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Celine16

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2024

Ein Küstenroman zum Träumen

Strandversprechen
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Dieser Liebesroman nimmt einen auf eine Reise an die Ostsee. Die Geschichte hüllt einen als Leserin in eine wohltuende Atmosphäre ein und lädt zum Träumen ein.

In diesem 4. Band der «Küstenliebe»-Reihe ...

Dieser Liebesroman nimmt einen auf eine Reise an die Ostsee. Die Geschichte hüllt einen als Leserin in eine wohltuende Atmosphäre ein und lädt zum Träumen ein.

In diesem 4. Band der «Küstenliebe»-Reihe begleiten wir Mia, welche an die Hochzeit ihrer besten Freundin Hanna reist. Dabei warten so einige Begegnungen mit Menschen aus ihrer Vergangenheit auf sie, welche für eine turbulente Emotions-Achterbahnfahrt sorgen.

Die Geschichte vermochte mich von Seite 1 an einzunehmen. Es wird von Anfang an eine Spannung aufgebaut, die kontinuierlich Neugierde bei mir auslöste darüber, wie es wohl weitergehen würde.

Die traumhafte Kulisse im Buch wird über bildhafte und präzise Beschreibungen, die alle Sinne ansprechen, vermittelt.

Die Charaktere sind enorm authentisch dargestellt. So wirkt die Hauptfigur Mia sehr sympathisch und aufgestellt, aber auch komplex, durch das was sie in ihrem Leben schon an Rückschlägen verkraften musste. Julius ist etwas schwerer zu greifen und hinterlässt etwas Fragezeichen, jedoch denke ich, dass das so intendiert ist. Jonas, Hanna und deren Familie wirken so warmherzig und offen, dass einem das Herz aufgeht. Die Beziehungsdynamiken zwischen Mia und den anderen Figuren sind sehr lebhaft spürbar. So auch die romantische Verbindung, die sich zwischen ihr und jemandem im Buch anbahnt. Das Knistern knistert unüberhörbar.

Ich finde, es gab eine sehr gute Mischung aus schwierigen Themen und Situationen sowie aufregenden, leichten Momenten.

Meiner Meinung nach ist es ein rundum gelungener Küstenroman, der die Leser*innen auf eine gefühlstechnisch turbulente, spannende Reise mitnimmt und einen zum Geniessen und Abschalten bringt.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2024

Ein Liebesroman über komplexe familiäre Beziehungen vor einer Traumkulisse

Nordseesterne
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Das Cover von «Nordsee» ist ein wahrer Blickfang –vor dem Lesen bin ich immer mal wieder in das Bild versunken, weil es zum Träumen schön aussieht. Auch die Farbkombinationen sind sehr ansprechend.

Ausnahmsweise ...

Das Cover von «Nordsee» ist ein wahrer Blickfang –vor dem Lesen bin ich immer mal wieder in das Bild versunken, weil es zum Träumen schön aussieht. Auch die Farbkombinationen sind sehr ansprechend.

Ausnahmsweise werden wir von Marie Merburg einmal nicht an die Ostsee, sondern an die Nordsee entführt. Genauer gesagt an das hübsche Örtchen Greetsiel. Mit ihrem Schreibstil vermochte die Autorin einmal mehr mich zu packen, denn das Leseerlebnis war sehr flüssig und angenehm - ausserdem blieb ich stets neugierig darauf, wie es weiterging.

Der spannendste Aspekt an der Handlung war für mich die familiären Dynamiken, deren Entwicklungen man als Leserin intensiv miterlebt. Auf der einen Seite gibt es die komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung zwischen der Hauptfigur Luisa und ihrer Mutter Marianne. Hinzu kommen weitere familiäre Verbindungen, welche (neu) aufblühen, aber auch noch sehr belastet sind. Die Fragilität der Beziehungen wird sehr gut vermittelt.

Die Gefühlslagen der Figuren schildert sie mit treffenden Worten, aber man spürt sie auch zwischen den Zeilen gut heraus.

