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Veröffentlicht am 30.09.2020

Indische Küche

Kochen wie in Indien
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Ich liebe Kochbücher und habe auch eine ganze Menge. Aber ich reise auch sehr gerne und daher ziehen mich Kochbücher zu einem Land ganz besonders an. In Indien war ich leider noch nicht, aber ich mag die ...

Ich liebe Kochbücher und habe auch eine ganze Menge. Aber ich reise auch sehr gerne und daher ziehen mich Kochbücher zu einem Land ganz besonders an. In Indien war ich leider noch nicht, aber ich mag die indische Küche.
Mir gefällt der Aufbau dieses Themen-Kochbuches sehr gut. Es geht los mit einer Indien-Bucket-List. Die Punkte dieser Liste versetzen eine in Urlaubsstimmung und man würde am liebsten alles gleich an Ort und Stelle entdecken. Dann erfährt man noch einiges über das Land bevor es mit den Rezepten weitergeht. Aber auch dort sind immer wieder kleine Geschichte eingefügt.
Ganz besonders gut haben mir die Fotos gefallen, ganz gleich, ob sie ein typisch indisches Gericht zeigten oder Impressionen aus dem Land. Hilfreich sind auch die Tipps, die es zusätzlich zu den Rezepten gibt.
Die Gerichte gefallen mir sehr gut. Schritt für Schritt ist erklärt, wie man vorgehen soll. Aber auch in diesem Kochbuch habe ich wieder einzelne Zutaten gefunden, die ich bei uns auf dem Land nicht so einfach bekomme. Aber insgesamt gefällt mir das Kochbuch sehr gut. Es regt dazu an, sich auch mal auf ungewohnte Pfade zu begeben und Neues auszuprobieren. Die indische Küche bietet sich dazu an.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2020

Weckt Urlaubsgefühle

Kochen wie in Portugal
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Ich liebe Kochbücher und habe auch eine ganze Menge. Aber ich reise auch sehr gerne und daher ziehen mich Kochbücher zu einem Land ganz besonders an. Ich kenne Portugal und die portugiesische Küche und ...

Ich liebe Kochbücher und habe auch eine ganze Menge. Aber ich reise auch sehr gerne und daher ziehen mich Kochbücher zu einem Land ganz besonders an. Ich kenne Portugal und die portugiesische Küche und konnte daher an diesem Buch nicht vorbei.
Mir gefällt der Aufbau dieses Themen-Kochbuches sehr gut. Es geht los mit einer Portugal-Bucket-List, die gleich Reiselust macht, weil man die fünf aufgezählten Dinge unbedingt erleben möchte. Dann erfährt man noch einiges über das Land bevor es mit den Rezepten weitergeht. Aber auch dort sind immer wieder kleine Geschichte eingefügt.
Ganz besonders gut haben mir die Fotos gefallen, ganz gleich, ob sie ein typisch portugiesisches Gericht zeigten oder Impressionen aus dem Land.
Die Gerichte sind teils ziemlich aufwändig, was ich aber nicht schlimm finde. Allerdings gibt es doch einige Zutaten, die ich bei uns wohl kaum bekomme – selbst in der nächsten Stadt nicht. Ich finde das immer sehr schade, wenn das Nachkochen daran scheitert. Da ich ein Offline-Käufer bin, ist das Internet für mich da auch keine Option. Ich muss die Zutaten sehen, riechen, fühlen.
Trotzdem hat mir dieses Buch gut gefallen und einige Rezepte werden auf jeden Fall nachgekocht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2020

Ein ungewöhnliches Haus

Das Gartenzimmer
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Das Buch „Das Gartenzimmer“ ist eher ein Roman über die „Villa Rosen“ und die Menschen, die in dieser Villa gelebt haben.
Der junge Architekt Max Taubert erhält von den Rosens den Auftrag, ein Haus zu ...

Das Buch „Das Gartenzimmer“ ist eher ein Roman über die „Villa Rosen“ und die Menschen, die in dieser Villa gelebt haben.
Der junge Architekt Max Taubert erhält von den Rosens den Auftrag, ein Haus zu entwerfen, das auf einem schwierigen Gelände entstehen soll. Hier wollen Adam und Elsa Rosen zur Ruhe kommen, denn das Schicksal hat ihnen einiges abverlangt. Doch allzu viele Jahre hat Adam Rosen nicht in diesem Haus. Nach seinem Tod lebt Elsa alleine dort. Aber auch Taubert hat es schwer. Nach dem Ersten Weltkrieg fasst er nicht mehr so richtig Fuß und auch in der Familie kommt er nicht mehr an. Es kommt zur Trennung. Später verlässt Taubert dann Deutschland.
Nachdem das Haus lange leer gestanden hat, entdeckt es in den 90er Jahren das Ehepaar Frieder und Hannah Lekebusch. Sie richten es mit viel Einsatz wieder her. Hannah verfällt dem Haus uns seiner Geschichte vollkommen. Darüber vergisst sie alles andere, auch Mann und Sohn. Luis, der Sohn von Frieder und Hannah, zieht sich immer mehr zurück, er fühlt sich nicht wohl in diesem Haus.
Dieses Haus hat viel erlebt, auch sehr Unschönes. Seine Besitzer haben so viele Erwartungen gehabt, als sie in die Villa Rosen eingezogen sind. Doch letztendlich ist es nur ein Haus und nur sie selbst können ihr Leben gestalten. Doch das Haus nimmt seine Bewohner gefangen und die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht verleugnen.
Der Schreibstil des Autors lässt sich angenehm lesen. Aber die Geschichte war für mich sehr beklemmend, aber losgelassen hat sie mich auch nicht, denn es ist im Laufe der langen Jahre so vieles geschehen, das einen nicht kalt lässt. Von den Personen kam mir allerdings niemand richtig nahe.
Dieses Haus hat mich angezogen. Auch wenn es sicherlich schöne Momente in diesem Haus gegeben hat, für hatte es für mich nur eine bedrückende Atmosphäre.
Eine vielschichtige und tragische Geschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2020

Ungewöhnliche vegetarische Rezepte

Veggie kann auch anders
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Zunächst einmal zu diesem Buch: Es ist eine Neuausgabe des Buches »Grünkohl trifft Kokos«.
Immer mehr Menschen wollen sich gerne vegetarisch ernähren, entweder konsequent oder aber auch zeitweise, um den ...

Zunächst einmal zu diesem Buch: Es ist eine Neuausgabe des Buches »Grünkohl trifft Kokos«.
Immer mehr Menschen wollen sich gerne vegetarisch ernähren, entweder konsequent oder aber auch zeitweise, um den Fleischkonsum zu reduzieren. Da ist man dann dankbar für Anregungen, die vom Üblichen abweichen und für ungewohnte Geschmacksexplosionen sorgen. Das ist diesem Buch durchaus gelungen.
Gut gefallen hat mir also, dass die Rezepte mal was anderes waren. Auch ist das Buch im Aufbau gut strukturiert und die Fotos sind wirklich toll. Die Rezepte mit ihren Zutaten (oft sehr viele) werden ergänzt durch Zubereitungsdauer und Kalorienangabe. Hilfreich sind auch die angefügten Tipps.
Was mir aber wieder einmal Probleme bereitet sind, die Zutaten. Vieles Bekomme ich hier bei uns nicht, denn ich wohne ländlich und die Auswahl ist doch etwas begrenzt. Selbst wenn ich in die Stadt fahre, ist es gar nicht so einfach, wirklich alles zu bekommen. Das ist mir zu aufwändig und daher fallen einige Gerichte für mich gleich aus.
Trotz meiner kritischen Anmerkungen denke ich aber, dass ich einiges mitgenommen habe und nun beim Experimentieren auch mal etwas risikofreudiger bin.

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 29.09.2020

Wieder sehr spannend

Rache, auf ewig
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Der Vorstandschef Hugo Bellmer wurde in einem leerstehenden Gewächshaus festgebunden und unter ihm wuchsen angespitzte Bambussprossen. Als er gefunden wird, ist der Bambus durch ihn hindurchgewachsen. ...

Der Vorstandschef Hugo Bellmer wurde in einem leerstehenden Gewächshaus festgebunden und unter ihm wuchsen angespitzte Bambussprossen. Als er gefunden wird, ist der Bambus durch ihn hindurchgewachsen. Sogar Anita Ichigawa vom BKA und ihr Kollege Kolja Wiebusch sind geschockt von dieser bestialischen Tötungsart. Da der Tote mit dem Generalbundesanwalt befreundet war, werden Jan Grall und Rabea Wyler hinzugezogen.
Nach "Der Alphabetmörder" und "Rapunzel, mein" ist dieser Thriller der dritte Band aus der Reihe um die Fallanalytiker Jan Grall und Rabea Wyler. Man kann dieses Buch sicherlich auch alleine lesen, dennoch empfehle ich, alle Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Jan und Rabea haben sich inzwischen selbständig gemacht. Nun also werden sie zu diesem Fall vom BKA herangezogen. Es bleibt aber nicht bei einem Toten, denn der Mörder, der sich „der Erlöser“ nennt, hat noch einiges vor. Für die Ermittler ist dieser Fall ein wahrer Albtraum, der sie an ihre Grenzen bringt. Es gibt Spuren, die auf Umweltaktivisten und Ökoterror hindeuten. Aber ist das wirklich das Motiv für die Morde?
Die Charaktere sind gut und authentisch dargestellt. Grall und Wyler sind sympathische Personen, doch bei beiden gibt es in der Vergangenheit etwas, das Nachwirkungen hat.
Wie schon die Vorgängerbände, hat mich auch dieses Buch von Anfang an gefesselt. Aber man muss starke Nerven haben, denn es geht sehr grausam zu. Das Kopfkino ist immer dabei. Das Ende ist schlüssig und nicht vorhersehbar.
Mir hat dieser rasante und sehr spannende Thriller wieder gut gefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere