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Veröffentlicht am 01.10.2022

Ein großartiger Folgeband!

Auf das mit uns
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Da „Was ist mit uns“ ein absolutes Highlight für mich war, habe ich mich gefreut wie Bolle, als ich hörte, dass sich Adam Silvera und Becky Albertalli dazu entschlossen haben eine Fortsetzung zu schreiben. ...

Da „Was ist mit uns“ ein absolutes Highlight für mich war, habe ich mich gefreut wie Bolle, als ich hörte, dass sich Adam Silvera und Becky Albertalli dazu entschlossen haben eine Fortsetzung zu schreiben. Auf „Auf das mit uns“ war ich wahnsinnig gespannt.

Es ist nun zwei Jahre her, dass sich Ben und Arthur voneinander getrennt haben. Zwei Jahre, in denen sie sich nicht gesehen haben. Beide sind inzwischen wieder vergeben. Ben hat seinen Super Mario gefunden und Arthur ist mit Mickey glücklich. Als Arthur jedoch für ein Praktikum nach New York zurückgekehrt und er und Ben nach mehreren Monaten Funkstille wieder aufeinander treffen, beginnen sich beide zu fragen, ob ihre Empfindungen füreinander jemals wirklich erloschen sind. Sie versuchen sich einzureden, dass da nichts mehr zwischen ihnen ist, nur scheint das Universum anderer Meinung zu sein und konfrontiert sie mit jeder Menge Fragen: Hat ihre Liebe noch eine zweite Chance? Es hat ja aber schon beim ersten Mal nicht funktioniert, vermutlich wird es auch beim zweiten Versuch nicht klappen. Oder sind sie vielleicht doch füreinander bestimmt? Die Gefühle von damals sind schließlich ganz offensichtlich immer noch da...

Obwohl es bei mir nun schon gute zwei Jahre her ist, dass ich „Was ist mit uns“ gelesen habe und meine Erinnerungen an die genaue Handlung inzwischen ein wenig verblasst sind, habe ich problemlos in die Fortsetzung hineingefunden. Meinem Empfinden nach lässt sich das Buch auch ohne jegliches Vorwissen lesen, allerdings kann ich persönlich nur davon abraten. Es wird zwar alles Wichtige kurz erklärt, aber da die Bände aufeinander aufbauen, wäre es auf jeden Fall besser, ihre chronologische Reihenfolge einzuhalten. Das Lesevergnügen ist dann einfach deutlich höher.

Auch wenn ich mich nicht mehr an alles aus dem ersten Teil erinnern konnte, weiß ich noch ganz genau, dass mich der Ausgang der Geschichte zunächst etwas enttäuscht zurückgelassen hat und ich erst darüber nachdenken musste, ehe ich mich dann doch noch damit anfreunden konnte. Wie viele andere Leserinnen aber auch, habe ich mir für Ben und Arthur ein anderes Ende gewünscht. Ich bin daher richtig froh darüber, dass Adam Silvera und Becky Albertalli dem Wunsch zahlreicher Fans nachgekommen sind und Ben und Arthur eine zweite Chance erhalten haben. Wie es dieses Mal für die beiden ausgeht, werde ich euch hier natürlich nicht verraten, nur so viel: Die Story endet genau so, wie es mir erhofft habe, ich bin vollkommen zufrieden mit dem Schluss.

Aber zurück zum Anfang der Geschichte. Die Handlung knüpft zwei Jahre nach dem Ende des Vorgängerbandes an und wird abermals abwechselnd von Arthur und Ben geschildert, jeweils in der Ich-Form. Mir haben die ständigen Sichtwechsel erneut auf Anhieb zugesagt, genauso wie der jugendliche und humorvolle Schreibstil der beiden Autor
innen.
Unsere beiden Protagonisten habe ich bereits damals, als 16-jährige Teenager, sofort geliebt und auch jetzt, zwei Jahre älter und reifer, haben sie in mein Herz im Sturm erobert. Beide sind zwei supersympathische und liebenswerte Charaktere, man muss sie einfach gernhaben, und da ihre Empfindungen und Gedanken anschaulich und authentisch beschrieben werden, kann man sich als Leserin stets mühelos in die zwei hineinversetzen und fiebert, fühlt und lacht mit ihnen mit.

Neben unseren Hauptpersonen haben mir auch die Nebenfiguren wieder total gut gefallen. Alle sind sie liebevoll und lebensnah gezeichnet und besitzen ihre Eigenheiten und Besonderheiten. Ich fand es wunderschön auf alte Bekannte aus dem Vorgängerband wiederzutreffen wie beispielsweise Samantha und Dylan. Letzterer war ganz klar wieder mein persönlicher Star, seinen einmaligen Humor und seine aufgedrehte Art habe ich beim Lesen erneut so richtig gefeiert. Dylan verdient definitiv ein eigenes Buch, er ist einfach so zuckersüß und unglaublich witzig.
Neue Gesichter dürfen wir in diesem Band natürlich ebenfalls kennenlernen wie Mario, Bens neuer Freund, und Mickey, mit dem Arthur etwas laufen hat. Ich mochte beide unheimlich gerne, vor allem den charmanten Mario habe ich sehr liebgewonnen.

Plottechnisch hat mich das Buch ebenfalls komplett abholen können. Obwohl die Handlung insgesamt recht ruhig erzählt wird, hat sie mich dennoch durchweg in ihren Bann ziehen und an die Seiten fesseln können. Ich war so gespannt darauf zu erfahren, wie sich die Beziehung zwischen Arthur und Ben wohl entwickeln wird. Werden sie wieder zueinander finden, obwohl sie doch beide eigentlich mit ihren neuen Partnern glücklich sind? Man spürt als Leser
in jedenfalls nur zu deutlich, dass ihre Gefühle füreinander noch nicht erloschen sind und immer noch dieses besondere Kribbeln da ist.
Die Emotionen und herzzerreißenden Augenblicke kommen auch diesmal nicht zu kurz, sodass man stellenweise ganz ergriffen und mit einem gerührten Lächeln auf den Lippen dasitzt. Auch zum Schmunzeln und Lachen gibt es eine Menge – ich sag nur Dylan, grins – und tiefsinnige Momente, die einen nachdenklich stimmen, sind ebenfalls Teil der Handlung. Die Mischung aus verschiedenen Dingen ist dem Autor*innenduo in meinen Augen einfach wieder hervorragend gelungen und dass auch dieser Band in New York spielt, eines meiner liebsten Settings in Büchern, hat das Buch für mich nur noch wundervoller werden lassen.

Fazit: Adam Silvera und Becky Albertalli haben mit „Auf das mit uns“ einen rundum gelungenen Folgeband geschrieben, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht und den ich nur empfehlen kann! Das Buch erzählt eine herzerwärmende und herrlich queere Geschichte über Freundschaft, Liebe und Neuanfänge, es steckt voller Gefühlsachterbahnmomente, New York-Feeling und Humor und ist mitreißend, romantisch und tiefgründig zugleich. Ich habe mich von den ersten Seiten an pudelwohl zwischen den Buchdeckeln gefühlt und eine großartige Zeit mit Arthur, Ben und den weiteren unvergesslichen Charakteren verbracht. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 29.09.2022

Ein genialer Folgeband!

Mein genialer Tod
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Vor kurzem habe ich „Mein geniales Leben“ gelesen und da ich von diesem Buch absolut begeistert war, stand für mich sofort fest, dass ich auch die Fortsetzung unbedingt lesen muss. Auf „Mein genialer Tod“ ...

Vor kurzem habe ich „Mein geniales Leben“ gelesen und da ich von diesem Buch absolut begeistert war, stand für mich sofort fest, dass ich auch die Fortsetzung unbedingt lesen muss. Auf „Mein genialer Tod“ war ich tierisch gespannt!

Seit der 12-jährige Sigge vor einigen Monaten zusammen mit seiner Mutter und seinen beiden jüngeren Schwestern zu seiner Oma nach Skärblacka gezogen ist, ist sein Leben deutlich besser geworden. Im Royal Grand Golden Hotel, das Hotel seiner Oma, hat er sich prima eingelebt, in Juno hat er eine tolle Freundin gefunden und auch an seiner neuen Schule läuft es richtig gut – anders als in Stockholm wird er hier akzeptiert und niemand mobbt ihn. So wirklich trauen kann Sigge dem Ganzen jedoch noch nicht. Als aber sogar die coolen Zwillinge Sixten und Jona Zeit mit ihm verbringen wollen und ihn bitten, ihrer Hip-Hop-Band beizutreten und bei der Weihnachtsshow der Schule aufzutreten, werden seine Ängste ein wenig kleiner. Leider erweist sich dafür die Band als ziemlich stressig für Siggi. Die Zwillinge scheinen nicht allzu viel vom Proben zu halten, vom Schreiben von Songtexten ganz zu schweigen. Je näher die Weihnachtsfeier rückt, desto unruhiger wird Sigge und desto größer werden auch wieder seine Zweifel. Hinzu kommt dann noch, dass Juno wenig begeistert davon ist, dass er so viel mit den Zwillingen abhängt statt mit ihr. Was soll Sigge nur tun?

Da es bei mir noch nicht allzu lange her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe und mir die genauen Ereignisse somit noch sehr präsent waren, habe ich vollkommen problemlos in Sigges Welt zurückgefunden. Wahrscheinlich kann man das Buch auch ohne jegliches Vorwissen lesen, allerdings kann ich nur raten, die chronologische Reihenfolge der Bände einzuhalten. Die Lesefreude ist dann einfach um einiges höher.

Mein Leseerlebnis war jedenfalls absolut perfekt. In meinen Augen hat Jenny Jägerfeld mit „Mein genialer Tod“ einen rundum gelungenen Kinderroman ab 10 Jahren aufs Papier gebracht, der wie der vorherige Teil eine tolle Mischung aus spannend, unterhaltsam und tiefsinnig enthält und große Lust auf mehr macht. Mir persönlich hat dieser Band sogar noch ein kleines bisschen besser gefallen hat als der erste, ich habe ihn als noch etwas lustiger, abgedrehter und turbulenter empfunden. Die Erzählung spielt zudem in der Adventszeit, was mich, als große Weihnachtsliebhaberin und Fan von weihnachtlichen Geschichten, sehr gefreut hat.

Geschildert wird wieder alles aus der Sicht von Sigge in der Ich-Perspektive.
Sigge mochte ich bereits im Vorgänger total gerne und auch dieses Mal hat er sich mit seiner sympathischen und liebenswerten Art direkt in mein Herz geschlichen. Sigge ist einfach so jemand, den man sofort gernhaben muss und da er lebensnah beschrieben wird und man dank der Erzählform ganz dicht dran ist an seinen Gefühlen und Gedanken, fühlt man sich ihm als Leserin unheimlich nahe. Ich habe mich erneut mühelos in unseren 12-jährigen Protagonisten hineinversetzen und sein Denken, Handeln und Empfinden jederzeit nachvollziehen können. So habe ich es beispielsweise nur zu gut verstehen können, dass er große Angst davor hat, dass das, was er an seiner alten Schule durchmachen musste, sich an seiner neuen wiederholen könnte und er wieder Opfer von Hänseleien und Ausgrenzung wird. Ich habe da richtig mit ihm mitgelitten, gleichzeitig habe ich mich aber auch überaus für ihn gefreut, dass es an seiner neuen Schule so viel besser läuft und niemand gemein zu ihm ist. Sigge wird sich zudem wunderbar weiterentwickeln, er wird erkennen, was wahre Freundschaft ausmacht und zunehmend den Mut finden, sich nicht ständig für andere zu verbiegen, sondern er selbst zu sein.

Neben den Auswirkungen von Mobbing vermittelt das Buch noch viele weitere wertvolle und aktuelle Themen wie Freundschaft, Familie, das erste Verliebtsein, der Wunsch dazu zugehören und sich selbst treu bleiben. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und bewegt und da es Jenny Jägerfeld erneut prima geglückt ist, die ernsten Dinge leicht und einfühlsam zu verpacken, wird die Stimmung niemals zu ernst. Ganz im Gegenteil sogar – die Story ist der reinste Gute-Laune-Macher und zaubert einem von Beginn an ein breites Dauergrinsen auf die Lippen.

Was den Unterhaltungswert anbelangt, bin ich zweifellos wieder völlig auf meine Kosten gekommen. Ich habe das Schmunzeln an vielen Stellen kaum mehr aus dem Gesicht gekriegt, vor allem über die vielen verschiedenen ausgefallenen Charaktere habe ich mich beim Lesen köstlich amüsiert.
Die Figuren in dieser Reihe kann man wirklich nur als einzigartig bezeichnen. Und als verrückt, zumindest die meisten von ihnen. Ob alte Bekannte oder neue Gesichter – alle besitzen sie ihre Besonderheiten und teils ziemlich skurrilen Eigenarten und werden teils so schön überspitzt dargestellt. Eine meiner Favorit
innen war wieder Majken, Siggis lebhafte und laute achtjährige Schwester. Majken ist einfach nur der Knaller sag ich euch. Oma Charlotte ist allerdings ebenfalls eine Marke für sich, genauso wie Krille Marzipan, der einzige und ziemlich schrullige Gast des Royal Grand Golden Hotels.
Klasse fand ich auch die Zwillinge Sixteen und Jona, mir haben die beiden so einige laute Lacher entlockt.

