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Veröffentlicht am 13.06.2021

Toller historischer Roman!

Feindin der Wikinger. Die Jelling-Dynastie. Band 1
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Feindin der Wikinger

Worum gehts?

Als eines Tages ein kleines Dorf von Wikingern überfallen wird, nehmen sie die störrische Thyra als Geisel mit an Bord. Ein Schmuckstück, das sie bei sich trägt, verrät ...

Feindin der Wikinger

Worum gehts?

Als eines Tages ein kleines Dorf von Wikingern überfallen wird, nehmen sie die störrische Thyra als Geisel mit an Bord. Ein Schmuckstück, das sie bei sich trägt, verrät sie nämlich als Frau von königliche Blut. Aber die Nordmänner ahnen nicht, wieviel Ärger sie sich mit der Angel-Frau an Bord holen.

Meine Meinung

Ich muss zugeben, dass ich die Serie Vikings sehr mochte. Deshalb hat mich die Kurzbeschreibung dieses Buchs sehr angesprochen. Wobei natürlich Filme, Serien und Bücher über die Seefahrernation der Wikinger manchmal dazu neigen, diese kämpferischen Männer zu rmantisieren oder zu heroisieren und dabei die Brutalität und die Gewalt, mit der sie eroberten, in den Hintergrund verschoben wird.

Diese Geschichte bedient jedoch vielseitige Sparten! Eine Wikingergeschichte mit allem drum und dran - historischer Hintergrund, nordische Bräuche , wohl auch Brutalität, Zwietracht und eine Liebesgeschichte, aber ebenso mutige Frauen und Männer, die sich ihrem Schicksal trotzig und mutig stellen.

Zuerst habe ich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Und der zeitweilige Wechsel in die alten nordische Sprache, die meist mit Fußnoten übersetzt wird, war ein bisschen anstrengend. Aber die Geschichte ist interessant aufgebaut, der Sprachstil ist an die Zeitepoche angepasst und man liest durchaus einen Unterschied zwischen der Ausdrucksweise der Wikinger und der des englischen Adels.

Alles in Allem: eine gelungene interessante Geschichte mit historischen Elementen und einer Liebesgeschichte, die aber nicht übertrieben schnulzig erzählt wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.06.2021

Toller historischer Roman!

Die Highlanderin
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Worum geht es?
Bei einem Schiffsunglück auf rauer See verliert die kleine Enja ihre Mutter. Sie wird von Menschenhändlern aufgegriffen und in den Orient verschifft und verkauft. Im Laufe der Zeit kehrt ...

Worum geht es?
Bei einem Schiffsunglück auf rauer See verliert die kleine Enja ihre Mutter. Sie wird von Menschenhändlern aufgegriffen und in den Orient verschifft und verkauft. Im Laufe der Zeit kehrt sie dem Orient und Bagdad den Rücken und sucht in Schottland ihre Bestimmung.

Meine Meinung
Eine einnehmende und abenteuerliche Geschichte einer starken Frau in Zeiten der Unabhängigkeitskriege Schottlands. Zeiten, die Männer wie William Wallace und Robert de Bruce geprägt haben. Interessant auch mal eine Geschichte zu lesen, in der eine Frau ihren Mann steht.

Der Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven - aus Sicht einer dritten Person und der Ich-Perspektive - und der zusätzliche Wechsel zwischen den Zeiten fand ich innovativ, aber das ganze hat etwas mehr Aufmerksamkeit verlangt, damit man noch mitkam.

Der Sprachstil ist ansonsten modern und leicht zu lesen. Die Hauptcharaktere sind interessant und vielschichtig, auch wenn man nicht gerade den Grund ihrer Seele präsentiert bekommt.

Die Geschichte ist lesenswert, aber nicht sonderlich spannend. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten und ins Schottland des 13 und 14. Jahrhunderts versetzt gefühlt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2021

Leichte Kost für zwischendurch

Irgendwo ist immer irgendwer verliebt
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Worum geht's?
Chelsea Martin ist beruflich extrem erfolgreich, aber emotional eher ein Wrack. Als ihr Vater verkündet, dass er nach dem Tod von Chelsea's Mutter wieder heiraten möchte, bricht für Chelsea ...

