Das Leben im Rückblick betrachten
Zeit für meine TräumeIch mochte «Zeit für meine Träume», weil auf sympathische Weise Generationen aufeinander treffen, die beweisen, dass man keine Familie sein muss, um eine werden zu können und von ihren Erfahrungen profitieren. ...
Ich mochte «Zeit für meine Träume», weil auf sympathische Weise Generationen aufeinander treffen, die beweisen, dass man keine Familie sein muss, um eine werden zu können und von ihren Erfahrungen profitieren. Daraus entsteht etwas Schönes.
Ein dünnes Büchlein mit Weisheiten des Lebens. Tessa Randau überzeugt durch ihre Fähigkeit zur achtsamen Wahrnehmung und den intensiven Dialogen. Als die namenlose Protagonistin sich mit Anita auf einen Spaziergang trifft, sprechen sie über Rollenvorstellungen, unrealistische Erwartungen und Alternativen in der Mutterschaft. Die 38-Jährige hat einen großen Kinderwunsch und gewinnt durch Anita einen anderen Blickwinkel hinzu, der auf Erfahrungen und Erkenntnissen beruht. «Aber was ich daraus gelernt habe, ist, dass keine Frau wissen kann, was für ein Typ Mutter sie sein wird, egal, wie sehr sie sich ein Kind wünscht.» Es ist einfühlsam geschrieben und berührt, lückenhaft und etwas distanziert zwar, aber weder flüchtig noch zu flach. Alles steuert auf ein heilsames Ende zu, und die Geschichte ist unbeschwert, positiv und schenkt Hoffnung. Es geht um Freundschaft, Perspektivwechsel, Zusammenhalt, Achtsamkeit und Selbstreflexion.
«Ich finde ja, das Leben wird von Jahr zu Jahr besser.»
Die schöne Ausstattung mit dem freundlich sonnigen Cover macht durch Verzierungen, Illustrationen in einem minimalistischen Stil und kurze Abschnitte einen hochwertigen und durchdachten Eindruck, zum Runterkommen. Eignet sich gut als Mitbringsel für einen Hoffnungsschimmer bei Herzschmerz.