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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2025

Thematik und Cover sehr interessant - Inhalt recht melancholisch

Verliebt in Stockholm
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Der Roman „Verliebt in Stockholm“ von Anna Lönnqwist präsentiert sich auf den ersten Blick als ein leichter Liebesroman: Ein wunderschön gestaltetes Cover zeigt das malerische Stockholm, Möwen am Wasser, ...

Der Roman „Verliebt in Stockholm“ von Anna Lönnqwist präsentiert sich auf den ersten Blick als ein leichter Liebesroman: Ein wunderschön gestaltetes Cover zeigt das malerische Stockholm, Möwen am Wasser, eine junge Frau mit Geige und einen Mann – all das vermittelt Urlaubsflair, Romantik und Leichtigkeit. Doch der erste Eindruck täuscht.
Im Mittelpunkt steht Mira, eine talentierte Geigerin in einem Stockholmer Orchester. Mit Alessandro, einem Starviolinisten, führt sie eine scheinbar erfüllte Beziehung. Doch eine plötzliche Schulterverletzung zwingt sie zur Pause. Und genau in dieser verletzlichen Phase begegnet sie William wieder, ihrer Jugendliebe.
Die Erzählperspektive wechselt von Kapitel zu Kapitel zwischen Heute und der Vergangenheit
vor 14 Jahren, was der Geschichte Tiefe verleiht und den Leser Zusammenhänge verdeutlicht.

Die Thematik ist durchaus interessant: Zwei Männer, zwei Lebenswege und die große Frage, welchem Gefühl man folgen soll. Doch trotz dieses Potenzials wirkt der Roman streckenweise langatmig. Zwar werden die Charaktere solide beschrieben, aber mir fiel es schwer, eine wirkliche emotionale Bindung zu ihr aufzubauen. Die melancholische Stimmung ist spürbar und gut eingefangen, doch die Erzählweise verlangte mir einiges an Geduld ab.
Wer einen locker-leichten Liebesroman erwartet, könnte enttäuscht sein .
„Verliebt in Stockholm“ ist vielmehr ein stilles, nachdenkliches Buch. Es hat seine starken Momente, doch insgesamt bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück.
Wer melancholische Liebesgeschichten mit Tiefgang mag, wird hier eher fündig als Fans romantischer Leichtigkeit.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Man kann die leckeren Crepes (fast) riechen. Ein Wohlfühlroman

Einmal Crepes mit Liebe, bitte! (Bretagne-Träume)
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„Einmal Crepes mit Liebe, bitte!“ von Hanna Holmgren ist ein wunderbarer Wohlfühlroman, der die Leserinnen und Leser direkt in die Bretagne entführt. Mit viel Charme und Gefühl erzählt die Autorin die ...

„Einmal Crepes mit Liebe, bitte!“ von Hanna Holmgren ist ein wunderbarer Wohlfühlroman, der die Leserinnen und Leser direkt in die Bretagne entführt. Mit viel Charme und Gefühl erzählt die Autorin die Geschichte von Isabell, die nach einer herben Enttäuschung eigentlich nur Ruhe und eine neue Perspektive sucht – und dabei etwas viel Größeres findet: sich selbst, die Liebe und den Mut, neue Wege zu gehen.
Nachdem ihr Freund Robert sie überraschend verlassen hat, verbringt Isabell ihren Urlaub allein in einem malerischen Ferienhäuschen im Norden Frankreichs. Doch statt in Selbstmitleid zu versinken, genießt sie die Schönheit der Bretagne, lernt neue liebenswerte Menschen kennen und auch den ebenso charmanten wie geheimnisvollen Creperie-Besitzer Olivier. Es entwickelt sich eine zarte Romanze, die ebenso zerbrechlich wie hoffnungsvolll ist. Doch als sich Olivier sich plötzlich zurückzieht, wird Isabell auf eine emotionale Probe gestellt: Hat ihre neu gefundene Hoffnung auf Liebe eine Zukunft?
Die Geschichte ist leicht und zugleich tiefgründig erzählt. Hanna Holmgren gelingt es, ihre Protagonistin Isabell so sympathisch und nahbar zu zeichnen, dass man das Gefühl hat, mit einer guten Freundin zu reisen. Auch die Nebenfiguren sind warmherzig und authentisch beschrieben.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und zugleich gefühlvoll.
Besonders gut gefallen hat mir, dass der Roman trotz seiner Leichtigkeit auch einen gewissen Tiefgang hat. Er macht Mut, an Träumen festzuhalten und neue Wege zu gehen.
Dieser Roman ist wie eine kleine Auszeit vom Alltag, romantisch, lebensbejahend und inspirierend.
Er macht Mut, an Träumen festzuhalten und neue Chancen zu ergreifen, selbst wenn der Weg dorthin ungeplant beginnt. Ein Buch zum Abschalten, Genießen und Entspannen.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Intensiver, berührender und hilfreicher Ratgeber zum Thema "Einsamkeit"

