Gelungener Thriller mit konstantem Spannungsbogen
3 Jahre nach dem Junggesellinnenabschied in Spanien, bei dem tragischerweise die zukünftige Braut zu Tode kam, fahren ihre ehemaligen Brautjungfern erneut in die Villa nach Marbella, um herauszufinden, ...
3 Jahre nach dem Junggesellinnenabschied in Spanien, bei dem tragischerweise die zukünftige Braut zu Tode kam, fahren ihre ehemaligen Brautjungfern erneut in die Villa nach Marbella, um herauszufinden, was damals passiert ist. Dani, ihre Freundin aus Unizeiten, kann sich an nichts in dieser grauenvollen Nacht erinnern, und dennoch hat sie das Gefühl, dass mehr als nur ein brutaler Einbruch hinter dem Tod ihrer Freundin steckt. Was findet sie heraus, als ihre Erinnerung langsam zurückkehrt?
„Die Villa“ von Jess Ryder ist ein in meinen Augen gelungener Thriller mit konstantem Spannungsbogen. Die Geschehnisse werden abwechselnd aus den jeweiligen Perspektiven der 4 Brautjungfern erzählt, wobei sich auch hier Gegenwart und Vergangenheit abwechseln. Der Leser erhält somit immer wieder einzelne Puzzleteile präsentiert und versucht die Geschehnisse zusammenzusetzen. Dadurch wird sehr effektiv die Spannung konstant aufrechtgehalten. Und auch die Szenen in der Gegenwart veranlassen den Leser, neue Verdächtigungen in Betracht zu ziehen und die vorherigen über Bord zu werfen.
Die Spannung stieg natürlich zum Ende hin, als Dani nach und nach ihre Erinnerung an den damaligen Abend zurückerlangte. Spätestens ab diesem Zeitpunkt habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen können.
Von mir gibt es somit hier eine klare Leseempfehlung mit 5 Sternen.