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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2026

Spannend und atmosphärisch

Ein Haus aus Salz und Tränen
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Der Roman ist eine sehr interessante Mischung aus Fantasy, Mystery, Märchen und Horror. Besonders gut hat mir das Setting in einem großen, alten Herrenhaus am Meer und die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre ...

Der Roman ist eine sehr interessante Mischung aus Fantasy, Mystery, Märchen und Horror. Besonders gut hat mir das Setting in einem großen, alten Herrenhaus am Meer und die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre gefallen.
Wir begleiten die Protagonistin Annaleigh dabei, wie sie versucht herauszufinden, was wirklich mit ihren vier toten, älteren Schwestern passiert ist und ob ein Fluch auf ihrer Familie liegt. Sie hat mir als Protagonistin gut gefallen und auch die anderen Charaktere fand ich so weit ganz gut geschrieben.
Es wird von Anfang an Spannung aufgebaut, auch dadurch, dass immer mehr in Frage gestellt wird, was real ist und was nicht.
Ich war tatsächlich ein bisschen überrascht, wie düster der Roman ist, dafür dass es ein Jugendroman ist, deshalb würde ich ihn den jüngeren LeserInnen nur empfehlen, wenn man sich wirklich gerne gruselt. Für einen Jugendroman waren auch erstaunlich wenig Klischees vorhanden und die Handlung war auch nicht besonders vorhersehbar, was ich wirklich gut fand.
Eine Schwachstelle war für mich leider das Erzähltempo, da es zwischendurch ein paar eher langsame Stellen gab, die man spannender hätte machen können und am Ende alles sehr schnell erzählt wird.
Insgesamt aber auf jeden Fall eine Empfehlung wert!

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Veröffentlicht am 22.06.2026

Sehr unterhaltsam

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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"The Rose Bargain" hat mir an sich gut gefallen. Es war sehr unterhaltsam geschrieben, hatte kaum Längen und eine interessante Mischung aus historischen Roman mit ein bisschen Fantasy.
Die Hauptfiguren ...

"The Rose Bargain" hat mir an sich gut gefallen. Es war sehr unterhaltsam geschrieben, hatte kaum Längen und eine interessante Mischung aus historischen Roman mit ein bisschen Fantasy.
Die Hauptfiguren haben mir gut gefallen und es war schön zu sehen, wie sich eine Freundschaft zwischen den Mädchen entwickelt, die eigentlich Konkurrentinnen sein sollen. Besonders gut fand ich, dass es zwischendurch kurze Kapitel aus der Perspektive von Nebencharakteren gab.
Leider blieb es mir an manchen Stellen ein bisschen zu flach und zu vorhersehbar, sodass es zwar ein solides und unterhaltsames Buch war, aber nicht wirklich etwas besonderes, bzw. zu ähnlich zu vielen anderen Büchern dieses Genres. Ich hätte mir noch mehr emotionale Tiefe gewünscht. Trotzdem habe ich Lust die Fortsetzung zu lesen, weil das Buch schon echt Spaß gemacht hat.
Wenn man einfach Lust auf einen soliden, leichten und unterhaltsamen Roman hat, würde ich ihn auf jeden Fall empfehlen. Außerdem ist er für Einsteiger in das Fantasygenre auch wirklich super geeignet.

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Veröffentlicht am 13.06.2026

Freundschaft, Verlust und Trauer

Unter Wasser
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Das Thema von "Unter Wasser" hat mich sofort interessiert und das Buch hat mir insgesamt auch ganz gut gefallen.
Der Schreibstil ist sehr schön bildhaft und poetisch und durch die vielen Beschreibungen ...

Das Thema von "Unter Wasser" hat mich sofort interessiert und das Buch hat mir insgesamt auch ganz gut gefallen.
Der Schreibstil ist sehr schön bildhaft und poetisch und durch die vielen Beschreibungen zu der Natur in Thailand fühlt man sich als wäre man selbst dort.
Obwohl der ganze Roman vom Thema Trauer und Verlust durchzogen war, hat er mich emotional doch weniger mitgenommen, als ich erwartet habe, da immer eine gewissen Distanz blieb. Außerdem haben mich die Zeitsprünge zum Teil ein bisschen verwirrt, sodass ich manchmal nicht wusste in welcher Zeit wir uns nun befanden.
Der Anfang und der letzte Teil haben mir wirklich gefallen, aber der mittlere Teil war leider teilweise ein bisschen langatmig, besonders der Teil in der Gegenwart.
Insgesamt war es eine interessante Lektüre, aber hat leider nicht so ganz meinen Geschmack getroffen. Wenn man sich mit dem Thema Trauer und Verlust auseinander setzten will, würde ich es auf jeden Fall empfehlen.

