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Claire22

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2023

Bilderbuch über Thor und einen kleinen Helden

Professor Blausteins höchst ungewöhnliche Vorfahren (Band 1) – Arthur und der Donnergott
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Das Cover zeigt einen Eindruck über den Illustrationsstil dieses Bilderbuches. Die Bilder mit einzelnen liebevollen Details sind ein Schmuckstück und laden zum längeren Betrachten für Groß- und Klein ein.

Zu ...

Das Cover zeigt einen Eindruck über den Illustrationsstil dieses Bilderbuches. Die Bilder mit einzelnen liebevollen Details sind ein Schmuckstück und laden zum längeren Betrachten für Groß- und Klein ein.

Zu Beginn wird der Leser/ die Leserin direkt angesprochen, ebenso wie am Ende. Dies bewirkt mit der Handlung dazwischen, dass ich sowohl einbezogen werde, als auch distanziert bleibe. In den wenigen Seiten konnte ich leider keine wirkliche Bindung zu dem Protagonisten Arthur aufbauen. Erst durch aktives Nachdenken, wie es ihm wohl in dieser oder jenen Situation geht, wurde es besser. Die Handlung ist vor allem mit Hilfe der Bilder spannend gehalten, der Text erzeugt bedingt Spannung. Hier hätte ich mir minimal mehr gewünscht.

Dieses Kinderbuch eignet sich besonders gut fürs Vorlesen, aber auch fürs erste Selberlesen von Büchern. Eine gewisse Vorkenntnis der Wikinger Götter ist von Vorteil, oder muss von Erwachsenen vielleicht erklärt werden. Das Wichtigste wird im Text gesagt. Der geringe Umfang eignet sich auch gut als Gute-Nacht-Geschichte.

Ein weiterer Aspekt neben dem Setting der Wikingergötter ist, dass das Buch Mut machen möchte, dass auch wenn man noch klein ist, eigene Abenteuer erleben kann.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen für eine gelungene Gute-Nacht-Geschichte ins Land der Wikinger und ihrer Götter.

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Veröffentlicht am 22.07.2023

Rollenbilder von Männern und Frauen

Der schönste Irrtum meines Lebens
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Ein schlichtes und doch schönes Cover zeichnet diesen Roman aus. Der Titel hatte mich direkt angesprochen und die Leseprobe mich weiter neugierig gemacht.

Der Schreibstil liest sich gut. Die Handlung ...

Ein schlichtes und doch schönes Cover zeichnet diesen Roman aus. Der Titel hatte mich direkt angesprochen und die Leseprobe mich weiter neugierig gemacht.

Der Schreibstil liest sich gut. Die Handlung wird komplett aus der Sicht der Protagonistin von Aly in der Ich-Persepktive geschildert.

Zu Beginn kam ich gut mit der Protagonistin klar, bis ich sie näher kennenlernte. Sie macht im Laufe besonders gegen Ende eine Entwicklung durch, wo sie anfängt für ihre Überzeugungen einzustehen und diese zu verteidigen. Dies hat mir gut gefallen. Der Weg dorthin war etwas zäh. Ihre Entwicklung kann durchaus für die ein oder andere Frau ermutigend sein. Sich für eine faire Behandlung einzusetzen.

Die Nebenfiguren haben mir deutlich besser gefallen als die Protagonistin. Sie hatten mehr Kontur und Farben in ihren Facetten und haben mich auf sich neugierig gemacht! Ihre beiden Freunde, die sie von ihrem Arbeitsplatz kennt und auch die Mitarbeiter/in, die sie bei Dylan kennenlernt.

Insgesamt beruht der Roman viel auf den modernen Rollenbildern von Frauen und Männern und wie sich die Gesellschaft dahingehen verändern vor allem, was das Thema Beziehungen betrifft. Die dargestellten Überzeugungen laden in meinen Augen zu Diskussionen ein, weshalb ich diesen Roman sehr für das Lesen innerhalb eines Buchclubs empfehlen würde, oder zusammen mit einem Lesebuddy. Mich haben einige Ansichten gestört und fand sie überdeckenswert.

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen und empfehle es für das Lesen innerhalb einer Diskussionsrunde.

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Veröffentlicht am 09.07.2023

Stitch als klassischer Manga

Stitch! 1
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Das Cover ist etwas retro gestaltet, was super zum Inhalt passt. Es geht um Stitch, dessen Film und Serie von Disney auch schon etwas älter ist.
Der Manga ist im japanischen Stil geschrieben und liest ...

Das Cover ist etwas retro gestaltet, was super zum Inhalt passt. Es geht um Stitch, dessen Film und Serie von Disney auch schon etwas älter ist.
Der Manga ist im japanischen Stil geschrieben und liest sich daher von rechts nach links. An einigen Seiten gibt es links oben am Blattrand hinweise, in welche Richtung weiter geblättert werden soll, ebenso wie am "Ende" des Buche, dass auf der anderen Seite des Buches angefangen werden soll mit Lesen. Also ein gutes Einstiegerbuch für japanische Mangas. Die Bilder sind klassisch schwarz-weiß gehalten und im typischen Manga-Stil.
Im Manga finden sich lauter kleine Geschichten von Stitch, der nun auf Hawaii gelandet ist und dort eine neue Freundin findet namens Yuna. Yuna ist einiges älter als Lilo, aber immernoch ein Mädchen. Sie bauen nur bedingt aufeianander auf. Gerade am Höhepunkt der einzelnen Handlungen endet es immer und gerade dort hätte ich mir immer gewünscht, dass es noch etwas weiter erzählt wird. Dies hätte in meinen Augen der Entwicklung der Charaktere enorm gut getan. Die Protagonistin Yuna ist mir sympathisch und auch Stitch versucht sein bestes immer wieder. Mal sehen, wie viele gute Taten bzw. wie oft er sich richtig bzw. gesellschaftskonform er sich verhält.
Das letzte Drittel besteht aus Geschichten von Lilo und Stitch.
Insgesamt vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. Für alle Fans von Mangas und Disneys Stitch, die kurzweilige Geschichten mögen und nicht viel Tiefgründiges erwarten. Vor allem für junge Leser/innen geeignet, die keine langen Texte oder lange Handlungen lesen möchten, da die einzelnen Geschichten sehr kurz sind.

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Feminismus im Wilden Westen

Abby I
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Das Cover zeigt eine Landschaft, wie ich sie mir an einigen Stellen während des Hörbuches vorgestellt habe. Eine weite Fläche, auf der die kleine Gruppe an Banditen entlang reitet.

Die Erzählerin Petra ...

Das Cover zeigt eine Landschaft, wie ich sie mir an einigen Stellen während des Hörbuches vorgestellt habe. Eine weite Fläche, auf der die kleine Gruppe an Banditen entlang reitet.

Die Erzählerin Petra Preuß macht ihre Sache gut. Sie schenkt den einzelnen Figuren jeweils eine eigene Art zu sprechen und einen veränderten Tonfall. Dies macht es leicht, der Handlung zu folgen. Auch in Sachen Betonung und Spannungserzeugung beim Vorlesen ist es schön ihr zuzuhören. Zusammen mit der gelungenen Handlung vergehen die ungekürzten knappen 11 Stunden sehr kurzweilig. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie auch die weiteren Bände lesen würde.

Die Figuren in der Handlung erhalten alle ihre eigenen Profile und ich fiebere als Zuhörerin mit der Protagonistin mit. Bei dem Erzähler der Handlung handelt es sich um einen klassischen auktorialen Erzähler, der ab und zu auch Einblicke in die Zukunft und Vergangenheit gibt.

Im Roman wird viel mit Rollenstereotypen und -bildern gearbeitet. Was hat eine Frau zu sein und zu tun, was dem gegenüber ein Mann und ein Bandit. Die Protagonistin Abby wird in ein starres Weltbild der Mormonen hineingeboren, in dem sie sich allem fügen muss. Erst die bevorstehende Zwangsehe und die Bekanntschaft eines Reisenden bringt ihr eine neue Sichtweise, die in ihr schlummerte und sie dazu bewegt ihr Leben von nun an selbst in die Hand zu nehmen. Hierauf entwickelt sie sich schnell zu einer jungen Frau, die sich in keiner Situation die Butter vom Brot nehmen lässt. Sie hat einige Hindernisse zu überwinden und Erfahrungen zu machen, wie es außerhalb ihrer bisher bekannten Welt ist. Diese Entwicklung zu einer der ersten feministischen Figur unter einer Männer dominierten Welt des Wilden Westens ist mir im Roman etwas zu abrupt. Ansonsten bleibt sich die Protagonistin treu. Die zahlreichen, aber dennoch überschaubaren Nebencharakter sind mir schnell ans Herz gewachsen. An einzelnen Stellen im Roman habe ich fast ein Taschentuch gebraucht.

Am Ende des Romans dachte ich, dass dies schon das Ende sei, da es so abgeschlossen und rund wirkte, wurde mir aber beim Titel wieder bewusst, dass es weitere Teile gibt. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen. Für alle zu empfehlen, die eine starke und selbstbewusste Frauenfigur mögen und das Setting des Wilden Westens mögen mit dem ein oder anderen Raubzug.

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Veröffentlicht am 25.06.2023

Sachbuchroman für Start-Ups

Der Classroom-Coach– Eine Lern-App stellt die Schule auf den Kopf
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Das Cover ist hübsch gestaltet und passt gut zum Inhalt.

Bei dem Jugendroman handelt es sich um einen zweiten Band. Der erste Teil "Die Start-Up Gang" beinhaltet zu einem anderen Themengebiet - Computerspiele ...

Das Cover ist hübsch gestaltet und passt gut zum Inhalt.

Bei dem Jugendroman handelt es sich um einen zweiten Band. Der erste Teil "Die Start-Up Gang" beinhaltet zu einem anderen Themengebiet - Computerspiele ein Start-Up. Der zweite Band kann unabhängig vom ersten gelesen werden. Die Figuren sind die gleichen und auch einzelne Schritte eines Start-Ups werden im zweiten Band erklärt. Am Ende des Buches gibt es ein Lexikon für wichtige Fachbegriffe im Überblick.

Nun zum Buch. Inhaltlich ist es zwar ein Roman, wobei die Ausgestaltung der Handlung sehr auf die Entwicklung des Start-Ups fokussiert ist und daher eher wie ein Sachbuch in Romanform wirkt. Zwar werden die einzelnen Charakter auch etwas ausgestaltet und einzelne Nebenschauplätze der einzelnen Figuren angesprochen, aber dies tritt weit hinter die App-Entwicklung zurück. Der Spannungsbogen ist insofern vorhanden, dass ich als Leser erfahren möchte, welche Hürden und Punkte sind beim Start-Up zu beachten und wie meistere ich Schwierigkeiten. Am Ende des Romans habe ich selbst Lust ein Start-Up zu gründen und noch mehr hätte ich Lust diese geniale App auch zu nutzen! Solch eine App sollte wirklich noch entwickelt werden!!

Die Sprache im Roman ist sehr leicht gehalten und die Seiten lesen sich schnell weg bei der großen Schrift. Dazu kommen immer mal wieder ein paar Illustrationen der Figuren, auch mal über eine Doppelseite. Die Illustrationen sind in einem schönen Stil. Nur finde ich die Optik der Figuren für Schüler/innen, die in die achte Klasse gehen etwas zu kindlich. Ab und zu werden im Roman einzelne Szenen aus Sicht eines Reportes der Schülerzeitung, Kasimir, geschildert. Die Haupterzählerin ist Nele, aber auch die anderen Figuren haben mindestens ein Kapitel aus ihrer Sicht. Es handelt sich hierbei immer um eine/n personalen Erzähler/in.

Zu Beginn des Buches und am Ende gibt es von den Autoren noch interessantes Hintergrundwissen zu ihrem Lebensweg und ihrer Motivation dieses Buch zu schreiben zu lesen. Dies ist sehr interessant und inspirierend. Schade finde ich, dass es keinen QR-Code gibt, der direkt zu der Internetseite von Jugend gründet verweist. So wird nicht direkt deutlich, dass es diesen Wettbewerb tatsächlich gibt.

Mit den Bildern und dem geringen Text würde ich die Zielgruppe auf 5te bis 7te Klasse einschätzen, also 10 bis 14 Jahre.

Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen. Ein schönes Buch zum Verschenken an Entdecker und Erfinder, oder denen wir neues zutrauen wollen.

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