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Claudia86

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.07.2024

Die Hoffnung siegt

Die Bahnhofsmission
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Endlich hat es Natalie geschafft ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als Angestellte in der Bahnhofsmission am Schlesischen Bahnhof geht sie in der Aufgabe auf, junge Mädchen davor zu bewahren ein ...

Endlich hat es Natalie geschafft ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als Angestellte in der Bahnhofsmission am Schlesischen Bahnhof geht sie in der Aufgabe auf, junge Mädchen davor zu bewahren ein Leben zu führen, wie sie es einst führte.

Während ihrer Arbeit lernt sie eines Tages die junge Alice kennen. Alice ist die Tochter eines angesehen Arztes, doch möchte sie in ihrem Leben mehr erreichen, als nur Hausfrau und Mutter zu sein.

Die Autorin hat eine Geschichte geschaffen um zwei junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und beide ihre Erfüllung darin finden in der Bahnhofsmission zu arbeiten.

Die Geschichte wird im Großen und Ganzen aus Sicht der beiden Frauen erzählt. Aber auch ein Nebenhandlungsstrang um Maxim ist Bestandteil der Story.

Insgesamt gibt es die beiden Haupthandlungsstränge, aber auch mehrere kleinere, die die Geschichte doch etwas unübersichtlich werden lassen. Eine ganze Zeit lang weiß man nicht so recht, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Und durch Längen in der Geschichte schweift man vielleicht auch manchmal etwas vom Lesen ab.

Man lernt die Frauen der Bahnhofsmission kennen, aber welche Charaktere sich dahinter verbergen, kommt aus meiner Sicht doch etwas kurz.
Jedoch bekommt am einen Eindruck, welche Bedeutung Frauenrechten zu dieser Zeit eingeräumt worden. So wie es heute ist, war es schließlich nicht immer selbstverständlich.

Aber das Ende kam für mich doch dann etwas unerwartet....

Fazit: Auch wenn das Buch von außen vielleicht ein wenig was anderes verspricht, handelt es sich um eine Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 23.06.2024

Eine gelungene Fortsetzung

Mord und Espresso
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In der Hoffnung sich ein wenig erholen zu können, brechen Angelotti und Charlotte (von allen nur noch Carlotta genannt) zu einem Bootsausflug auf den Gardasee auf. Aber statt Entspannung stolpern sie doch ...

In der Hoffnung sich ein wenig erholen zu können, brechen Angelotti und Charlotte (von allen nur noch Carlotta genannt) zu einem Bootsausflug auf den Gardasee auf. Aber statt Entspannung stolpern sie doch direkt in den nächsten Fall! Und das Opfer ist niemand geringerer als Umberto Sala. Doch was ist hier passiert?

Zwischen eigenartigen Vorkommnissen im Palazzo Bianchi und dem jährlichen Ballo dei Limoni, dem gesellschaftlichen Event am Gardasee, machen sich Commissario Angelotti und seine bessere Hälfte, Carlotta, an die Aufklärung des Geschehens. Natürlich mit der Unterstützung von Angelottis Kollegin Ispettore Pollicino und den örtlichen Carabinieri. Fabio Angelotti stürzt sich natürlich nicht ganz uneigennützig in die Arbeit. Denn sonst müsste er zusammen mit seiner Kollegin alte Akten wälzen.

Und auch Carlotta kann sich nicht aus den Ermittlungen raushalten, weil ihre gute Freundin Melina Sala, die Noch-Ehefrau des Toten, auf der Liste der Verdächtigen.

Fazit: Mit "Mord und Espresso" hat die @elizabethhornwriter ihre Geschichten um Commissario Angelotti und Carlotta unterhaltsam fortgesetzt.

Das Cover reiht sich mit seinem typischen Gardaseeausblick in die Gestaltung der ersten beiden Bände ein und sorgt auch mit dem gelben Buchschnitt für einen hohen Wiedererkennungswert, auch im Bezug auf den Ort des Geschehens Limone sul Garda

Der Schreibstil der Autorin schafft es wieder wunderbar zu unterhalten und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Mit ihrem CozyCrime kommt neben dem Krimianteil auch der Humor und die Ironie nicht zu kurz. Die verschiedenen Dialoge lassen einen immer wieder schmunzeln.

Die Autorin liefert immer wieder neue Verdächtige und man ist gespannt, wie es wohl ausgehen wird.

Das Buch ist für alle perfekt geeignet die im Krimigenre auch mal Geschichten lesen, die nicht allzu blutig ist und sich in diesem Zusammenhang auch mal ganz gern an den Gardasee entführen lassen. Lasst Euch die Geschichten um Commissario Angelotti und Carlotta nicht entgehen! Ich hoffe doch sehr, bald wieder Neues von den Beiden zu lesen.

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Veröffentlicht am 22.06.2024

Wer ist der Mörder?

Tod auf der Unterbühne
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Die Generalprobe wird für alle zum Alptraum, als die Leiche des Regisseurs auf der Unterbühne entdeckt wird. Die junge Polizeiinspektorin Antonia Ranik übernimmt den Fall, den ihr Vorgesetzter gern als ...

Die Generalprobe wird für alle zum Alptraum, als die Leiche des Regisseurs auf der Unterbühne entdeckt wird. Die junge Polizeiinspektorin Antonia Ranik übernimmt den Fall, den ihr Vorgesetzter gern als Unfall abtun würde. Doch Antonia will nicht daran glauben und so macht sie sich auf die Suche nach Motiv und Tatverdächtigen. Ihr Kollege Berger hilft ihr nach Kräften.

Das Theaterensemble liefert eine Mischung an Verdächtigen, die alle ihre eigenen Geheimnisse mit sich herumtragen. Jeder von Ihnen könnte etwas mit dem Tod des Regisseurs zu tun haben, da dieser nicht wirklich beliebt war...

Fazit: Die Geschichte ist der erste Kriminalroman aus der Feder von @konstanzebreitebner, die man bisher nur als Schauspielerin oder Drehbuchautorin kannte. Man merkt als auch in dieser Geschichte schnell, dass sich die Autorin in der Welt des Theaters auskennt.

An den Schreibstil der Autorin musste ich mich zunächst erst etwas gewöhnen, da auch der österreichische Dialekt manchmal zu einer kleinen Herausforderung wurde. Doch einmal in der Geschichte angekommen, gibt genau diese Mischung das besondere Feeling.

Die Erzählweise zeichnet sich durch eine präzise und dennoch lebendige Sprache aus, die die Atmosphäre der Theaterwelt und die Spannung des Kriminalfalls gekonnt vermittelt. Die Beschreibung der Figuren und ihre Beziehungen zueinander sind ebenso gut gelungen und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Die Protagonistin, Polizeiinspektorin Antonia Ranik, wirkt trotz der Herausforderung des Mordfalls glaubwürdig und symphatisch. Aber ansonsten versteht es die Autorin, falsche Fährten zu legen und den Leser bis zum Schluss im Unklaren zu lassen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass „Tod auf der Unterbühne“ ein gelungener Krimi ist, der sich nicht nur durch seine Handlung, sondern auch durch seine gekonnt gezeichneten Charaktere und das authentische Theatermilieu auszeichnet. Die Geschichte macht definitiv Lust auf mehr...

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Veröffentlicht am 20.06.2024

Auf der der Suche...

Die Blumentöchter (Die Blumentöchter 1)
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Für Dalia ist die Gärtnerei ihrer Großeltern ihr Zuhause. Gemeinsam mit ihren Cousinen hat sie auf Blooming Hall viele schöne Stunden verbracht. Doch als nun ihre Granny stirbt, die nach dem frühen Tod ...

Für Dalia ist die Gärtnerei ihrer Großeltern ihr Zuhause. Gemeinsam mit ihren Cousinen hat sie auf Blooming Hall viele schöne Stunden verbracht. Doch als nun ihre Granny stirbt, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter, wie eine Mutter für sie war, ist Dalia am Boden zerstört.

Noch ahnt sie nicht, dass sich ihr Leben bald unwiderruflich ändern wird. In den Unterlagen ihrer Granny findet sie einen Brief ihres unbekannten Vaters. Dieser führt sie nach Mexiko und so packt sie kurzentschlossen ihre Sachen und bricht zu einer Suche auf, die auf Grund der wenigen Anhaltspunkte doch etwas planlos erscheint...

Fazit: “Die Blumentöchter” stammt aus der Feder von Tessa Collins und ist der Auftakt einer fünfbändigen Saga, in denen fünf Frauen im Mittelpunkt stehen.

Die ganze Geschichte erinnert doch ein wenig an die “Sieben Schwestern"-Reihe von Lucinda Riley. Bei den „Blumentöchtern“ handelt es sich um fünf Cousinen, die auf der Suche nach ihren Wurzeln und ihrer Herkunft zu Reisen auf verschiedene Kontinente aufbrechen.

Ich muss sagen, dass mich die Geschichte gut unterhalten hat, auch wenn sich der Zeitraum der Suche doch etwas in die Länge zieht. Die Passage des „Findens“ hingegen wirkt stellenweise doch etwas überstürzt und konstruiert.

Da ich selbst noch nie im Mexiko war, hat mir die Beschreibung der Schauplätze und der Mayakultur gut gefallen. Man erfährt viel über Land und Leute und vor allem die mexikanische Küche... Yummy!

Auch spielt die Liebe in dieser Geschichte ein große Rolle. Hier treffen sich die Geschichten von Dalias Eltern, Camellia und Ricardo, in der der Vergangenheit und Dalias und Pablos Geschichte in der Gegenwart. Die beiden Zeitebenen wechseln sich regelmäßig ab und haben reichlich Dramatik zu bieten.

Insgesamt kann ich „Die Blumentöchter“ empfehlen und bin schon gespannt wie es weitergeht. Soviel sei schon verraten, im zweiten Band geht es mit der „Wildblütentochter“ Soley nach Island. Das Buch erscheint am 31.10.2024...

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Veröffentlicht am 15.06.2024

Mehr als nur ein schöner Liebesroman...

Limonensommerliebe
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Cara hatte sich eigentlich immer danach gesehnt, mehr über ihren Vater zu erfahren. Aber ihre Mutter machte schon immer ein großes Geheimnis darum. Sie weiß nur, dass er Italiener sein soll. Als Cara eines ...

Cara hatte sich eigentlich immer danach gesehnt, mehr über ihren Vater zu erfahren. Aber ihre Mutter machte schon immer ein großes Geheimnis darum. Sie weiß nur, dass er Italiener sein soll. Als Cara eines Abends auf die Katze ihrer Mutter aufpassen soll, ruft jemand aus Italien an, und möchte ihre Mutter sprechen. Als dann auch noch ein Brief mit einer Adresse von der Amalfiküste auftaucht, wird Cara neugierig. Als dann auch noch beruflich alles droht den Bach runterzugehen, entscheidet sich Cara spontan an die Amalfiküste zu reisen, um nach ihrem Vater zu suchen.


Cara erlebt einen Sommer voller Gefühlschaos und muss sich entscheiden, für wen ihr Herz schlägt und welches Geheimnis hinter der Identität ihres Vater steckt...

Fazit: Soviel sei schon vorab gesagt, hinter dem Buch steckt definitiv mehr als nur ein schöner Liebesroman. Das Cover gewährt einen traumhaften Blick auf die Amalfiküste und lädt sofort dazu ein, sich an den Ort der Geschichte zu träumen.


Der Schreibstil der Autorin nimmt einen schnell mit auf eine gefühlvolle Reise nach Italien, auf den Weg um zusammen mit der Protagonistin Cara nach ihren Wurzeln und sich selbst zu suchen. Als sie dann zum ersten Mal auf den mürrischen Zitronenverkäufer Emilio trifft, stellt dieser sofort ihr Leben auf den Kopf. Aber wie sehr, muss auch erst Cara noch entdecken. Und solltet ihr beim Lesen denken, dass ihr das Ende vorhersehen könnt... Dann seid sicher... Es wird Euch überraschen!

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