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Veröffentlicht am 16.10.2016

Charmante und liebenswerte Figuren

Fünf am Meer
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Inhalt
Am gleichen Tag, als Linn ihren Freund in flagranti mit ihrer Arbeitskollegin erwischt, taucht ein Nachlassdetektiv auf, der ihr eröffnet, dass eine entfernte Verwandte in den USA verstorben und ...

Inhalt
Am gleichen Tag, als Linn ihren Freund in flagranti mit ihrer Arbeitskollegin erwischt, taucht ein Nachlassdetektiv auf, der ihr eröffnet, dass eine entfernte Verwandte in den USA verstorben und sie die Alleinerbin ist.

Frisch getrennt macht sich die junge Deutsche auf den Weg in die Hamptons, wo sie in ihrem Haus, das sich als alte Pension herausstellt, auf drei Frauen und zwei Männer trifft, die allesamt mit ihrer Tante Dorothy unter einem Dach gelebt habe. Patty, eine frühere Kollegin von Dorothy, und die anderen Senioren nehmen sie herzlich auf und Linn fühlt sich schnell wohl in der kleinen Gemeinschaft.

Doch um die Provision für den Nachlassdetektiv und die Erbschaftssteuerschulden bezahlen zu können, müsste Linn das Haus verkaufen. Aber was wird dann aus den alten Leutchen?

Meine Gedanken zum Buch
Von Emma Sternberg habe ich bereits zwei Bücher gelesen bzw. gehört. Zum einen ist das Liebe und Marillenknödel und zum anderen Die Breznkönigin, zwei typische Liebesromane mit Herz-Schmerz, Romantik und Happy End.

„Fünf am Meer“ ist anders. Es ist eine wunderbare Geschichte um eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft. Die fünf Senioren haben allesamt die Liebe ihres Lebens gefunden und auf unterschiedliche Weise wieder verloren. Nachdem Dorothy die Pension gekauft hat, ist zuerst ihre langjährige Freundin und Kollegin Patty zu Besuch gekommen und für immer geblieben. Nach und nach haben sie sich dann alle in Dorothys Pension in den Hamptons eingefunden und sind zwar auf ihre Art einsam, aber eben doch nicht alleine. Das ist der Teil des Romans, der mich nachdenklich zurück gelassen hat.

Aber natürlich handelt das Buch auch oder in erster Linie von Linn, die vor ihrer gescheiterten Beziehung flieht und die stellenweise etwas naiv, zum ersten Mal seit langem wieder Dinge selbst in die Hand nehmen muss. Eigentlich ist der Aufenthalt in den USA genau die richtige Therapie für sie und wenn sie das Haus verkaufen würde, um ihre Verpflichtungen zu begleichen, könnte sie gemeinsam mit ihrer Freundin den Traum von einem eigenen Café in die Tat umsetzen. Doch das würde auch bedeuten, dass sie den Menschen, die sie so freundlich aufgenommen haben, die Lebensgrundlage entzieht.

Emma Sternberg hat mit den fünf Senioren ganz charmante und liebenswerte Figuren geschaffen, die mir auf Anhieb sympathisch waren. Die Geschichte hat mich berührt, sie war abwechslungsreich, an den richtigen Stellen voller Humor und hat mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 16.10.2016

Mir war es ein "Zuviel" an Handlung

Tangata Whenua - Fire of Love
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Inhalt
Nachdem Chiaras Vater die Familie schon vor vielen Jahren verlassen hat und nun auch noch die Mutter gestorben ist, bietet sich Chiara die Möglichkeit, zu ihrer Tante Maggie zu reisen, die in Neuseeland ...

Inhalt
Nachdem Chiaras Vater die Familie schon vor vielen Jahren verlassen hat und nun auch noch die Mutter gestorben ist, bietet sich Chiara die Möglichkeit, zu ihrer Tante Maggie zu reisen, die in Neuseeland eine Rinderfarm betreibt.

Sie lebt sich schnell ein, knüpft erste Kontakte und fühlt sich von Marc, einem Mitarbeiter ihrer Tante, angezogen. Doch Marc kämpft mit den Geistern seiner Vergangenheit, wodurch es ihm nicht leicht fällt, sich zu öffnen.

Als jemand Intrigen gegen ihre Tante Maggie schürt, stellt Chiara Nachforschungen an, die sie in Lebensgefahr bringen …

Meine Gedanken zum Buch
Christel Siemen hat es geschafft, mir mit Worten die Landschaft Neuseelands vor Augen zu führen. Sie schreibt sehr bildhaft und konnte mich an ihre Geschichte fesseln.

Ihre Charaktere sind toll herausgearbeitet. Das gilt nicht nur Chiara und Marc, die beide von der Vergangenheit geprägt sind, sondern auch für zahlreiche Nebendarsteller, allen voran Maggie und ihre Mitarbeiter.

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die zahlreichen Handlungsstränge, die Christel Siemen in diesen Roman eingearbeitet hat. Die Geschichte um Chiara und Marc war toll, keine Frage und natürlich durfte auch ein wenig Dramatik nicht fehlen. Doch die Autorin packte mehrere Sabotagen mit in die Geschichte, eine schwere Erkrankung, eine längst verloren geglaubte Person, die wieder in Erscheinung tritt, ein handgreiflicher Vater, dessen Kind Rettung bedarf, ein zweiter Mann, der um die Gunst von Chiara buhlt – und das war noch nicht alles.

Mir war das einfach ein „Zuviel“ an Handlung und stellenweise dann auch unglaubwürdig, das hat ein wenig vom Lesespass genommen, so dass ich nur 3,5 Sterne vergeben kann, sehr schade, denn die Basisgeschichte war wirklich toll.

Veröffentlicht am 16.10.2016

Ein Buch, das verzaubert

Flying Hearts
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Inhalt
Seit ihrer Kindheit waren Alex und Olivia die besten Freunde. Sie war Wendy und er war ihr Peter Pan, der immer auf sie aufgepasst hat. Bis zu der Nacht, die alles verändert hat. Olivia ist in einer ...

Inhalt
Seit ihrer Kindheit waren Alex und Olivia die besten Freunde. Sie war Wendy und er war ihr Peter Pan, der immer auf sie aufgepasst hat. Bis zu der Nacht, die alles verändert hat. Olivia ist in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Berlin geflüchtet und hat fast alle Kontakte abgebrochen. Vier Jahre später treffen sie wieder aufeinander und die Vertrautheit ist sofort wieder spürbar. Doch Olivia ist an ihrer gemeinsamen Vergangenheit fast zugrunde gegangen und das darf nicht noch einmal passieren…

Protagonisten
Olivia ist eine tolle Frau, die es sich zum Ziel gemacht hat, genau das zu tun, was sie möchte. Doch sie hat eine sehr schlimme Zeit hinter sich und es ist lediglich ihrer Freundin zu verdanken, dass es ihr heute gut geht. Alex wollte sie am liebsten nie wieder sehen.

Alex scheint ein perfekter Partner zu sein, der aber nie vergessen hat, dass er Peter Pan war und noch heute von seinen Freunden so genannt wird. Er hat Olivia nach ihrem Weggang aus der Heimat vermisst. Er wusste lediglich, dass sie in Berlin lebt und hat sie dort auch gesucht, aber nicht gefunden. Bis heute ist er sich nicht im Klaren darüber, was zu dem Bruch geführt hat.

Das Vertrauen, dass die beiden von Anfang an gespürt haben, hat ihre Freundschaft zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Meine Meinung zum Buch
Ich schicke den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, gleich vorweg. Das Warten darauf, zu erfahren, was zum Bruch zwischen Alex und Olivia geführt hat, war stellenweise etwas langatmig.

Aber das macht dem Gesamteindruck keinen Abbruch, denn Rückkehr ins Nimmerland ist eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Liebe und Vertrauen. Der Roman ist humorvoll, aber auch ernst, er ist gefühlvoll und hat mich zum Lachen und Weinen gebracht, er ist so spannend und meist auch kurzweilig, dass ich den Reader nicht aus der Hand legen wollte.

Claudia Balzer hat es geschafft, mich mit ihrem Buch zu verzaubern.

Veröffentlicht am 15.10.2016

Meine hohen Erwartungen an diesen Autor wurden nicht ganz erfüllt

Die Schattenbucht
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Inhalt
Die Bäckersfrau Marlene Adamski springt vom Balkon ihres Hauses. Sie überlebt den Sturz zwar, verweigert aber, zu sprechen. Die Psychologin Ina Bartholdy lässt nicht locker und sucht ihre Patientin ...

Inhalt
Die Bäckersfrau Marlene Adamski springt vom Balkon ihres Hauses. Sie überlebt den Sturz zwar, verweigert aber, zu sprechen. Die Psychologin Ina Bartholdy lässt nicht locker und sucht ihre Patientin zuhause auf. Dort erfährt sie von allen, dass niemand sich den Selbstmordversuch erklären kann. Die Psychologin hat immer mehr den Eindruck, dass es sich um einen Hilfeschrei handelt. Doch erst als Ina selbst in Lebensgefahr gerät, tun sich nach und nach Abgründe auf.

Meine Meinung zum Buch
Nachdem mich Das Nebelhaus und Das Küstengrab bereits begeistern konnten, war ich sehr gespannt auf das neue Buch von Eric Berg.

Die Geschehnisse werden in zwei verschiedenen Zeitzonen erzählt, einmal in der Gegenwart und einmal 14 Monate zuvor. Gut gefallen hat mir, wie der Autor verschiedene Handlungsstränge aufbaut und dann nach und nach zusammenfließen lässt, dass er das mit Bravour beherrscht, hat er schon in seinen beiden anderen Krimis bewiesen. Im Gegensatz zu den beiden Büchern, ist dieses Mal jedoch die Spannung ein wenig auf der Strecke geblieben und ich musste feststellen, dass ich gelegentlich nur mit halbem Ohr hingehört habe. Im Großen und Ganzen war die Geschichte aber sehr gut konstruiert, wobei mir das Ende nicht besonders zugesagt hat, da ein Täter offensichtlich davon kommt.

Ich habe zwischenzeitlich hohe Erwartungen an die Kriminalromane von Eric Berg und „Die Schattenbucht“ reicht aus meiner Sicht nicht an die beiden Vorgänger heran, so dass ich an der Bewertung mindestens eineinhalb Sterne abziehen müsste. Verglichen mit den Krimis anderer Romane reicht es aber für vier von fünf Sternen und nur das ist bei dieser Bewertung ausschlaggebend.

Veröffentlicht am 15.10.2016

Pflichlektüre für Eltern von Pubertieren

Im Reich der Pubertiere
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Meine Meinung zum Hörbuch
Ich habe bereits das erste Buch und Hörbuch Das Pubertier gelesen und gehört, außerdem war ich im Oktober 2015 an einer Lesung von Jan Weiler.

Sowohl vom erste Buch, wie auch ...

Meine Meinung zum Hörbuch
Ich habe bereits das erste Buch und Hörbuch Das Pubertier gelesen und gehört, außerdem war ich im Oktober 2015 an einer Lesung von Jan Weiler.

Sowohl vom erste Buch, wie auch von der Lesung war ich sehr begeistert und ich habe festgestellt, es ging nicht nur mir so, dass ich mich gefragt habe, woher der Autor mein Kind kennt.

Mit diesem neuen Hörbuch verhielt es sich ein wenig anders, denn einiges, was ich hier gehört habe, kannte ich so oder in ähnlicher Form so, ein geringer Teil war bereits Thema des ersten Buches und einige Geschichten gab Jan Weiler bei der Lesung zum Besten. Aber es waren auch viele neue Berichte, über die ich wieder herzlich lachen konnte.

Jan Weiler hat es einmal mehr geschafft, mir auf unterhaltsame Art klar zu machen, dass ich eine Mutter bin, die Probleme hat, wie alle anderen Eltern auch und dass meine Kinder völlig normal sind, weil sich nämlich andere Eltern mit genau den gleichen Sorgen und Nöten herum schlagen.

Mein Fazit – eine Pflichtlektüre für Eltern von Pubertieren mit der Einschränkung, wer Buch 1 kennt und schon einmal eine Lesung besucht hat, für den wird nicht alles neu sein, was es hier zu hören gibt. Allerdings ist auch bei dieser Fortsetzung das eBook / Buch wieder umfangreicher und bietet wesentlich mehr Neues. Übrigens wurde das eBook / Buch wieder von Till Hafenbrack illustriert.