Die stille Gefährtin
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Stephanie Hecke hat mit „Die stille Gefährtin“ ein bemerkenswert intensives und feinfühliges Buch über ein Thema geschrieben, das viele betrifft, aber selten offen angesprochen wird: Einsamkeit.
Die Autorin, ...

Stephanie Hecke hat mit „Die stille Gefährtin“ ein bemerkenswert intensives und feinfühliges Buch über ein Thema geschrieben, das viele betrifft, aber selten offen angesprochen wird: Einsamkeit.
Die Autorin, Pfarrerin und Diakoniewissenschaftlerin, nähert sich diesem vielschichtigen Phänomen mit großer Empathie und fachlicher Tiefe.
Der Aufbau des Buches ist klar gegliedert:
Einleitung: Die stille Gefährtin
Teil 1: Wer, wo, was? Einsamkeit verstehen.
Teil 2: Geschichten der Einsamkeit mitten im Leben.
Teil 3: Wie wir Einsamkeit überwinden können.
Besonders eindrucksvoll ist die verständliche Sprache, mit der die Autorin komplexe Zusammenhänge erklärt. Dass Buch ist so geschrieben, dass es jeder Leser nachvollziehen kann, unabhängig von Vorwissen oder Lebenssituation. Zahlreiche Beispiele und persönliche Geschichten verleihen dem Thema Tiefe und Berührbarkeit.
Stephanie Hecke macht deutlich, dass Einsamkeit viele Gesichter hat und nicht mit dem bloßen Alleinsein gleichzusetzen ist. Sie beleuchtet Ursachen, etwa wie Armut Einsamkeit verstärken kann, und zeigt auf, welche weitreichende n Folgen sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hat.
Das Buch regt zum Nachdenken und Weiterdenken an. Man begibt sich mit der Autorin auf Spurensuche, erkennt unterschiedliche Facetten von Einsamkeit und lernt, wie sie überwunden werden kann. Dabei beton sie: Der Weg aus der Einsamkeit ist kein einseitiger Prozess.
Es braucht sowohl eine ausgestreckte Hand, als auch den Mut, diese anzunehmen.

„Die stille Gefährtin“ ist ein sehr lesenswertes, tiefgehendes und zugleich leicht zugängliches Buch für alle, die sich mit dem Thema Einsamkeit beschäftigen und auseinandersetzen möchten. Sei es aus persönlichem, oder beruflichem Interesse.
Fazit: Ein intensiver, berührender und hilfreicher Ratgeber

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Wunderschön gestaltetes Wimmel- und Zählbuch

Coco und ihre Freunde - Ein Such- und Zählbuch
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„Coco und ihre Freunde“ ist ein zauberhaftes Such- und Zählbuch, das Kinder spielerisch in die Welt der Zahlen von 1 bis 10 einführt – eingebettet in eine liebevoll illustrierte Wald- und Wiesenlandschaft ...

„Coco und ihre Freunde“ ist ein zauberhaftes Such- und Zählbuch, das Kinder spielerisch in die Welt der Zahlen von 1 bis 10 einführt – eingebettet in eine liebevoll illustrierte Wald- und Wiesenlandschaft voller kleiner Tiere und versteckter Details.
Schon das Cover macht neugierig: Ein Vogel sitzt im Nest mit seinem Vogelkind in den Armen, umgeben von Bäumen, Schnecken und Käfern. Man merkt sofort, hier gibt es viel zu entdecken!
Auf jeder Doppelseite begleitet man Coco, den kleinen Vogel, durch ihre „Welt“.
Die Kinder sind eingeladen, Coco und später immer mehr Tiere zu finden: zwei Katzen, drei Igel, und so weiter – bis zur Zahl 10. Jede Seite zeigt eine neue, wunderschön gestaltete Szenerie mit winzigen Details, die zum genauen Hinsehen einladen. Die Illustrationen sind ausgesprochen liebevoll und mit großer Sorgfalt gestaltet. Wer sich Zeit nimmt, wird mit vielen kleinen Überraschungen belohnt.
Neben dem Zählen bietet das Buch auch eine schöne Möglichkeit, Tiere des Waldes kennenzulernen und die Aufmerksamkeit für Feinheiten zu schärfen. Die Vielfalt der dargestellten Tiere und die warmen, naturverbundenen Bilder machen das Buch nicht nur zu einem Lernmittel, sondern zu einem echten Bilderbucherlebnis.
Besonders schön: Am Ende des Buches gibt es eine Doppelseite mit einem Waldfest, auf dem alle zuvor gesuchten Tiere noch einmal versammelt sind – ein tolles Abschlussrätsel, das zum Wiederholen und Erzählen einlädt.
Fazit: „Coco und ihre Freunde“ ist ein wunderbar gestaltetes Wimmel- und Zählbuch, das sich hervorragend für Kinder eignet, die das Zählen erlernen. Es verbindet Zahlenlernen mit liebevollen Illustrationen und jeder Menge Entdeckungsfreude. Ein rundum gelungenes Buch, das garantiert immer wieder gerne zur Hand genommen wird.

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Warmherzige, charmante Liebesgeschichte mit Witz, Gefühl und durchaus Tiefgang - typisch Heidi Troi

Sweet Valentine / Ein Single bleibt selten allein
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Mit „Ein Single bleibt selten allein“ entführt uns Heidi Troi erneut in das charmante Städtchen Valentine – ein Ort voller Herz, Humor und skurriler Liebesvermittlungsversuche. Die Geschichte rund um Clementine, ...

Mit „Ein Single bleibt selten allein“ entführt uns Heidi Troi erneut in das charmante Städtchen Valentine – ein Ort voller Herz, Humor und skurriler Liebesvermittlungsversuche. Die Geschichte rund um Clementine, die nach einem abgelehnten Heiratsantrag in ihre alte Heimat zurückkehrt, entfaltet sich mit gewohntem Charme und einem liebevollen Blick für zwischenmenschliche Feinheiten.
Clementine ist eine starke, unabhängige Protagonistin, die unbedingt als Single leben möchte, mit der ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, warm zu werden. Doch je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr konnte ich mit ihr fühlen und sie verstehen. Besonders gelungen finde ich die Entwicklung ihrer Figur und die nachvollziehbaren Beweggründe für ihr Verhalten. Brody hingegen war mir sofort sympathisch. Sein Charme, sein Engagement und nicht zuletzt sein Durchhaltevermögen machen ihn zu einem starken Gegenpart.
Der Wettbewerb um die Nachfolge von Doc Macintosh bringt nicht nur Spannung, sondern auch eine gehörige Portion Humor und Herzklopfen mit sich. Die liebevoll gezeichneten Nebenfiguren – allen voran die Rentnertruppe mit ihrem Kuppelplan machen das Buch unterhaltsam und lebendig.
Heidi Troi versteht es einmal mehr, das Flair von Valentine ausleben zu lassen und den Leser mit vertrauten Gesichtern aus früheren Romanen zu erfreuen. Dennoch eignet sich das Buch auch wunderbar für Neueinsteiger, das die Geschichte in sich abgeschlossen ist.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm, stellenweise etwas frech zu lesen. Besonders zum Ende hin entwickelt die Geschichte einen regelrechten Sog, der einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen lässt.
Fazit: Eine warmherzige, charmante Liebesgeschichte mit Witz, Gefühl und durchaus Tiefgang.
Typisch Heidi Troi eben. Für alle Fans von Valentine ein absolutes „Muss“ und für alle Neulinge ein wunderbarer Einstieg in eine zauberhafte Buchreihe.

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