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Veröffentlicht am 10.04.2019

Ein Buch, dass man nicht mehr weglegen möchte...

Love, Simon (Filmausgabe) (Nur drei Worte – Love, Simon)
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Ihr könnt mich jetzt offiziell als verrückt erklären. Aber der Reihe nach.
Am Donnerstag Nachmittag habe ich das Buch "Love, Simon" per Post bekommen. Gerade eben, also zweieinhalb Tage später habe ich ...

Ihr könnt mich jetzt offiziell als verrückt erklären. Aber der Reihe nach.
Am Donnerstag Nachmittag habe ich das Buch "Love, Simon" per Post bekommen. Gerade eben, also zweieinhalb Tage später habe ich es komplett durchgelesen. Das ist selbst für mich schon ein neuer Rekord.

Ich habe das Buch richtig durchgesuchtet. Eigentlich wollte ich gestern an meinem eigenen Buch weiter schreiben. Ich habe keinen einzigen Buchstaben geschrieben.
Lesen war einfach wichtiger. Ich musste einfach wissen, wie es mit Simon & Blue weitergeht. Dabei habe ich den Film schon zweimal gesehen und kenne das ungefähre Ende.

Der Film alleine ist ja schon der Hammer, aber das Buch ist toppt das Ganze. Beide stehen derzeit auch an der Spitze meiner Favouriten.

Kennt ihr das, wenn man eigentlich wissen will, wie das Leben der Hauptfiguren weitergeht, nachdem das Buch/der Film zu Ende sind? So ergeht es mir bei "Love, Simon". Und gleichzeitig denke ich aber auch, eine Fortsetzung würde alles wieder zerstören und deswegen ist das Ende gut so wie es ist.

Da das Buch aus der Sicht von Simon geschrieben ist, habe ich die ganze Zeit auch mit ihm mitgefiebert, dass er sein Happy End bekommt. Auch jede Gefühlslage habe ich fast direkt mitgefühlt.
Es ist so simpel und leicht verständlich, aber gleichzeitig auch so realistich und authentisch.

Einfach nur lesenswert. Bekommt von mir 6 von 5 Buchstabenratten. Ja, es bekommt mehr als eigentlich verfügbar, da man es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.

Veröffentlicht am 10.04.2019

Spannender Auftakt

Eisige Tage
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Diesmal fange ich mal nicht mit der ewig langen Rezension an, sondern mit meinem Fazit:
>Mit "Eisige Tage" hat Alex Pohl einen vielversprechenden Auftakt zu seiner neuen Krimireihe gelandet.<

So gut wie ...

Diesmal fange ich mal nicht mit der ewig langen Rezension an, sondern mit meinem Fazit:
>Mit "Eisige Tage" hat Alex Pohl einen vielversprechenden Auftakt zu seiner neuen Krimireihe gelandet.<

So gut wie jeder Kriminalroman beginnt mit einer Leiche. Immerhin können in diesem Fall die Opfer nichts mehr aussagen und erschweren so den Ermittlern die Arbeit. Dies sorg wiederum dazu, dass das Buch nicht nach dem ersten Kapitel zu Ende ist.

Auch in diesem Fall gibt es eine Leiche, mit welcher das Erscheinen der Ermittler beginnt. Jedoch erfahren wir vorher auch noch etwas aus der Vergangenheit einer vorkommenden Figur. Doch von welcher erfährt man erst im Verlaufe des Buches, da zu Beginn keine Namen genannt werden.

Dadurch gibt es direkt zu Beginn schon Fragen. Jedoch sorgen diese nicht dafür, dass man das Buch wieder weglegt. Vielmehr sorgen sie dafür, dass man weiterliest und eine gewisse Spannung aufgebaut wird.

Auch die Vergangenheit der Ermittler wirft immer wieder Fragen auf, wovon viele auch am Ende des Buches noch nicht geklärt sind. Alleine deswegen bin ich schon auf die weiteren Fälle des Ermittlerduos gespannt.

Ich hatte zwischendurch eine kurze Phase, in welcher ich mich zum weiterlesen zwingen musste, da es nicht offensichtliche einen wirklichen Ermittlungsansatz gab und auch die Nebenhandlung sich nicht wirklich ins Bild gefügt hatte. Doch das Weiterlesen hat sich gelohnt, denn auf einmal hat sich alles auf sehr logische Weise zusammengefügt und mir war auf einmal klar, wieso die Ermittler erst nicht wirklich weiter gekommen sind.

Während dem Lesen haben sich bei mir zwei Vermutungen gebildet, wovon sich am Ende jedoch nur eine als richtig herausgestellt hat. Immerhin lag ich damit zur Hälfte richtig.

Dieses Buch ist definitiv für jeden zu empfehlen, der deutsche Krimis wertschätzt und es auch nicht umbedingt zu blutig mag.

Von mir gibt es dafür 4 von 5 Buchstabenratten, da mir zum Ende doch das erhoffte komplette Happy End gefehlt hat. Vielleicht gab es das ja doch und es wurde nicht erwähnt. Das ist dem Leser und seiner Fantasie aber dann wohl selbst überlassen.