannend, denn eine genaue Erklärung gibt es dafür nicht. Aber diese Verletzung hat auch einige Nachteile für sie. Zwischenmenschlich ist sie nicht mehr so fit und firm wie früher und so ist es nicht wunderlich, dass sie quasi über die Trennung ihres Freundes hinweg geht und ach in einem gewissen Maß Tablettenabhängig ist.

Rado
Rado ist mit der Tochter eines Bandenchefs verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Von seinen Kollegen als verdeckter Kundschafter auf seinen Schwiegervater angesetzt ohne es genau zu merken muss er feststellen, dass durch die durchgeführte Razzia sein Familienleben zerstört wurde. Es schwirren viele Geheimnisse um ihn, seinen Schwiegervater und dessen Familie um ihn. Es wirkt als wäre er etwas gefühlskalt, am Rand der Verzweiflung und unberechenbar. Ein einsamer Wolf Kämpfer und doch ist er Dora gegenüber so anders, distanziert und abgeschreckt aber doch so freundschaftlich liebevoll.



Zusammen sind sie ein so unperfektes perfektes Ermittler-Duo!



Durch Wendungen und einzelnen Komponenten aus Bandenkrieg, Korruption innerhalb der Polizei und Krankheitsbild entsteht ein atemloser und spannender Krimi im eisigen Island. Es gäbe keinen anderen oder besseren Handlungsort mit aktuellen Themen und den dunklen Seiten der Polizei und Bauunternehmen. Das Zusammenwachsen von Dora und Rado zu einem Team war interessant und spannend, dass ihr erster Fall zwar gelöst ist und doch noch weitere offene Punkte da sind , empfinde ich als nicht störend. Es macht vielmehr neugierig wie es weitergehen wird mit diesem tollen und starken Ermittler-Duo im eisigen Island.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

flirrend wie die Luft der Wüste

Der Sternenstaubdieb
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Im Prinzip hat mich Der Sternenstaubdieb von Chelsea Abdullah schon abgeholt und es hat mir auch sehr gut gefallen. Denn allein vom Klappentext her erinnert es mich an eine Mischung aus Aladin und die ...

Im Prinzip hat mich Der Sternenstaubdieb von Chelsea Abdullah schon abgeholt und es hat mir auch sehr gut gefallen. Denn allein vom Klappentext her erinnert es mich an eine Mischung aus Aladin und die Wunderlampe, einen guten Krimi und einen traumhaften Reise mit einer Karawane. Besuchen von Basaren und orientalischen Landschaften und Leben. Irgendwie interessant was so ein Klappentext in einem Leser auslösen kann und welche Erwartungen er weckt. Das habe ich sonst nicht immer bei Büchern, aber Der Sternestaubdieb hat dies in mir ausgelöst und ich muss sagen ich bin so froh dieses Buch gelesen zu haben, wobei ich habe es nicht nur gelesen. Ich habe es genossen, in vollen Zügen und mit sehr viel Zeit.

Chelsea Abdullah hat es geschafft mir eine wunderschöne und doch grausame Welt mit der Magie der Dschinn zu zeigen. Mit einer atemberaubenden Umgebung, so bunt wie der Nachtmarkt und Basaren und doch trist in der Wüste aus Sand und Hitze. Die Protagonisten gefielen mir alle, denn alle haben Tiefe aber auch Ecken und Kanten, eben das was eine gute Figur in einem Buch haben sollten. Es ist also das Gesamtbild das in Der Sternenstaubdieb gezeichnet wird, so flirrend wie die Luft der Wüste, voller Düfte des Marktes. Magie, die es kaum möglich macht sich ihr zu entziehen und starken, glanzvollen und geheimnisvollen Protagonisten.

Ich habe es genossen zusammen mit Loulie, Quadir, Prinz Omar und Aisha über Märkte zu streifen und durch die Wüste zureisen. Dschinns ihre Magie zu entreißen und die magische Lampe zu suchen. Zwar haben mich die teilweise vorhandenen Wiederholungen der vorherigen Berichte nochmals zu lesen am Beginn des Buches gestört. Denn dadurch das die Geschichte in der Ich-Form aus der Sicht von der Protagonisten erzählt wird und diese sich dann eben manchmal wiederholen um dann doch weitererzählt werden, war dies manchmal langatmig aber dennoch nötig. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte fiel es mir kaum noch auf und ich war nur vertieft in die Geschichte.



Der Sternenstaubdieb von Chelsea Abdullah ist ein wundervoll magischer und schöner Start einer Trilogie und ich bin wirklich mehr wie neugierig auf die Fortsetzung.

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