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Veröffentlicht am 30.06.2026

Ein origineller Krimi in Miniatur

Klein aber tot
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Jo Fischlers Buch Klein aber tot, erschienen im rororo Verlag, ist der erste Krimi rund um Kommissar Jojo Wunder, der in der charmanten Miniaturwelt Knufflingen ermittelt. Diese winzige, detailverliebte ...


Jo Fischlers Buch Klein aber tot, erschienen im rororo Verlag, ist der erste Krimi rund um Kommissar Jojo Wunder, der in der charmanten Miniaturwelt Knufflingen ermittelt. Diese winzige, detailverliebte Kulisse ist eine ungewöhnliche, aber äußerst reizvolle Bühne für einen Kriminalfall – die Idee, einen klassischen Krimi in eine Miniaturstadt zu verlegen, wirkt erfrischend und einfallsreich.

Knufflingen lebt von seinen Figuren, und Fischler nutzt das Setting, um Charaktere zu erschaffen, die sofort im Gedächtnis bleiben. Besonders die Floristin Liora Märklin trägt einen wunderbar passenden Namen, der perfekt in diese modellhafte Welt passt. Auch der Bernhardiner Buddha ist eine herrlich eigenwillige Figur, die dem Roman eine besondere Note verleiht. Insgesamt entsteht ein Ensemble, das warmherzig, ungewöhnlich und lebendig wirkt, ohne ins Alberne abzurutschen.

Mit knapp 300 Seiten bietet der Krimi eine angenehme Länge, die genug Raum für Atmosphäre, Humor und Spannung lässt. Die Handlung bleibt zugänglich, leichtfüßig und dennoch mit einem klaren kriminalistischen Kern. Fischler versteht es, die Miniaturwelt nicht als Gimmick, sondern als echten Schauplatz zu nutzen, der die Geschichte trägt und bereichert.

Die Aufmachung des Buches ist ein echter Pluspunkt: Die Seitenklappen, die darin versteckten Bilder des Autors und die Miniaturszenen verleihen dem Buch eine besondere Wertigkeit und machen es zu einem kleinen Hingucker im Regal. Dennoch wirkt der Preis von 14 Euro im Verhältnis zum Format etwas hoch angesetzt.

Gesamtfazit: Ein fantasievoller, liebevoll gestalteter Krimi mit originellem Schauplatz und starken Figuren – unterhaltsam, charmant und atmosphärisch, auch wenn der Preis leicht über dem liegt, was man erwarten würde.

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Veröffentlicht am 30.06.2026

Zu schnell ausgelesen

Insel der Ratten
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Jo Nesbøs Insel der Ratten, erschienen im Ullstein Verlag, ist ein kurzer Endzeitthriller, der sofort eine düstere, beklemmende Atmosphäre entfaltet. Die Geschichte spielt in einem abgeschotteten, von ...

Jo Nesbøs Insel der Ratten, erschienen im Ullstein Verlag, ist ein kurzer Endzeitthriller, der sofort eine düstere, beklemmende Atmosphäre entfaltet. Die Geschichte spielt in einem abgeschotteten, von Gewalt und Misstrauen geprägten Mikrokosmos, in dem die letzten Menschen versuchen, in einer zerstörten Welt zu überleben. Nesbø setzt auf ein reduziertes Setting, schnelle Szenenwechsel und eine klare, harte Sprache, die das Gefühl von Ausweglosigkeit verstärkt.
Die knapp 200 sehr kleinen Seiten sorgen dafür, dass man das Buch in einem Rutsch durchliest. Die Spannung ist da, das Tempo hoch, und die Grundidee trägt — auch wenn sie nicht die Tiefe seiner großen Thriller erreicht. Man merkt, dass Nesbø hier eher ein komprimiertes, fast experimentelles Werk vorlegt, das mehr auf Atmosphäre und unmittelbare Wirkung setzt als auf komplexe Figuren oder weit verzweigte Handlung.
Was das äußere Erscheinungsbild betrifft: Das Hardcover wirkt unglücklich gewählt. Es ist verdickend, vermittelt einen größeren Umfang, als tatsächlich vorhanden ist, und sieht dabei überraschend billig aus. Das ist kein Vorwurf an den Autor, sondern ein klarer Fehlgriff des Verlags, der den Preis von 20 Euro zusätzlich schwer rechtfertigbar macht.
Gesamteindruck: Ein atmosphärisch dichter, spannender Kurzthriller, der schnell fesselt — aber ebenso schnell vorbei ist und als Gesamtpaket hinter seinem Preis zurückbleibt.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Ein wundervolles Familienbuch zum Vorlesen, Mitsingen und Mitmachen

HELENE FISCHER: Das große Vorlesebuch für die ganze Familie mit Geschichten und Liedern
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„HELENE FISCHER: Das große Vorlesebuch für die ganze Familie mit Geschichten und Liedern“ hat bei uns sofort für Begeisterung gesorgt. Unsere Enkel lieben das Buch und hatten unglaublich viel Spaß damit. ...


„HELENE FISCHER: Das große Vorlesebuch für die ganze Familie mit Geschichten und Liedern“ hat bei uns sofort für Begeisterung gesorgt. Unsere Enkel lieben das Buch und hatten unglaublich viel Spaß damit. Besonders schön ist, dass nicht nur vorgelesen wird, sondern auch gemeinsam gesungen werden kann. Da Helene Fischer selbst einiges singt, fanden Katja und Norman das natürlich besonders toll und haben begeistert mitgemacht.

Die Geschichten, Rätsel und Mitmachideen sind liebevoll gestaltet und sorgen für viel Unterhaltung in der ganzen Familie. Das Buch schafft eine richtig schöne Stimmung und eignet sich wunderbar für gemeinsame Familienzeit.

Auch die Bonusfunktion mit dem Handy finden wir grundsätzlich eine tolle Idee. Allerdings musste ich mir erst Hilfe von meinem Sohn holen, weil die Bedienung nicht ganz so einfach erklärt ist. Außerdem wäre es schöner, wenn die Funktion nicht immer wieder verschwindet. Da könnte die Umsetzung noch etwas besser sein.

Trotzdem überwiegt bei uns ganz klar die Freude an diesem liebevoll gemachten Buch. Wir haben viel Spaß damit und können es Familien mit kleinen Helene-Fans absolut empfehlen.

Von uns gibt es 5 Fan-Sterne

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Wenn ein ganz normaler Nachmittag zum Albtraum wird

Alles ihre Schuld
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Mit „Alles ihre Schuld“ hat Andrea Mara einen Psychothriller geschrieben, der mich schon nach wenigen Seiten komplett gepackt hat. Die Geschichte beginnt eigentlich ganz harmlos, entwickelt aber sehr ...


Mit „Alles ihre Schuld“ hat Andrea Mara einen Psychothriller geschrieben, der mich schon nach wenigen Seiten komplett gepackt hat. Die Geschichte beginnt eigentlich ganz harmlos, entwickelt aber sehr schnell eine unangenehme, unterschwellige Spannung, die einen sofort festhält. Genau dieses Gefühl, dass jederzeit etwas Schlimmes passieren könnte, macht das Buch so fesselnd.

Besonders gut gefallen hat mir, wie realistisch die Handlung wirkt. Gerade dadurch entsteht beim Lesen eine echte Beklemmung. Andrea Mara schafft es ohne übertriebene Dramatik, Misstrauen, Angst und Unsicherheit aufzubauen. Der Schreibstil ist klar, direkt und unglaublich mitreißend. Die kurzen Kapitel sorgen für Tempo, gleichzeitig bleiben die Gedanken und Gefühle der Figuren nachvollziehbar und glaubwürdig.

Auch die Charaktere wirken sehr authentisch. Man kann sich gut in ihre Situationen hineinversetzen und versteht ihre Reaktionen. Dadurch fühlt sich die Geschichte noch intensiver an. Die Spannung entsteht nicht durch große Action, sondern durch Situationen, die eigentlich alltäglich wirken und plötzlich bedrohlich werden.

Beim Lesen musste ich ein wenig an The Couple Next Door und Girl on the Train (war auch super) denken, weil auch hier Geheimnisse, Misstrauen und menschliche Fehler eine große Rolle spielen.

Für mich ist „Alles ihre Schuld“ ein richtig starker psychologischer Thriller mit einer beklemmenden Atmosphäre und vielen spannenden Momenten. Wer Thriller mag, die unter die Haut gehen und eher auf psychologische Spannung als auf Action setzen, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Von mir gibt es verdiente 5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Strandopfer – Meine kleine Meinung zum Buch

Strandopfer
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Weißt du, Strandopfer von Frank Goldammer hat mich wirklich überrascht. Ich lese ja schon seit vielen Jahren Krimis, und trotzdem gibt’s immer wieder Bücher, die mich richtig reinziehen. Dieses hier gehört ...

Weißt du, Strandopfer von Frank Goldammer hat mich wirklich überrascht. Ich lese ja schon seit vielen Jahren Krimis, und trotzdem gibt’s immer wieder Bücher, die mich richtig reinziehen. Dieses hier gehört dazu. Die Ostsee‑Stimmung ist so schön rau und moody, richtig zum Reinkuscheln, wenn draußen der Wind ums Haus geht. Alles wirkt ein bisschen düster, ein bisschen mysterious, aber nie übertrieben – genau die Mischung, die ich mag.

Die Ermittlerin Lena Schulte fand ich sofort sympathisch. Eine junge Frau, die ihren Job macht, ohne großes Drama, very down‑to‑earth. Und der polnische Kommissar Adam Krawczyk passt wunderbar dazu – ruhig, bedacht, very calm energy. Die beiden zusammen haben mir richtig gut gefallen, so ein Duo, das man gern begleitet.

Die Geschichte selbst ist spannend, aber nicht stressig. Ein toter Tourist am Strand, ein Bernstein im Mund (da musste ich kurz schlucken), ein verschwundenes Mädchen und eine Urlauber‑Gruppe, bei der man sofort merkt: Da stimmt was nicht. Alles ein bisschen shady, aber so erzählt, dass man gut mitkommt. Ich hab mich richtig in die Atmosphäre fallen lassen.
Meine Meinung

Ich gebe dem Buch fünf Sterne, weil es mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat. Die Ostsee‑Kulisse, die leicht unheimliche Stimmung, die Mischung aus deutscher und polnischer Ermittlungsarbeit – das war alles very much my cup of tea. Ein schöner, runder Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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