Zwischen den Fronten
Weiße Westen, schwarze NächteRuhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss wurde schon als Jugendliche als Einbrecherin von einem ehemaligen Polizisten ausgebildet. Sie ist eine Verwandlungskünstlerin und trägt tagsüber Reklamesendungen aus. ...
Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss wurde schon als Jugendliche als Einbrecherin von einem ehemaligen Polizisten ausgebildet. Sie ist eine Verwandlungskünstlerin und trägt tagsüber Reklamesendungen aus. Sie schaut dabei, wo die vollen Briefkästen auf die Abwesenheit der Bewohner hindeuten. Auch bekommt sie Tipps von ihrem Abnehmer der Hehlerware. Ihre Schwester Elsa ist drogenabhängig und wird in einer privaten, psychiatrischen Klinik behandelt. Das kostet viel Geld. Als Hedy in das Haus eines ehemaligen Oberregierungsrats einsteigt, erbeutet sie mehrere Schmuckstücke, Hinweise auf Schweizer Konten und ein Notizbuch mit Aufzeichnungen. Woher kommt das viele Geld? Das Ehepaar Seufert zeigt den Diebstahl nur zögerlich an und hält die schadenshöhe klein. Als die beiden bei einem Autounfall ums leben kommen, ermitteln verschiedene Organisationen und Hedy und Nora geraten zwischen die Fronten .
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten und die damalige Zeit werden sehr gut beschrieben. der Schreibstil ist sehr lebendig. Die politische Situation wird sehr gut und nachvollziehbar dargestellt. Wir begegnen einigen große Namen der Politik. Eine interessante, fiktive Geschichte.