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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2025

Buchstaben treffen liebevolle Aquarell-Motive

Monogramme in Aquarell
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„Monogramme in Aquarell“ ist ein rundum gelungenes, inspirierendes Buch, das die Kunst der Buchstaben und der Malerei mit Aquarellfarben auf elegante und zugleich zugängliche Weise vermittelt. Schon das ...

„Monogramme in Aquarell“ ist ein rundum gelungenes, inspirierendes Buch, das die Kunst der Buchstaben und der Malerei mit Aquarellfarben auf elegante und zugleich zugängliche Weise vermittelt. Schon das Cover zieht sofort in seinen Bann:
Ein Monogramm, umgeben von kunstvollen floralen Elementen, mit sanften Farbklecksen seitlich entlang der Bindung und einem Pinsel, vermittelt unmittelbar, worum es in diesem Buch geht: Schönheit, Kreativität und die Freude an filigranen Details.
Auch die Innendeckel, liebevoll mit pinken Blumen und Pflanzen gestaltet, zeigt, wie viel ästhetische Sorgfalt in diesem Werk steckt.
Die Autorin, Blanche Tristant, erfolgreiche Illustratorin und Influencerin, nimmt die Leserinnen und Leser zunächst mit zu den Anfängen ihrer eigenen Begeisterung für Buchstaben und Monogramme. Dabei macht sie deutlich, dass dieses Buch weniger ein technisches Lehrwerk ist als vielmehr eine Inspirationsquelle.
Grundwissen zu Materialien, Werkzeugen und Farbpaletten vermittelt sie gründlich.
Wer Methoden zum Malen sucht, wird vermutlich eher in ihren beiden Büchern
„Blumen und Pflanzen mit Aquarellfarben“ und „Blühende Gärten mit Aquarellfarben“
fündig werden.
Besonders gelungen ist die große Sammlung dekorativer Elemente. Über mehrere Doppelseiten hinweg findet man überwiegend Blumen, aber auch maritime Motive und weitere liebevoll gestaltete Illustrationen, die sich wunderbar in eigene Monogramme einbinden lassen. Schritt für Schritt führt Tristant an die Gestaltung verschiedener Monogramme heran. Dabei werden jeweils die Werkzeuge, Schriftart und die Farbpalette vorgestellt und wertvolle Tipps weitergegeben.
So findet man 12 Design-Ideen zu Themen wie z.B. Wappen, Schmetterlinge, Garten, Meeresboden, schlichtem Blattwerk, Hochzeit und Buchmalerei.
Die Buchstaben des Alphabets findet man als Abpausvorlage in spiegelverkehrter Form, damit man direkt loslegen kann.
Ob als persönliches Geschenk, stilvolle Wanddekoration oder selbst gestaltete Karte,
die Autorin zeigt eindrücklich, wie vielseitig und ausdrucksstark handgemalte Monogramme sein können.
Das Buch eignet sich sowohl für Menschen mit und ohne Vorkenntnisse.
Neueinsteiger könnten gegebenenfalls mit einem ihrer Grundlagenbücher beginnen.
Wer sich inspirieren lassen möchte, findet hier ein echtes Juwel.
Fazit: Ein zauberhaft gestaltetes, inspirierendes und hochwertiges Buch voller ästhetischer Ideen und liebevoller Details. Für alle, die die Eleganz kunstvoller Aquarell-Monogramme entdecken oder vertiefen möchten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2025

Gelungener Auftakt der neuen CEOs Reihe, die Lust auf mehr macht

In Love with the Boss
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„In Love with the Boss“ ist der gelungene Auftakt der neuen CEOs of Boston-Reihe.
Die Geschichte um Riley Donovan, die überraschend zur persönlichen Referentin des neuen CEOs Elias Sanderson befördert ...

„In Love with the Boss“ ist der gelungene Auftakt der neuen CEOs of Boston-Reihe.
Die Geschichte um Riley Donovan, die überraschend zur persönlichen Referentin des neuen CEOs Elias Sanderson befördert wird, bietet genau die richtige Mischung aus Romantik, Spannung und beruflichem Alltag.
Besonders schön ist, dass neben der Liebesgeschichte auch berufliche Themen wie Strategie, Kommunikation und Machtspiele realistisch dargestellt werden.
Dies verleiht der Handlung Tiefe und Authentizität

Riley ist klug, zielstrebig und verletzlich, Elias kontrolliert, diszipliniert und dennoch gefühlvoll. Zwei starke Charaktere, zwischen denen es von Beginn an spürbar knistert. Beide wissen genau, dass sie keine Beziehung eingehen dürfen, doch die gegenseitige Anziehung zieht sich durch die ganze Geschichte.
Rileys Verlobter nimmt sie kaum noch wahr, versucht sie in ein traditionelles Rollenbild zu drängen und akzeptiert ihre Karriereambitionen nicht. Elias wiederum kämpft mit seinem Ruf als Frauenheld, den er eigentlich hinter sich lassen möchte.
Durch die wechselnden Perspektiven kann man sehr gut nachvollziehen, was beide fühlen und warum sie so handeln, wie sie es tun.
Der Schreibstil ist flüssig, klar und gefühlvoll. Leidenschaft, Konflikt, Humor und Herz sind in guter Balance. Etwas zu häufig fand ich die sehr intensiven Gedanken über körperliche Anziehung und den teilweisen etwas derben Sprachgebrauch. Das hätte für meinen Geschmack dezenter sein dürfen.

