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CynthiaM94

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2026

Was zur Hölle?!

Giftiger Grund
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Bei manchen Büchern frage ich mich, was ich da eigentlich gelesen habe. Für mich war das so ein Buch. Es war gar nicht mal so, dass ich es schlecht fand. Als Krimi echt ok. Aber ich hab die drei Handlungsstränge ...

Bei manchen Büchern frage ich mich, was ich da eigentlich gelesen habe. Für mich war das so ein Buch. Es war gar nicht mal so, dass ich es schlecht fand. Als Krimi echt ok. Aber ich hab die drei Handlungsstränge einfach nicht zusammengebracht.

Die Geschichte dreht sich um drei sehr unterschiedliche Figuren, aber alle drei sind sie irgendwie am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen und dass, obwohl sie alle nich super jung sind. Edda ist sogar noch ein Kind. Die Geschichte liest sich wie eine stetige Achterbahnfahrt nach unten, wie im freien Fall, kein Boden in Sicht

Es passiert einfach konstant nur schlechtes, was die Figuren noch weiter runterzieht. So ein klassisches Krimielement, dass sich einheitlich durch die gesamte Erzählung zieht, gibt es hier nicht. Ich fand die Geschichte dadurch eher dramatisch als klassisch spannend. Und ehrlich gesagt auch ein bisschen anstrengend zu verfolgen.

Weiß nicht so richtig wie ich das Buch fand. Es ist temporeich und kurzweilig geschrieben, aber zu den Figuren habe ich keine Verbindung aufbauen können.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Glamour und Drama

Illusion – A Lie Worth Believing
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Ich mochte das Thema und den Vibe der Geschichte richtig gerne- Vegas, Bühnenglanz, Illusionen. Es ist die perfekte Kombination aus Traum und Wirklichkeit, Wahrheit und Lüge. Die Einblicke, die ma hier ...

Ich mochte das Thema und den Vibe der Geschichte richtig gerne- Vegas, Bühnenglanz, Illusionen. Es ist die perfekte Kombination aus Traum und Wirklichkeit, Wahrheit und Lüge. Die Einblicke, die ma hier in die Welt der Bühnenillusionen bekommt, waren super schön, glamourös, aber auch herzzerreißend

Und der Suspense-Anteil der Geschichte hat das ganze für mich perfekt abgerundet und der Geschichte einen coolen Twist gegeben: Wobei ich mir da ein bisschen mehr Spannung und mehr Tiefe gewünscht hätte. Es wird erst kurz vor Ende so richtig spannend.

Die Figuren bleiben in der Geschichte eher unscheinbar. Im Fokus stehen Levin und Stella, aber selbst die beiden umgeben sich mit einer Aura aus Geheimnissen und Unnahbarkeit. Ihre Annäherung hat mir aber gut gefallen, ich hätte mir nur generell mal ein offenes Gespräch gewünscht, bei dem auch der Leser ein paar Antworten bekommt. Es bleibt einfach alles super vage.

Das Ende selbst war schon super spektakulär und deutet an, dass Fias Geschichte und ihre Verbindung zu den anderen noch nicht endgültig auserzählt ist. Finde ich schon nen genialen Kniff.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Bin unschlüssig

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
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Die Autorin verarbeitet mit diesem Buch die eigenen Erlebnisse aus Liebe und Partnerschaft, aus dem Blickwinkel einer Frau zwischen Familie und Karriere, die zurückblickt und Resümee zieht. Eigentlich ...

Die Autorin verarbeitet mit diesem Buch die eigenen Erlebnisse aus Liebe und Partnerschaft, aus dem Blickwinkel einer Frau zwischen Familie und Karriere, die zurückblickt und Resümee zieht. Eigentlich eine schöne Idee, aber so richtig ist das bei mir nicht angekommen.

Was durchaus nahbar geschildert wurde, das war das spürbare Auseinanderdriften und Gefühl selbst zurückgesetzt zu werden. Ihr Mann ging bereits, bevor er verschieden ist. Die Autorin beschäftigt sich viel mit der Arbeit an sich selbst, dem eigenen Aufarbeiten und Begreifen.

