Profilbild von CynthiaM94

CynthiaM94

Lesejury Star
offline

CynthiaM94 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit CynthiaM94 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2026

Nicht ganz so meins

Gifted and Talented
0

Bei Büchern von Olivie Blake bin ich mir nie sicher, was ich bekommen werde, manche Bücher liebe ich, andere gefallen mir gar nicht. Für mich zählte "Gifte and Talente" jetzt eher wieder zur zweiten Kategorie. ...

Bei Büchern von Olivie Blake bin ich mir nie sicher, was ich bekommen werde, manche Bücher liebe ich, andere gefallen mir gar nicht. Für mich zählte "Gifte and Talente" jetzt eher wieder zur zweiten Kategorie. Ich bin einfach bis zum Schluss nicht so richtig ins Buch und die Handlung reingekommen und irgendwie ist mir auch im Nachgang nicht klar, worum es da jetzt eigentlich ging.

Ich fand den Erzählstil etwas eigenwillig, als würde man eine seltsame Form von Reality TV gucken, bei der ein Gott-ähnliches Wesen aus dem Off kommentiert und den Leser direkt anspricht und ein bisschen allgemeines Info-Dumping betreibt, das nicht aktiv mit der Haupthandlung zu tun hat. Die Erzählweise hat mich so ein bisschen an „die fabelhaft Welt der Amelie“ erinnert. Mich hat das jedes Mal wieder aus dem Lesefluss und der Haupthandlung rausgerissen.

Ich fand die Geschichte auch sehr ausschweifend erzählt, geradezu überladen mit Details, die einem aber nichts nutzen. Zumindest wusste ich nicht, was ich mit diesen ganzen Infos zum Sozial-und Liebesleben der Geschwister, ihren jeweiligen Karrieren und Kindheitserinnerungen, sowie dem jeweiligen Verhältnis zu ihrem verstorbenen Vater anfangen soll. Die Handlung deckt eigentlich nur einen relativ kurzen Zeitraum ab, kommt aber trotzdem irgendwie nicht zum Punkt. Alles rund um die Magie, was eigentlich dr Part war, der mich am meisten interessierte, kommt reichlich kurz, sodass man beinahe vergessen könnte, dass es überhaupt welche gibt.

Die Figuren sind einfach alle extrem unsympathisch, wahnsinnig egoistisch und unterm Strich einfach echt anstrengend. Die Geschichte hatte was voyeuristisches, vor allem weil Sex und Beziehungen eine zentrale Rolle spielen. mir war das aber irgendwie zu wenig. Ich bin in keinen guten Lesefluss gekommen und konnte durch die unnahbare, stets kampfbereite Art der Figuren auch irgendwie nicht so richtig mitfiebern.

Fands ok, finde aber man verpasst auch nichts, wenn mans nicht liest.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2026

Toller Sommerroman

Copenhagen Cinnamon 2. Gorgeous
0

Ich mochte den ersten Band der Reihe bereits unglaublich gern und hab mich wahnsinnig auf die Fortsetzung gefreut. Und die ist mit ihrem Bar-Event-Flair nicht nur richtig cool sommerlich, sondern gibt ...

Ich mochte den ersten Band der Reihe bereits unglaublich gern und hab mich wahnsinnig auf die Fortsetzung gefreut. Und die ist mit ihrem Bar-Event-Flair nicht nur richtig cool sommerlich, sondern gibt auch extreme Frauenpower-Vibes.

Ich hätte mir keine coolere Protagonistin als Freja vorstellen können. Ich finds so cool, dass sie eine Karrierefrau ist, die klare Ziele und Visionen verfolgt und den Männern im Business zeigt, wo der Hammer hängt. Vor allem gefällt mir auch, dass es durchaus Rückschläge gibt, von denen sie sich aber nicht unterkriegen lässt. Generell bin ich einfach großer Fan der weiblichen Figuren in diesem Buch.

Auch die Katz- und Maus-Vibes zwischen ihr und Nicolaj liebe ich. Es ist zwar ab und zu ziemlich flirty aber auch ein krasser Slow Burn. Gefällt mir richtig gut, dass die Entwicklung von Fremden/leichter Schwärmerei und leichtem Konkurrenzkampf, zu einer ehrlichen. Freundschaft und echten Beziehung übergehen. Mochte es einfach, wie verletzlich sich die beiden miteinander zeigen konnten.

Mein Highlight ist aber, wie supportive und nahbar diese Freundesgruppe ist, wie sie füreinander einstehen und sich Rückendeckung geben. Und so auch in Nicolajs uns Frejas Familien ein bisschen mehr Ruhe reinkommt. Es ist ein schönes Zusammenspiel der Themen Freundschaft/Liebe/Familie/ Karrierewege und generell dieses "den eigenen Weg finden".

Habs super gern gelesen und einfach richtig genossen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2026

Solide, hätte mehr Nervenkitzel vertragen können

Das Event
0

Ich finds eigentlich unfassbar interessant, wie hier unterschwellige (An-)Spannung erzeugt wird, obwohl quasi alle Karten von Anfang an offenliegen. Ich glaube, ich habe noch nie einen Thriller gelesen, ...

Ich finds eigentlich unfassbar interessant, wie hier unterschwellige (An-)Spannung erzeugt wird, obwohl quasi alle Karten von Anfang an offenliegen. Ich glaube, ich habe noch nie einen Thriller gelesen, bei dem die Erwartungshaltung derartig klar war, alle Verdächtigen bereits inklusive Motiven auf dem Plan stehen und ich trotzdem derartig angefixt war.

Es gibt viele Anspielungen auf „The Shining“ innerhalb der Geschichte, vom Flair her konnte das verlassene Hotel auf Helgoland für mich aber nicht so ganz mithalten. Dazu fehlte die übernatürliche Mystik, die die Horror-Vorlage umweht. Trotzdem haben das Inselsetting und die seltsamen Ereignisse rund um die Horror-Events was für sich- die Grundidee fand ich auf jeden Fall klasse.

Die Motive aller auf der Insel-Ansässigen werden relativ schnell offenbart und vor allem mit den beiden Polizistinnen bin ich genau deswegen irgendwie nicht warm geworden. Generell habe ich die Figuren hier eher als Mittel zum Zweck empfunden, besondere Tiefe wird hier bei keinem Charakter aufgebaut, wobei ich Mathis noch am interessantesten fand.

Die schiere Fülle der Gewaltakte fand ich fast ein bisschen too much. Es wird nicht so richtig Spannung aufgebaut und so richtig ermittelt wird in den Fällen eigentlich auch nicht. Ist ja auch klar, Leandra hat andere Sorgen. Ich weiß gar nicht, was mich so an der Handlung gepackt, denn rückblickend sind die Thriller-Elemente vor Maxis Familiengeschichte und Leandras Kinderwunsch immer wieder abgeflaut. Potential für Grusel und Nervenkitzel war da, wurde aber nie ausgereizt, sondern eher Jumpscare-artig verwendet.

Durch die kurzen Kapitel, die Tempo reinbringen und den leichten Schreibstil bin ich trotzdem zügig durch die Seiten gekommen und habe das Buch quasi in einer Session beendet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2026

Da wäre mehr drin gewesen

Death at Morning House
0

Dafür dass das Buch das Wort „Todesfälle“ im Titel trägt hätte ich mir mehr Gothic Novel und weniger historischer Familienroman vorgestellt. Das Setting der Insel und von Morning ist spektakulär und kommt ...

Dafür dass das Buch das Wort „Todesfälle“ im Titel trägt hätte ich mir mehr Gothic Novel und weniger historischer Familienroman vorgestellt. Das Setting der Insel und von Morning ist spektakulär und kommt innerhalb der Geschichte gut rüber.

In zwei Zeitachsen erfährt man nicht nur viel über das Leben der Familie, sondern auch darüber was am Tag der Todesfälle passiert ist. Generell fand ich alles rund um die Familiendynamik sehr interessant angelegt.

In der Gegenwartshandlung plätschern die Ereignisse bis zur Mitte des Buches eher so ein bisschen vor sich hin. Da hätte das Tempo für meinen Geschmack gerne etwas anziehen können. Als dann plötzlich die Organisatorin vermisst wird, kommt endlich Spannung rein.

Insgesamt liest sichs locker weg, die Auflösung fand ich irgendwie nen Ticken drüber und generell hat es mir einfach zu lange gedauert, bis wirklich was passiert. Da wär auf jeden Fall Luft nach oben gewesen. Ist aber unterm Strich kein schlechtes Buch, solides Mittelfeld für mich

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2026

Das war’s dieses Mal nicht für mich

Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
0

Ich liebe liebe liebe Ali Hazelwood und vor allem auch den nerdigen Charakter ihrer Romance-Bücher. Die Gaming-Welt ist jetzt tatsächlich nicht so unbedingt mein Ding, ich hab mich aber trotzdem sehr auf ...

Ich liebe liebe liebe Ali Hazelwood und vor allem auch den nerdigen Charakter ihrer Romance-Bücher. Die Gaming-Welt ist jetzt tatsächlich nicht so unbedingt mein Ding, ich hab mich aber trotzdem sehr auf das Buch gefreut. Gaming-Wissen ist auch definitiv nicht notwendig.

Trotzdem hat mich das Buch irgendwie nicht gecatcht. Und das liegt vor allem daran, dass in der ersten Hälfte des Buches einfach irgendwie nichts passiert. Ja, sie hat nen Crush auf ihn, über JAHRE. Aber da die beiden in dieser Zeit, die nur im Zeitraffer zusammengefasst wird gefühlt auch nie aufeinander treffen oder miteinander interagieren, fand ich fast schon armselig, wie sehr unsere Prota auf diesen scheinbar unerreichbaren Typen fixiert ist.

Dann komm das Retreat, was ein bisschen wie ein erwachsener Kindergarten wirkt und plötzlich kommt das ganze Ausmaß von Misskommunikation und Missverständnis ans Licht. Bisschen Spice, bisschen Happy End. Vor allem ein sehr abruptes und kurzes Happy End. Keine Ahnung, irgendwie hat mich das dann einfach nicht abgeholt.

Liest sich schnell weg, war aber dieses Mal nicht so mein Fall

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere