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Veröffentlicht am 25.03.2025

Fake Verlobung

Degrees of Engagement
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Die junge Akademikerin Bianca hat schon an unzähligen privaten Meilensteinen ihrer Freunde und ihrer Familie teilgenommen, aber als sie ihren Doktortitel feiern will nimmt keiner von ihnen davon ...

Die junge Akademikerin Bianca hat schon an unzähligen privaten Meilensteinen ihrer Freunde und ihrer Familie teilgenommen, aber als sie ihren Doktortitel feiern will nimmt keiner von ihnen davon richtig Notiz. Dementsprechend enttäuscht ist Bianca von ihren Freunden und ihrer Familie.

Aus diesem Grund erfindet sie aus einer Laune heraus eine (Fake-) Verlobung mit ihrem Kommilitonen Xavier. Plötzlich stehen ihre Familie und Freunde auf der Matte und wollen plötzlich mit Bianca feiern. Natürlich genießt sie die Aufmerksamkeit und so ist die Versuchung groß die Verlobung noch ein wenig länger hinaus zuziehen. Natürlich dauert es nicht allzu lange, bis aus vorgetäuschten Gefühlen doch mehr wird. Trotzdem müssen beide erstmal lernen wirklich miteinander zu kommunizieren.

Jennifer Hennessy legt mit "Degrees of engagement" einen leichten Liebesroman über eine Fakeverlobung vor. Etwas gewöhnungsbedürftig in diesem Genre war die Erzählperspektive in der dritten Person, die für eine gewisse Distanz zu den Hauptpersonen sorgt. Auch wenn die Geschichte recht vorhersehbar ist, war es für mich eine schöne Story für zwischendurch um vom Alltag abzuschalten.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Umgang mit der eigenen Kindheit

Mühlensommer
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Eigentlich will Maria endlich mal mit ihren Töchtern ein entspanntes Mädels Wochenende verbringen, aber dann bringt ein Anruf ihrer Mutter ihre Pläne komplett durcheinander. Ihr Vater hatte ein Unfall ...

Eigentlich will Maria endlich mal mit ihren Töchtern ein entspanntes Mädels Wochenende verbringen, aber dann bringt ein Anruf ihrer Mutter ihre Pläne komplett durcheinander. Ihr Vater hatte ein Unfall und liegt im Krankenhaus. Somit wird dringend die Hilfe in Haus und Hof, der der Versorgung der Tiere und der dementen Großmutter benötigt. So begibt sich Maria umgehend nach Hause - in eine Reise in ihre Kindheit.
Schnell kommen Erinnerungen an eine (besondere) Kindheit auf dem Dorf hoch mit schönen und unbeschwerten Erinnerungen, aber auch verdrängte Erinnerung an alte und festgefahrene Traditionen.

Martina Bogdahn lässt den Leser in "Mühlensommer" an der dörflichen Kindheit teilnehmen. Gleichzeitig beleuchtet sie auch die erwachsene Gegenwart, wo Martina nicht nur mit der Erkrankung des Vaters umgehen muss, sondern sich auch mit den Zukunftsplänen ihres Bruders auseinandersetzen muss. Diese würde das gewohnte Heim ihrer Kindheit zerstören und sie wäre nur noch ein gelegentlicher kurzer Gast in ihrem alten Elternhaus.

Die Autorin schafft es sehr gut, sowohl die Kindheit als Vergangenheit als auch die Gegenwart mit der Frage, wie man mit seinem Elternhaus jetzt und in der Zukunft verfahren will, zu verbinden. Der Schreibstil ist authentisch und bildhaft, so dass man wirklich ein wenig das Gefühl bekommt, man ist ein paar Jahrzehnte in das Dorf Leben zurückversetzt wurden.

Insgesamt kein ganz leichter Roman, der einen so nebenbei vom Alltag abschalten lässt, aber trotzdem regt er an über seine eigene Kindheit und den eigenen Umgang mit solcher einer Situation nachzudenken. Denn leider müssen wir uns ja alle dabei auseinandersetzen, dass mit dem Verlust der Eltern die eigene Kindheit früher oder später tatsächlich endet.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Persiflage auf bekannte Koch- und Backshows

Schnitzel Surprise
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Der Schnitzelladenbesitzer Manni steht kurz vor der Insolvenz und so kommt ihm das Angebot eines jungen TV Produzenten einer eigenen Kochshow sehr gelegen. Zunächst sollen verschiedene Testfolgen im Internet ...

Der Schnitzelladenbesitzer Manni steht kurz vor der Insolvenz und so kommt ihm das Angebot eines jungen TV Produzenten einer eigenen Kochshow sehr gelegen. Zunächst sollen verschiedene Testfolgen im Internet von verschiedenen Kochshows produziert werden und die beliebteste soll dann im Fernsehen ausgestrahlt werden. So stolpert der teilweise etwas naiv wirkende Manni von einer überdrehten und kuriosen Kochshow in die nächste.

Und auch das Chaos rund um sein Schnitzelladen bleibt nicht völlig aus - da gibt es nicht nur einen 60 jährigen Azubi mit allerlei Allergien, sondern auch ein fieser Lebensmittelkontrolleur und ein neu eröffnete Gastronomie von Mannis (welches noch ausgerechnet von seiner Ex Sabine geleitet wird). All das sorgt alles für genügend Chaos in Mannis Leben.

Markus Heitz betritt mit "Schnitzel Surprise" Neuland und nimmt nahezu alle gängigen Koch- und Backshows im Fernsehen gekonnt auf die Schippe. Für mich ist es das erste Buch des Autors , aber die Grundidee für solch eine Persiflage gefiel mir sehr gut. Es gibt schließlich mehr als genug solcher Sendungen, die hier als Vorbild herhalten.
Es ist zwar kein Buch, was wirklich lange und dauerhaft in Erinnerung bleibt, aber trotzdem sorgt es mit seinem Humor für eine witzige Lesezeit.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Horowitz und Hawthorne im Theatermillieu

Mord stand nicht im Drehbuch
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Der 4. Band "Mord stand nicht im Drehbuch" um den Autor Anthony Horowitz und den Privatdetektiv Daniel Hawthorne spielt im Theatermilieu.

Eigentlich plant der Autor Anthony Horowitz die Zusammenarbeit ...

Der 4. Band "Mord stand nicht im Drehbuch" um den Autor Anthony Horowitz und den Privatdetektiv Daniel Hawthorne spielt im Theatermilieu.

Eigentlich plant der Autor Anthony Horowitz die Zusammenarbeit mit dem Privatdetektiv nach 3 gemeinsamen Fällen endlich zu beenden, aber dann stolpert er selber in einen Mordfall und benötigt dringend die Hilfe von Hawthorne.

Kurz nach der Premiere von Horowitz neusten Theaterstückes "Mindgame" kursiert eine vernichtende Kritik in der "Sundaqy Times" und am nächsten Morgen wird die Autorin des Artikels tot aufgefunden. Schnell deuten die Indizien auf den Theaterautor, denn die Mordwaffe ist ausgerechnet Horowitz Premierengeschenk ein Dolch mit einer besonderen Verzierung. Doch er behauptet steif und fest, dass er mit dem Mord nix zu tun hat und so sucht er trotz seiner Absage die Hilfe von Hawthorne. Ähnlich wie beim genialen Detektivduo Sherlock Holmes und Dr. Watson versuchen die beiden ungleichen Männer den wahren Täter schnellstmöglich zu finden.

Der Autor Anthony Horowitz setzt sich hier wiederum in den Mittelpunkt der Geschichte und dieses Mal dreht sich alles um das Theatermillieu. Schnell wird klar, dass noch mehr Menschen ein heb- und stichfestes Motiv gegenüber der Kritikerin hätten.

Insgesamt hat mir der Krimi gefallen, auch wenn er für mich einige Schwächen aufweist. Aber für Leser /Hörer die gern britische Krimis mit dem typischen englischen Humor a la Sherlock Holmes liebt, werden hier auf ihre Kosten kommen. Somit würde ich insgesamt 3,5 Sterne - wohlwollend auf 4 Sterne aufgerundet - vergeben.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Liebevolle Rückkehr auf das Bücherschiff

Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff
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Im dritten und leider letzten Band "Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff" von Tessa Hansen kehren wir noch mal zu der liebenswerten Clique um Miri, Katja und Pablo zurück.

Dieses Mal steht ...

Im dritten und leider letzten Band "Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff" von Tessa Hansen kehren wir noch mal zu der liebenswerten Clique um Miri, Katja und Pablo zurück.

Dieses Mal steht das Liebesglück von Pablo im Mittelpunkt, der mittlerweile zum neuen Teilhaber auf den Bücherschiff geworden ist. Er ist gleich vom ersten Moment von der jungen Nichte Lilly von Stammkundin Frau Tientgen fasziniert. Und auch Lilly gefällt der Spanier ausgesprochen gut. Dabei wollte Lilly gar nicht lange in Hamburg bleiben, sondern nur so lange, wie ihre Tante ihre Hilfe und Unterstützung im Haus benötigt. Eine feste Beziehung steht momentan so gar nicht auf Lillys Lebensplan, aber gegen ein bisschen Spaß hätte sie nichts einzuwenden. Doch manchmal hat das Leben ganz andere Pläne als man denkt und es kommt immer wieder ganz anders.

Tessa Hansen entführt uns gleich zurück in die liebevolle Freundesclique und man trifft auch hier viele alte Bekannte aus den Vorgängerbänden. Aber trotzdem kann man den Roman sehr gut unabhängig von den ersten Teilen lesen. Der Schreibstil entführt den Leser sofort nach Hamburg und man könnte denken, dass es dieses wunderschöne Bücherschiff wirklich im Hamburger Hafen gibt. Ich würde zu gern dort mal in den Büchern stöbern und mich mit den 4 liebevollen Mitarbeiter austauschen oder in den gemütlichen Sitzecken die Leute beobachten.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung - nicht nur für gemütliche Lesestunden um den Alltag kurzfristig entfliehen zu können.

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