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Veröffentlicht am 31.01.2020

Literarisches Action Painting

Canto
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„Canto“ von Paul Nizon (Rezension)
Inhalt
„Canto“ von Paul Nizon (Rezension)
„Der Hurenhirt oder Hirt der Huren“
Wer ist Paul Nizon?
Zum Inhalt „Canto“ von Paul Nizon
Worum geht es dann?
Die sprachliche ...

„Canto“ von Paul Nizon (Rezension)
Inhalt
„Canto“ von Paul Nizon (Rezension)
„Der Hurenhirt oder Hirt der Huren“
Wer ist Paul Nizon?
Zum Inhalt „Canto“ von Paul Nizon
Worum geht es dann?
Die sprachliche Gewalt in „Canto“ von Paul Nizon – oder Literarisches Action Painting
Warum bezeichnet sich Paul Nizon in „Canto“ als „Der Hurenhirt oder Hirt der Huren“?
„Canto“ – Warum dieser Titel?
Kritik „Canto“ von Paul Nizon
Bei der Recherche zu „Canto“ stieß ich auf das Buch „Die Republik Nizon“
Video mit Paul Nizon „Schreiben ist Leben“, Neue Zürcher Zeitung
Weitere Rezensionen und Links zum Buch
„Der Hurenhirt oder Hirt der Huren“
Suhrkamp veröffentlicht 56 Jahre nach der Erstausgabe eine Neuausgabe von „Canto“, anlässlich des 90. Geburtstages von Paul Nizon. Dieses Werk steht schon lange auf meiner Leseliste.

Ich hörte schon einiges über „Canto“, wusste nichts Konkretes, aber dieser Kommentar auf Seiten des Verlags,

„Paul Nizon nennt für sich zwei Geburtsdaten: das Jahr, in dem er in Bern zur Welt gekommen ist, und das Jahr, in dem er sich mit dem Canto selber zur Welt gebracht habe. 1929 und 1963.“
Auszug aus: Nizon, Paul. „Canto.“

hat mich neugierig gemacht. Warum hat es dem Autor dieses Gefühl gegeben? Und ich begann zu lesen.

Schon nach wenigen Seiten geriet ich in einen Strudel der Emotionen und konnte nicht glauben, dass dieses Werk tatsächlich Anfang der sechziger Jahre entstanden ist.

„Canto“ verstehe ich als Teil von Paul Nizon. „Canto“ kommt man nur dann nahe, wenn man sich auch mit seinem Autor beschäftigt.

Also beginnen wir erst einmal mit Paul Nizon.

Wer ist Paul Nizon?
1959 veröffentlicht der Schweizer Schriftsteller Paul Nizon bei Scherz in Bern seinen Erstling, den Prosaband, „Die gleitenden Plätze“. Einige Persönlichkeiten des Literaturbetriebs, Ingeborg Bachmann, Max Frisch, Carl Seelig und weitere, werden auf ihn aufmerksam. Er wird mit einem Stipendium des Schweizer Instituts nach Rom eingeladen.

Diese „römischen“ Erlebnisse verändern sein Leben. Er kehrt zurück in die Schweiz, wird leitender Kunstkritiker bei der Neuen Zürcher Zeitung. Aber er kann die Enge des Berufs- und Ehelebens nicht dauerhaft ertragen. Seine Frau verlässt ihn, er kündigt bei der Neuen Zürcher Zeitung und schreibt „Canto“ – über sein römisches Jahr. 1962 gibt er das Manuskript dieser Auftragsarbeit bei Suhrkamp ab. Siegfried Unseld (Verleger / Suhrkamp) hält ihn für ein Genie.

Doch entgegen der Voraussage bleibt Paul Nizon in Deutschland ein Geheimtipp. Die Franzosen lieben ihn.

Zu einer ausführlicheren Zeittafel über Paul Nizons Vita verweise ich auf die Suhrkamp Verlagsseite.

Jan Küveler („Welt“ Feuilleton) schrieb über ihn:

„Es wäre ein Irrtum, Nizon für eitel zu halten. Nizon pflegt stattdessen ein erotisches Verhältnis zum eigenen ich, eins von der unstillbaren Art, er spürt in sich hinein, tastet sich ab und wird mit der Skulptur doch nie fertig.“

Zum Inhalt „Canto“ von Paul Nizon
Dieser Prosaband erzählt das Jahr in Rom, das Paul Nizon so beeindruckte. Es ist keine Geschichte, es hat keinen Plot – und doch bin ich beim Lesen unglaublich nah beim Autor. Ich glaubte, selbst zu spüren, was Paul Nizon beschreibt.

Worum geht es dann?
Es geht um Paul Nizon. Er durchlebt Rom, mit allen seinen Sinnen. Es ist ein manisches Aufsaugen sämtlicher Gefühlswallungen und Empfindungen, erzeugt von einer sich immer schneller drehender Helix mit Namen Paul Nizon. Wirklich außergewöhnlich dabei ist, dass er den Leser nicht nur beim Lesen auf diese Reise mitnimmt, sondern auch beim Fühlen. Man könnte versucht sein zu sagen, die Spiegelneuronen springen umgehend auf Paul Nizons Worte an und lassen dich die Emotionen umgehend spüren.

„Den wir als Ich leben ließen, den lassen wir laufen, uns zu suchen. Zusammenzusuchen aus den Plätzen für Lebensminuten, den Minutenplätzchen in Rom. Der ist Stipendiat in Rom. Der liegt auf dem Bauch unter dem Baum mit dem Ding. Der möchte hinaus aus dem Bann, der ihn auf Bauch warf und hinein in das Ding. Das hier Rom heißt.“
Auszug aus: Nizon, Paul. „Canto.“

Der Autor schlendert durch Rom. Wie ein Minnesänger betet er die Geliebte an. Wer aber ist die Geliebte? Die Stadt Rom? Oder sind es die (geliebten) Gefühle, Empfindungen, Reize und Begegnungen, ihm die diese Stadt beschert?

Die sprachliche Gewalt in „Canto“ von Paul Nizon – oder Literarisches Action Painting

Paul Nizon spricht eine bildgewaltige Sprache. Er bereichert und formt die Sprache in einer Art Rausch zu überwältigenden Bildern, denen man nicht fliehen kann.

Dieser Text ist für jeden Sprachwissenschaftler ein Füllhorn an literarischen Stilmitteln. Der Autor erzählt uns von „zirpender Milch“ und „fauchender Maschine“. Und er beschreibt Rom, wie er die Stadt empfindet. Er erzählt auch von Frauen, Huren, Gabriella.

„Lacht. Mit Schluchzern in der Stimme. Über sich, über Mauro, über die Rosen, über dies verrückte, heiße, schöne Tier Rom, dessen Glieder von dunkel gekleideten Menschen wimmeln, dessen Kadaver von losgelassenen Wagen juckt, dessen Leib dampft, kocht, blendet. Und sie muß nun wirklich zurück. Um die Koffer zu holen. Mit dem Rosenstrauß in durchsichtigem Zellophan. Wie eine Gefeierte. Allein nach dem Applaus.“
Auszug aus: Nizon, Paul. „Canto.“


Warum bezeichnet sich Paul Nizon in „Canto“ als „Der Hurenhirt oder Hirt der Huren“?
Er selbst sagt, es sei „ein vorübergehendes Amt ehrenhalber“. Der Hurenhirt „kennt die Stunden des Schichtwechsels“. Er kennt die Mädchen und sieht keine Huren, sondern Frauen, Menschen.

Ja, wie man sehen kann, ist der Text so aussagekräftig, dass ich eigentlich gar nicht zum Ende kommen kann. Ich höre jetzt damit auf und sage nur noch: „Canto“ ist der erste Teil der siebenbändigen Ausgabe der „Gesammelten Werke“.

„Ich klammerte mich an fühlbare, greifbare Dinge, weil ich durch mein Fehlen von Handlung und Einfall nichts anderes besaß. Ich hatte nicht den geringsten Plan, und ich ersetzte diesen Mangel durch eine mu-sikalische Struktur, die an eine Sonate in drei Sätzen denken läßt.“
Auszug aus „Die Republik Nizon“

„Canto“ – Warum dieser Titel?
Der Titel bedeutet: Ich singe. Was hat das mit dem Inhalt zu tun? Es ist mir unbegreiflich, dass es kein Hörbuch zu „Canto“ gibt. Wenn man den Text laut liest, hört man, dass sich der Text in eine Art Ballade verwandelt. Aus dem rein visuellen Text, wird eine hörbare Botschaft. Ich stelle es mir als Hörbuch, gelesen von einem Sprecher, wie z. B. Burghart Klaußner, großartig vor.

Kritik „Canto“ von Paul Nizon
Eine Buchbewertung finde ich immer schwierig. Habe ich wirklich alle Fakten objektiv gesehen und bewerte ich angemessen? Aber dieses Buch ist so außergewöhnlich, dass man es nur lieben oder schrecklich finden kann. Ich liebe es, wenn ein Autor mit der Sprache spielt. Ich liebe es, wenn der Autor mit Worten malt, und sich vor meinem inneren Auge, andere nennen es Kopfkino, ein Film entwickelt, der einzigartig ist. Aber hier entwickelt sich noch dazu eine Filmmusik! Also halten wir fest: Es ist ein einzigartiges Buch. Paul Nizon steht in dem Ruf, ein Egomane, ein Erotomane zu sein, der sich um die „Nizon-Republik“ dreht.

