Rocco Eberhardt gerät mal wieder an einen Aufsehen erregenden Fall. Sein Mandant Jan Staiger soll zwei Männer absichtlich mit einer Überdosis getötet haben. Obwohl es wenig Beweise gibt, wird Staiger schnell ...
Rocco Eberhardt gerät mal wieder an einen Aufsehen erregenden Fall. Sein Mandant Jan Staiger soll zwei Männer absichtlich mit einer Überdosis getötet haben. Obwohl es wenig Beweise gibt, wird Staiger schnell der Prozess gemacht. Auch Rocco ist nicht sicher, ob er seinem Mandanten vertrauen kann.
Der flüssige Schreibstil und die spannende Darstellung sorgen für eine kurzweilige Geschichte. Dieser Justiz-Krimi zeigt wieder einmal beeindruckend, wie das deutsche Rechtssystem funktioniert und wie anfällig es sein kann. Vorurteile und Machtmissbrauch sind zentrale Themen. Das Zusammenspiel zwischen Justus Jarmer und Rocco Eberhardt ist unterhaltsam und interessant. Der gerichtsmedizinische Teil ist allerdings nicht so relevant wie in den vorherigen Büchern.
Das Ende ist unerwartet und fulminant. Ich bin sehr gespannt, ob dies wirklich der letzte Teil der Reihe ist.
Insgesamt 10 Jahre fuhr Suzanne Heywood mit ihren Eltern und ihrem Bruder auf einem Segelboot um die Welt. Sie entdeckte fremde Länder, Städte und Kulturen. Sie erhielt in dieser Zeit weit mehr Eindrücke ...
Insgesamt 10 Jahre fuhr Suzanne Heywood mit ihren Eltern und ihrem Bruder auf einem Segelboot um die Welt. Sie entdeckte fremde Länder, Städte und Kulturen. Sie erhielt in dieser Zeit weit mehr Eindrücke als der europäische Durchschnittsmensch je sehen würde. Sie lernte das Segeln, trotzte den Gefahren des Meeres und fand bei all dem auch noch die Zeit, ihren schulischen Abschluss mit Bravour zu meistern und Freundschaften mit wechselnden Crew Mitgliedern und anderen Bekanntschaften zu schließen. Dies ist der Plot für eine einzigartige Abenteuergeschichte, von der höchstwahrscheinlich einige Menschen träumen, aber es kaum jemand wagt, dieses Abenteuer zu starten.
Die Autorin nimmt den Leser sehr eindrucksvoll mit auf diese einzigartige Reise. Jedoch wird nach und nach deutlich, dass diese Reise nicht „ihre“ Reise und ganz bestimmt keine wildromantische Abenteuergeschichte ist.
Suzanne Heywood ist sieben Jahre alt, als ihre Eltern ihr und ihrem jüngeren Bruder eröffnen, in den nächsten drei Jahren Captain Cooks dritte Reise nachfahren zu wollen. Für Suzanne ist vor allem die Trennung von Freundinnen und ihrem Hund herausfordernd. Alles scheint gut durchdacht, die Kinder sollen von den ehemaligen Lehrereltern in einem Home Schooling-Ansatz unterrichtet werden und ein Sponsor für die Fahrt ist ebenfalls gefunden. Nach der anfänglichen kindlichen Euphorie lernt die Autorin jedoch die Nachteile des Abenteuers kennen. Die schulische Bildung wird nahezu komplett vernachlässigt, die Beziehung zur Mutter erkaltet zunehmend und die Gefahren der Natur nehmen immer mehr zu. Einzig ihr Vater, der als eine Art Übermensch und Fixpunkt dargestellt wird, bleibt über nahezu jeden Zweifeln erhaben. Nach und nach beginnt jedoch auch diese Fassade zu bröckeln und es läuft auf die Frage raus: „Darf der Vater für seinen persönlichen Lebenstraum das Glück und sogar das Leben seiner Kinder derart aufs Spiel setzen?“.
Dieses Buch ist ein fesselnder Abenteuerroman und gleichzeitig eine erschreckende Geschichte einer fremdbestimmten Kinder- und Jugendzeit. Es ist einer dieser Bücher, die man weglegt, die einen jedoch noch lange nicht loslassen. Klare Leseempfehlung!
Ein neuer Grenzfall für Bernhard Krammer und Alexa Jahn - wenn auch erst auf den zweiten Blick. Mehrere Brände, bei denen es auch Tote gibt, verursachen Unruhe. Waren es wirklich Unfälle oder Brandstiftung ...
Ein neuer Grenzfall für Bernhard Krammer und Alexa Jahn - wenn auch erst auf den zweiten Blick. Mehrere Brände, bei denen es auch Tote gibt, verursachen Unruhe. Waren es wirklich Unfälle oder Brandstiftung und steckt mehr dahinter? Auch privat haben Bernhard und Alexa einiges zu verarbeiten. Der letzte Fall steckt noch tief in den Knochen und Alexas letzte Bekannschaft wurde verhaftet und kontaktiert Alexa.
Der neue Fall ist im Vergleich zum vorherigen Band deutlich unaufgeregter, aber dennoch interessant und spannend. Besonders gefällt mir, dass wieder die lokalen Gegebenheiten in die Handlung einfließen und die Bedeutung des Karwendels dargestellt wird. Alexa und Bernhard sind sympathische Charaktere und das Buch lässt sich flüssig lesen. Ein guter Krimi für schöne Lesestunden. Ich freue mich auf den nächsten Fall!
Vier Frauen kehren zurück in eine Villa, wo vor drei Jahren ihre Freundin und die Braut Aiofe bei ihrem Junggesellinnenabschied auf ungeklärte Weise ums Leben kam. Dani, die sich kaum an den Abend erinnern ...
Vier Frauen kehren zurück in eine Villa, wo vor drei Jahren ihre Freundin und die Braut Aiofe bei ihrem Junggesellinnenabschied auf ungeklärte Weise ums Leben kam. Dani, die sich kaum an den Abend erinnern kann, kann einfach nicht mit ihrem Tod abschließen und möchte noch einmal Nachforschungen anstellen.
Die Protagonistinnen sind allesamt wenig sympathisch. Harmonie ist hier nicht zu spüren, was der Handlung natürlich zu Gute kommt. Jede der Protagonistinnen hat Geheimnisse und ihre eigene Agenda. Lange bleibt offen, in welche Richtung es geht.
„Die Villa“ ist kurzweilig geschrieben. Die Perspektive und auch die zeitliche Ebene wechselt. Leider wird dann gerade das Ende sehr schnell abgehandelt und es war für mich nicht ganz passend und etwas abenteuerlich.
Grundsätzlich fand ich das Buch spannend, aber ein richtiger Nervenkitzel-Thriller ist es nicht.
Amy Mackenzie ist Floristin mit einem eigenen Laden. Als sie die Möglichkeit auf einen lukrativen Auftrag hat, lässt sie sich diesen natürlich nicht entgehen. Doch sie geht noch weiter und dringt immer ...
Amy Mackenzie ist Floristin mit einem eigenen Laden. Als sie die Möglichkeit auf einen lukrativen Auftrag hat, lässt sie sich diesen natürlich nicht entgehen. Doch sie geht noch weiter und dringt immer weiter in die Welt ihrer Kunden ein, um endlich dazuzugehören.
Das Blumenthema wird sehr gut in die Handlung integriert. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten.
Die Geschichte wird von Amy in der Ich-Perspektive erzählt, wobei die Zeitebene wechselt. Zwischendurch gibt es Auszüge aus Polizeiverhören, die nicht allzu viel preisgeben. Kam Amy mir zuerst sympathisch vor, wirkt sie mit Fortgang der Geschichte immer seltsamer. Die Ausarbeitung ihres komplexen Charakters ist der Autorin außerordentlich gut gelungen.
Die Geschichte bleibt bis zur Auflösung spannend. Es gibt einige Aspekte, die einem merkwürdig oder verdächtig vorkommen und so bleibt die Handlung unvorhersehbar.
Ein gelungener Thriller. Ich bin gespannt auf mehr von dieser Autorin.