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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2017

Der etwas "andere" Roman

Der Freund der Toten
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Inhalt:
Das Buch spielt in Irland im Jahre 1976. Mahony geht auf die Reise nach der Geschichte seiner Mutter - man findet nur Widersprüche und Geheimnisse vor... die Bewohner des Ortes sind ...

Inhalt:
Das Buch spielt in Irland im Jahre 1976. Mahony geht auf die Reise nach der Geschichte seiner Mutter - man findet nur Widersprüche und Geheimnisse vor... die Bewohner des Ortes sind nicht sehr auskunftsfreudig - als Leser merkt man sehr schnell, dass hier mehr dahinter stecken muss....

Mein Fazit:
Was mir besonders gut gefällt, ist dass dem Leser ein vollkommener Einblick in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Protagonisten geboten wird - dadurch kann man sich sehr gut in jeden einzelnen hineinversetzen. Der Schreibstil hat definitiv etwas und dadurch hebt sich das Buch von anderen ab.
Die Geschichte ist etwas anders - etwas neues, das hat für mich Lesen des Buches sehr unterhaltsam gestaltet.
Das Buch konnte mich somit insgesamt gut unterhalten und ich kann es jedem weiterempfehlen, der nach einem bildhaften Schreibstil sucht.

Veröffentlicht am 25.02.2017

berührende Geschichte

Betrunkene Bäume
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Inhalt (Klappentext): Der über 80-jährige Erich verliert nach und nach seine Unabhängigkeit und trauert um die Liebe seines Lebens. Als junger Forscher hatte er eine Expedition durch die sibirische ...

Inhalt (Klappentext): Der über 80-jährige Erich verliert nach und nach seine Unabhängigkeit und trauert um die Liebe seines Lebens. Als junger Forscher hatte er eine Expedition durch die sibirische Taiga unternommen. In jener Zeit hat Erich Schuld auf sich geladen, die bis heute nachwirkt und ihn vereinsamen lässt. Dann tritt Katharina in sein Leben, sie ist von zu Hause ausgerissen, als ihr Vater die Familie verlassen hat. Erich und sie sind beide entwurzelt, erst beieinander finden sie Halt.

Mein Fazit:
Erich und Katharina, für mich zwei besondere Protagonisten die den Roman irrsinnig wertvoll und berührend machen. Die beiden Persönlichkeiten sind so gestaltet und leidenschaftlich geschildert, dass man als Leser tief in die Gefühle, Ängste und Probleme eintauchen kann. Auch die beiden haben eine besondere Beziehung zueinander, was mir besonders gut gefällt.
Der Schreibstil prägt das Buch - es entsteht eine einzigartige Geschichte, in die ich liebend gerne eingetaucht bin, auch wenn es immer wieder extreme berührend wurde.
Das einzige, was für mich ein kleines Minus in dem Buch darstellt ist, dass ich oft die Handlungen der beiden nicht immer ganz Nachvollziehen kann - oft stellte sich mir beim Lesen die Frage - Warum?
Das Ende des Buches ist auch gut gestaltet - ein guter Abschluss des Buches.


Veröffentlicht am 22.03.2019

Fordernd, aber überzeugend

Bella Ciao
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Der Schreibstil ist nicht ganz einfach zu lesen, was man durch den Stammbaum am Anfang bereits erwartet. An den doch etwas anderen Schreibstil gewöhnt man sich recht schnell - über die Personen gewinnt ...

Der Schreibstil ist nicht ganz einfach zu lesen, was man durch den Stammbaum am Anfang bereits erwartet. An den doch etwas anderen Schreibstil gewöhnt man sich recht schnell - über die Personen gewinnt man auch nach und nach einen Überblick, man muss aber immer dabei und voll aufmerksam sein, um nicht den Faden zu verlieren. Der Stammbaum und die Auflistung der handelnden Personen erleichtern das Zurechtfinden im Roman ungemein.
Die Spannung im Buch kommt aber nicht zu kurz.
Im Großen und Ganzen konnte mich die Geschichte überzeugen.

Veröffentlicht am 22.03.2019

Fordernd, aber überzeugend

Bella Ciao
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Piemont, 1946. Giulia Masca kommt als gemachte Frau zurück in das Städtchen ihrer Kindheit, wo sie noch eine Rechnung offen hat. Vor fast fünfzig Jahren wurde sie hier von ihrer besten Freundin ...

Piemont, 1946. Giulia Masca kommt als gemachte Frau zurück in das Städtchen ihrer Kindheit, wo sie noch eine Rechnung offen hat. Vor fast fünfzig Jahren wurde sie hier von ihrer besten Freundin Anita und ihrem Verlobten hintergangen, weshalb Giulia die Flucht ergriff und sich in New York eine neue Existenz aufbaute. Nach einem halben Jahrhundert will sie Anita wieder treffen – wie werden sie sich gegenübertreten?

Fazit:
Der Schreibstil ist nicht ganz einfach zu lesen, was man durch den Stammbaum am Anfang bereits erwartet. An den doch etwas anderen Schreibstil gewöhnt man sich recht schnell - über die Personen gewinnt man auch nach und nach einen Überblick, man muss aber immer dabei und voll aufmerksam sein, um nicht den Faden zu verlieren. Der Stammbaum und die Auflistung der handelnden Personen erleichtern das Zurechtfinden im Roman ungemein.
Die Spannung im Buch kommt aber nicht zu kurz.
Im Großen und Ganzen konnte mich die Geschichte überzeugen.

Veröffentlicht am 15.03.2019

Mitreißend - Absolut Empfehlenswert

Ein Tropfen vom Glück
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Wow - selten gibt es einen Roman, den ich innerhalb weniger Stunden verschlinge; das Buch beiseite legen? Nicht möglich.

Vier Nachbarn in Paris gehen nach dem Trinken einer Flasche Wein aus ...

Wow - selten gibt es einen Roman, den ich innerhalb weniger Stunden verschlinge; das Buch beiseite legen? Nicht möglich.

Vier Nachbarn in Paris gehen nach dem Trinken einer Flasche Wein aus dem Jahr 1954 auf eine Zeitreise in das Jahr 1954. Sie erkennen ihre Stadt nicht wieder. Das Paris der fünfziger Jahre wartet mit Überraschungen auf die vier. Für alle vier wird die Zeitreise zu einer Gelegenheit, sich über ihre Gefühle klar zu werden. Doch was können sie daraus für ihre Zukunft mitnehmen?

Eine tolle unterhaltsame wie wundervolle Geschichte, in die man leicht eintaucht und schnell in das Geschehen eingebunden wird. Paris im Jahr 1954 ist definitiv interessant - die Stadt kommt einem beim Lesen so richtig Nahe.
Ich persönlich habe generell eine Vorliebe für Zeitreisegeschichten und diese konnte mich absolut überzeugen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.