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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2026

Tolle Geschichte

Restsommer
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Die Hauptfiguren sind tiefgründig und wirklich toll ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind nachvollziehbar und berührend dargestellt. Gerade das Verliebtsein und diese typischen, intensiven ...

Die Hauptfiguren sind tiefgründig und wirklich toll ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind nachvollziehbar und berührend dargestellt. Gerade das Verliebtsein und diese typischen, intensiven Sommergefühle werden wunderbar eingefangen – dieses Kribbeln, die Unsicherheiten, das Hoffen und Bangen. Das alles wirkt sehr echt und nahbar.

Beeindruckt hat mich auch die Darstellung der Vater-Sohn-Beziehung. Die Tücken, Missverständnisse und unausgesprochenen Gefühle innerhalb einer solchen Beziehung werden sensibel und glaubwürdig beschrieben.

Veröffentlicht am 28.02.2026

zum Aufrütteln

Mit beiden Händen den Himmel stützen
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Mit ihrem Roman "Mit beiden Händen den Himmel stützen" erzählt Lilli Tollkien eine einfühlsame Geschichte über Verlust, innere Zerrissenheit und die Kraft der Hoffnung. Der Titel gefällt mir, ...

Mit ihrem Roman "Mit beiden Händen den Himmel stützen" erzählt Lilli Tollkien eine einfühlsame Geschichte über Verlust, innere Zerrissenheit und die Kraft der Hoffnung. Der Titel gefällt mir, gut gewählt und er wird auch zu einer Metapher.

Im Mittelpunkt steht Lale, eine Protagonistin die mit einem schweren Schicksalsschlag konfrontiert wird. Lales Kindheit verläuft alles andere als ideal - drogenabhängige Mutter, und auch der Vater ist nicht besser. Alkohol und Drogen werden ebenso einen Platz in ihrem Leben einnehmen. Ein zentrales Thema ist die Frage, wie man nach einem Verlust weiterlebt.

Der Schreibstil ist absolut gelungen, auf eine poetische Art und Weise findet die Autorin klare und emotionale Worte, die bedrückend nachhallen. Das Buch ist keine leichte Kost, und wird auf ruhige Art und Weise geschrieben - ohne große Spannungsbögen.

Veröffentlicht am 26.02.2026

fesselnd

Giftiger Grund
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Das Buch ist hauptsächlich aus 3 Perspektiven geschrieben. Charu, Joran und Edda. Drei Menschen aus verschiedenen Leben, die sich zufällig kennenlernen, deren Geheimnisse sie miteinander verbinden und ...

Das Buch ist hauptsächlich aus 3 Perspektiven geschrieben. Charu, Joran und Edda. Drei Menschen aus verschiedenen Leben, die sich zufällig kennenlernen, deren Geheimnisse sie miteinander verbinden und die sich gegenseitig Halt geben, bis jeder wieder bereit für sein eigenes Leben ist.

Das Buch hat einen guten Schreibstil, flüssig, der Situation und Person angepasst.
Ich wurde direkt in die Geschichte hineingezogen und nach dem letzten Wort wieder ausgespuckt.

Veröffentlicht am 26.02.2026

Feminismus

Funkenschwestern
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Mit "Funkenschwestern" ist Autorin Barbara Blaha ein leidenschaftliches Werk für den Feminismus gelungen. Sie zeigt, warum Gleichberechtigung nicht nur Frauen, sondern der gesamten Gesellschaft ...

Mit "Funkenschwestern" ist Autorin Barbara Blaha ein leidenschaftliches Werk für den Feminismus gelungen. Sie zeigt, warum Gleichberechtigung nicht nur Frauen, sondern der gesamten Gesellschaft zugutekommt.
Das Buch verbindet persönliche Beobachtungen mit politischen Analysen und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, und ist daher sehr vielschichtig und zeigt viele Blickwinkel auf das Thema, welche alle sehr leicht verständlich aufbereitet sind - inklusive vieler Beispiele.

Der Schreibstil ist wie erwähnt sehr verständlich, aber hat auch eine klare kämpferische Note, die gut zur Geltung kommt.

Kritisch könnte man anmerken, dass manche Argumente zugespitzt formuliert sind - es gibt keine neutrale Darstellung. In meinen Augen ist das aber durchaus so gewollt.

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt - von mir gibt es eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 24.02.2026

nicht überzeugend

Schwarzer September
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"Schwarzer September" von Sandro Veronesi konnte mich leider nicht überzeugen - auf Grund der Inhaltsangabe hatte ich eine komplett andere Erwartungshaltung an das Buch.

Sommer 1972 in Fiumetto ...

"Schwarzer September" von Sandro Veronesi konnte mich leider nicht überzeugen - auf Grund der Inhaltsangabe hatte ich eine komplett andere Erwartungshaltung an das Buch.

Sommer 1972 in Fiumetto an der ligurischen Küste. Der zwölfjährige Gigio interessiert sich vor allem für Spielzüge, Sport und die ersten Regungen des Erwachsenwerdens. Mit dem Einzug der dreizehnjährigen Astel in die benachbarte Strandkabine verschiebt sich Gigios Welt.

Das Buch wird vom Ich-Erzähler Gigio erzählt.

Die sportlichen Ereignisse der 1970er (Olypmische Spiele in München, Tour de France, Segel Wettkämpfe) nehmen einen leider viel zu großen Teil des Buches ein - wer interessiert sich für diese vielen Details heute noch? Ich zumindest nicht, aber das war auch vor meiner Zeit. Die eigentliche Geschichte, die ich mir erwartet hätte, hatte viel zu wenig Platz im Buch.
Auch sind mir die Protagonisten nicht wirklich sympathisch geworden.

Von mir gibt es daher keine Empfehlung - ich bin nicht überzeugt.