Cover-Bild Wintern
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Psychologie
  • Genre: Sachbücher / Esoterik
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 18.10.2025
  • ISBN: 9783608966589
Kari Leibowitz

Wintern

Wie wir mit der richtigen Einstellung durch die dunkle Jahreszeit kommen
Nastasja Dresler (Übersetzer)

Der Winter ist schön!

Die Winterzeit hält viel Schönes bereit. Doch sie schlägt vielen aufs Gemüt: Warum ringen die einen mit sich, während die anderen den Winter ohne Weiteres genießen können? Alles eine Sache der persönlichen Einstellung, argumentiert die Psychologin und Wintermindset-Expertin Kari Leibowitz. Bahnbrechend erläutert sie, wie wir richtig wintern und die frostige Saison in eine Zeit der Freude und des Wohlbefindens verwandeln können.

Alle Jahre wieder naht der Winter, Kälte und Dunkelheit fordern viele von uns heraus. Wir sind müder, launischer, ziehen uns eher zurück. Manche erleiden sogar eine saisonale Depression. Auch Kari Leibowitz kann den Winter nicht ausstehen, bis sie bei ihren Forschungen im arktischen Norwegen entdeckt, mit welcher Freude und Begeisterung die Menschen den langen und kalten Polarnächten begegnen: Ihre Einstellung, Rituale und Routinen lassen die Norweger diese Zeit genießen. Das persönliche Mindset und Verhalten können also die eigene Wintererfahrung verändern. Auch Leibowitz spürt schnell die positiven Auswirkungen. Ihre leicht verständlichen und wissenschaftlich fundierten Erläuterungen und praktischen Tipps lassen auch uns die Schönheit und Möglichkeiten der kalten Jahreszeit entdecken – und dem Winterblues Lebewohl sagen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2026

Eine Liebeserklärung an den Winter

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Eine Hommage an den Winter!
Ich habe immer gedacht, ich mag den Winter nicht, aber nach diesem Buch muss ich sagen, liebe ich nicht nur den Herbst - sondern auch den Winter!
Das Cover ist wirklich ein ...

Eine Hommage an den Winter!
Ich habe immer gedacht, ich mag den Winter nicht, aber nach diesem Buch muss ich sagen, liebe ich nicht nur den Herbst - sondern auch den Winter!
Das Cover ist wirklich ein Hingucker - eine verschneite Landschaft zum träumen.
Ein Buch voller wissenschaftlicher Anekdoten und aktueller Studienlage. Ich mochte diese Herangehensweise sehr, man muss sich dessen aber bewusst sein. Hauptthese des Buches: den Winter als diesen annehmen und sich die positiven Vibes ins Bewusstsein holen. Diese Herangehensweise finde ich klasse und macht das Leben (vor allem in den Wintermonaten) so viel lebenswerter. Sich eine Erlaubnis für ausreichend Schlaf und das Nichtstun geben, klingt so simpel. Der Winter als Entschleunigung, eine Zeit in der alles langsamer und ruhiger zu geht. Das klingt so viel wunderbarer als Schnee, Kälte und kurze Tage oder? Ich gehe jetzt direkt wieder in meinen Lesesessel und genieße den Winter!

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Wissenschaftlich fundiertes Sachbuch für eine neue Einstellung zum Winter

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Kari Leibowitz hat Psychologie studiert und forscht in diesem Bereich zum Thema Wohlbefinden und Positive Psychologie. Für ihr Dissertationsprojekt hat sie sich das Ziel gesetzt, zu erforschen, was man ...

Kari Leibowitz hat Psychologie studiert und forscht in diesem Bereich zum Thema Wohlbefinden und Positive Psychologie. Für ihr Dissertationsprojekt hat sie sich das Ziel gesetzt, zu erforschen, was man gegen saisonale Depression machen kann - ein in den USA wichtiges Thema, von dem sie annimmt, dass es viel mit dem Winter zu tun hätte. Der Winter ist eine Jahreszeit, die sie und viele Menschen in ihrem Umfeld immer als äußerst unangenehm wahrgenommen haben, und deshalb nur im Sommer so richtig aufgelebt sind. Daraus folgert sie, dass saisonale Depressionen in Gegenden, die extrem lange und harte Winter erleben, noch viel stärker ausgeprägt sein müssten. Umso größer ist ihr Erstaunen, als sie bei einem Forschungsaufenthalt in Tromso in Nordnorwegen entdeckt, dass das nicht so ist. Zwar gibt es auch dort saisonale Depressionen, doch in einem weit geringeren Ausmaß, als sie erwartet hätte.

Angespornt von dieser neuen Erkenntnis macht die junge Frau sich auf die Suche nach dem, was den Unterschied macht: wie kommt es, dass für manche Menschen der Winter keine Belastung darstellt oder sie diesen gut akzeptierne können oder sich sogar auf diesen freuen oder ihn lieben? Und was können wir daraus an Erkenntnissen für unser eigenes Leben mitnehmen, gerade, wenn der Winter bisher eine schwierige Jahreszeit für uns war? Empirisch fundiert, basierend auf der Analyse bisheriger Studien sowie auf den Ergebnissen eigener Interviews mit Menschen in nördlichen Regionen, stellt die Forscherin in diesem Buch ihre Ergebnisse dar.

Wissenschaftliche Studien, deren Ablauf und Ergebnisse werden immer wieder ausführlich geschildert. Das ist speziell für einschlägig vorgebildete sowie an Wissenschaft interessierte Menschen aufschlussreich zu lesen. Zwar gibt es auch viele persönliche Erfahrungen und Praxistipps am Ende jedes Kapitels, doch empfehle ich dieses Buch eher Menschen, die gerne auch anspruchsvollere Sachbücher lesen, da es kein reiner Ratgeber ist, sondern ein Sachbuch auf höherem Niveau.

Wenn man sich darauf einlässt, kann man aber viel darüber lernen, was für einen Unterschied die Einstellung zum Winter machen kann: hilfreiche Faktoren sind zum Beispiel, es sich bewusst gemütlich zu machen, sich auch körperlich und psychisch auf mehr Ruhe einzustellen, sich mehr Schlaf zu erlauben, auch bei Kälte so viel Zeit wie möglich in Bewegung bei Tageslicht an der frischen Luft zu verbringen, den Winter nicht als große Einheit zu sehen, sondern ihn in Zwischenjahreszeiten (Herbst-Winter, Winter, Frühling-Winter) einzuteilen oder Rituale und Feste in dieser Zeit bewusst zu zelebrieren. Ich, die ich den Winter schon bisher als Ruhe- und Rückzugszeit sehr geschätzt habe, habe in den Tipps vieles von dem gefunden, was ich ohnehin schon länger praktiziere.

Auch die Rolle gesellschaftlicher und infrastruktureller Faktoren wird erwähnt: so ist es etwa in den skandinavischen Ländern selbstverständlich, auch im Winter und bei Kälte das Haus zu verlassen, die Schneeräumung funktioniert dort schnell und effizient und es gibt teilweise sogar beheizte Gehsteige, beleuchtete Langlaufloipen und erschwingliche, qualitativ hochwertige Funktionskleidung für den Winter. Zeit an der frischen Luft zu verbringen wird als gesund und selbstverständlich angesehen, gerade für Kinder und auch bei Minusgraden.

Insgesamt ist es ein interessantes und wertvolles Buch, das aufgeschlossenen und gut gebildeten, an wissenschaftlichen Ergebnissen interessierten Menschen helfen kann, mehr über dieses Thema zu lernen und gleichzeitig die eigene Einstellung zum Winter kritisch zu reflektieren.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Ein wunderschönes Cover

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Kari Leibowitz ist eine Amerikanerin, die den Winter so zu sagen studiert hat. Sie stellt mit ihrem Buch ihre Erfahrungen vor, wie sie mit dem Winter klar kommt. Dazu hat sie mehrere Länder bereist. Sie ...


Kari Leibowitz ist eine Amerikanerin, die den Winter so zu sagen studiert hat. Sie stellt mit ihrem Buch ihre Erfahrungen vor, wie sie mit dem Winter klar kommt. Dazu hat sie mehrere Länder bereist. Sie hält internationale Vorträge und gibt Workshops auf der ganzen Welt.

Offensichtlich hat sie keine älteren Verwandten oder Kinder, denn es ist die Sicht zum Winter von einer gesunden jungen Frau, die einfach versucht eine positive Einstellung zum Winter zu vermitteln, egal wie die Voraussetzungen der anderen Leute sind.

Das Cover ist wunderschön und wenn der Winter immer so wäre, würde ich den Winter auch lieben. Die Sonne scheint, es geht kein Wind, es hat schönen Schnee und es ist nicht dreckig. Das Bild könnte ein schönes Gemälde eines impressionistischen (?) Malers sein. Der Clett-Cotta Verlag hat sich sehr viel Mühe mit dem aussehen des Buches gemacht. Ich muss sagen, es ist ihm gelungen.