Worum geht's?
Chelsea Martin ist beruflich extrem erfolgreich, aber emotional eher ein Wrack. Als ihr Vater verkündet, dass er nach dem Tod von Chelsea's Mutter wieder heiraten möchte, bricht für Chelsea eine Welt zusammen. Zu gerne würde sie sich daran erinnern, wie es sich anfühlt, verliebt zu sein. Um dieses Gefühl und sich selbst wieder zu finden, macht sie sich auf eine Reise, die ihr altes Ich vor ein paar geliebt hat.

Meine Meinung :
Eine sehr süße Geschichte! Sie ist sehr abwechslungsreich und hat mich wirklich gut unterhalten. Die Charaktere sind überwiegend liebenswert beschrieben. Und das tieferliegende Emotionsgeflecht hat mich berührt.

Die Geschichte ist interessant kurzweilig und unterhaltsam. Dass sie an verschiedenen Orten spielt, hat das ganze noch zusätzlich aufgelockert. Hat sich ein bisschen angefühlt, wie ein kurzer Rundtrip durch Europa.

Der Schreibstil ist modern, witzig und charmant, auch wenn mich nach einer Zeit das ARGS etwas genervt hat.

Fazit :
Eine schöne, gefühlvolle, witzige Geschichte, in die man sich fallen lassen kann, die aber auch ernste Themen wie Verlust und Trauerbewältigung am Rande streift.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2021

Nicht so mitreissend

Die Frauen von Kilcarrion
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Worum geht's?
Kate's Verhältnis zu ihrer 16-jährigen Tochter Sabine hat sehr viel gelitten. Eigentlich verstehen sich die beiden gar nicht mehr. So macht sich Sabine auf den Weg nach Irland zu ihren Großeltern. ...

Worum geht's?
Kate's Verhältnis zu ihrer 16-jährigen Tochter Sabine hat sehr viel gelitten. Eigentlich verstehen sich die beiden gar nicht mehr. So macht sich Sabine auf den Weg nach Irland zu ihren Großeltern. Doch sie muss feststellen, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint.

Meine Meinung :
Es ist mir sehr schwer gefallen, ins Buch zu finden. Auch wenn Luise Helm alles gegeben hat, um die Geschichte interessant vorzulesen und den Charakteren Leben einzuhauchen, ist das bei mir leider nicht angekommen.

Die Geschichte zieht sich wie eine schwerfällige alte Dame. Leider konnte sie mich so gar nicht abholen, weil die Story und ihre Protagonisten einfach kaum interessant rüberkamen. Es war leider ein bisschen so wie eine Geschichte, der man nur zuhört, weil man nicht unhöflich sein möchte, aber nicht weil sie einen sonderlich interessiert. Zu keinem der Charaktere konnte ich eine Verbindung aufbauen oder Sympathie entwickeln.

Schade, ich hatte mich als großer Irlandliebhaber sehr auf DIE FRAUEN VON KILCARRION gefreut. Leider hat der irische Charme keinen Funken überspringen lassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2021

Witzig und charmant

Miss Merkel
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"Putin hat gemacht!" Der Mops, nicht der Politiker. ;)

Worum geht's?
Angela Merkel und Ihr Mann Achim ziehen nach Renteneintritt nach Kleinfreudenstadt in die Uckermark. Sie wollen hier gemeinsam mit ...

"Putin hat gemacht!" Der Mops, nicht der Politiker. ;)

Worum geht's?
Angela Merkel und Ihr Mann Achim ziehen nach Renteneintritt nach Kleinfreudenstadt in die Uckermark. Sie wollen hier gemeinsam mit Mops Putin ihr Rentendasein in Ruhe genießen. Doch so ganz will das nicht klappen, denn kurz nach ihrer Ankunft geschieht ein Mord.

Meine Meinung :
Wirklich witzig, charmant und spannend.
Zunächst war ich skeptisch, ob das Buch nicht in die Klamauk-Schiene abdriftet, aber es hat mich wirklich sehr gut unterhalten!

Die Story ist witzig und gut durchdacht, wenn auch die Auflösung und die Abwicklung ein klein wenig übertrieben waren. Aber genau das hat den gewissen Charme ausgemacht.

Die Sprecherin Nana Spier hat mich richtig in ihren Bann gezogen. Sie hat den einzelnen Personen Leben eingehaucht und man konnte die verschiedenen Charaktere durch die verschiedenen Stimmlagen gut erkennen. Man hört Emotionen und sogar das Gefühlschaos gut heraus.

Eine unterhaltsame Geschichte mit sympathischen Hauptpersonen und einem mutigen kleinen Putin. Der Hund, nicht der Politiker. ;)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere