Genauso klasse wie der erste Band!
Bildspringer (Band 2)Vincent, Holly und Sam haben ein ganz besonderes Talent: Sie können in Bilder hineinspringen und sich nicht nur darin bewegen, sondern von dort aus auch in die anderen Werke desselben Künstlers oder derselben ...
Vincent, Holly und Sam haben ein ganz besonderes Talent: Sie können in Bilder hineinspringen und sich nicht nur darin bewegen, sondern von dort aus auch in die anderen Werke desselben Künstlers oder derselben Künstlerin reisen. Als Van-Gogh-Agency haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, nach verschwundenen Gemälden zu suchen und Fälschungen ausfindig zu machen. Doch bei ihrem nächsten Fall bekommen sie es nicht nur mit einem gestohlenen Bild zu tun, sondern auch mit einer entführten Person. Die drei Kinder tüfteln sofort einen Rettungsplan aus, der sie bis nach Venedig führt und bei dem sie selbst in große Gefahr geraten. Denn hinter dem Ganzen steckt niemand anderes als die Geheimorganastion Novum Nexum, die mit Hilfe von Bilderseelen Unsterblichkeit erlangen will. Und nur Vincent, Holly und Sam besitzen die Fähigkeit, diese Bilderseelen zu beschaffen...
Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil der „Bildspringer“ -Reihe. Man kann der Handlung sicherlich auch ohne Vorkenntnisse folgen, allerdings empfiehlt es sich, mit dem vorherigen Band zu starten.
Da mir der erste Fall der Van-Gogh-Agency so gut gefallen hat, habe ich mich auf ihren zweiten sehr gefreut. Schnell war ich wieder mittendrin im Geschehen und einmal mit dem Lesen begonnen, habe ich nicht mehr damit aufhören wollen.
Wer gedacht hat, dass Kunst langweilig ist, der wird hier eines Besseres belehrt. Gemeinsam mit Victor, Holly und Sam springt man erneut in eine Menge Kunstwerke und begibt sich auf ein aufregendes und gefährliches Abenteuer, welches sich zu einem echten Krimi entwickelt. Während man mit den Kindern eifrig mitfiebert, lernt man ganz nebenbei verschiedene Gemälde und Künstler ein wenig kennen und bekommt richtig Lust darauf, mehr über sie zu erfahren und vielleicht sogar einem Kunstmuseum einen Besuch abzustatten. Wie gut, dass es auch dieses Mal hinten im Buch ein mehrseitiges Glossar gibt, in dem man mehr Informationen über die im Text erwähnten Bilder und Maler erhält.
Auch der Humor kommt bei dem Ganzen nicht zu kurz. Das Zusammenspiel der Figuren ist öfters sehr unterhaltsam und voller witziger Dialoge, insbesondere Vincents indische Oma Amana sorgt für einige breite Schmunzler.
Neben Vincents Großmutter trifft man im Verlauf auf viele weitere einzigartige Charaktere, sowohl alte Bekannte aus dem ersten Band, als auch neue Gesichter, und allesamt sind sie wieder wunderbar getroffen. Es macht einfach nur großen Spaß, Zeit mit ihnen zu verbringen, vor allem unser aufgewecktes Bildspringer-Trio wächst einem dabei fest ans Herz.
Ergänzt wird der Text von ein paar wunderschönen, detailverliebten schwarz-weiß Illustrationen von Florentine Prechtel, die etwas Magisches an sich haben und das Leseerlebnis perfekt abrunden.
Fazit: Christina Wolff ist mit dem zweiten Band ihrer Bildspringer-Reihe eine tolle Fortsetzung gelungen, die dem Vorgänger in nichts nachsteht und Lust auf weitere Bände macht. „Der zweite Fall der Van-Gogh-Agency“ ist eine spannende und fantasievolle Geschichte ab 10 Jahren, die in die Welt der Malerei entführt und die Herzen aller Abenteuerfans und Kunstliebhaber*innen höherschlagen lässt. Ich habe auch diesen Band voller Begeisterung gelesen, ich kann ihn nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!