Gemeinsam mit diesem bunten Haufen an außergewöhnlichen Gestalten erlebt man als Leser*in eine sehr aufregende, spaßige und chaotische Vorweihnachtszeit, bei der unter anderem eine Haustier-Dating-App, eine actionreiche Meerschweinchenrettung, ein äußerst kreatives Krippenspiel und vier etwas gewöhnungsbedürftige Weihnachts-Rap-Songs eine wichtige Rolle spielen werden. Langeweile kommt zwischen diesen Buchdeckeln garantiert nicht auf, das kann ich euch versprechen. Man fiebert dem finalen Event, sprich der Weihnachtsfeier, richtig entgegen und da die Kapitelüberschriften, die als Countdown fungieren, die Spannung nur noch zusätzlich verstärken, mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ich habe auch diesen Band, trotz seiner gut 400 Seiten, nahezu in einem Rutsch durchgelesen und für meinen Geschmack viel zu schnell beendet. Hoffentlich wird es noch eine weitere Fortsetzung geben, ich mag mich von Sigge und Co. einfach noch nicht verabschieden. Zudem bin ich extrem neugierig, wie es bei Sigge wohl liebestechnisch weitergehen wird...Na, lassen wir uns überraschen, ob uns Jenny Jägerfeld auch noch mit einem dritten Teil beglücken wird.

Fazit: Der schwedischen Autorin Jenny Jägerfeld ist mit „Mein genialer Tod“ ein genialer Folgeband gelungen, der wie der Vorgänger voller herrlicher Verrücktheiten und schräger Charaktere steckt, mit viel Humor und Herzenswärme erzählt wird und mitreißend, witzig und tiefgründig zugleich ist. Für mich hat sich auch dieser Band als ein echtes Highlight entpuppt. Ich hatte super viel Spaß beim Lesen und hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit Sigge und den weiteren Figuren. Ob Jung oder Alt – ich kann „Mein genialer Tod“ nur empfehlen und vergebe gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 27.09.2022

Mitreißend, witzig-schräg, tiefgründig und fantasievoll!

Zehn Wünsche, sieben Abenteuer und eine sprechende Katze
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Als ich das erste Mal von „Zehn Wünsche, sieben Abenteuer und eine sprechende Katze“ hörte, konnte der Titel und das Cover meine Neugierde sofort wecken. Da mich auch der Klappentext direkt ansprach, stand ...

Als ich das erste Mal von „Zehn Wünsche, sieben Abenteuer und eine sprechende Katze“ hörte, konnte der Titel und das Cover meine Neugierde sofort wecken. Da mich auch der Klappentext direkt ansprach, stand für mich sehr schnell fest, dass ich das Buch lesen möchte.

Als die Eltern den Geschwistern Ed und Roo eröffnen, dass sie ihre Ferien tagsüber bei ihrer alten schrulligen Nachbarin Miss Filey verbringen müssen, hält sich die Begeisterung der beiden sehr in Grenzen. Eigentlich sollte es für sie in ein cooles Feriencamp gehen, aber da dieses kurzfristig abgesagt wurde und die Zwei aufgrund von Umbauarbeiten nicht zu Hause sein können, bleibt ihnen wohl nichts anderes übrig als sich zu fügen. Ferien bei Miss Filey, das wird bestimmt richtig öde werden. Ihre Nachbarin ist total altmodisch, sie hat kein WLAN und ihr Fernseher, der aus einem anderen Jahrhundert stammt, empfängt stolze zwei Sender. Doch dann lernen sie den neuen Nachbarsjungen Willard kennen, der das Ganze mit seiner lustigen und lebhaften Art zumindest ein wenig unterhaltsam und erträglicher macht. Als die Kinder durch Zufall in einer Schublade zehn Geburtstagskerzen finden, eine von ihnen anzünden und sich etwas wünschen, ist es mit den langweiligen Ferien schlagartig vorbei. Die Kerzen sind magisch und können Wünsche wahr werden lassen! Was recht harmlos mit einer tanzenden Ameise und einem sprechenden Kater beginnt, entwickelt sich für die Freunde zu dem größten Abenteuer ihres Lebens, welches sie unter anderem ins Weltall und aufs weite offene Meer führen wird.

Von der englischen Autorin Lissa Evans hatte ich bisher noch nichts gelesen. „Zehn Wünsche, sieben Abenteuer und eine sprechende Katze“ war also mein erstes Buch aus ihrer Feder. Es wird auch ganz bestimmt nicht mein letztes gewesen sein! Ihre anderen Bücher nun auch unbedingt noch kennenlernen. Da sich „Zehn Wünsche, sieben Abenteuer und eine sprechende Katze“ als ein echtes Überraschungshighlight für mich entpuppt hat, bin ich auf Lissa Evans vorherige Werke nun extrem neugierig geworden.

Mich hat die Geschichte von den ersten Seiten an begeistern können. Der locker-leichte und humorvolle Schreibstil sagte mir auf Anhieb zu und die Handlung hat mich umgehend in ihren Bann ziehen können.
Nachdem wir zu Beginn auf einen kurzen und geheimnisvollen Ausflug in die Vergangenheit mitgenommen werden, befinden wir uns im ersten Kapitel in der heutigen Zeit und lernen die Geschwister Ed und Roo und deren Eltern kennen.
Ich mochte die vierköpfige Familie vom ersten Moment an und auch die weiteren Charaktere waren mir direkt sympathisch. Lissa Evans hat einfach eine großartige Truppe an ausgefallenen Figuren erschaffen, die alle ihre Eigenheiten haben und auf ihre Art und Weise einzigartig sind. Da hätten wir zum einen Roo, die eigentlich Lucy heißt und die sich mit ihrer aufgeschlossenen und liebenswerten Persönlichkeit sofort in mein Herz geschlichen hat. Ihr großer Bruder Ed, der im Rollstuhl sitzt, macht im Gegensatz zu ihr anfangs einen deutlich weniger freundlichen Eindruck, aber da wir im Verlauf des Buches noch erfahren, was für ein großes Päckchen er zu tragen hat, versteht man als Leserin immer besser, warum er sich oft so übellaunig und ironisch verhält. Ich habe Ed trotz allem sehr schnell in mein Herz geschlossen und es nur zu gut nachvollziehen können, warum er es nicht leiden kann, von anderen ständig bemitleidet zu werden.
Willard, unser dritter Hauptprotagonist, ist der neue und ziemlich quirlige Nachbarsjunge, auf den die Geschwister gleich am Anfang der Ferien treffen werden und der sich innerhalb kurzer Zeit zu einem tollen Freund entwickelt wird.
Eine weitere wichtige Figur ist die alte Nachbarin Miss Filey, bei der es sich um eine recht kauzige Erscheinung handelt und die so ganz anders ist als zunächst gedacht.
Und zu guter Letzt wäre da noch Miss Fileys Kater Attlee, der dank der Zauberkerzen auf einmal zu sprechen beginnt und den man als meinen persönlichen Star bezeichnen kann. Über seine hochmütige und sarkastische Art habe ich mich einfach nur köstlich amüsiert.

Zusammen mit diesem bunten Haufen erlebt man als Leser
in eine äußerst aufregende und spaßige Zeit voller Überraschungen, Magie und Wunder. Langeweile kommt in diesem Buch garantiert nicht auf, auch mich, als Erwachsene, haben die Geschehnisse von der ersten bis zur letzten Seite packen und bestens unterhalten können, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Lissa Evans hat ihrer Kreativität wahrlich ihren freien Lauf gelassen und eine unglaublich fantasievolle und abenteuerliche Story aufs Papier gebracht. Die Erzählung sprüht nur so vor Einfallsreichtum, Witz und Charme und beschert uns ein magisches Abenteuer nach dem nächsten. Durchweg mitfiebern und immerzu breit schmunzeln ist hier definitiv angesagt.

Neben der Spannung und dem Unterhaltungswert kommen allerdings auch die nachdenklichen und ernsten Momente nicht zu kurz. So abgedreht die Geschichte auch sein mag, sie enthält auch Tiefgang und vermittelt viele wertvolle Themen und Botschaften wie Freundschaft, Mut, Inklusion und Hilfsbereitschaft, der Umgang mit Krankheit, das Erfüllen seiner Wünsche und Lebensträume sowie das Hinauswachsen über sich selbst.

Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 9 Jahren und dem schließe ich mich an. Für geübte Leser*innen ab 9 Jahren bietet sich das Buch dank des flüssigen Erzählstils und den kurzen Kapiteln prima zum Selberlesen an und mit Ed, Roo und Willard wird sich die Zielgruppe garantiert sehr gut identifizieren können. Erwachsenen kann ich diese zauberhafte Wunschgeschichte aber auch nur ans Herz legen. Für diese ist man ganz klar nie zu alt.

Fazit: Mitreißend, witzig, tiefgründig und warmherzig. Ein herrlich schräges Lesevergnügen!
Lissa Evans hat mit „Zehn Wünsche, sieben Abenteuer und eine sprechende Katze“ einen rundum gelungenen Kinderroman ab 9 Jahren geschrieben, den ich jedem, egal ob Jung oder Alt, nur empfehlen kann. Mich hat das Buch absolut begeistern können. Es steckt voller Fantasie, verrückter Abenteuer und ganz viel wunderbarer Wunschmagie und macht einfach nur gute Laune, zugleich ist es aber auch lehrreich und regt zum Nachdenken an. Mir hat es unheimlich viel Freude bereitet in „Zehn Wünsche, sieben Abenteuer und eine sprechende Katze“ einzutauchen und mich beim Lesen von den originellen Ideen und den außergewöhnlichen Charakteren verzaubern zu lassen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.09.2022

Spannend, witzig, magisch, schaurig-schön. Ein weiterer toller Folgeband!

Shadowghast - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea
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Da mir die ersten beiden Bände der „Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea“ – Reihe so gut gefallen haben, musste ich natürlich auch den dritten Band unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf „Shadowghast“ war ...

Da mir die ersten beiden Bände der „Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea“ – Reihe so gut gefallen haben, musste ich natürlich auch den dritten Band unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf „Shadowghast“ war ich tierisch gespannt!

Die Nacht vor Allerheiligen steht an und während überall sonst auf der Welt Halloween gefeiert wird, begeht man in der kleinen Küstenstadt Eerie-on-Sea die Ghastly Night, um die sich viele Erzählungen ranken. Der Legende nach macht in dieser Gruselnacht der böse Shadowghast Jagd auf die Schatten der Lebenden und verschlingt sie, wenn man nicht rechtzeitig eine Zwirbeldrahtkerze angezündet hat, um sich zu schützen. Dieses Jahr versprechen die traditionellen Ghastly-Night-Feierlichkeiten besonders spektakulär zu werden. Eine Truppe von Schaustellern hat im Grand Nautilus Hotel eingecheckt und versetzt die ausgewählten Zuschauer bereits mit einer kleinen Kostprobe in helle Begeisterung. Doch nicht nur die Fest-Vorbereitungen sorgen für Aufregung: Unter der Theatertruppe befindet sich die Zauberkünstlerin Caliastra, die unglaubliche Neuigkeiten über Herbies Herkunft hat. Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen, als plötzlich immer mehr Bewohner spurlos verschwinden. Es liegt nun an Herbie und Violet, dem ganzen auf den Grund zu gehen und Eerie-on-Sea zu retten.

Bei mir ist es nun schon wieder ein gutes Jahr her, dass ich den vorherigen Teil „Gargantis“ gelesen habe – die genauen Geschehnissen waren mir daher inzwischen leider nicht mehr allzu präsent. Da es dem Autor aber erneut prima geglückt ist, kleine Rückblenden in die Handlung einfließen zu lassen, waren meine Erinnerungen im Nu wieder aufgefrischt, sodass ich meinen dritten Aufenthalt in Eerie-on-Sea in vollen Zügen genießen konnte. Vermutlich kann man das Buch sogar noch jegliches Vorwissen lesen, allerdings würde ich persönlich davon abraten. Da die Bände aufeinander aufbauen, wäre es zweifellos sinnvoller, ihre korrekte chronologische Reihenfolge einzuhalten. Die Lesefreude ist dann einfach um einiges höher.

Was mein Leseerlebnis anbelangt, kann ich nur sagen, dass ich mich eindeutig zurecht so sehr auf das Buch gefreut habe und meine Erwartungen nicht zu hoch geschraubt waren. Thomas Taylor hat mit „Shadowghast“ eine weitere absolut überzeugende Fortsetzung aufs Papier gebracht, die sich nicht hinter ihren beiden Vorgängern zu verstecken braucht und große Lust auf mehr macht. Ich habe auch diesen Band innerhalb kurzer Zeit verschlungen und hätte danach am liebsten sofort zum nächsten gegriffen. Auf Englisch gibt es diesen sogar schon, aber da ich lieber auf Deutsch lese, werde ich mich wohl nun leider noch ein Weilchen gedulden müssen bis ich weiterlesen kann. Auf „Festergrimm“, wie der Originaltitel lautet, freue ich mich schon sehr!

Aber zurück zum dritten Teil. Bereits auf den ersten Seiten kommt eine fesselnde Spannung und unheimliche Stimmung auf, sodass man sofort ganz gebannt von der Geschichte ist und mit einer wohligen Gänsehaut dasitzt. Für die Halloweenzeit kann ich die Reihe, allen voran diesen Band, definitiv ganz besonders empfehlen. Mit dem Küstenstädtchen Eerie-on-Sea hat Thomas Taylor einfach den perfekten Schauplatz für eine Gruselstory erschaffen, voller düsterer Atmosphäre, zeitlosen Charme und geheimnisvoller und magischer Orte.

Zu den Charakteren kann ich mich ebenfalls mal wieder nur begeistert äußern. Ob alte Bekannte oder neue Gesichter, ob gut oder böse – alle wurden sie mit viel Liebe und Fantasie ausgearbeitet und begeistern uns Leserinnen mit ihren außergewöhnlichen und teils ziemlich schrägen Eigenheiten.
Besonders gut gefallen haben mir erneut unsere zwei Hauptprotagonisten Herbie und Violet. Ich liebe einfach die Gegensätzlichkeiten der beiden und ihr amüsantes Zusammenspiel. Waisenjunge und Sachenfinder Herbie Lemon, unser 12-jähriger Ich-Erzähler, ist nicht so der große Fan von gefährlichen Ereignissen und Überraschungen, die toughe Violet dagegen liebt die Aufregung und die Gefahr und stürzt sich stets nur zu gerne in waghalsige Abenteuer. So verschieden die zwei Kinder aber auch sein mögen, sie sind inzwischen die allerbesten Freunde geworden und ergeben zusammen ein erstklassiges Team. In diesem Band jedoch, so viel sei schon mal verraten, wird die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe gestellt werden.

Auf die genaue Handlung möchte ich dann auch eigentlich gar nicht weiter groß eingehen. Stellt euch einfach mal daraufhin ein, dass ihr das Buch kaum mehr aus der Hand legen mögt, da es euch so sehr packt und mitreißt und einfach so viel Spaß bringt. In Eerie-on-Sea gehen auch dieses Mal lauter mysteriöse Dinge vor sich, merkwürdige Gestalten tauchen auf, Bewohner
innen werden vermisst und dann wäre da natürlich noch der grausige Shadowghast, der angeblich in der Stadt sein Unwesen treibt und für Angst und Schrecken sorgt. Mitfiebern und Mitbibbern ist hier auf jeden Fall angesagt und da neben dem Nervenkitzel auch die witzigen Momente nicht zu kurz kommen, gerät man beim Lesen an vielen Stellen auch ordentlich ins Schmunzeln.

Und zu guter Letzt noch ein paar Worte zu der Gestaltung des Buches. Wobei ich zum Cover vermutlich gar nicht groß was zu sagen brauche, oder? Sieht es nicht klasse aus? Also ich mag es total gerne, in meinen Augen ist es ein echter Hingucker.
Der Innenteil ist aber auch super aufgemacht. Die Kapitelanfänge werden von kleinen stimmungsvollen schwarz-weiß Vignetten geziert und auf den Vorsatzpapieren kommen wir erneut in den Genuss dieser wunderbaren doppelseitigen Karte, die Eerie-on-Sea zeigt und die voller zauberhafter Details steckt.

Fazit: Ein schaurig-schönes Lesevergnügen voller Geheimnisse und Magie!
Mit „Shadoghast“ beschert uns der englische Autor Thomas Taylor einen weiteren rundum gelungenen Folgeband seiner „Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea“ - Serie, der wie seine Vorgänger eine tolle Mischung aus phantastischer Abenteuergeschichte, skurrilem Humor,Herzlichkeit und Grusel enthält und die perfekte Lektüre für dunkle Herbsttage ist. Ich habe auch dieses Mal eine herrliche Zeit mit Herbie, Violet und den weiteren einzigartigen Charakteren verbracht und freue mich schon sehr auf mein Wiedersehen mit ihnen. Ob Jung oder Alt – ich kann diese Reihe jedem nur wärmstens empfehlen. Band 3 erhält von mir 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.09.2022

Ein wunderbares Buch über das Anderssein, Toleranz, Freundschaft und Zusammenhalt!

Die letzten Ninjas und der Juwelenraub
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Als ich zum ersten Mal von „Die letzten Ninjas und der Juwelenraub“ hörte, war war ich sofort Feuer und Flamme. Das Cover gefiel mir auf Anhieb, ich liebe einfach den Zeichenstil von der Regina Kehn, ...

Als ich zum ersten Mal von „Die letzten Ninjas und der Juwelenraub“ hörte, war war ich sofort Feuer und Flamme. Das Cover gefiel mir auf Anhieb, ich liebe einfach den Zeichenstil von der Regina Kehn, und Kinderkrimis lese ich für mein Leben gerne. Da mir zudem meine bisherigen Werke von Astrid Frank sehr gut gefallen haben, zögerte ich nicht lange und packte das Buch auf meine Leseliste.

Der 12-jährige Josh ist ein Einzelgänger und möchte gerne ein echter Ninja sein. Er ist sensibel, ruhig und nachdenklich und somit das genaue Gegenteil von der gleichaltrigen Toni. Toni – hibbelig, vorlaut und leidenschaftliche Hundesitterin – stolpert eines Tages plötzlich in Joshs Leben und wird dieses ziemlich auf den Kopf stellen. Kurz darauf treffen die beiden auf den blinden Luis und den scheuen Emil und zwischen den vier unterschiedlichen Kindern wird sich schnell eine wunderbare Freundschaft entwickeln.
Als beim Juwelierladen um die Ecke eingebrochen wird, steht für die Vier sofort fest, dass sie den Fall aufklären müssen. Sie beginnen zu ermitteln und erkennen schon sehr bald, dass sie sich mit ihren unterschiedlichen besonderen Fähigkeiten perfekt ergänzen und gemeinsam ein großartiges Team ergeben.

Als ich mit dem Lesen begann, ist mir bereits nach wenigen Zeilen klargeworden, dass ich mal wieder einen echten Glückstreffer gelandet habe und mit „Die letzten Ninjas und der Juwelenraub“ ein Buch in Händen halte, das mich von Anfang bis Ende begeistern wird. Und tja, was soll ich sagen, dem war dann auch so. Für mich hat sich der neue Kinderroman von Astrid Frank zu einem richtigen Highlight entwickelt. Solltet ihr gerne, wie ich, in abenteuerliche und lustige Detektiv- und Freundschaftsgeschichten mit Tiefgang eintauchen, kann ich euch nur ans Herz legen es mir gleichzutun und den ersten Band von Astrid Franks neuer Kinderbuchreihe bei euch einziehen zu lassen.

In die Geschichte habe ich mühelos hineingefunden. Astrid Frank schreibt lebendig, originell und humorvoll und vollkommen passend für die Zielgruppe – der Altersempfehlung vonseiten des Verlags schließe ich mich daher auf jeden Fall an. Jungen und Mädchen ab 10 Jahren wird die authentische Erzählweise garantiert gefallen und mit unseren vier ungleichen Protagonistinnen werden sie sich ganz bestimmt sehr gut identifizieren können.

Josh, Toni, Luis und Emil – die vier Kinder könnten unterschiedlicher wohl nicht sein, sie sind aber auf ihre jeweilige Art liebenswert und einzigartig und ergänzen sich perfekt mit ihren verschiedenen Besonderheiten.
Josh, aus dessen Sich wir alles in der Ich-Perspektive erfahren, ist ein sehr feinfühliger und aufmerksamer Junge, der sich über vieles seine Gedanken macht und japanische Kampfkunst trainiert. Toni wiederum ist ein äußerst quirliges und pfiffiges Mädchen, das ständig in Bewegung ist und kein Blatt vor den Mund nimmt. Luis ist blind, sieht allerdings mehr als so mancher Sehender und den hochsensiblen und unglaublich schlauen Emil kann man als ein wandelndes Lexikon bezeichnen.
Ich habe unsere vier Hauptfiguren sofort in mein Herz geschlossen und nur zu gerne miterlebt, wie sie sich kennenlernen und anfreunden, wie sie füreinander einstehen, zusammenhalten und mit ihren besonderen Fähigkeiten ein erstklassiges Team ergeben. Gemeinsam ist man stark und kann viel mehr schaffen als alleine, und anders zu sein, ist definitiv nichts Schlechtes. Vermeintliche Schwächen können positive und hilfreiche Stärken sein und sind es nicht eigentlich gerade unsere Eigenarten, die uns ausmachen? Diese Botschaften werden hier unter anderem vermittelt, großartig verpackt in einem fesselnden Detektivabenteuer.

Was genau wir mit unserem Quartett und den weiteren liebevoll ausgearbeiteten Charakteren alles Aufregendes erleben dürfen, werde ich euch hier nicht erzählen, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Ich kann euch jedenfalls versprechen, dass an keiner Stelle Langeweile aufkommt und ihr beim Lesen ordentlich ins Mitfiebern geraten werdet. Der Kriminalfall steckt voller Spannung und Unvorhersehbarkeiten, sodass man die Ermittlungen der vier Freunde ganz gebannt verfolgt und immerzu am Miträtseln ist, und auch zum Schmunzeln gibt eine Menge. So habe ich mich vor allem über die witzigen Randbemerkungen von Toni prächtig amüsiert. Toni, müsst ihr wissen, war der Meinung, dass Josh am besten von ihren Erlebnissen berichten kann, aber frech und aufgeweckt wie sie nun mal ist, hat sie es natürlich nicht sein lassen können und musste ihren Senf dazugeben. ;)

Was dann auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben darf, ist die Innengestaltung. Regina Kehn, die schon seit langem zu meinen liebsten Illustrator
innen gehört, hat das Buch mit vielen wundervollen farbigen Illustrationen versehen, die hervorragend zur Geschichte passen und das Leseereignis nur noch schöner machen.

Fazit: Ein herrliches Lesevergnügen für Jung und Alt!
Astrid Frank hat mit „Die letzten Ninjas und der Juwelenraub“ einen rundum gelungenen Auftaktband aufs Papier gebracht, der spannend, unterhaltsam und tiefgründig zugleich ist, durchweg mitreißt und die Herzen aller Spürnasen höher schlagen lässt. Ich kann das Buch nur empfehlen! Es erzählt eine so tolle Geschichte über das Anderssein, Toleranz, Freundschaft und Zusammenhalt, gleichzeitig beschert uns aber auch einen packenden Kriminalfall voller Mitratespaß und Überraschungen. Ich habe unsere vier außergewöhnlichen Held*innen nur zu gerne auf ihren Ermittlungen begleitet und freue mich schon sehr auf mein Wiedersehen mit ihnen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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