Cover-Bild Schmerz
Band 1 der Reihe "Die Dora-und-Rado-Reihe"
(56)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Scherz
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 19.02.2025
  • ISBN: 9783651001343
Jón Atli Jónasson

Schmerz

Ein Fall für Dora und Rado | Der fesselnde Island-Krimi des Jahres - spannendes Ermittler-Duo, dunkle Verbrechen - mit limitiertem Farbschnitt
Freyja Melsted (Übersetzer)

Sie sind Außenseiter und kämpfen gegen Dämonen – nicht zuletzt ihre eigenen.
Der erste Fall für Dora und Rado, Kriminalpolizei Reykjavík.

Als im Thingvellir-Nationalpark ein Teenager verschwindet, wird Polizistin Dora mit den Ermittlungen betraut. Eigentlich soll sie nur Schreibtischarbeit leisten, da sie mit den Folgen einer Hirnverletzung aus einem Einsatz kämpft. Aber die Kollegen sind mit einer riskanten Razzia in der Unterwelt beschäftigt. Dora zur Seite steht Rado, Sohn serbischer Einwanderer. Er hat sich bei der Polizei hochgearbeitet, aber gerät durch familiäre Verbindungen in Schwierigkeiten. Für das Außenseiter-Duo wird die Suche zur Obsession: Rado wird vom brennenden Wunsch nach Gerechtigkeit angetrieben, während Dora Dinge bemerkt, die anderen entgehen – doch ihr Kopf ist unberechenbar.

»Der isländische Kriminalroman des Jahres.« Steingerdurblog
»Eine spannende Vision unserer Zeit.« Stundin

Der faszinierende skandinavische Krimi mit überraschenden Wendungen, der die sozialen Veränderungen in Island in den Blick nimmt – Nordic Noir zwischen überwältigender Natur, alten Mythen und neuen Verbrechen.

»Unheimlich glaubwürdige Figuren und ein bemerkenswerter Plot, der wirklich funktioniert.« Frettabladid


Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2025

Guter Auftakt

0

„Schmerz“ ist Auftakt einer Krimiserie von Jón Atli Jónasson. Hier ermitteln Dora, die aufgrund einer Hirnverletzung durch einen Schuss Schmerzen hat und öfter Angststörungen hat, weshalb sie eigenur noch ...

„Schmerz“ ist Auftakt einer Krimiserie von Jón Atli Jónasson. Hier ermitteln Dora, die aufgrund einer Hirnverletzung durch einen Schuss Schmerzen hat und öfter Angststörungen hat, weshalb sie eigenur noch im Innendienst ist, und Rado, Sohn serbischer Einwanderer mit familiären Verwicklungen. Nun müssen sie gemeinsam den Fall eines im Nationalpark verschwundenen Teenagers übernehmen, da alle anderen Ermittler in einer Razzia im Drogenmillieu stecken. Die Handlung beginnt sehr ruhig, man lernt zunächst die Charaktere kennen. Dies zieht sich ein wenig, danach geht es aber richtig rund und die Handlung wird extrem spannend. Der Autor schreibt sehr gut, man kann der Handlung folgen, wird an sie gefesselt und bekommt bildhaft sowohl die Charaktere, als auch die Handlungsorte vor Augen geführt. Da das Buch mit eigenem bösen Cliffhanger endet, kann man auf die Fortsetzung sehr gespannt sein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2025

Geistesblitze

0

Der Island-Krimi liest sich so authentisch und flüssig, dass man als Leser*in das Gefühlt hat direkt neben Dora und Rado zu stehen und bei ihren Ermittlungen dabei zu sein. Mir gefällt das Sprachgefühl ...

Der Island-Krimi liest sich so authentisch und flüssig, dass man als Leser*in das Gefühlt hat direkt neben Dora und Rado zu stehen und bei ihren Ermittlungen dabei zu sein. Mir gefällt das Sprachgefühl der Übersetzung, die ich ebenfalls sehr gelungen finde. Das zentrale Thema rund um Morgan und ihrer Idee zur Geschlechtsumwandlung finde ich aktuell und wichtig, ich hätte mir gewünscht, wenn es noch mehr Platz bekommen hätte. Das Problem mit dem Drogenhandel und der damit verbundenen Kriminalität in Island wird auch angesprochen. Rado und Dora finde ich als Ermittlerteam faszinierend, beide haben gewaltige Beeinträchtigungen, die es ihnen kaum ermöglichen, ihrer Arbeit nachzukommen, aber gemeinsam schaffen sie nahezu unmögliches. Mir gefallt es auch, wie ungezwungen Rado mit Doras Erkrankung umgeht und wie er sie annehmen kann, so wie sie eben ist. An Dora finde ich ihre plötzlichen Eingebungen lustig und wie sie manchmal einfach Dinge, die ihr auffallen laut aussprechen muss, auch wenn es unangebracht ist. Hier musste ich das eine oder andere Mal schmunzeln. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall und hoffe, Dora und Rado sind bis dahin wieder einsatzfähig.

Veröffentlicht am 31.03.2025

tolle Ermittler und gute Story

0

Schmerz- Ein Fall für Dora und Rado ist ein herausragender Island- Krimi von Autor Jón Atli Jónasson.

Im Thingvellir-Nationalpark verschwindet auf einer Klassenfahrt ein Schüler. Polizistin Dora wird ...