Ich würde es ein klein wenig anders sehen. Paul Nizon liebt die Abgründe und Höhen, die Gefühle, Begegnungen, das Leben überhaupt und vor allem, wie der „Mensch Paul Nizon“, darauf reagiert, und das möchte Paul Nizon „in einer Sonate ähnliche Struktur“ dem Leser darreichen. Und er liebt die Freiheit, die für ihn über Allem steht.

Du, als Leser, musst entscheiden, ob du dieser Form eine Chance geben möchtest. Ich empfehle es, du triffst einen sehr offenen empathischen Autor, dem es sehr wichtig erscheint, im Hier und Jetzt des Augenblicks zu leben und alles aus diesem Wimpernschlag herauszusaugen und für die Ewigkeit festzuhalten und zu verschriften.

Ein Leseerlebnis, der etwas anderen Art, eine Lautmalerei der Gefühle.


Bei der Recherche zu „Canto“ stieß ich auf das Buch „Die Republik Nizon“
Eine Biographie in Gesprächen, geführt mit Philippe Derivière.“, zur Hilfe. In diesem Buch spricht Paul Nizon selbst über seine Bücher. Das Buch ist im Haymon Verlag erschienen.

Ein herzliches Dankeschön geht an den Suhrkamp Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Canto Paul Niizon Cover
Canto Paul Nizon
Erschienen: 11.11.2019
Leinen, 254 Seiten
ISBN: 978-3-518-42904-4
Auch als ebook erhältlich
Video mit Paul Nizon „Schreiben ist Leben“, Neue Zürcher Zeitung

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Veröffentlicht am 22.01.2020

Eine Biographie der etwas anderen Art

Von Beruf Schriftsteller
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„Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami (Rezension)
„Von Beruf Schriftsteller“ eine Autobiografie?
Wer ist Haruki Murakami? Er ist einer der der größten und erfolgreichsten Schriftsteller unserer ...

„Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami (Rezension)
„Von Beruf Schriftsteller“ eine Autobiografie?
Wer ist Haruki Murakami? Er ist einer der der größten und erfolgreichsten Schriftsteller unserer Zeit. Ja! Sicherlich, er ist ein Bestseller Autor. Aber was wissen wir über den japanischen Autor selbst? Ich war sehr neugierig. Ich hatte mich schon mit „Naokos Lächeln“ und „1q84“ beschäftigt und mochte seinen Schreibstil auf Anhieb.

Haruki Murakami wählt hier einen etwas anderen Weg als eine Autobiografie. Er schreibt Essays über „Schriftsteller – ein toleranter Menschenschlag“ und „Wie ich Schriftsteller wurde“, oder „Worüber soll ich schreiben“. Und er beleuchtet noch weitere Themen, die zum Thema Schreiben gehören.

Bei jedem Thema schildert er zuerst die allgemeine Übersicht zum Thema und dann schildert er den Einzelfall sozusagen an eigener Person.


Und was erfahre ich?
Ja, das kann ich nicht wirklich greifen oder weitergeben. Keinesfalls erfahren wir etwas wirklich Privates über Haruki Murakami. Erhalten wir eine Anleitung zum Schreiben? Nicht unbedingt. Wir erfahren, dass der Autor selbst Texte aus dem Englischen ins Japanische übersetzt, z. B. für Raymond Carver, Raymond Chandler..

Er liebt klassische Musik und ist von Jazz fasziniert.

Er mag Baseball.

Er läuft jeden Tag eine Stunde und einmal im Jahr einen Marathon.

Sechs dieser elf Essays wurden vor einigen Jahren schon in einer japanischen Literaturzeitschrift veröffentlicht.

Sind „Schriftsteller – ein toleranter Menschenschlag“?
Auf eine gewisse Art und Weise ja! Es ist eine offene Gruppe. Jedem steht der Zutritt offen. Man benötigt keine Lehre oder einen Meisterbrief. Jeder kann mit Füller, Papier, Schreibmaschine, Laptop, PC, Diktiergerät, Bleistift oder sogar einer Serviette loslegen.

„Einen Roman zu schreiben ist nicht besonders. Auch einen ausgezeichneten Roman zu schreiben ist je nach Person nicht allzu schwierig. Ich will nicht behaupten, dass es einfach ist, aber unmöglich ist es nicht. Ausnehmend schwierig ist es jedoch, unentwegt Romane zu schreiben.

Na ja! Ich kenne einige Menschen einschließlich mir, die einen Roman zu schreiben, nicht so einfach finden. Wie kam Haruki Murakami eigentlich dazu, Schriftsteller zu werden?

Haruki Murakami saß beim Baseball, schaute dem Pitcher zu.

«Der schöne satte Ton, mit dem der Ball auf den Schläger traf, hallte im ganzen Stadion wider. Es ertönte vereinzelter Applaus. Und just in diesem Moment kam mir völlig zusammenhanglos der Gedanke: „Das ist es! Ich werde einen Roman schreiben“»

Er kaufte sich Füller und Papier, setzte sich an den Küchentisch und schrieb seinen Debütroman. Er schrieb diesen nicht etwa auf Japanisch, sondern in Englisch, den er dann auf Japanisch übersetzte. Für genau diesen Roman „Wenn der Wind singt“ gewann er einen Preis für Nachwuchsschriftsteller.

Ja, ich bin zwiegespalten, wie das bei mir ankommt. Zum einen glaube ich, dass es vielleicht genau dieser Arroganz und zweifellos Überzeugung bedarf, dass es diesbezüglich überhaupt keine Handlungsalternative gibt, dies mit hundertprozentiger Kraft auszuführen.

Zum anderen überlege ich mir, war das wirklich so gewesen, oder spielt dabei auch das eigene Ich eine manipulierende Wirkung?

„Von Beruf Schriftsteller“ ist Beharrlichkeit und Fleiß
Die wichtigste Eigenschaft eines Schriftstellers ist die Beharrlichkeit. Aber in diesem Buch zeigt sich auch, wie diszipliniert Haruki Murakami ist und sicherlich auch ein entsprechend fleißiger Kontrollfreak. Er arbeitet ständig an sich und seinen Werken. Und er öffnet sich und lässt fremde Prüfung zu. Obwohl Haruki Murakami selbst aus dem Englischen ins Japanische übersetzt, lässt er beim Übersetzen Ursula Gräfe freie Hand. Bevor das Manuskript ins Lektorat geht, hat es die Prüfung Frau Murakamis bestanden.

Es wirkst so, als wäre der Benefit eines freien Schriftsteller-Daseins, damit meine ich, keine Deadline zu versäumen, weil man keine Termine ausmacht, sich nicht auf Multitasking zu verlassen, sondern sich immer nur auf eine Handlung zu konzentrieren und sich voll darauf einzulassen, alles andere muss so lange warten, bis die Handlung vollendet ist, gibt dem Werk große Qualität – zumindest ist es für diesen Autor, wie er selbst auch betont, der richtige Weg.

Welche Erwartungen hatte ich an „Von Beruf Schriftsteller“?
Ich habe „mehr“ erwartet. Es liest sich wie eine Studie: Wie ich schon erwähnt habe, stellt er zuerst den Begriff „Schriftsteller“ vor und definiert ihn. Dann beschreibt er das, wie das z. B. bei ihm selbst ist. Das empfinde ich als sehr distanziert. Ich hätte es gerne emotionaler.

Etwas mehr von dem „Haruki Murakami“, den ich in „Naokos Lächeln“ oder „1Q84“ gelesen habe. Also kurz und gut, ich kann mit „Von Beruf Schriftsteller“ nicht viel anfangen. Ich lese dafür demnächst „Kafka am Strand“. Ich glaube, das gibt mir mehr.

Trotzdem ist es interessant und manche Herangehensweise ist sicherlich eine Überlegung wert. Zum Beispiel: Jeden Tag eine Stunde zu laufen, würde wahrscheinlich jedem guttun.

Ich fand es spannend, nach und nach zu verstehen, warum der Autor glaubt, es sei einfach einen Roman zu schreiben.

Weil es für ihn selbstverständlich ist, sich ausschließlich auf eine Sache zu konzentrieren. Er lässt sich von nichts ablenken. Er ist ein Virtuose der Sprache und ich denke, das liegt auch daran, dass er Romane übersetzt und dadurch natürlich auch einen sehr großen Wortschatz hat und diesen exakt und raffiniert einzusetzen weiß. Er glaubt, noch nie eine Schreibblockade gehabt zu haben. Wahrscheinlich liegt es daran, dass er keine Aufträge annimmt, sondern frei entscheidet, ob er seine Kraft für Übersetzen, Kurzgeschichten oder Artikel zu schreiben oder sich auf ein Großprojekt, wie einen Roman einlässt.

Haruki Murakami ist diszipliniert, fleißig, macht Sport und gibt in der Sache, die er gerade macht, 100 Prozent. Er ist ehrgeizig und ein Perfektionist. Außerdem liebt er die Freiheit und die Unabhängigkeit. Also habe ich, wohl doch viel mehr erfahren, als es auf den ersten Blick aussieht.

Trotzdem habe ich den Menschen „Haruki Murakami“ vor lauter „Von Beruf Schriftsteller“ nicht entdecken können.

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Veröffentlicht am 16.01.2020

Ob Kafka das gefallen hätte?

Die Kakerlake
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„Die Kakerlake“ von Ian McEwan (Rezension)
Der britische Schriftsteller Ian McEwan hat sich nun, ein halbes Jahr nach „Maschinen wie ich“, mit „Die Kakerlake“ eine Antwort auf den Brexit-Ausstieg einfallen ...

„Die Kakerlake“ von Ian McEwan (Rezension)
Der britische Schriftsteller Ian McEwan hat sich nun, ein halbes Jahr nach „Maschinen wie ich“, mit „Die Kakerlake“ eine Antwort auf den Brexit-Ausstieg einfallen lassen.

In Form einer dystopischen Novelle bediente er sich bei Franz Kafka und schrieb die „Verwandlung“, diese Metamorphose neu.

Während Kafka die Geschichte in drei Kapiteln geschehen lässt, nimmt sich McEwan vier Kapitel lang Zeit.

Schon die ersten Worte zeigen die Richtung an.

„Diese Novelle ist ein Werk der Fiktion; Namen und Figuren entspringen der Phantasie des Autors, und jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Kakerlaken wäre rein zufällig.“
Die Kakerlake, Seite 7.

Aber erinnern wir uns zuerst nochmal an die „Metamorphose“ von Kafka.
Gregor Samsa wacht eines morgens auf und stellt fest, dass er sich in einen Käfer verwandelt hat. Seine Familie zieht sich immer weiter von ihm zurück. Nur seine Schwester Grete kümmert sich noch um ihn. Aber auch Grete wendet sich von ihm ab und Gregor stirbt einsam und wird wie Müll entsorgt.

Zurück zu „Die Kakerlake“
„Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen.“ (Franz Kafka)



Genau wie Gregor Samsa setzt sich Jim Sams im ersten Kapitel damit auseinander, dass er in anderer Gestalt erwacht. Während Gregor ein Mensch war und zum Käfer wurde, ist Jim eine Kakerlake, die als Mensch aufwacht.

„Und er fand heraus, dass es bequemer war, die Zunge im trieffeuchten Mundkerker zu verwahren, statt sie einfach über die Lippen hängen zu lassen, so dass es hin und wieder auf seine Brust tropfte. Grässlich. Allmählich bekam er ein Gefühl dafür, wie sich seine neue Gestalt steuern ließ.“ (Ian McEwan S. 14)

Der geneigte Leser hat natürlich sofort die Namensähnlichkeit zwischen Gregor Samsa und Jim Sams entdeckt. Der britische Premier wird sozusagen von einer Kakerlake unterwandert. Aber schnell erfährt der Leser, dass ganz Groß-Britannien von Kakerlaken regiert wird. Es könnte sogar sein, dass Amerikas Präsident der gleichen Spezies angehört.

Ian McEwan ändert das Wirtschaftssystem in den „Reversalismus“. Ein Gedankenspiel, das „Schrödingers Katze“ vor Neid erblassen lässt.

Wie sehe mein Alltag im System des Reversalismus aus?
Ich gehe zuerst in den Bioladen und „kaufe“ mir Lebensmittel und was ich noch so benötige ein. An der Kasse bezahlt mich die Verkäuferin für meine Waren.

Dann gehe ich zur Arbeit und gebe meinem Chef erst einmal Geld dafür, dass ich arbeiten darf. Und wenn ich kein Geld für Arbeit ausgeben möchte? Ja, dann fangen die Probleme an, weil ich kein Geld sparen oder sammeln darf. Das ist bei Strafe verboten.

Jeden Monat bezahlt mir mein Vermieter die „Miete“. Damit der Vermieter genügend Geld verdient, um meine Miete zu bezahlen, kann er z. B. die Wohnung hochwertig einrichten und renovieren, denn dafür erhält er von den Handwerkern Geld, wenn er sie beauftragt.

Den Rest dürft ihr euch zusammenreimen und den Wirtschaftskreislauf darstellen, ich habe jetzt Kopfweh!

„Die Kakerlake“, eine böse Satire, Blödsinn oder Beleidigung?
Das muss der Leser selbst entscheiden, wie viel künstlerische Freiheit und moralisches Fingerspitzengefühl er dem Autor zugesteht. Ich finde es sprachlich gut gelungen.

Jim Sams der fiktive britische Premier bricht Verträge. Ein Politiker bricht Verträge oder Vereinbarungen? Fiktion oder trauriges Zeitgeschehen?

McEwan zeigt uns ein fiktives Groß-Britannien, das in zwei Lager gespalten ist. Die Brexit-Gegner und -Anhänger. Bei McEwan haben die Brexit Gegner, die Vor-Dreher, keine Stimmen mehr. Und wir, das Volk, lassen uns von den Reversalisten einlullen.

Auch hier frage ich, „Ein Land, das in zwei Lager gespalten ist?“, ist das Phantasie oder ein Abbild der Wirklichkeit?

Letztendlich gibt es nur einen Gewinner: die Kakerlaken. Ohne Moral, Skrupel oder Rechtsempfinden haben sie erkannt:

„In schwierigen Zeiten wie diesen brauchte das Volk einen verlässlichen Feind.“

„Die Kakerlake“ ist ein McEwan, den der Leser noch nicht kennt. Aber ich finde das Buch lesenswert, amüsant und böse. Man muss nicht lange darüber nachdenken, ob McEwan ein Brexit-Gegner ist.

Ich finde es sehr mutig, Kafkas „Verwandlung“ als Bühne zu benutzen. Der Autor hat Kafkas Stil faszinierend umgesetzt. Respekt! Der Text ist wirklich kafkaesk.

Die Novelle ist hoch aktuell und es macht ein wenig betroffen, dass manche „Kakerlake“ uns bekannt vorkommt, bzw. dass es Menschen gibt, deren Verhalten unmoralisch, böse, hetzerisch und kriminell ist. Erinnern wir uns daran, dass wir in einer Demokratie die Wahl haben!

@Diogenes Verlag
Herzlichen Dank für die Bereitstellung dieses erbaulichen Rezensionsexemplars.

Die Kakerlake Ian McEwan
Aus dem Englischen von Bernhard Robben
Hardcover Leinen
144 Seiten
erschienen am 27. November 2019
„Die Kakerlake“ als Hörbuch gelesen von Burghart Klaußner


Burghart Klaußner hat in Berlin Germanistik und Theaterwissenschaft studiert und eine Schauspielausbildung an der Max-Reinhard-Schule absolviert. Ende März 2019 war er in der ARD im zweiteiligen Dokudrama „Brecht“ von Heinrich Breloer zu sehen. Viele kennen ihn vielleicht aus Filmen wie „Rossini“, „Good Bye Lenin“ und „Das weiße Band“, oder aus Serien wie „Solo für Schwarz“ und „Adelheid und ihre Mörder“. Und er spielte die Titelrolle in „Der Staat gegen Fritz Bauer“, wofür er mehrfach ausgezeichnet wurde.

Burghard Klaußner spielt Theater. „Kaufmann von Venedig“. Auch mit folgenden Stücken „Der Gott des Gemetzels“, „Das weite Land“, „Iphigenie“ und „Don Carlos“ stand er schon auf der Bühne.

Am 8.8.2019 las er auf den Salzburger Festspielen „Ulyssys“.

Burghart Klaußner singt. Im Repertoire hat er Lieder von Charles Trenet, Cole Porter, Tom Waits, den Stones, Karl Valentin und Johnny Cash.

Burghard Klaußner hat einige Hörbücher gesprochen: „Warte nicht auf bessere Zeiten“ von Wolf Biermann, „Solar“ von Ian McEwan, „F“ von Daniel Kehlmann, „Stoner“ von John Williams, mehrere Bücher von Ferdinand von Schirach und natürlich von Paul Auster.

Also du siehst, Burghart Klaußner ist ein sehr begabter und vielseitiger Künstler. Ich empfehle einen Besuch seiner Website. Besonders das Video „Ein Koffer für Berlin“ lohnt sich nicht nur musikalisch, sondern auch der Text ist eine Bereicherung.

Ein Besuch auf seiner offziellen Seite lohnt sich.

Die Kakerlake Hörbuch Ian McEwan, gelesen von Burghart Klaußner

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Veröffentlicht am 15.12.2019

So niedlich und mit Herz für die Umwelt!

Angstbiene Tobi – Heldenhaft mutig
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„Angstbiene Tobi“ von Jacqueline und Daniel Kauer (Rezension)
Heldenhaft Mutig
Ich habe mein Herz für Kaleabook und das Team dahinter entdeckt. Die Bücher haben alle eine schöne Botschaft, kümmern sich ...

„Angstbiene Tobi“ von Jacqueline und Daniel Kauer (Rezension)
Heldenhaft Mutig
Ich habe mein Herz für Kaleabook und das Team dahinter entdeckt. Die Bücher haben alle eine schöne Botschaft, kümmern sich um genau die Probleme, die kleine Menschen haben und sind traumhaft mit Wimmelbildcharakter illustriert. „Angstbiene Tobi“ von Jacqueline und Daniel Kauer ist das dritter Buch dieses Teams, das ich lese und rezensiere. Wir schauen mal, was es mit der Angstbiene Tobi auf sich hat. Aber zuerst kommt wie immer bei Kinderbüchern, mein Artikel für den kleinen Leser

Wichtig für den kleinen Leser: „Angstbiene Tobi – heldenhaft mutig“
Die „Angstbiene Tobi“ ist ein Duftbuch! Wie funktioniert das?

Bild einsetzen.


Zu Beginn lernst du die fünf Hauptpersonen, die Helden der Geschichte, kennen.

Tobi, Eloy, Mina, Kiko und Lilly sind wirkliche Helden. Nur Kiko muss bei Aufregung oder wenn es ihm gruselt und er ein wenig Angst hat, fürchterlich pupsen. Vielleicht habt die eine oder den einen Helden schon im eigenen Garten oder bei Freunden gesehen? Die Lieblingsorte der supersüßen Schmetterlingsdame sind überall dort, wo es viele Blumen und Früchte gibt. Kennst du so einen Ort?

Aber jetzt will ich euch ein wenig von Tobi erzählen. Wie ihr vielleicht schon erratet, habt, ist Tobi eine Biene. Er weiß ganz genau, wo er am liebsten ist. Ja! Hier in seinem Bienenhäuschen. Das Bienenhäuschen ist supersicher und total gut! Er will nicht aus dem Häuschen rausgehen. Aber Tobi hat einen ganz tollen Freund – Eloy. Eloy, die Ameise, möchte Tobi überreden mit ihm einen kleinen Ausflug zu machen. Weil Tobi auf keinen Fall das Bienenhäuschen verlassen möchte, geht Eloy alleine. Aber die kleine Ameise kommt nicht zurück. Nun hat Tobi ein total schlechtes Gewissen. Er muss Eloy retten und wieder nach Haus zurückbringen.

Tobi hat MEGA- große ANGST, das Bienenhäuschen zu verlassen. Kann Tobi seine Furcht überwinden. Was glaubst du? Das wird ein ganz großes Abenteuer und wenn du dir den Titel.

„Angstbiene Tobi. Heldenhaft Mutig“
genau durchliest, kannst du vielleicht erkennen, wie es ausgeht und die Daumen drücken! Viel Spaß beim Lesen

„Ach du grüne Schneckenspucke!“ Ruft Kiko und hüpft vor Aufregung auf seinen acht Spinnenbeinen.
„Zum Glück habt ihr mich gefunden. Hier duftet es so suuuperlecker. Aber ich bin ausgerutscht und fast darin ertrunken!“

Das ist nur eines der Abenteuer, die Tobi erlebt. Er lernt viele neue Freunde kennen und hilft anderen kleinen Wesen, obwohl er selbst sehr ängstlich ist.

Nebenbei räumt er mit seinen Freunden den Wald auf. Achte darauf, was Tobi und seine neuen Freunden im Wald machen! Nimm dir ein Beispiel und pass besser auf die Umwelt auf!

Wenn du Bienen wie Tobi helfen willst, muss du die letzte Seite aufschlagen, dort findest du viele Ratschläge, die du mit deiner Familie umsetzen kannst.

Hallo liebe Eltern, das möchte ich euch noch zu „Angstbiene Tobi“ erzählen
Das Buch über die Angstbiene Tobi beschäftigt sich mit den reellen Problemen, mit denen Kinder in diesem Alter zu kämpfen haben. Ich habe vor allem Angst, das ich nicht kenne. Ich will nirgends hingehen, wo alles fremd für mich ist. So viele fremden Menschen!

Und dann kommt Tobi. Sein Freund Eloy ist in Gefahr. Nun muss Tobi seine Ängste überwinden. Der kleine Leser kann sich mit Tobi identifizieren und das Selbstbewusstsein wächst, wenn Tobi da kann, dann kann ich das bestimmt auch.

Auf einmal werden aus den vielen fremden Menschen, ein paar richtig tolle Freunde, mit denen man tolle Abenteuer erleben kann. Und schon ist das Fremde gar nicht mehr so schlimm. Das Andere Fremde verliert den Schrecken und fördert die Toleranz.

Das Buch ist nicht nur zum Hören und Spielen, sondern gibt auch viele gute Hinweise und Ratschläge zum Klimaschutz. Tipps für Bienen und Naturfreunde befinden sich auf der hinteren Klappenseite. Nicht nur Fridays for Future, sondern Lesen for Future!

Auch die Sprache ist altersgerecht und wie immer ein bisschen frech und ungezogen. Aber wie ich schon in den anderen Rezensionen über Kaleabook anführte, ist die Sprache sehr bildhaft und animiert ein lustiges Kopfkino.

Ganz neu war für mich, die unterschiedlichen Düfte, die mit Lack auf der Seite versiegelt sind und durch Reiben freigesetzt.

Frei nach Montessori ein Buch für alle Sinne.

Auch dieses Buch eignet sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk.

Ein neuer Praktikant?
Kaleabook

Übrigens schaut euch mal diese kleine Schnecke an. Die wäre doch eine tolle Schnecke für mein Kinderlogo

Was meint ihr dazu?

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Veröffentlicht am 15.12.2019

Allerliebst und auch noch zum Riechen

Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig
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„Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig“ von Jacqueline und Daniel Kauer.
Was steht denn in dem Buch „Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig“ drin?
Es ist mir immer wieder eine große Freude, „gute“ Kinderbücher ...

„Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig“ von Jacqueline und Daniel Kauer.
Was steht denn in dem Buch „Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig“ drin?
Es ist mir immer wieder eine große Freude, „gute“ Kinderbücher zu rezensieren. Heute möchte ich euch die „Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig“ vorstellen.

Beim ersten Blick ins Buch findest du gleich ganz tolle Kräuterrezepte. Einen Spezialkakao für aufgeregte Hexen oder ein Liebesbad für verliebte Frösche. Ja! Was ist das denn?

Achtung, Pups-Alarm! Wie ungezogen ist das denn? Ein Rezept für Nikos Pups-Suppe. Das ist natürlich gaaaaaaar nichts für die ganz braven Kinder! Aber ich war nie ein braves Kind. Ich will sofort Nikos Pups-Suppe kochen.

„Nein! Das ist ganz wichtig!“, steht da: Man darf die Rezepte nur mit Hilfe einer erwachsenen Person kochen.

Also Mami, Pappi, Omi oder einen anderen Erwachsenen rufen, und dann ab in die Küche, Zwiebel schneiden! Oh, das hätte ich doch gar nicht verraten dürfen. Nicht weitersagen!

Kräuterhexe Thymiana
Das Buch „Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig“ riecht so lecker!
Das Buch riecht so lecker! Komisch, die anderen Bücher riechen doch ganz anders!

Siehst du die kleine Spinne? Die kleine Spinne ist Kiko, eine richtig faule Socke. Du hast Angst vor Spinnen? Aber doch nicht vor Kiko! Kiko ist Thymianas bester Freund. Dann darf er doch bestimmt auch den Freund sein?

Mitten in der Nacht pocht es laut an der Haustür. „Thymiana wach auf!“

Die Großmutter ist krank und Thymianas Kräuterkunst und ihre Hilfe wird gebraucht. Doch bevor die kleine Kräuterhexe der Großmutter helfen kann, wird es eklig: Der Koboldkönig braucht Thymianas Hilfe.

Aber manchmal ist, was zuerst eklig und böse erscheint, ist gar nicht mehr so schlimm, wenn man es kennenlernt.

Willst du Thymiana auf ihrem Abenteuer begleiten, dann erlebst du spannende Abenteuer! Und du kannst wunderbare, eklige, feine und spannen Gerüche riechen, indem du mit dem Finger über bestimmte Stellen auf der Seite rubbelst!

Abschließende Worte für die Erwachsenen zu „Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig“

„Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig“ ist wirklich ein ganz entzückendes Buch für die Kleinsten! Eine kleine Hexe, die durch ihr Wissen über Kräuter Krankheiten „wegzaubert“. Die kleine Kräuterhexe hat einen allerliebsten kleinen Freund. Kiko ist eine niedliche kleine Spinne, die kein Mensch eklig findet. Jedes Kind braucht einen besten Freund

Auch die Sprache ist altersgerecht und ein bißchen frech und ungezogen. Aber vor allem ist die Sprache sehr bildhaft und animiert ein lustiges Kopfkino.

Das Buch ist fast schon wie ein Wimmelbuch aufgebaut. Man entdeckt immer wieder etwas Neues. So in der Art von Findus und Petterson. Das macht richtig Spaß!

Ganz neu waren für mich, die unterschiedlichen Düfte, die mit Lack auf der Seite versiegelt wurden und durch Reiben freigesetzt werden.

Frei nach Montessori ein Buch für alle Sinne.

Die Kräuterrezepte hören sich toll an. Den Spezialkakao für aufgeregte Hexen haben wir gleich ausprobiert. Wir hatten sofort viel mehr Magie!

Die Kleinen versuchen diese Rezepte, alleine wegen der tollen Namen, voller Begeisterung.

Hier könnt ihr sehen, wie der Duft ins Buch kommt.
Bastelbögen und weiteres zum Buch

Das Kaleabook Team.
Kräuterhexe Thymiana Kaleabook Team
Das Kaleabook Team
Katharina Platz Lektorin, Simone Gruber Autorin, Daniel Kauer Grafikdesigner und Jacqueline Kauer Illustratorin und Autorin


Ich empfehle „Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig“ als Weihnachtsgeschenk.

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