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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2022

Witzig und verrückt

Oh je, schon wieder Fußball
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Wie der Titel schon sagt, handelt es sich nicht wirklich um ein Buch für Fußball-Fans. Zumindest müssen sie eine Menge Humor mitbringen, denn das Buch erzählt schon eine verrückte Geschichte.
Das Mädchen ...

Wie der Titel schon sagt, handelt es sich nicht wirklich um ein Buch für Fußball-Fans. Zumindest müssen sie eine Menge Humor mitbringen, denn das Buch erzählt schon eine verrückte Geschichte.
Das Mädchen Eddie lebt mit einer Fußballbegeisterten Familie zusammen und während er EM gibt es zum Abendessen Popcorn. Als Papa bei einem Gewinnspiel den ersten Preis, eine Reise um Endspiel nach London gewinnt, sind alle total begeistert.
Es ist Eddies erster Flug, aber sie lässt sich nicht von ihrer Aufregung anmerken. Die ganze Nationalmannschaft holt sie vom Flugplatz ab und die haben ihre Zimmer im selben Hotel. Die Nacht vor dem Spiel spielen die Kinder gemeinsam mit einigen Spielern Mau-Mau und morgens geht es in letzter Minute ohne die Eltern ins Stadion.
Eddie langweilt sich beim Spiel und erst beim entscheidenden Tor beim Elfmeterschießen wird sie aufmerksam. Sie kann nicht verstehen, dass sich leine Spieler traut, dieses Tor zu schießen und sagt das auch ganz laut in die Stille hinein. So kommt es, dass das Mädchen mit ihrem Monsterzeh, ein Erbe väterlicherseits, das alle verschweigen, das Tor schießt.
Eine richtig verrückte, witzige Geschichte, lediglich, dass sie Eltern sich zwei Flaschen Sekt gönnen und dann am nächsten Tag nicht aufstehen können, gefällt mir nicht. Für mich muss es keinen Alkohol in Kinderbüchern geben. Es sei denn, es wird als Thema behandelt.

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Veröffentlicht am 22.03.2022

Muss man unbedingt lesen

Als Papa auf einen Knopf drückte und wir fast von einem Dino gefressen wurden
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Die Zwillinge Malte und Greta sitzen mit dem Zeitunglesenden Papa am Frühstückstisch, während Mama sich fertig macht und zur Arbeit fährt. Papa ist nicht so richtig gut organisiert und so sind sie wieder ...

Die Zwillinge Malte und Greta sitzen mit dem Zeitunglesenden Papa am Frühstückstisch, während Mama sich fertig macht und zur Arbeit fährt. Papa ist nicht so richtig gut organisiert und so sind sie wieder auf den letzten Drücker, als sie endlich los gehen. Papa kennt eine Abkürzung, die in den Stadtpark führt und dort beginnt ein verrücktes Abenteuer.
Sie werden von einem Ufo, das ein dreiäugiger, glitschig-grüner Schleimbatzen lenkt aufgesogen. Leider ist das gebraucht gekaufte Ufo nicht mehr flugfähig und Papa, der glaubt, dass er ein Technikexperte sei, drückt auf einen Knopf.
Leider ist dieser Knopf der „Zufalls-Zeit-Verschieber“ und die vier landen bei den Dinos. Dummerwiese müssen sie dort aussteigen und können nur knapp dem Gefressen-werden entkommen. Ein neuer Knopfdruck bringt sie zu den Piraten und auch dort schauen sie dem Tod bereits ins Auge, weil Papas nette Ansprache bei der Piraten-Kapitänin nichts bewirkt.
Bei dem nächsten Versuch mit dem „Zufalls-Zeit-Verschieber“-Knopf geht es in eine schreckliche Zukunft. Da Papa hier, ohne von irgendetwas Ahnung zu haben, auf den richtigen Kopf drückt, hilft ihnen der Techniker aus der Zukunft, wieder ins Jetzt zurückzukommen.
Ich habe die doch sehr lange Geschichte mit meinen fast 4-jährigen Enkel gelesen und wir haben viel gelacht und vor Spannung die Luft angehalten.
Die Geschichte vereint alle Elemente einer guten Erzählung, bringt aber am Rande auch Aktuelles mit ein. So ist die Mama dunkelhäutig und macht wohl einen wichtigen Job, aufgrund des Einblicks in die Zukunft, beschließen die Kinder mehr auf die Umwelt zu achten, weil es in 500 Jahren nicht so werden soll. Lediglich der Papa kommt irgendwie schlecht weg. Er ist nicht besonders organisiert und überschätzt sich ständig.
Ein witziges Buch mit schönen, wenn auch wenigen bunten Bildern.

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Veröffentlicht am 22.03.2022

Äsop und seine wunderschönen Fabeln

Das fabelhafte Leben des Äsop und seine schönsten Erzählungen
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Wir kennen alle diese Tiergleichnisse mit Moral. Hier erfahren wir auch einiges aus dem Leben des Jungen und späteren Mannes, der diese schönen Geschichten ersonnen hat.
Äsop hat als Junge schnell erkannt, ...

Wir kennen alle diese Tiergleichnisse mit Moral. Hier erfahren wir auch einiges aus dem Leben des Jungen und späteren Mannes, der diese schönen Geschichten ersonnen hat.
Äsop hat als Junge schnell erkannt, dass er als Sklave mit Strafen rechnen muss, wenn er etwas über seinen Herren sagt, was dem nicht gefällt. Also wurde der Herr zum Löwen und er selbst sah sich als Maus und diese Geschichte, wo die kleine Maus den mächtigen Löwen rettet, indem sie das Netz, in dem er gefangen sitzt, durchnagt, wird zu seiner Rettung.
Er darf jetzt im Haus seinem Herrn durch seine Geschichten bei der Lösung seiner Probleme helfen. Als er einen Streit zweier Herren schlichten kann, kauft der andere Mann ihn. Äsop wird bekannt durch seine Geschichten und später gibt sein Herr ihm die Freiheit.
Danach folgen einige bekannte kleine Fabeln, die man meist kennt, auch wenn mir bei einigen nicht klar war, dass sie von Äsop erdacht wurden, wie z.B. „Der Junge, der immer um Hilfe rief“ oder „Die Stadtmaus und die Landmaus“.
Das Buch ist gut verständlich geschrieben, als Rahmen dient das Leben von Äsop und die wirklich kurzen Fabeln runden die Erzählung ab. Unter jeder Fabel können wir die damit verbundene Moral nachlesen und sicher kann man danach noch ein wenig philosophieren.
Die Bilder sind unwirklich, durch Ornamente verziert und schön anzuschauen.

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Veröffentlicht am 22.03.2022

Ein schöner Traum in fantastischen Bildern

Die tollpatschige Giraffe und der verlorene Traum
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Die Giraffe Annette hat ihren Traum, den sie in der Nacht geträumt hatte, vergessen, deshalb lehnt sie an einem Baum und schaut in die Ferne. Als sie dem Fuchs Rainer Marie davon erzählt hat er gleich ...

Die Giraffe Annette hat ihren Traum, den sie in der Nacht geträumt hatte, vergessen, deshalb lehnt sie an einem Baum und schaut in die Ferne. Als sie dem Fuchs Rainer Marie davon erzählt hat er gleich einen Ratschlag parat. Doch Annette Springt nicht leichtfüßig, sie stolpert und landet auf dem Bauch. Heinrich, der Frosch empfiehlt singen, aber Annette landet nur im Wasser. Das Schaf William verstrickt die eigene Wolle, aber Annette ist so ungeschickt, dass sie einen Knoten in ihren Hals macht. Auch Johann Wolfgang und Astrid die Insekten können nicht helfen. Theodor, das Nashorn baut eine Wippe und als die beiden sie nutzen kommen alle Tiere dazu. Leider kommt es wieder zu einem Unglück und die Tiere landen oben im Baum. Dort finden sie ein Art Decke, die Annette an ihren Traum erinnert. So träumen alle gemeinsam und es „war einfach fantastisch!“
Schöne verträumte zarte Bilder und eine Freundschaftsgeschichte, die in einem gemeinsamen Traum endet: „Giraffenstark!“
Die Geschichte ist vielleicht für einige dreijährige etwas lang, doch man kann zunächst etwas kürzen und die fantastischen Bilder anschauen.

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Veröffentlicht am 22.03.2022

Liebe in vielen Formen

L wie Liebe
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„Was ist eigentlich Liebe?“ diese Frage beantwortet dieses pinke Wort ziemlich ausführlich.
„Anfangsliebe“ ist die Liebe der Eltern aus der die kleine Protagonistin des Buches entstand. Sie saust auf einem ...

„Was ist eigentlich Liebe?“ diese Frage beantwortet dieses pinke Wort ziemlich ausführlich.
„Anfangsliebe“ ist die Liebe der Eltern aus der die kleine Protagonistin des Buches entstand. Sie saust auf einem Skatboard bis hoch in die Wolken. In „Erste große Liebe“ stellt sie sich vor, wie sie sich als Jugendliche in einen Jungen verliebt. Beide hüpfen Händchen haltend auf einem Trampolin. An der See geht es um „Familienliebe“ und in „Filmliebe“ geht es um den Onkel, der im Kino seine „Männerliebe“ kennengelernt hat. Der Kiosk wird von zwei Frauen betrieben, die sich schon ewig kennen „Lebensliebe“. Nachdem Opa nicht mehr lebt, liebt Oma Merle das Kaninchen, also nach „Opaliebe“ folgt „Kaninchenliebe“. Beim Kreuzworträtsel wird das Motto des Buches gesucht. Auch wenn man Zitroneneis leibet, sollte man auch andere Sorten probieren. So will das Mädchen sich nicht auf ein Geschlecht festlegen und alles mal ausprobieren. Ein Prinz, der der Narr liebt und die Prinzessin heiratet, bedeutet „heimliche Liebe“. Aber vielleicht leiben sich auch alle drei? „Dreifachliebe“ gibt es auch, kann aber zu Eifersucht führen. Über „Unverliebt“, „Eigenliebe“ und „Ewige Liebe“ kommen wir zu einer Liebe, die uns alle vereint „Bücherliebe“ und besonders liebt das Mädchen dieses Buch, wo man sie auf dem Cover sehen kann.
Witzige Texte, lustige Bilder und viel Liebe stecken in diesem Buch.