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Veröffentlicht am 23.09.2024

Ein Muss für alle, die Band 1 geliebt haben

Sunbringer
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"Sunbringer" ist der düstere Nachfolger von Hannah Kaners erster Fantasy-Serie. Brutal, göttlich und düster – so würde ich die Atmosphäre dieses untypischen Buches beschreiben. Hannah Kaners flüssiger ...

"Sunbringer" ist der düstere Nachfolger von Hannah Kaners erster Fantasy-Serie. Brutal, göttlich und düster – so würde ich die Atmosphäre dieses untypischen Buches beschreiben. Hannah Kaners flüssiger Schreibstil sorgte dabei erneut dafür, dass ich sehr gut durch die Kapitel kam.

Und auch wenn die Figuren durchaus unterhaltsam sein können, ist zweifelslos das Worldbuilding die große Stärke des Buches. Während Band 1 für mich noch oft überfordernd wirkte, entdeckte ich in der Fortsetzung faszinierende Details über Wesen, Städte und die Zusammenhänge der Welt von Ilya. Positiv empfand ich zudem den Mut in dieser Welt ein besonders hohes Maß an diversen Figuren zu inkludieren. (Körperlich eingeschränkte Figuren, queere Charaktere, usw.) Hut ab dafür.

Was mir leider nicht so gefallen hat, ist die Entwicklung der Figuren. Die anfängliche Dynamik der 4 POVs aus Band 1 hat sich in "Sunbringer" aufgelöst, da die Figuren ihre eigenen Wege gehen. Das führte für mich zwar zu spannenden Cliffhängern, doch ich hatte immer wider das Gefühl, eine neue Geschichte zu lesen und schwer den Anschluss zu finden.

Trotzdem ist "Sunbringer" ein interessantes Buch, insbesondere im Hinblick auf das detaillierte Worldbuilding. Die Charakterentwicklung und die Beziehungen könnten jedoch etwas mehr Fokus vertragen – ein Aspekt, der mir im ersten Teil besser gefallen hat.

Ein Muss für alle, die Band 1 geliebt haben, sowie für Leser, die detaillierte Welten schätzen und sich an einem ruhigen Pacing erfreuen.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Spannende Ideen, jedoch Schwächen in der Umsetzung

Long Live Evil
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„Long Live Evil“ hat mich besonders durch das fantastische Spiel mit Klischees begeistert. Die Autorin übertreibt absichtlich, um Klischees ad absurdum zu führen, und das Resultat ist herrlich skurril ...

„Long Live Evil“ hat mich besonders durch das fantastische Spiel mit Klischees begeistert. Die Autorin übertreibt absichtlich, um Klischees ad absurdum zu führen, und das Resultat ist herrlich skurril und unterhaltsam. Jede Figur scheint auf den ersten Blick ein typisches Abziehbild zu sein, entwickelt jedoch überraschend humorvolle Nuancen.

Ember möchte ich besonders hervorheben – ihre bissigen Kommentare und ihr unerschütterliches Selbstvertrauen haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Allerdings blieb sie aufgrund der Vielzahl an interessanten Figuren leider etwas blass.

Die Idee, eine reale Person in eine Buchwelt zu transferieren, mag nicht neu sein, wird hier aber überraschend brutal, unvorhersehbar und sogar spicy präsentiert. Allerdings ist der Schreibstil nicht gerade einfach zugänglich. Die wechselnden Perspektiven und die Passagen aus dem Buch-in-Buch-Konzept erschweren das Verständnis, und die ausufernden Beschreibungen lassen den Leser manchmal den Faden verlieren.

Viele Wendungen waren für mich unvorhersehbar und auch Rae, die glaubte, die Geschichte zu kennen, wurde selbst oft überrascht. Das Ende war ein wahrer Höhepunkt und macht definitiv Lust auf eine Fortsetzung.

Leider gibt es auch Schwächen: Trotz der guten Ideen und der emotionalen Tiefe, die teilweise von der persönlichen Erfahrung der Autorin mit einer Krebsdiagnose herrührt, leidet das Buch unter Logiklücken und Längen.

Für alle, die gerne einmal die Perspektive des Bösewichts erleben möchten und dabei auch skurrile und originelle Geschichten zu schätzen wissen: Greift zu „Long Live Evil“. Aber seid gewarnt – diese chaotische Geschichte ist nicht für jeden geeignet.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Eine sehr positive und innovative Überraschung

Skyhunter – A Silent Fall
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"SkyHunter – A Silent Fall" hat mich durch seine actiongeladene und spannende Erzählweise von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. Der Schreibstil von Marie Lu ist detailreich und anschaulich, sodass ich ...

"SkyHunter – A Silent Fall" hat mich durch seine actiongeladene und spannende Erzählweise von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. Der Schreibstil von Marie Lu ist detailreich und anschaulich, sodass ich mir die dystopische Welt hervorragend vorstellen konnte. Besonders beeindruckt hat mich aber die Protagonistin Talin, die aufgrund eines Traumas stumm ist, aber mit ihrer unerschütterlichen Entschlossenheit und inneren Stärke glänzt. Ihre Beziehung zu Red empfand ich dabei ebenso erfrischend anders und äußerst glaubwürdig, da sie im Gegensatz zu herkömmlichen Romantasytiteln einen anderen Weg einschlägt.

Das Buch besticht durch ein komplexes, aber faszinierendes Worldbuilding und originelle Ideen von bösen Monstern und Fähigkeiten. Zudem ist die Atmosphäre sehr gelungen, da Ich die bevorstehende Gefahr und die unterschwellige Bedrohung während des kompletten Buches fühlen konnte. Allerdings hätte ich mir manchmal mehr emotionale Höhen zur Steigerung der Dynamik und etwas mehr Tiefgang bei den Charakteren gewünscht. Mal sehen, wie Band 2 darauf aufbaut.

Ein Muss für alle, die rasante Geschichten und eine dystopische Welt mit starken authentischen Charakteren lieben.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Wenn die Tribute auf Panem auf Magie und eine Lovestory trifft

Powerless - Das Spiel
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„Powerless“ von Lauren Roberts hat mich mit seinem dystopischen Setting und den dynamischen Charakteren sofort in seinen Bann gezogen. Die Atmosphäre erinnert an „Die Tribute von Panem“, aber mit einem ...

„Powerless“ von Lauren Roberts hat mich mit seinem dystopischen Setting und den dynamischen Charakteren sofort in seinen Bann gezogen. Die Atmosphäre erinnert an „Die Tribute von Panem“, aber mit einem magischen Twist, der eine eigene Note verleiht. Besonders die prickelnde und witzige Beziehung zwischen Paedyn und Prinz Kai hat für die nötige Spannung und Emotionen gesorgt.

Eine der stärksten Szenen waren für mich die Todesszenen, die nicht nur brutal, sondern auch emotional tief berührend waren. Paedyns Fähigkeit, andere Menschen zu lesen und zu täuschen, ist meisterhaft beschrieben und erinnert an die Faszination einer gut inszenierten Zaubershow.

Lauren Roberts hat es geschafft, mich mit ihrem flüssigen und detailreichen Schreibstil durch die Seiten fliegen zu lassen. Jede Szene war lebendig und gut vorstellbar. Ein weiteres Highlight war für mich der Charakter Kill, der als beschützender Prinz die stärkste Entwicklung durchmachte und das Potential für noch mehr Spannung birgt.

Leider hat das Worldbuilding in meinen Augen einiges an Potential verschenkt. Die Geschichte des Landes und die Regeln der Gesellschaft sind interessant, aber sie hätten tiefer und spannender ausgearbeitet werden können. Auch der Bösewicht war mir zu blass und eindimensional.

Trotz kleinerer Schwächen bietet „Powerless“ eine fesselnde Geschichte mit humorvollen, tiefgehenden Dialogen, die zum Lachen, Mitfiebern und Schwärmen einladen. Ein Muss für Fans von magischen Welten und charismatischen Charakteren.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Ein schönes Buch für zwischendurch

Dawn of Onyx – Die Edelsteinsaga
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Arwen ist eine bemerkenswerte Protagonistin. Anfangs will sie nur ihrer Familie helfen und lieber im Hintergrund bleiben, doch im Schattenreich des Onyx-Königs wächst sie über sich hinaus. Ihre Entwicklung ...

Arwen ist eine bemerkenswerte Protagonistin. Anfangs will sie nur ihrer Familie helfen und lieber im Hintergrund bleiben, doch im Schattenreich des Onyx-Königs wächst sie über sich hinaus. Ihre Entwicklung von der widerwilligen Gefangenen zur mutigen Akteurin ihrer eigenen Geschichte war für mich ein kleines Highlight des Buches. Dabei war es besonders spannend die Welt aus der Perspektive einer Heilerin zu erleben und immer wieder ihre Berufung zu spüren.

Allerdings hat mich die Chemie zwischen Arwen und ihrem Mitgefangenen nicht ganz erreicht. Obwohl Arwen innerlich zerrissen war und sich immer wieder fragen musste, ob sie ihm vertrauen kann, haben mich ihre Emotionen nicht vollständig überzeugt. Wirklich schade!

Das Worldbuilding ist eher oberflächlich und richtet sich mehr an diejenigen, die einen Fokus auf Slowburn-Romantik legen. Für Leser, die detaillierte Welten und tiefgründige Lore suchen, könnte das Buch daher etwas enttäuschend sein. Auch der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen, jedoch fehlte mir der Detailreichtum, wodurch die Welt und deren Feinheiten für mich etwas blass erschienen.

Spannungstechnisch startet das Buch stark und endet mit einigen überraschenden Wendungen, die mich gefesselt haben. In der Mitte lässt die Dynamik jedoch etwas nach, und die Geschichte konnte mich nicht durchgehend packen.

Ein schönes Buch für zwischendurch, vor allem für diejenigen, die eine Mischung aus einer Prise Fantasy und Slowburn-Romanze schätzen.

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