So richtig habe ich keinen Zugang zur Handlung gefunden und bleibe unentschlossen zurück. Es gab Stellen, da war mir glasklar, was genau die Autorin transportieren wollte. Gerade in Sachen Empörung und Auflehnung, verbunden mit unterschwelliger Scham, es auf diese Art zu tun, bin ich total mitgegangen. Dann wurde es aber passagenweise wieder vager, beschwichtigender, fast schon als würde man Ausreden erfinden. Und ja, das gehört sicherlich auch zu diesem Teil der Realität. Aber da hat sie mich dann jedes Mal so ein bisschen verloren.

Insgesamt einfach nicht mein Buch.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Nicht ganz mein Fall

Der Gesang der See
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Ich bin ja großer Fan von den Büchern der Autorin, aber bei diesem hier bin ich mir zum ersten Mal unsicher, ob es mir wirklich gefallen hat. Die Story beginnt gefühlt mittendrin, was aber auch an Klappentext ...

Ich bin ja großer Fan von den Büchern der Autorin, aber bei diesem hier bin ich mir zum ersten Mal unsicher, ob es mir wirklich gefallen hat. Die Story beginnt gefühlt mittendrin, was aber auch an Klappentext liegen kann, auf jeden Fall bin ich irgendwie nicht gut reingekommen.

Die Rolle der Frau, wir sie hier beschrieben wird, ist natürlich mal wieder absolut unterirdisch. Vielleicht hat mich die Geschichte da einfach auch auf dem falschen Fuß erwischt. Die Geschichte entwickelt sich auch sehr temporeich, was für mich so ein bisschen den Vibe gekillt hat.

Was mir aber gut gefallen hat waren wieder die szenischen, atmosphärischen Beschreibungen des Lebens auf dem Hof, des wilden Lebens auf und um die See und der kleinkarierten Regeln des Alltags. Die kleine Gemeinschaft ist eine Welt für sich, in der nicht immer alles rosig ist und die alltäglichen Probleme der Familien zum allgemeinen Dorfklatsch werden.

Obwohl ich Kristiane als Protagonistin mochte, fehlte mir hier bei allem so ein bisschen die Tiefe. Kristiane macht unterm Strich halt wie ihr beliebt und kommt damit ganz gut durch, bekommt halt immer nur mal die Spitzen der anderen Dorfbewohner zu spüren.

Die gesamte Geschichte hat irgendwie zu wenig Reibung und auch das Ende ist irgendwie weichgespült. Hat sich schön und leicht lesen lassen, keine Frage, aber so richtig erreicht oder berührt hats mich dieses Mal nicht

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Puh, schwierig

Ich, die ich Männer nicht kannte
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Ich hatte dieses Buch selbst null auf dem Schirm, bin dann aber online über diverse Diskussionen und breit gefächerte Rezensionen darauf aufmerksam geworden. Das Thema hörte sich interessant und vielversprechend ...

Ich hatte dieses Buch selbst null auf dem Schirm, bin dann aber online über diverse Diskussionen und breit gefächerte Rezensionen darauf aufmerksam geworden. Das Thema hörte sich interessant und vielversprechend an und ich bin gut ins Buch gestartet.

Besonders der ersten Teil der Geschichte war stark angelegt. Dabei hat es mich überhaupt nicht gestört, dass man wuasi ohne Vorwissen und Kontext zu den Rahmenbedingungen in die Geschichte startet. Vielmehr unterstützt das sogar die beklemmende Atmosphäre. Das beschränkte Lebensumfeld und die essenziellen Fragen, die die schiere Existenz im Käfig aufwirft, fand ich schon faszinierend und auch eindrücklich geschildert.

Spannend, dass vor allem Männer, Liebe und verliebt sein einen so großen Stellenwert in dieser Geschichte einnehmen. So schrumpft das Leben der Frauen auf sehr wenig zusammen und irgendwie hat mich das sowohl traurig als auch wütend gemacht. Gleichzeitig hinterfragt man natürlich auch als Leser selbst so ein bisschen, was für einen selbst essenziell und wichtig ist.

Ich hab die ganze Zeit auf den großen Knall gewartet, der irgendwie nie kam. Ich bleibe rast- und ratlos zurück, mit vielen Fragen und so gut wie keinen Antworten. Ja, kann man machen und ist stilistisch absolut mutig, aber einfach nicht mein Fall.

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