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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2026

Leider nicht überzeugend genug

Crown of War and Shadow
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„Crown of War and Shadow“ -Der Fluch der Königreiche ist der erste Band einen neuen Romantasy Serie von der Black Dagger Autorin J. R. Ward.

Wir lernen zunächst Sorrel kennen, die sich alleine als Waise ...

„Crown of War and Shadow“ -Der Fluch der Königreiche ist der erste Band einen neuen Romantasy Serie von der Black Dagger Autorin J. R. Ward.

Wir lernen zunächst Sorrel kennen, die sich alleine als Waise durchschlagen muss. Doch schon auf den ersten Seiten ist klar, dass mehr in ihr steckt. Sie kennt zunächst nicht ihre Herkunft, die aber im Laufe der Handlung erklärt wird. Sorrel habe ich hin und wieder als etwas naiv empfunden und vielleicht etwas zu Klischeehaft. Die anderen Bewohner im Dorf wissen von ihren Fähigkeiten, so wird sie gemieden aber auch um Hilfe gebeten. Im Laufe der Handlung macht sie einige Charakterentwicklungen durch, die sehr spannend sind. Schon früh begegnet sie Merc, der sehr mysteriös bleibt und nur hin und wieder ein paar Informationen über sich Preis gibt. Sie erleben einiges auf ihrer Reise, was die beiden näherkommen lässt. Die Anziehung wird aber schon seit der ersten Sekunde beschrieben.

Der letzte Abschnitt im Buch ist mit am gelungensten, da es hier viele Enthüllungen gibt. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass dieser Band eher eine Art Vorgeschichte zur eigentlichen Handlung ist. Es gibt einige Szenen, die ich als Lückenfüller gesehen habe und nicht wichtig genug für die Handlung empfinde. Ich empfand den Schreibstil insgesamt als etwas sperrig, sodass man sich erst einmal einlesen musste. Leider kann ich mir dies aufgrund von Übersetzungsfehlern vorstellen, indem Wort für Wort übersetzt wurde. In manchen Fällen wäre vielleicht eine sinnhafte Gestaltung der Sätze besser gewesen.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den zweiten Band tatsächlich lesen werde, da warte ich doch noch ein wenig ab und lese vielleicht die Leseprobe erst mal. Die Dämonenthematik fand ich interessant und auch in den nächsten Bänden sehe ich sehr viel Potential. Wenn nicht der Lesefluss so oft unterbrochen werden würde, würde sich die Handlung auf jeden Fall besser lesen und verstehen. Es gibt meiner Meinung nach so viele unnötige Szenen und Elemente, die nicht so wirklich Sinn für mich ergaben.

Ich bin ein großer Black Dagger Fan und hatte womöglich zu große Erwartungen an Ward für diese neue Serie. Jeder sollte sich ein eigenes Bild machen und für mich bleibt Band 1 als eine Art Vorgeschichte, damit die eigentliche Handlung erst richtig losgehen kann.




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Veröffentlicht am 19.06.2026

ein herrlicher Humor und einen tollen leichten Schreibstil

Klein aber tot
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Das Vorhaben vom Jo Fischler eine kleine Plastik Miniatur Welt zum Leben zu erwecken scheint groß, doch mit „Klein aber tot“ schafft er einen überzeugenden Krimi zu kreieren, der mit reichlich Humor überzeugen ...

Das Vorhaben vom Jo Fischler eine kleine Plastik Miniatur Welt zum Leben zu erwecken scheint groß, doch mit „Klein aber tot“ schafft er einen überzeugenden Krimi zu kreieren, der mit reichlich Humor überzeugen kann.

Wir begleiten Kommissar Jojo Wunder durch die fiktive Stadt Knuffingen und wir dürfen im bei der Arbeit über die Schulter schauen. Besonders spannend wird es, als ein Journalist ums Leben kommt und anstatt für Ruhe vor dem nächsten Stadtfest zu sorgen, werden zunehmend mehr und mehr Bewohner der Stadt zum Tatverdächtigen. Mir herrlich sympathischen sowie skurrilen Charakteren schafft der Autor eine sehr besondere Stadt, die dadurch umso mehr zum Leben erwacht.

Neben den tollen Dialogen kann auch der Fall überzeugen. Man weiß zudem auch gar nicht was alles auf einen zukommt und wohin sich Handlung drehen wird. Es gab einige Überraschungsmomente, allerdings hält sich die Tiefe der Handlung nah an der Oberfläche auf. Ich finde diesen Krimi wirklich unterhaltsam und würde den auch so weiterempfehlen. Wer einen Meisterdetektiv und Thriller Momente such, wird eher enttäuscht werden.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

ein toller zweiter Band der Wind Weaver- Trilogie

The Sea Spinner (Wind Weaver 2)
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„The Sea Spinner- Flutgeküsst“ ist der zweite Band der Fantasy-Reihe „Wind Weaver“ um die letzte Windweberin.

Nachdem mir der erste Band von der Autorin Julie Johnson schon sehr gefallen hat, hat man ...

„The Sea Spinner- Flutgeküsst“ ist der zweite Band der Fantasy-Reihe „Wind Weaver“ um die letzte Windweberin.

Nachdem mir der erste Band von der Autorin Julie Johnson schon sehr gefallen hat, hat man im Vergleich nun gemerkt, dass dies eine gute Einleitung für die Serie war. Der zweite Band ist viel intensiver und geht viel mehr ins Detail. Gerade Ryha lernen wir noch mal sehr viel mehr kennen. Man sieht wie sie kämpft und versucht ihre Kräfte zu erlernen und zu beherrschen. Mir gefällt an ihr, dass sie zwar Fehler macht, aber sich nicht entmutigen lässt. Dabei kann man aber auch immer wieder die unterschwellige Gefahr spüren, die auf Ryha wartet. Manchmal ist es schwer zu verstehen, wem sie tatsächlich noch vertrauen kann. Gerade auch Charaktere wie König Soren bleiben lange undurchschaubar und man hat immer das Gefühl von Verrat und Intrigen, die noch auf Ryha warten.

Durch den tollen Schreibstil kann man die Welt und vor allem die Atmosphäre gut verstehen und nachvollziehen. Die Beschreibungen von der Magie und auch von dem Meer fand ich sehr gelungen. Ich liebe insgesamt die große Palette an Emotionen, die selbst bei mir ausgelöst worden sind beim Lesen.

Das Buch hat wirklich eine spannende Handlung, viel Gefühl, eine interessante Magie und Wendungen, die mich überraschen konnten. Ich kann es nun kaum erwarten den letzten Band dieser Trilogie zu lesen.

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Veröffentlicht am 29.05.2026

düsteres Oz-Retelling

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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„West of Wicked - Folge deinem Verlangen“ ist ein wunderbare düsteres Retelling der Oz-Welt.
Ich kannte noch kein Buch der Autorin Nikki St. Crowe, umso mehr war ich gespannt auf dieses Buch. Was mir besonders ...

„West of Wicked - Folge deinem Verlangen“ ist ein wunderbare düsteres Retelling der Oz-Welt.
Ich kannte noch kein Buch der Autorin Nikki St. Crowe, umso mehr war ich gespannt auf dieses Buch. Was mir besonders aufgefallen ist, ist die Liebe, die in den Details steckt. Man entdeckt eine alte Welt völlig neu und die Dark Romantasy Geschichte hat es wirklich in sich.
Die dunkle Atmosphäre passt super zu dieser Geschichte und auch die Charaktere können immer wieder überzeugen. Dorothy wirkt sympathisch und wächst mit den Problemen die ihr in den Weg gelegt werden. Einige bekannte Charakter wurden kaum geändert, dafür gab es hin und wieder wirklich große Überraschungen. Gerade die Wendungen finde ich sehr gelungen und sehr spannend in dieser Geschichte. Der Wechsel aus Altem und Neuen lässt die Spannung immer wieder steigern, da man nicht weiß, was alles noch passieren kann und wird.
Ich fand die Erzählweise seht flüssig, sodass man die Handlung gut mitverfolgen kann, ohne dass es große Lücken oder Längen gibt. Es ist dazu eine erwachsene Perspektive mit Spice und doch erkennt man die ursprüngliche Geschichte wieder.
Gerade das Ende hat mich sehr überzeugen können und es macht sehr neugierig auf den nächsten Band. „East of Envy“ wird erst im Januar 2027 erscheinen und ich bin gespannt, ob wir für jede Himmelsrichtung ein Buch erhalten werden.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Ein ruhiger Roman der laut widerhallen kann

Der letzte Leuchtturm
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„Der letzte Leuchtturm“ von dem Autor Michael Pedersen ist ein sprachlich ausdrucksstarker Roman, der mit interessanten Charakteren und einen besonderen Schreibstil überraschen kann.

Wir lernen zunächst ...

„Der letzte Leuchtturm“ von dem Autor Michael Pedersen ist ein sprachlich ausdrucksstarker Roman, der mit interessanten Charakteren und einen besonderen Schreibstil überraschen kann.

Wir lernen zunächst Ouse und seinen Vater den Leuchtturmwächter kennen. Sie beiden leben abgeschieden auf Muckle Flugga. Das Verhältnis ist seit dem Tod der Ehefrau und Mutter sehr angespannt und sie scheinen zusammen, aber jeder für sich zu leben. Dies ändert sich als der Autor Firth auf der Insel eine Hütte mietet und sich mit Ouse anfreundet. Firth sieht Talent in den Ouse und versucht ihn nach Edinburgh zu bringen, eine Stadt in der sein Talent gefördert werden könnte. Nun steht Ouse vor einer großen Entscheidung und ihm fällt es sichtlich schwer Muckle Flugga und sein altes Leben hinter sich zulassen und ins Ungewisse zu starten.

Der Schreibstil ist besonders einnehmend in diesem Roman, dabei hält der Autor den Leser an genau und langsam zu lesen. Hinter jeder Bemerkung und Satz, scheint etwas mehr, etwas Tieferes zu stecken. Mir haben hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, wobei es nicht zu meinem gewohnten Genre gehört, dennoch fand ich die Darstellung der Personen gut. Besonders fand ich die Beschreibungen von Natur und Land, die wirklich sehr gelungen sind. Manchmal fand ich die Handlung etwas abweichend und ich musste erst einmal schauen wohin nun dieser Weg führen soll. Hier und da habe ich daher einen roten Faden vermisst, der durch die Beschreibungen und Andeutungen etwas verloren gegangen ist.

Ein Buch das mich neugierig auf den Autor gemacht und ich bin gespannt wie sein nächstes Buch werden wird.

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