Schmerz- Ein Fall für Dora und Rado ist ein herausragender Island- Krimi von Autor Jón Atli Jónasson.

Im Thingvellir-Nationalpark verschwindet auf einer Klassenfahrt ein Schüler. Polizistin Dora wird mit den Ermittlungen betraut, doch durch einen Dienstunfall hat sie eine Hirnverletzung erlitten und hütet normalerweise den Schreibtisch auf dem Revier. Gleichzeitig steht eine Razzia an, bei der Kollege Rado ausgeschlossen wird und er wird so Dora zur Seite gestellt. Beide zusammen suchen sie den Vermissten Teenager und müssen sich vielen Gefahren stellen.

Ich habe selten ein Krimi gelesen mit so facettenreichen Charakteren wie in diesem hier. Dora und Rado scheinen nicht unterschiedlicher zu sein, doch eint sie beide der Wunsch um Anerkennung, jeder auf seine Art und Weise und aus andern Gründen. Dabei begegnen sich die beiden auf Augenhöhe und schnell wächst der gegenseitiger Respekt, den beide von anderen Kollegen vermissen. Gerade Dora mit ihrer Hirnverletzung wird schnell als sonderlich und merkwürdig abgestempelt. Sie muss starke Medikamente nehmen und hat mal gute und sehr oft sehr schlechte Tage. Doch ihr fällt unvoreingenommen am Schreibtisch Dinge auf, die andere übersehen und so ist sie bei ihrem Chef sehr hoch angesehen. Rado ist ein Kämpfer Typ, als Einwandererkind hatte er keine leichter Kindheit und er sich seinen Weg erkämpft.

Auch der Fall ist sehr interessant und unvorhersehbar, dabei auch emotional wie immer wenn Kinder verschwinden. Dabei wurde hier ein Trans-Teenager als Opfer gewählt, welches auch noch schwarz ist. Dies lässt ein mögliches Motiv sehr vielseitig werden und so müssen Dora und Rado in viele Richtungen ermitteln.

Ich freue mich schon auf die nächsten Bände mit diesem Ermittler-Duo. Ein toller Einstiegsband einer neuen Krimi-Serie aus Island.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2025

Zwei ungewöhnliche Ermittler

0

Dora von der Kriminalpolizei Reykjavík macht einem folgenschweren Einsatz nur noch Innendienst. Seit ihrer Hirnverletzung lebt sie mit Schmerzen und kämpft mit ihrer Tablettensucht. Aber sie sieht auch ...

Dora von der Kriminalpolizei Reykjavík macht einem folgenschweren Einsatz nur noch Innendienst. Seit ihrer Hirnverletzung lebt sie mit Schmerzen und kämpft mit ihrer Tablettensucht. Aber sie sieht auch glasklare Zusammenhänge, die andere nicht wahrnehmen. der Serbe Rado ist tagelang mit der Observierung einer Person beschäftigt und merkt nicht, dass seine Kollegen eine großangelegte Razzia bei seiner Frau und ihrem Vater planen. Als im Thingvellir-Nationalpark ein Teenager bei einem Schulausflug verschwindet, werden die beiden unterschiedlichen Ermittler auf diesen fall angesetzt. Als Rados Schwiegervater im Gefängnis stellt er nebenbei Nachforschungen an.
Das Cover und der Titel sprechen mich jetzt nicht so an. Die beiden Ermittler werden sehr genau beschrieben und sind zuerst sehr gewöhnungsbedürftig. Im Laufe des Falles kann ich mich aber sehr gut mit beiden anfreunden. Der Erzählstil gefällt mir sehr gut und ich freue mich auf eine Fortsetzung dieser Krimi-Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2025

Ein ungewöhnliches Ermittlerduo

0

Die Polizistin Dora war seit Jahren an keinem Einsatz mehr beteiligt. Genauer gesagt, seit sie bei einem Einsatz in den Kopf geschossen wurde und nur knapp überlebte. Seitdem funktioniert ihr Gehirn nicht ...

Die Polizistin Dora war seit Jahren an keinem Einsatz mehr beteiligt. Genauer gesagt, seit sie bei einem Einsatz in den Kopf geschossen wurde und nur knapp überlebte. Seitdem funktioniert ihr Gehirn nicht mehr wie zuvor. Manches fällt ihr schwer, andererseits bemerkt sie Dinge, die anderen verborgen bleiben. Als eine Großrazzia stattfindet, an der sämtliche Kollegen beteiligt sind, bleibt nur Dora übrig, die nach einem verschwundenen Teenager suchen soll. Ein anderer Kollege ist allerdings auch von der Razzia ausgeschlossen: Rado, gegen dessen Schwiegervater sich die Razzia richtet. Die beiden Außenseiter haben von Anfang an einen guten Draht zueinander und setzen alles daran, das bei einer Klassenfahrt verschwundene Mädchen aufzuspüren. Doch trotz größter Bemühungen kommen sie nicht voran. Erst nach vier Monaten kommt Licht in die Sache.
Mir haben die beiden ungewöhnlichen Ermittler sehr gut gefallen. Wir erfahren viel über das Privatleben der beiden, was mir manchmal bei Krimis zuviel ist, hier aber passt. Die Auflösung des Falls ist etwas strange, aber ich fand’s nicht schlecht. Ich freue mich schon auf Dora und Rados nächsten Fall, der nächste Band der Reihe ist für Herbst 25 angekündigt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere