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Veröffentlicht am 08.05.2024

Genauso klasse wie der erste Band!

Bildspringer (Band 2)
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Vincent, Holly und Sam haben ein ganz besonderes Talent: Sie können in Bilder hineinspringen und sich nicht nur darin bewegen, sondern von dort aus auch in die anderen Werke desselben Künstlers oder derselben ...

Vincent, Holly und Sam haben ein ganz besonderes Talent: Sie können in Bilder hineinspringen und sich nicht nur darin bewegen, sondern von dort aus auch in die anderen Werke desselben Künstlers oder derselben Künstlerin reisen. Als Van-Gogh-Agency haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, nach verschwundenen Gemälden zu suchen und Fälschungen ausfindig zu machen. Doch bei ihrem nächsten Fall bekommen sie es nicht nur mit einem gestohlenen Bild zu tun, sondern auch mit einer entführten Person. Die drei Kinder tüfteln sofort einen Rettungsplan aus, der sie bis nach Venedig führt und bei dem sie selbst in große Gefahr geraten. Denn hinter dem Ganzen steckt niemand anderes als die Geheimorganastion Novum Nexum, die mit Hilfe von Bilderseelen Unsterblichkeit erlangen will. Und nur Vincent, Holly und Sam besitzen die Fähigkeit, diese Bilderseelen zu beschaffen...

Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil der „Bildspringer“ -Reihe. Man kann der Handlung sicherlich auch ohne Vorkenntnisse folgen, allerdings empfiehlt es sich, mit dem vorherigen Band zu starten.
Da mir der erste Fall der Van-Gogh-Agency so gut gefallen hat, habe ich mich auf ihren zweiten sehr gefreut. Schnell war ich wieder mittendrin im Geschehen und einmal mit dem Lesen begonnen, habe ich nicht mehr damit aufhören wollen.

Wer gedacht hat, dass Kunst langweilig ist, der wird hier eines Besseres belehrt. Gemeinsam mit Victor, Holly und Sam springt man erneut in eine Menge Kunstwerke und begibt sich auf ein aufregendes und gefährliches Abenteuer, welches sich zu einem echten Krimi entwickelt. Während man mit den Kindern eifrig mitfiebert, lernt man ganz nebenbei verschiedene Gemälde und Künstler ein wenig kennen und bekommt richtig Lust darauf, mehr über sie zu erfahren und vielleicht sogar einem Kunstmuseum einen Besuch abzustatten. Wie gut, dass es auch dieses Mal hinten im Buch ein mehrseitiges Glossar gibt, in dem man mehr Informationen über die im Text erwähnten Bilder und Maler erhält.

Auch der Humor kommt bei dem Ganzen nicht zu kurz. Das Zusammenspiel der Figuren ist öfters sehr unterhaltsam und voller witziger Dialoge, insbesondere Vincents indische Oma Amana sorgt für einige breite Schmunzler.
Neben Vincents Großmutter trifft man im Verlauf auf viele weitere einzigartige Charaktere, sowohl alte Bekannte aus dem ersten Band, als auch neue Gesichter, und allesamt sind sie wieder wunderbar getroffen. Es macht einfach nur großen Spaß, Zeit mit ihnen zu verbringen, vor allem unser aufgewecktes Bildspringer-Trio wächst einem dabei fest ans Herz.
Ergänzt wird der Text von ein paar wunderschönen, detailverliebten schwarz-weiß Illustrationen von Florentine Prechtel, die etwas Magisches an sich haben und das Leseerlebnis perfekt abrunden.

Fazit: Christina Wolff ist mit dem zweiten Band ihrer Bildspringer-Reihe eine tolle Fortsetzung gelungen, die dem Vorgänger in nichts nachsteht und Lust auf weitere Bände macht. „Der zweite Fall der Van-Gogh-Agency“ ist eine spannende und fantasievolle Geschichte ab 10 Jahren, die in die Welt der Malerei entführt und die Herzen aller Abenteuerfans und Kunstliebhaber*innen höherschlagen lässt. Ich habe auch diesen Band voller Begeisterung gelesen, ich kann ihn nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 06.05.2024

Eine zauberhafte Hexengeschichte

Abends spät um sechs kocht die kleine Hex'
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Ich liebe Hexengeschichten und ich mag die Bilder von Briony May Smith sehr gerne. Auf „Abends spät um sechs kocht die kleine Hex'“ habe ich mich daher richtig gefreut.

Diese Nacht ist es soweit: Die ...

Ich liebe Hexengeschichten und ich mag die Bilder von Briony May Smith sehr gerne. Auf „Abends spät um sechs kocht die kleine Hex'“ habe ich mich daher richtig gefreut.

Diese Nacht ist es soweit: Die kleine Hexe will ihre allererste Zaubersuppe kochen. Dafür braucht sie allerdings eine Menge ungewöhnlicher Zutaten, die sie erst einmal finden muss: Vampirzähne, Phönixfedern, Mumienstaub, gläserweise Eulenohrschmalz...Die Liste ist ziemlich lang, aber mit der Unterstützung ihrer Mutter und ihrem geliebten Kätzchen gelingt es der kleinen Hexe, alles zusammenzusammeln. Doch als sie schließlich endlich in der Zaubersuppenküche mit dem Brauen des Tranks beginnt, passiert ihr plötzlich ein kleines Missgeschick. Oje...

Wie es weitergeht und ob sich am Ende doch noch alles zum Guten wenden wird, werde ich hier nicht verraten, das gilt es schon selbst herauszufinden. Es erwartet einen jedenfalls eine ganz reizende, sehr unterhaltsame und überhaupt nicht unheimliche Halloween-Geschichte, die am Schluss eine süße Überraschung parat hat und deren Heldin einem sofort ans Herz wächst. Letzteres gelingt vor allem dadurch, dass die kleine Hexe ihr Abenteuer selbst erzählen darf. In kurzen originellen Reimen berichtet sie von ihren nächtlichen Erlebnissen und zeigt uns dabei, dass es vollkommen okay ist, wenn man mal scheitert und man sich davon nicht entmutigen lassen darf. Es kann nicht immer alles auf Anhieb klappen, niemand von uns ist perfekt.

Die farbigen und fantasievollen Bilder von Briony May Smith ergänzen Michelle Robinsons Text ganz zauberhaft. Nahezu jeder Vers wird bildlich veranschaulicht, mal durch eine ganz- oder doppelseitige Zeichnung, mal durch eines von mehreren kleinen Bildchen, die sich comicartig über eine Seite verteilen. Wie gewohnt sind die Illustrationen einfach wundervoll anzusehen. Sie stecken voller Details und strahlen eine heimelig-geheimnisvolle Atmosphäre aus.

Fazit: „Abends spät um sechs kocht die kleine Hex'“ ist eine entzückende Hexengeschichte, die Jung und Alt gleichermaßen begeistert und in keinster Weise gruselig ist. Wunderbar gereimt und zauberschön illustriert. Ein tolles (Vor-)Lesevergnügen ab 4 Jahren für kleine und große Hexenfans – nicht nur in der Halloweenzeit. Ich kann das neue Bilderbuch von Michelle Robinson und Briony May Smith wärmstens empfehlen, mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 03.05.2024

Ein wunderbares Inselabenteuer mit viel tollem Rätselspaß & Nordsee-Flair

Das Leuchtturm-Geheimnis
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Der 11-jährige Fiete freut sich immer sehr auf den Sommer, wenn er und seine Familie in ihrem alten Insel-Leuchtturm übernachten, der schon seit vielen Jahren außer Betrieb ist und heute als Ferienhaus ...

Der 11-jährige Fiete freut sich immer sehr auf den Sommer, wenn er und seine Familie in ihrem alten Insel-Leuchtturm übernachten, der schon seit vielen Jahren außer Betrieb ist und heute als Ferienhaus für Touristen genutzt wird. Als Fiete mit seiner kleinen sechsjährigen Schwester Lille und seiner besten Freundin Alice Verstecken im Leuchtturm spielt und kurz darauf eine mysteriöse Flaschenpost entdeckt, ahnt er noch nicht, dass dies der Beginn eines großes Abenteuers ist. In der Flasche befindet sich ein Teil einer Schatzkarte und ein Seil mit Seemannsknoten. Was es damit wohl auf sich hat? Fiete, Lillie und Alice sind sofort Feuer und Flamme und versuchen das Rätsel ihre Fundes zu lösen. Dabei stoßen die Kinder nicht nur auf immer mehr Geheimnisse, sondern begegnen auch ständig dem unheimlichen Janssen, der seit kurzem Gast in der Pension von Alices Eltern ist. Wer ist dieser Janssen nur und was hat er vor?

Nachdem mich Marie Braner mit ihrem Kinderbuchdebüt „Das Glashaus-Geheimnis“ auf ganzer Linie überzeugt hat, habe ich mich auf ihren neuen Kinderroman „Das Leuchtturm-Geheimnis“ sehr gefreut. Bei diesem handelt es sich um eine Fortsetzung zu ihrem Erstlingswerk, allerdings ist er völlig unabhängig lesbar, da er nicht auf den Vorgänger aufbaut und es um komplett andere Figuren geht. Eine große Gemeinsamkeit haben die Bücher aber durchaus: In beiden Bänden begibt man sich auf eine abenteuerliche Schnitzeljagd bei der es knifflige Rätselaufgaben zu lösen gilt, man an außergewöhnliche Orte mitgenommen wird und einem alten Familiengeheimnis auf die Spur kommt.
Anders jedoch als in Band 1, entführt uns Marie Braner dieses Mal ans Meer und verwöhnt uns mit einer ordentlichen Portion Insel-Feeling. Dank der bildhaften Beschreibungen fühlt man sich direkt an die norddeutsche Küste versetzt, mit dem Wellenrauschen im Ohr und der salzigen Seeluft in der Nase. Die vielen schönen schwarz-weiß Illustrationen der Autorin, die den Text perfekt begleiten, verstärken dieses besondere Insel-Gefühl und lassen einen noch besser in die Geschichte eintauchen. Toll ist auch das bebilderte Personenregister zu Beginn, das einen schon mal ein bisschen darauf vorbereitet, mit welchen Charakteren und Insel-Unikaten man es zu tun bekommt.

Die Figuren, mit denen dieses Buch bestückt ist, sind allesamt wunderbar getroffen und einfach nur zum Gernhaben. Vor allem die drei Hauptprotagonist*innen Fiete, Lille und Alice schließt man sofort ins Herz. Gemeinsam mit den dreien erlebt man auf den 224 ein aufregendes Abenteuer, bei dem unter anderen eine geheimnisvolle Flaschenpost, ein vergrabenes Schiff und ein Mann mit einem Glasauge wichtige Rollen spielen werden. Langeweile kommt dabei an keiner Stelle auf, heiliges Klabauter-Ehrenwort! Es macht einfach nur großen Spaß, sich mit den drei Kindern auf Spurensuche zu begeben und zusammen mit ihnen herumzurätseln. Detektiv- und Knobelfans werden hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.
Am Schluss löst sich alles zufriedenstellend auf und das herzerwärmende Ende lässt einen das Buch glücklich wieder zuklappen.

Fazit: „Das Leuchtturm-Geheimnis“ ist ein spannendes und unterhaltsames Inselabenteuer, gepaart mit jeder Menge Rätselspaß und einer warmherzigen Familiengeschichte. Ein rundum gelungener Kinderkrimi mit liebenswerten Charakteren und ganz viel Nordsee-Flair. Ein Buch zum Mitfiebern, Mitraten und Wohlfühlen – nicht nur für Kinder ab 9 Jahren. Ich bin auch von Marie Braners zweitem Kinderroman absolut begeistert, ich kann „Das Leuchtturm-Geheimnis“ nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 01.05.2024

Ein fantastisches Finale!

Dark Sigils – Wen das Schicksal betrügt
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Nachdem Adam seine Magie verloren hat und Rayne seinem Wunsch nachgekommen ist, seine Nachfolge anzutreten, ist sie zur Mirrorlady ernannt worden. Während sie noch versucht, sich in ihrer neuen Position ...

Nachdem Adam seine Magie verloren hat und Rayne seinem Wunsch nachgekommen ist, seine Nachfolge anzutreten, ist sie zur Mirrorlady ernannt worden. Während sie noch versucht, sich in ihrer neuen Position und mit ihren neuen Aufgaben zurechtzufinden, hat Adam den Mirror verlassen, um nach seiner Schwester und seiner Mutter Leonore zu suchen. Letztere muss unbedingt aufgehalten werden, da sie die Chaosmagie freigesetzt hat und die Kontrolle über sie besitzt. Sollte Leonore nicht rechtzeitig gestoppt werden können, würde nicht nur Prime, sondern die ganze Welt zerstört werden. An ihrem 18. Geburtstag stößt Rayne auf einen wichtigen Hinweis ihres verstorbenes Vaters. Dieser könnte die Rettung sein – oder auch der Untergang.

Nachdem ich die ersten Bände der Dark Sigils-Trilogie mit absoluter Begeisterung verschlungen habe, konnte ich es kaum erwarten, zum dritten und letzten Teil zu greifen. Dieser kann gleich zu Beginn mit einem kurzen Rückblick punkten, sodass ich mit aufgefrischten Erinnerungen schnell wieder mittendrin im Geschehen war. Und einmal wieder komplett in Anna Bennings einzigartiger Fantasywelt angekommen, wollte ich am liebsten gar nicht mehr aus ihr auftauchen.

Anna Benning versteht es meisterhaft, ihre Leser*innen von den ersten Zeilen an in ihren Bann zu ziehen. Sie hat erneut eine Story kreiert, die vor Spannung, Action und Emotionen nur so strotzt und einen durchgehend in Atem hält. Man bekommt zahlreiche unerwartete Wendungen geboten, die einen eiskalt erwischen und öfters sprachlos machen, man erfährt mehr über die Sigils und das Magiesystem und lernt vertraute Figuren noch besser kennen. Es gibt kein gekünsteltes (Liebes-)Drama und keine Verharmlosungen, sondern echte Gefühle, schöne als auch traurige Momente, schwere Verluste und Verrat. Es ist nahezu unmöglich, das Buch wieder aus der Hand zu legen und da der Schreibstil von Anna Benning wie gewohnt allererste Sahne ist, fliegt man nur so durch die Seiten.

Mich hat es erneut beeindruckt zu sehen, auf was für tolle Ideen die Autorin gekommen ist und wie gut alles durchdacht ist. Einmal angefangen mit dem Lesen, habe ich nicht mehr damit aufhören können, ich habe mit Rayne mitgefiebert und mitgelitten und fand es großartig zu sehen, wie sie an den Herausforderungen und Erfahrungen gewachsen ist und sich im Verlauf noch mal weiterentwickelt, wie sie zunehmend reifer und durchdachter handelt.
Auch die weiteren Charaktere mochte ich wieder sehr, allen voran die alten Bekannten, von denen ich einige noch mehr in mein Herz geschlossen habe. Adam zum Beispiel, dem ich bereits seit Band 1 hoffnungslos verfallen bin. Die gemeinsamen romantischen Momente zwischen ihm und Rayne, die einem ein bisschen Zeit zum Durchschnaufen verschaffen, habe ich erneut richtig geliebt.

Zum Ende hin wird das Tempo noch einmal angezogen, es wird noch gefühlvoller und sämtliche Fäden und Handlungsstränge werden geschickt zu einem großen Ganzen zusammengeführt. Kurz vorm Showdown haut Anna Benning dann noch ein paar krasse Enthüllungen raus und die Schlussszene ist einfach nur genial und lässt einen mit einem lachenden und weinenden Auge zurück.

Fazit: Anna Benning ist mit dem dritten Band von „Dark Sigils“ ein fesselndes und emotionales Finale gelungen, mit dem sie ihre Urban-Fantasy-Trilogie würdig abschließt. „Wen das Schicksal betrügt“ ist ein absoluter Pageturner mit einem grandiosen Worldbuilding, einer starken Heldin und jeder Menge Suchtgarantie. Spannend, magisch und voller Überraschungen. Ein Genuss und großes Muss für alle Fantasy-Fans. Für mich hat sich auch dieser Band als ein echtes Highlight entpuppt. Auf die nächsten Werke der Autorin freue ich mich schon sehr. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 28.04.2024

Ein toller zweiter Band!

Moon & Midnight − Ein BISSchen Magie schadet nie
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Seit die 11-jährige Maggie Moon mit ihren Eltern nach Ghoston gezogen ist, hat sich ihr Leben komplett verändert. Sie hat nicht nur erfahren, dass sie aus einer alten Linie von Vampirjägern entstammt – ...

Seit die 11-jährige Maggie Moon mit ihren Eltern nach Ghoston gezogen ist, hat sich ihr Leben komplett verändert. Sie hat nicht nur erfahren, dass sie aus einer alten Linie von Vampirjägern entstammt – sie ist auch mit dem Vampirmädchen Theodora Midnight befreundet (die sich zum Glück vegetarisch ernährt). Gemeinsam mit ihrer Familie lebt Theodora mitten in den Skeleton Woods, in einem alten heruntergekommenen Schloss, das dank eines Schutzzaubers für normale Menschen unsichtbar ist. Normalerweise. Seit kurzem wird dieser Zauber aber aus rätselhaften Gründen immer schwächer. Zu allem Überfluss taucht dann auch noch ein Monsterjäger in der Stadt auf, der es auf Vampire und andere übernatürliche Kreaturen abgesehen hat. Maggie und Theodora müssen schleunigst etwas unternehmen, um den Schutzzauber wieder zu stärken. Doch dafür benötigen sie einen wichtigen Gegenstand: Draculas Ring. Ob es ihnen wohl gelingen, den Ring rechtzeitig zu beschaffen?

Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil der„Moon & Midnight“ – Dilogie. Dank der kurzen Rückblenden zu Beginn sollte man auch als Neuling gut in die Story hineinfinden können, allerdings empfiehlt es sich, mit dem ersten Buch der Reihe zu starten.
Nachdem mir der Auftaktband so gut gefallen hat, habe ich mich auf die Fortsetzung sehr gefreut. Diese kommt in meinen Augen ein klein wenig schwächer daher als der Vorgänger, ist aber dennoch vollkommen lesenswert. Vor allem, wer gerade auf der Suche nach einer schaurig-schönen und witzigen Grusellektüre ist, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

Wie im vorherigen Band, so gilt auch hier: Wirklich gruselig wird es nicht. Man bekommt es zwar mit Vampiren, Werwölfen und Monsterjägern zu tun und macht einen Ausflug zu Graf Draculas Schloss in Transsylvanien, allerdings passiert all das auf eine sehr unterhaltsame, und nur ein bisschen unheimliche Art und Weise.

Der Humor kommt abermals nicht zu kurz, was von Katy Birchall auch nicht anders zu erwarten war. Das Abenteuer davor habe ich zwar als etwas lustiger empfunden, aber das war auch nur ein winzig kleiner Wermutstropfen für mich. Es hat trotz allem wieder großen Spaß gemacht, Ich-Erzählerin Maggie und ihre Vampirfreundin Theodora zu begleiten und gemeinsam mit ihnen und den weiteren Figuren ein neues aufregendes Abenteuer zu erleben. Langeweile kommt dabei an keiner Stelle auf, auch Erwachsene und Jungen werden an diesem Buch ihre helle Freude haben (dass der Verlag die Reihe als Mädchenbücher bezeichnet, finde ich persönlich nicht so passend).
Die gut 352 Seiten können allerdings nicht nur mit einer abenteuerlichen und vergnüglichen Geschichte punkten – sie begeistern auch mit vielen wichtigen Werten und Botschaften. So wird auch dieses Mal gezeigt, dass man auch dann wunderbar miteinander auskommen und befreundet sein kann, wenn man völlig verschieden ist und dass es sich lohnt, offen für Neues zu sein und sich die Zeit zu nehmen, um andere besser kennenzulernen.
Die bezaubernden schwarz-weiß Zeichnungen von Alexandra Helm ergänzen die Geschichte perfekt und das Ende schließt die Reihe gelungen ab.

Fazit: „Moon & Midnight – Ein BISSchen Magie schadet nie“ ist eine spannende und magische Geschichte mit ganz viel Freundschaft, Witz und Herz (und Ketchup) und wundervollen Charakteren. Ein Buch zum Schmunzeln, Wohlfühlen und ein kleines BISSchen Gruseln. Mir hat auch dieser Band rund um Maggie und ihre Vampirfreundin Theodora sehr viel Spaß gemacht. Ich kann diese Reihe ab 10 Jahren nur empfehlen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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