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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2026

Wenn Romance auf Thriller trifft – originell, witzig und voller Buchliebe

If Books Could Kill
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Schon die Grundidee hat mich neugierig gemacht. Eine Geschichte, die mit Romance- und Thriller-Klischees spielt und dabei voller Buchliebe steckt? Das musste ich lesen! Kate Eberle verbindet die beiden ...

Schon die Grundidee hat mich neugierig gemacht. Eine Geschichte, die mit Romance- und Thriller-Klischees spielt und dabei voller Buchliebe steckt? Das musste ich lesen! Kate Eberle verbindet die beiden Genres auf eine kreative und humorvolle Weise und überrascht immer wieder mit witzigen Dialogen und liebevollen Anspielungen auf bekannte Tropes.

Besonders Roxie und Grant haben mir als Duo richtig gut gefallen. Ihre Dynamik ist herrlich chaotisch, charmant und sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente. Vor allem Grant konnte mich mit seiner schüchternen Art schnell für sich gewinnen. Die Dialoge waren für mich ganz klar das Highlight des Buches. Humorvoll, schlagfertig und teilweise sogar angenehm gesellschaftskritisch.

Leider konnte mich die eigentliche Handlung nicht ganz so stark fesseln wie die Idee dahinter. Viele Entwicklungen waren für mich recht vorhersehbar und gerade im Mittelteil fehlte mir etwas Tempo, wodurch ich nicht immer den Drang hatte, sofort weiterlesen zu müssen. Auch emotional blieb ich etwas auf Distanz. Obwohl ich die Figuren sehr sympathisch fand, hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, um noch stärker mit ihnen mitzufiebern.

Trotzdem hatte ich beim Lesen viel Spaß. If Books Could Kill ist eine originelle Mischung aus RomCom und Thriller, die vor allem mit ihrer kreativen Idee, ihrem Humor und den liebenswerten Figuren punktet. Wer Bücher über Bücher, clevere Genre-Spielereien und humorvolle Romance liebt, sollte dem Roman definitiv eine Chance geben. Generell sei aber gesagt, dass die Story für richtigen Thriller-Fans zu seicht sein könnte.

Eine originelle Genre-Mischung mit viel Charme, tollen Dialogen und sympathischen Figuren, der für mich nur etwas mehr Spannung und emotionale Tiefe gefehlt haben.

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Veröffentlicht am 05.07.2026

Wenn das Worldbuilding stärker ist als die Romance

Crown of War and Shadow
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Crown of War and Shadow war mein erstes Buch von J. R. Ward. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen.

Der Einstieg konnte mich überzeugen. Sorrel ist eine interessante Protagonistin, die wegen ihrer ...

Crown of War and Shadow war mein erstes Buch von J. R. Ward. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen.

Der Einstieg konnte mich überzeugen. Sorrel ist eine interessante Protagonistin, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten als Außenseiterin lebt und im Laufe der Geschichte eine schöne Entwicklung durchmacht. Besonders ihre Reise von einer einsamen jungen Frau zu einer Heldin, die Vertrauen und Freundschaft zulässt, hat mir gut gefallen.

Auch das Worldbuilding konnte mich fesseln. Die Bedrohung durch die Dämonen, das geheimnisvolle Fulcrum und die vielen offenen Fragen sorgten dafür, dass ich immer weiterlesen wollte. Dazu kommt ein atmosphärisches Setting, das viel Potenzial hat.

Leider gab es aber auch einige Punkte, die mir das Buch ein wenig madig gemacht haben. So konnte mich die Liebesgeschichte nicht richtig überzeugen. Zwar war die Anziehung zwischen Sorrel und Merc spürbar, doch ihre Gefühle füreinander entwickelten sich für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Vor allem Mercs Verhalten Sorrel gegenüber hat mich mehrfach frustriert. Seine ständigen Unterstellungen und die mangelnde Kommunikation zwischen den beiden sorgten dafür, dass ich ihn irgendwann anschreien wollte.

Während der Beginn noch vielversprechend war, entwickelte sich die Handlung für mich zunehmend zu einer Aneinanderreihung einzelner Quests. Viele Probleme wurden überraschend bequem gelöst und einige Wendungen wirkten eher konstruiert als logisch. Trotzdem hat es J. R. Ward geschafft, mich bis zum Ende neugierig zu halten. Der finale Plot-Twist konnte mich tatsächlich überraschen und hat die Story noch einmal aufgewertet.

Eine starke Heldinnenreise, ein spannendes Setting und viel Potenzial treffen hier auf eine für mich wenig überzeugende Romance und einige Schwächen im Plot. Trotzdem hat die Geschichte genug Neugier bei mir geweckt, dass ich der Fortsetzung eine Chance geben würde.

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Veröffentlicht am 05.07.2026

Starker Auftakt, schwacher Zauber?

Sanctuary of the Shadow – Kuss des Schattens
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Der Einstieg in die Story hat mir richtig gut gefallen. Besonders der geheimnisvolle Wanderzirkus und die Atmosphäre haben sofort meine Neugier geweckt. Umso enttäuschter war ich, dass dieses vielversprechende ...

Der Einstieg in die Story hat mir richtig gut gefallen. Besonders der geheimnisvolle Wanderzirkus und die Atmosphäre haben sofort meine Neugier geweckt. Umso enttäuschter war ich, dass dieses vielversprechende Setting im weiteren Verlauf immer mehr in den Hintergrund rückt und das Worldbuilding insgesamt recht oberflächlich bleibt.

Auch die Charaktere konnten mich leider nicht ganz überzeugen. Harrow wirkte auf mich trotz ihres tatsächlichen Alters oft erstaunlich naiv, wodurch ich nur schwer eine Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Raith hingegen mochte ich deutlich lieber, vor allem seine persönliche Entwicklung und die Aufarbeitung seiner Vergangenheit. Die Chemie zwischen den beiden war nachvollziehbar, auch wenn sich die Liebe für meinen Geschmack etwas zu schnell entwickelt hat.

Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, wodurch die Seiten nur so dahinfliegen. Allerdings hatte ich häufig das Gefühl, dass vieles eher erzählt als gezeigt wird. Dazu kommen zahlreiche spicy Szenen, die einen großen Teil der Geschichte einnehmen. Wer genau das sucht und eine Romance über alles andere stellt, wird hier viel Freude haben. Ich persönlich hätte mir aber noch mehr Charaktertiefe, stärkere Nebenfiguren und eine lebendigere Welt gewünscht.

Für Fans von romantischen Fantasygeschichten mit viel Spice und einer Liebesgeschichte im Mittelpunkt ist Sanctuary of the Shadow einen Blick wert. Wer hingegen komplexes Worldbuilding, tiefgründige Charaktere und ein stärker genutztes Zirkus-Setting erwartet, sollte seine Erwartungen etwas herunterschrauben.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Fesselnd trotz vorhersehbarer Wendungen

What Lies Beyond the Veil - Das Herz der Fae
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Zugegeben „What Lies Beyond the Veil“ habe ich nicht rein wegen der Story gelesen, denn schon anhand des Klappentextes, wusste ich, wie das Buch endet. Aber ich mochte bisher Harper L. Woods Schreibstil ...

Zugegeben „What Lies Beyond the Veil“ habe ich nicht rein wegen der Story gelesen, denn schon anhand des Klappentextes, wusste ich, wie das Buch endet. Aber ich mochte bisher Harper L. Woods Schreibstil und war gespannt auf die Geschichte.
Die ersten Seiten dienen vor allem dazu, Estrellas bisheriges Leben kennenzulernen. Dabei hat mich besonders gestört, wie negativ gefühlt alle männlichen Figuren dargestellt werden. Selbst ihr Bruder Brann wirkten sie auf mich eindimensional und über weite Passagen unangenehm.
Spätestens mit Estrellas Flucht nahm die Geschichte dann deutlich an Fahrt auf. Die Atmosphäre ist dicht, die Welt rund um den Schleier und das Fae-Reich interessant gestaltet und das hohe Tempo sorgte dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Estrella konnte mich als Protagonistin überzeugen. Sie gibt nicht auf und sie ist nicht auf den Mund gefallen, auch wenn sie für meinen Geschmack zu wenig hinterfragt.
Auch Caelum fand ich lange Zeit spannend. Seine geheimnisvolle Art und die vielen Andeutungen rund um seine Vergangenheit haben mich immer mehr in meiner Vermutung bestätigt. Gleichzeitig war sein Verhalten für mich nicht immer einfach. Während seine anfängliche respektvolle Haltung positiv hervorstach, entwickelte sich sein Auftreten im weiteren Verlauf zunehmend in eine besitzergreifende Richtung. Einige Grenzüberschreitungen und die immer vulgärere Ausdrucksweise empfand ich aber zunehmend als unangenehm, sodass er für mich uninteressant wurde. Trotzdem funktionierte die Chemie zwischen Estrella und Caelum für mich überraschend gut und verlieh der Geschichte eine intensive Dynamik.
Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, auch wenn ich immer wieder die Orientierung auf der Flucht verloren habe. Dennoch hat mich die spannende Handlung bis zum Ende getragen. Zwar war die grundlegende Richtung der Geschichte für mich früh erkennbar, doch die Reise dorthin hat mich gut unterhalten.
Fazit: Trotz einiger Kritikpunkte bei den männlichen Figuren und Caelums Verhalten konnte mich die spannende Fluchtgeschichte, die düstere Atmosphäre und die starke Chemie der Hauptfiguren fesseln.

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Verpasst den emotionalen Punch trotz guter Ideen

Kingdom of the Black Crescent 2: Lure of Death
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Nach dem wilden Ende von Band 1 habe ich mich sehr auf „Lure of Death“ gefreut. Die Geschichte rund um Kaythara, die geheimnisvollen Brüder und die düstere Welt hatte für mich so viel Potenzial. Umso trauriger ...

Nach dem wilden Ende von Band 1 habe ich mich sehr auf „Lure of Death“ gefreut. Die Geschichte rund um Kaythara, die geheimnisvollen Brüder und die düstere Welt hatte für mich so viel Potenzial. Umso trauriger war ich, dass mich Band 2 letztendlich enttäuscht zurückgelassen hat.

Schon zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass viele wichtige Szenen einfach viel zu schnell abgearbeitet werden. Ereignisse, die eigentlich emotional oder schockierend hätten wirken können, passieren plötzlich innerhalb weniger Zeilen und verlieren dadurch ihre Wirkung.

Dabei fand ich die Grundidee spannend: tödliche Wettkämpfe, Vampire und eine düstere Fantasywelt. Auch die Atmosphäre und der leichte Schreibstil sorgten dafür, dass ich schnell durch die Seiten kam. Allerdings konnte mich die Geschichte emotional kaum noch erreichen. Viele Konflikte fühlten sich oberflächlich an und die Beziehungen zwischen den Charakteren hatten für mich kaum Intensität.

Besonders schade fand ich, dass die Todesspiele stark an „Panem“ erinnert haben, dabei aber deutlich weniger spannend waren. Viele Szenen wirkten hektisch und unlogisch. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass die Story eigentlich noch einen weiteren Band gebraucht hätte, um alle Handlungsstränge sinnvoll zu Ende zu führen.

Auch die Dreiecksbeziehung konnte mich diesmal leider nicht überzeugen. Die Emotionen zwischen den Figuren kamen bei mir kaum an und gerade die romantischen Momente wirkten deutlich schwächer als noch im ersten Band.

Trotz der Kritik hatte ich eine unterhaltsame Zeit. Die Reihe besitzt gute Ideen,. aber nach dem starken Auftakt hatte ich einfach deutlich höhere Erwartungen an das Finale.

𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Eine spannende Grundidee mit viel Potenzial, die mich im zweiten Band leider emotional kaum noch erreichen konnte. Für Fans der Reihe trotzdem lesenswert — aber mit etwas niedrigeren Erwartungen.

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