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Veröffentlicht am 13.06.2026

Witzig, seltsam und verstörend

Ein unheimlich guter Mensch
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Schon am Anfang des Buches merkt man, dass die Protagonistin Lillian nicht nur extrem unsympathisch ist, sonders dass sie auch irgendwie nicht ganz normal ist.
Es war sehr faszinierend im Kopf eines Menschen ...

Schon am Anfang des Buches merkt man, dass die Protagonistin Lillian nicht nur extrem unsympathisch ist, sonders dass sie auch irgendwie nicht ganz normal ist.
Es war sehr faszinierend im Kopf eines Menschen zu sein, dessen Selbstwahrnehmung so anders ist, als die Menschen um sie herum sie wahrnehmen. Das Buch hat mich wirklich sehr oft zum Lachen gebracht, auch einfach durch die Absurdität von Lillians Gedanken. Das Geniale meiner Meinung nach ist aber, dass man, obwohl sie eine verrückte Narzisstin ist und kein gesunder Mensch so denken und handeln würde wie sie, trotzdem viele Dinge nachvollziehen kann. Auch super fand ich, wie sich mit internalisierter Misogynie auseinandergesetzt wird, denn Lillian vergleicht sich mit jeder anderen Frau und ist besessen davon mit ihnen zu konkurrieren und wir kennen leider alle solche Frauen bzw. auch solche häßlichen Gedanken.
Die anderen Charaktere sind alle auch sehr realistisch und besonders Henrys Freundin fand ich sehr gelungen als komplexer Charakter.
Insgesamt ein Buch, was ich wirklich nicht aus der Hand legen konnte. Ich würde es allen empfehlen, die kein Problem mit einer unsympathischen Protagonistin haben.

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Veröffentlicht am 13.06.2026

Leider sehr oberflächlich, zu klischeehaft und fragwürdiges Frauenbild

Don't let me fall # 01
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Leider hat mich dieser Roman sehr enttäuscht und hat meinen Geschmack total verfehlt.
Die Handlung an sich hätte wirklich interessant sein können, aber es blieb einfach die ganze Zeit über sehr oberflächlich, ...

Leider hat mich dieser Roman sehr enttäuscht und hat meinen Geschmack total verfehlt.
Die Handlung an sich hätte wirklich interessant sein können, aber es blieb einfach die ganze Zeit über sehr oberflächlich, vorhersehbar und absolut klischeehaft. Im Laufe des Buches wird die Handlung auch immer unrealistischer und unglaubwürdiger und dafür, dass es als "Sports Romance" vermarktet wird, spielt Eishockey eigentlich kaum eine Rolle in dem Roman. Die Gefühle zwischen den Hauptfiguren Ash und Colt waren für mich nicht nachvollziehbar, da es von Anfang an eigentlich nur eine körperliche Anziehung war.
Sehr nervig fand ich auch wie über Frauen geredet wurde bzw. das Frauenbild, besonders wie über die sogenannten "Puckhäschen" geredet wurde (und nicht nur von den Männern sondern auch von Ash). Im Gegensatz dazu ist Ash eine naive "Heilige" und fühlt sich offensichtlich anderen Frauen überlegen, weil sie "anders" ist. Da musste ich erstmal schauen, ob das Buch wirklich in den letzten Jahren geschrieben wurde, da ich dachte, dass wir diese Art von internalisierte Misogynie und "not like other girls" Protagonistin im letzten Jahrzehnt gelassen haben. Dazu kommt sehr viel toxisches, problematisches und übergriffiges Verhalten, was überhaupt nicht eingeordnet und teilweise sogar romantisiert wird.
Letzten Endes habe ich das Buch nach mehr als der Hälfte abgebrochen, weil mich all diese Dinge so genervt haben und die Story immer unglaubwürdiger wurde. Ich würde es auf jeden Fall nicht weiterempfehlen.

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