Insgesamt gesehen wusste ich schon vieles. Vielleicht kommt das auch vom Alter. Vielleicht müsste ich einfach in Norwegen oder Kanada wohnen, dann würde ich das genau so sehen. Aber insgesamt gesehen, ein nettes Buch für gruselige Wintertage. Daher gebe ich gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Eine positive Haltung zum Winter entwickeln

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Der Winter bringt Kälte, Dunkelheit, Müdigkeit und vermindert das Interesse an sozialen Kontakten. Was soll daran gut sein? Was macht man, wenn man sich permanent nach der Sonne sehnt und nur will, dass ...

Der Winter bringt Kälte, Dunkelheit, Müdigkeit und vermindert das Interesse an sozialen Kontakten. Was soll daran gut sein? Was macht man, wenn man sich permanent nach der Sonne sehnt und nur will, dass der Winter schnell vorüber geht? Winterdepression vorprogrammiert.

Autorin Kari Leibowitz lenkt die Aufmerksam weg von den unangenehmen Seiten des Winters, die nun mal unabänderlich sind, und etabliert eine positivere Einstellung zur Winterzeit. Das tut sie ausführlich und wechselt, wenig stimmungsvoll, zwischen ihren Reisen, Erfahrungen und durchgeführten Studien und deren Erkenntnisse.
Die „Aufwärtsspirale von Akzeptanz und Anpassung“ und der Winter als ruhige Pausentaste, als Gelegenheit, sich mehr auszuruhen. Beim Lesen kommen direkt Ideen und ich wurde angeregt, meine innere Einstellung zu hinterfragen. Viele Sätze werden in anderer Form wiederholt, um sich allmählich im Kopf festzusetzen, immer mit der Botschaft: den Winter annehmen. Letztlich nichts Neues, aber ein zusammengefasst wertvoller Reminder und Impulsgeber.

„Und indem wir die Einstellung einnehmen, dass Ruhe von Natur aus wertvoll ist, dass sie ein Teil des Menschseins ist, bekommt die Ruhe eine andere Bedeutung.“

Wer schnelle Impulse sucht, findet in den zahlreichen „Praxistipps für den Winter“ die wichtigsten Umsetzungstipps. Es lässt sich nicht für jeden alles umsetzten, besonders, wenn die Lebensrealität eine andere als die der privilegierten Autorin ist, aber letztlich kann jeder etwas für sich mitnehmen und positive Aspekte am Winter finden.
Kari Leibowitz geht auf positiv ausgerichtete Strategien ein, sowie achtsame Entschleunigung, etablierte Rituale der Gemütlichkeit und Bewegung in der Natur. Dabei geht es im gesamten auch darum, wie sich schwierige Lebensphasen besser überstehen lassen und wie sich ein anderer Blickwinkel auf das eigenen Wohlbefinden auswirkt.
Ich empfand es als Liebeserklärung an den Winter und einige Aspekte haben meine Sichtweise verändert und meine Bewältigungsstrategien bereichert. Viele Maßnahmen zusammengenommen, helfen mir bereits.

Daher ist das Buch aus meiner Sicht gut geeignet für alle, die Schwierigkeiten haben, sich auf den Winter einzulassen, unter Winterdepressionen oder starker Wintermüdigkeit leiden, und deren Lichtlampe ungenutzt in der Ecke steht. Wer «Überwintern. Wenn das Leben innehält» von Katherine May mochte, dem wird dieses Buch auch gefallen. Besonders sinnvoll, wenn man im Einklang mit den Jahreszeiten leben möchte, aber bisher gescheitert ist.

Veröffentlicht am 27.10.2025

interessanter Forschungsbericht

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Das Cover ist farblich wunderschön gestaltet.
Autorin Kari Leibowitz ist eine amerikanische Forscherin. Sie hat in Norwegen gelebt und untersucht, warum die Menschen dort den Winter so positiv ...

Das Cover ist farblich wunderschön gestaltet.
Autorin Kari Leibowitz ist eine amerikanische Forscherin. Sie hat in Norwegen gelebt und untersucht, warum die Menschen dort den Winter so positiv sehen. Viele Leute denken, der Winter ist dunkel, kalt und traurig, aber in Norwegen sehen viele Menschen den Winter als schöne Zeit.

Das Buch ist geschrieben wie eine Art Forschungsbericht, der Stil gefällt mir eigentlich recht gut.
Das wichtigste ist die Einstellung, also wie man über den Winter denkt. Wenn man denkt: „Der Winter ist gemütlich, ich kann Zeit mit Freunden verbringen, Kerzen anzünden und draußen Schnee genießen“, dann fühlt man sich glücklicher.

Mir gefällt ihre Idee sehr gut. Sie zeigt, dass wir unsere Gedanken ändern können, um uns besser zu fühlen. Der Winter kann schön sein, wenn man ihn positiv sieht.

Von mir gibt es eine Empfehlung.