Trotzdem ist es eine mitreißende, moderne Geschichte über Nähe, Vertrauen und Selbstbehauptung und ein vielversprechender Auftakt, der Lust auf mehr macht.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 06.11.2025

Inspirierender, wissenschaftlich fundierter und warmherziger Ratgeber zum Wintern

Wintern
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Der Winter ist für viele eine dunkle, kalte und trübe Zeit. Doch die Psychologin und Winter-Mindset-Expertin Kari Leibowitz zeigt in ihrem Buch „Wintern“, dass es möglich ist, die kalte Jahreszeit mit ...

Der Winter ist für viele eine dunkle, kalte und trübe Zeit. Doch die Psychologin und Winter-Mindset-Expertin Kari Leibowitz zeigt in ihrem Buch „Wintern“, dass es möglich ist, die kalte Jahreszeit mit einer ganz anderen Haltung zu erleben. Ihre zentrale Botschaft: Nicht das Wetter entscheidet über unser Wohlbefinden, sondern unsere Einstellung dazu.
Leibowitz stützt ihre Erkenntnisse auf wissenschaftliche Forschung und persönliche Erfahrung. Während eines Aufenthaltes im arktischen Norwegens beobachtet sie, wie Menschen dort selbst die langen Polarnächte mit Freude und Gelassenheit verbringen. Anstatt gegen den Winter anzukämpfen, nehmen sie ihn an. Mit Ritualen, Gemeinschaft und einer positiven Haltung. Diese Erkenntnisse überträgt die Autorin auf unser tägliches Leben und zeigt, wie auch wir lernen können, den Winter als Zeit der Ruhe, Achtsamkeit und Erneuerung zu betrachten.
Das Buch ist verständlich geschrieben und lässt sich recht leicht lesen. Die Autorin vermittelt psychologische Konzepte auf eine zugängliche Weise und bietet viele praktische Tipps und Denkanstöße, wie man den eigenen Blick auf die dunklen Monate verändern kann. Besonders schön ist, dass Leibowitz nicht belehrend schreibt, sondern einfühlsam und inspirierend. Man spürt, dass sie wirklich vermitteln möchte, wie jeder den Winter für sich neu entdecken kann.
Allerdings hatte ich stellenweise den Eindruck, dass sich einige Gedanken wiederholen und das Buch stellenweise etwas in die Länge gezogen wirkt.
Dennoch überwiegt der positive Gesamteindruck deutlich.
Ich selbst bin mit der Überzeugung gestartet, den Winter nicht sehr zu mögen. Kälte und Dunkelheit waren für mich eher Belastung als Bereicherung. Nach der Lektüre hat sich meine Einstellung etwas geändert. Die Idee, den Winter als eine Zeit der Entschleunigung und inneren Einkehr zu begreifen, hat mich berührt. Auch wenn ich die Kälte wohl nie lieben werde, freue ich mich inzwischen darauf, diese Jahreszeit bewusster und positiver zu erleben.
Fazit: Ein inspirierender, wissenschaftlich fundierter und warmherziger Ratgeber, der zeigt, wie sehr unsere Haltung bestimmt, ob wir den Winter als Belastung oder als Bereicherung empfinden. Wintern macht Lust auf die dunkle Jahreszeit und schenkt Hoffnung, Gelassenheit und vielleicht sogar ein wenig Vorfreude auf Schnee und Stille.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Verzaubernde Alltagsgeschichten im Advent

Kleine Weihnachtswunder
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Ingeborg Reinhold schenkt uns mit „Kleine Weihnachtswunder“ eine Sammlung von
18 Kurzgeschichten, die alle eines gemeinsam haben: Sie erzählen von Menschen, die in der Advents- und Weihnachtszeit berührt, ...

Ingeborg Reinhold schenkt uns mit „Kleine Weihnachtswunder“ eine Sammlung von
18 Kurzgeschichten, die alle eines gemeinsam haben: Sie erzählen von Menschen, die in der Advents- und Weihnachtszeit berührt, bewegt und verändert werden. Jede Geschichte umfasst etwa vier bis acht Seiten. Ideal zum Vorlesen, Selberlesen oder als kleiner Beitrag in einer Adventsfeier.

Ob Nikolausgrüße im Treppenhaus, wo eine originelle Idee aus anonymen Hausbewohnern aufmerksame Nachbarn macht, ein Motorschaden kurz vor Weihnachten, der zwei Menschen zusammenführt, geklaute Äpfel, oder Falschgeld im Weihnachtsbaum, das zwei Freundinnen über den wahren Kern des Festes nachdenken lässt. Ingeborg Reinhold versteht es, alltägliche Situationen in kleine Wunder zu verwandeln.
Ihre Geschichten sind lebensnah, warmherzig und eingängig geschrieben. Sie laden zum Nachdenken ein, inspirieren und motivieren, selbst etwas von dieser Weihnachtsfreude weiterzugeben. Manche Episoden sind vielleicht etwas zu sehr mit „Puderzucker“ überzogen. Aber eine Prise „heile Welt“ darf es hier aber ruhig sein. Gerade in der Vorweihnachtszeit suchen wir schließlich Geschichten, die das Herz berühren, Hoffnung schenken und an das Gute erinnern.
Immer schwingt eine tiefere Botschaft mit: Das größte Weihnachtswunder bleibt Gottes Liebe zu den Menschen.
Fazit: Ein liebevoll gestaltetes Buch voller kleiner, bewegender Geschichten, die Wärme und Licht in die dunkle Jahreszeit bringen. „Kleine Weihnachtswunder“ ist eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich in der Adventszeit inspirieren, trösten oder einfach ein wenig verzaubern lassen möchten.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Ein ehrliches, geistliches Tagebuch für Leser, die mit dem Autor nicht unbedingt in allem einer Meinung sein "müssen".

Die Kunst, nicht loszulassen
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Jörn Bohn nimmt seine Leser in „Die Kunst, nicht loszulassen“ mit auf eine sehr persönliche Glaubensreise. Ehrlich, nachdenklich und mit einer wohltuenden Portion Selbstironie.
Der Autor, Lehrer für Deutsch ...

Jörn Bohn nimmt seine Leser in „Die Kunst, nicht loszulassen“ mit auf eine sehr persönliche Glaubensreise. Ehrlich, nachdenklich und mit einer wohltuenden Portion Selbstironie.
Der Autor, Lehrer für Deutsch und Evangelische Religion sowie Prädikant der Sächsischen Landeskirche in Dresden, gewährt in rund fünfzig Andachten Einblicke in sein Ringen mit dem Glauben, seine Zweifel, seine Fragen und seine Erfahrungen im Alltag eines Christen, der trotz allem an Gott festhalten will.
Ein ehrlicher Blick auf den Glauben
Bohn schreibt keine frommen Erfolgsgeschichten, sondern Texte, die mitten im Leben stehen.
Er beschreibt, wie es sich anfühlt, hinter Jesus her „zu humpeln“. Seine Gedanken entstehen im Spannungsfeld zwischen Glauben und Zweifel, zwischen Hoffnung und Enttäuschung.
Dabei verschweigt er nicht, dass er sich in schwierigen Zeiten auch durchaus mal nicht getragen, sondern allein gelassen fühlte. Und gerade darin liegt die besondere Stärke dieses Buches: Es zeigt, dass Glaube auch Brüche und Fragen aushalten darf.
Andachten mit Tiefgang und Humor
Jede Andacht beginnt mit einem Bibelvers oder Bibeltext, gefolgt von persönlichen Überlegungen, kleinen und großen Alltagsbeobachtungen und ehrlichen Einsichten.
Bohns Sprache ist dabei zugänglich, manchmal launig, immer authentisch.
Seine Texte sind keine fertigen Antworten, sondern Einladungen zum Weiterdenken. „Man soll ihm ruhig widersprechen“, schreibt er selbst und genau das macht den Reiz dieser Lektüre aus.
Für wen ist das Buch geeignet?
Dieses Andachtsbuch richtet sich an Menschen, die den Glauben nicht idealisieren, sondern ehrlich mit ihm ringen. An Leser, die auch Zweifel kennen, die andere Perspektiven aushalten können und denen es nicht um ein „Alles wird gut“-Christentum geht, sondern um echtes Fragen und Suchen. Wer bereit ist, über den eigenen Glauben nachzudenken und sich von einem offenen, ehrlichen Ton ansprechen lässt, wird hier viel entdecken.
Fazit: „Die Kunst, nicht loszulassen“ ist kein triumphalter Rückblick auf bestandene Glaubensprüfungen, sondern ein geistliches Tagebuch voller Momentaufnahmen.
Es lädt dazu ein, sich selbst wiederzufinden: In den Fragen, im Zweifel, im Festhalten.
Ein besonderes, persönliches und lesenswertes Buch für alle, die sich auf eine ehrliche Auseinandersetzung mit ihrem Glauben einlassen wollen und nicht unbedingt mit dem Autor in allem einer Meinung sein „müssen“.

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