Mit der Protagonistin Luisa konnte ich mich weniger identifizieren. Sie hat zwar durchaus sympathische Seiten. Sie lässt aber enorm viel Einfluss von ihrer Mutter über ihre eigenen Lebensentscheidungen zu und steht kaum für sich ein. Das Bagatellisieren ihrer grösseren Lüge und die mangelhafte Einsicht konnte ich nicht nachvollziehen.

Die Mutter Marianne wirkt als Figur sehr komplex und schwer zugänglich. Ihre Erinnerungseinträge, welche in einem grösseren Teil des Buches die Kapitelanfänge markieren, bieten wertvolle Einsichten in ihre Vergangenheit und machen ihr fragliches Verhalten ihrer Tochter gegenüber teilweise verständlicher.

Die anderen Charaktere werden sehr authentisch und sympathisch geschildert. In meinen Augen zeigten sie in der Geschichte Luisa immer wieder Dinge auf, die sie auf ihrem Weg weiterbrachten.

Die Geschichte greift auch Luisas kulinarische Leidenschaft auf und versorgt einen zumindest in der Vorstellung mit zahlreichen Köstlichkeiten. Jedoch lassen nicht nur die Kochtöpfe Luisas Herz schneller schlagen. Auch ein gewisser Herr lernen wir mit ihr besser kennen – nur ist er eben nicht der Einzige in ihrem Leben...

Die Annäherung der beiden findet so losgelöst davon statt, dass man diese Tatsache als Leserin beinahe vergisst.

Wie Luisas’ Liebeschaos am Ende aufgelöst wird, wurde in meinen Augen nicht ganz passend gelöst. Es fühlte sich verkehrt an. Dafür sorgten die emotionsreichen Wendungen in Luisas Familie in meinen Augen für einen besonderen Abschluss.

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Veröffentlicht am 25.02.2024

Die Krönung der Reihe - Eine Schlosshochzeit in Courléon

Das romantische Château in Frankreich – Hochzeit mit Hindernissen
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In Élodies Leben ist wieder einiges los! Die Traumhochzeit mit ihrer grossen Liebe Nicolas steht vor der Tür – doch auf dem Weg dahin tun sich verschiedenste Herausforderungen und Fragen auf, welche Élodie ...

In Élodies Leben ist wieder einiges los! Die Traumhochzeit mit ihrer grossen Liebe Nicolas steht vor der Tür – doch auf dem Weg dahin tun sich verschiedenste Herausforderungen und Fragen auf, welche Élodie angehen muss.

So sorgt Nicolas’ Bruder Guillaume für gehörigen Wirbel, als er nach seinem haarsträubenden Abgang im Band 1 wieder im Schloss auftaucht. Die Beschreibungen der Dynamiken, die zwischen ihm und den beiden Hauptfiguren bestehen und sich entwickeln fand ich sehr packend. Genauso interessiert zu verfolgen ist die Nebengeschichte rund um den geheimnisvollen Gärtner. Die Autorin schaffte es mühelos, mich als Leserin damit zu berühren und auf eine Achterbahn der Gefühle zu schicken beim Lesen. Gebannt fieberte ich mit, wie sich die Situationen jeweils auflösten.

Claire Bonnett ist es grossartig gelungen, den Spannungsbogen so aufzubauen, dass ich durchs Band gut unterhalten wurde, weil hinter jeder Ecke wieder neue Überraschungen warteten, die meine Neugier anfeuerten. Ihr Schreibstil punktet bei mir durch die Flüssigkeit und die Bildhaftigkeit. Mir gefällt auch ihre Wortwahl und die kurzen französischen Einschübe, welche das Setting in Frankreich authentischer wirken lassen.

Es wurden verschiedene Themen eingeflochten rund um Familienbeziehungen, Vergebung, Unehrlichkeit, die Vergangenheit von Menschen und die Entscheidung über das Kinderkriegen. Trotz dieser tiefgründigen Themen wird eine lockere und warme Atmosphäre geschaffen, die einen als Leser durch die Seiten fliegen lässt und den gewissen Wohlfühlfaktor mit sich bringt.

Ein Liebesroman, der für spannende und wohlige Lesestunden sorgt und einem beim Lesen ein Lächeln auf die Lippen zaubert!

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Ein Weihnachtsfest wider Erwarten

Ein Fest zum Verlieben
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Kristin Emilssons "Ein Fest zum Verlieben" ist ein humorvoller Liebesroman, der einen gleichermassen in Weihnachtsstimmung wie auch zum Hinterfragen der weihnächtlichen Traditionen bringt.

Mit viel Witz ...

Kristin Emilssons "Ein Fest zum Verlieben" ist ein humorvoller Liebesroman, der einen gleichermassen in Weihnachtsstimmung wie auch zum Hinterfragen der weihnächtlichen Traditionen bringt.

Mit viel Witz schildert die Autorin in sehr lebendigem Schreibstil die Handlung. Es gelingt ihr so schnell, den Leser in die Geschichte einzuführen und die Neugierde auf die kommenden Geschehnisse hin aufrechtzuerhalten.
So findet man sich schnell in der Lebenswelt der Hauptfigur Julia in Stockholm zurecht. Ihre Job-Situation ist spürbar angespannt durch ihren Chef. Dafür wirkt ihr soziales Umfeld sehr aufgeweckt und liebenswürdig. Nachdem man Familienmitglieder von ihr kennenlernt und immer mehr über ihre vergangenen Weihnachtsfeste mit ihnen erfährt, versteht man zunehmend ihre Abneigung gegen Weihnachten.

Dass sich ihre Wege schon vor der Haus-Situation auf Gotland mit der anderen Hauptfigur des Buches kreuzen finde ich sehr gekonnt eingebaut. Dadurch dass die Kapitel aus der Sichtweise unterschiedlicher Figuren geschrieben sind, erhält man den Einblick in die Gedanken beider Charakteren, was es spannender macht.

Die Autorin hat viele herausfordernden Themen in die Geschichte eingearbeitet, ohne dass dies die Stimmung im Buch zu schwer werden liessen. Themen wie Scheidung, Wirkungen von Erziehung, Neuorientierung im Leben, Traditionen, das Alte und Bekannte hinter sich lassen werden so gekonnt in Verlauf der Handlung aufgegriffen.

Es ist eine gute Mischung aus Erwartungen durch den Klappentext, die sich erfüllen und unerwarteten Wendungen, welche die Spannung aufrecht erhalten. Obwohl die Geschichte zunächst durch die Charaktere nicht gerade weihnächtlich wohlige Gefühle hochkommen lässt, wird man mit einem Weihnachtsfest der anderen Art belohnt, das das Herz erwärmen lässt.

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Veröffentlicht am 03.10.2023

Ein stimmungsreicher Liebesroman

Das romantische Château in Frankreich – Aufregende Zeiten in Courléon
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Die Geschichte ist ausnehmend flüssig geschrieben. Man taucht direkt in das Geschehen ein und fühlt sich selbst fast wie eine Schlossbewohnerin, so bildhaft, wie Claire Bonnett den Alltag in den vier Wänden ...

Die Geschichte ist ausnehmend flüssig geschrieben. Man taucht direkt in das Geschehen ein und fühlt sich selbst fast wie eine Schlossbewohnerin, so bildhaft, wie Claire Bonnett den Alltag in den vier Wänden des Schlosses beschreibt. Die Beschreibung der Situation, in der sich Élodie und Nicolas befinden als junges, wenig bis normal bemitteltes Paar, das ein Schloss verwaltet, fand ich sehr realistisch. Da wurde nichts beschönigt oder romantisiert – und das fand ich herrlich an dem Buch. Es war daher sehr interessant die beiden durch das Buch zu begleiten und zu sehen, wohin es sich weiterentwickelt.

Das Authentische zeigte sich auch in den Figuren selbst. Élodie, die in ihren Aufgaben täglich schwimmt, sich von ihrem Freund alleine gelassen fühlt mit allem und auf Unterstützung angewiesen ist von ihrer Freundin. Nicolas, der lange zulässt, dass er immer wieder spontan zur Arbeit einberufen wird und eifersüchtig wird, als Élodie auch die Zugewandtheit von einem anderen Mann erlebt. Die Freundin Solène, über welche das Thema mentale Gesundheit eingebracht wird.

In dieser Geschichte wird auch schön gezeigt, wie eine Dorfgesellschaft zusammenstehen und generationenübergreifend einander Freude im Alltag geschenkt werden kann.

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