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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2019

Spannend, schnell, logisch - einfach toll

SPY (Band 2) - Hotspot Kinshasa
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Ich bin immer noch ganz atemlos von der Geschwindigkeit dieses Buches. Der fünfzehnjährige Nick, Deckname Spy, wird seit 3 Jahren in einer unterirdischen Einrichtung des BND zum Agenten ausgebildet. Sein ...

Ich bin immer noch ganz atemlos von der Geschwindigkeit dieses Buches. Der fünfzehnjährige Nick, Deckname Spy, wird seit 3 Jahren in einer unterirdischen Einrichtung des BND zum Agenten ausgebildet. Sein von Vater kam nach einer dreijährigen Gefangenschaft in Afrika endlich wieder frei. Doch die Wiedersehensfreude ist nur kurz, denn der Vater muss direkt wieder nach Kinshasa zu einer Konferenz der mächtigsten Politiker. Nick will das nicht so hinnehmen und folgt ihm gegen die Anweisung seines Direktor. Dort lernt Nick einen einheimischen Jungen kennen, bei dem er übernachtet. Die siebzehnjährige Carol, die in der Schule die Assistentin des Direktor ist, ist eine hervorragende IT-Spezialistin. Sie kann sich in dem Konferenzhotel einmieten, indem auch Nicks Vater wohnt. Nick beobachtet etwas und ist nicht sicher, ob sein Vater, wie Martin, ein guter Freund des Vaters, auch zum Feind übergelaufen ist. Dann wird das Hotel überfallen und die Staatsoberhäupter werden als Geiseln genommen. Nick macht sich seine Gedanken und hat einen Plan, der ihn sein Leben kosten kann.
Es ist einfach spannend zu lesen, wie dieser Junge clever und beherzt sein Können und Wissen einsetzt um die Welt zu retten. Eine Besonderheit hilft ihm dabei, er kann sich bei Stress und Schmerz schnell bewegen, während die Welt um in verlangsamt wird.
Mich hat das Buch sehr mitgerissen, logische Überlegungen, viel Aktion und einiges über die Landschaft waren eine tolle Mischung. Dazu der Teamgeist und die familiäre Bindung, einfach gelungen.

Veröffentlicht am 19.11.2019

Lustig und doch auch mit Tiefe

Vom Himmel hoch, da bellt es sehr - Eine Weihnachtsgeschichte in 24 Kapiteln
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Ein herrlicher Spaß vor Weihnachten. Der neue, junge Klassenlehrer Herr Kleemann liebt Weihnachten und möchte mit seiner Klasse ein Krippenspiel einstudieren. Über die Hühner des Hausmeisters und mögliche ...

Ein herrlicher Spaß vor Weihnachten. Der neue, junge Klassenlehrer Herr Kleemann liebt Weihnachten und möchte mit seiner Klasse ein Krippenspiel einstudieren. Über die Hühner des Hausmeisters und mögliche Schafe, kommen die Kinder auf die Idee ihre Haustiere mitzubringen. "Eine lebendige Krippe" soll es werden. Katzen, Hunde, Kaninchen, Hamster und Papagei werden dabei sein. Später kommen noch zwei Wellensittiche und eine Spinne dazu. Nur Robin hat kein eigenes Haustier und das ist doch das, was er sich seit Jahren wünscht. Er beneidet die anderen um ihre Tiere, schaut sich aber auch alles genau an und zieht seine Schlüsse. So beinhaltet sein Wunschzettel nicht nur, welches Tier er sich genau wünscht (zu allererst und besonders: einen Hunde), sondern auch welche Tier nicht in Frage kommen. Zunächst spielt Robin einen Hirten, da er nicht für den Josef ausgelost wurde. Aber leider wird Tom krank und so spielt er am Ende doch diese Hauptrolle.
Der Klasse ist klar, was für einen besonderen Lehrer sie hat. Sicher wünscht sich jeder Schüler einen solchen Lehrer. Trotz seiner kumpelhaften Art wird er aber auch von den Kindern respektiert. So bekommt Herr Kleemann am Ende eine ganze Tüte Süßigkeiten, die die Kinder zusammengestellt haben und eine Karte mit allen Unterschriften.
Dass es bei der Aufführung zu Problemen kommen wird, ist jedem klar. Aber es wird eine besondere Aufführung und alle gehen gar nicht so gerne in die Ferien.
Das Buch hat schon eine ganze Menge Text, aber als Adventkalender zum täglichen Vorlesen ist er auch sehr gut geeignet. Natürlich können geübte Leser sich auch alleine daran erfreuen. Es gibt immer wieder kleine Zeichnungen, die grün gehalten sind. Da alle Kapitel "Fröhliche Weihnachten" in unterschiedlichen Sprachen überschrieben sind, kann man, wenn man es geschafft hat, es vorzulesen, raten welche Sprache es wohl war. Auf Seite 156 kann man dann sehen, ob man richtig lag. Viel Spaß dabei und "Kismasi Ya Furaha!"

Veröffentlicht am 17.11.2019

Sigi will es wissen und ermittelt in einem Mordfall

Tod einer Bikerin
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Auf seine bekannt behäbige und genaue Art berichtet Sigi von seinen Ermittlungen zu einem Mord in Essen-Werden. Hier wurde eine Frau, die gerne Motorrad fährt erschossen. Ihr Lebensgefährte war wie sie ...

Auf seine bekannt behäbige und genaue Art berichtet Sigi von seinen Ermittlungen zu einem Mord in Essen-Werden. Hier wurde eine Frau, die gerne Motorrad fährt erschossen. Ihr Lebensgefährte war wie sie betrunken und es gab keine Einbruchspuren. Schnell hat Sigi eine Theorie zum möglichen Tathergang. Doch als er den verdächtigen Arnfried damit konfrontiert, flüchtet dieser und es kommt zu einem Unfall. Sigi bekommt Ärger mit seinem alten Kollegen Erich und dessen neuem Chef. Seine Frau Lotte ahnt , dass Sigi in seinem alten Beruf unterwegs ist und versucht ihm ins Gewissen zu gereden. Doch Sigi erklärt sich gegenüber sein Verhalten als eine Sucht und verfolgt den Fall weiter. Dann muss er seiner Tochter in Berlin beim Umzug helfen und kann dort weiter recherchieren. Natürlich kann Sigi den Fall lösen, wenn er sich dabei auch in Gefahr begibt, auch in Gefahr seine Lotte zu verärgern und da ist letztlich der Grund, weshalb er seine Ergebnisse doch an dei Polizei weitergibt.

Der Fall ist wieder sehr logisch aufgebaut und am Ende passen alle Stränge zusammen. Trotzdem gefällt mir das Verhalten von Sigi nicht. Ich habe keine Ahnung, ob es Rentner gibt, die sich so verhalten. Zudem finde ich die Namen, die er seiner ehemaligen Kollegin gibt (Möhrchen, die Rote) etwas unangebracht, hat die Frau keinen Namen? Die genaue Beschreibung der Wege finde ich etwas langatmig, vor allem, wenn man die Orte nicht kennt.

Trotzdem war es schön wieder von Sigi zu hören und ich bin gespannt, wie es in seinem Rentnerdasein weitergeht.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Schöne Geschichte über Familie und Liebe

Glöckchen, das Weihnachtspony - Das Wunder vom Nordpol
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Da wächst ein kleines Pony namens Glöckchen mit bei den Rentiere auf und alle glauben, es sei ein kleines pummeliges, ungeschicktes Rentier ohne Geweih. Sein Hasenfreud Jasper hat es als ganz kleines Baby ...

Da wächst ein kleines Pony namens Glöckchen mit bei den Rentiere auf und alle glauben, es sei ein kleines pummeliges, ungeschicktes Rentier ohne Geweih. Sein Hasenfreud Jasper hat es als ganz kleines Baby im Schnee entdeckt und Ole und Elin haben es mit ihren anderen Rentierkindern groß gezogen. Zusammen sind sie zu neunt und genauso viele Rentiere braucht der Weihnachtsmann für seinen Schlitten. Deshalb reist er in diesem Jahr an und möchte die Rentiere, die bisher nur ganz normal gelaufen sind für das Fliegen ausbilden. Aber so viel Mühe sich Glöckchen auch gibt, sie schafft es einfach nicht so elegant zu fliegen, wie ihre Geschwister. Als es dann noch erfährt, dass es ein Pony ist, ist die Enttäuschung groß. Doch der Weihnachtsmann weiß am Ende Rat.
Das Buch hat schon etwas mehr Text, wird aber auch immer wieder durch schöne Bilder ergänzt. Dadurch eignet sich das Buch auch sehr gut zum Vorlesen. Die Geschichte über den Zusammenhalt der Familie und die gegenseitige Liebe ist schön geschrieben und passt gut in die Weihnachtszeit.

Veröffentlicht am 15.11.2019

Kinder sollten früh darüber informiert werden

Ich bin ein Kind und ich habe Rechte
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Schon auf dem Cover sehen wir ringsherum Kinder unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Ländern. "Ich habe das Recht auf einen Namen, einen Vornamen, auf eine Familie, die mir zulächelt und ein ...

Schon auf dem Cover sehen wir ringsherum Kinder unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Ländern. "Ich habe das Recht auf einen Namen, einen Vornamen, auf eine Familie, die mir zulächelt und ein Land, in dem ich mich zu Hause fühle." Zu sehen sind eine blonde Frau, ein Mann und zwei Kinder. Schon bei diesem Recht, dass so natürlich scheint, gibt es sicher viele Kinder, die nicht so leben. Dann geht es um Essen und Trinken, ein Dach über dem Kopf, Schule und ärztliche Versorgung. Alle Bilder sind passend zum Thema gemalt. "Ich habe gleich viele Rechte, egal ob ich ein Mädchen bin oder ein Junge" wird durch den Satz "Mädchen und Jungs sind gleich viel wert, alles andere ist verkehrt!" ergänzt.
Weiter geht es um die Gleichheit, egal, wie der Körper beschaffen ist. Kinder sollen keine Gewalt erleiden und nicht arbeiten müssen. Sie sollen beschütz werden und reine Luft atmen dürfen. Am Ende steht die Frage "Wann wird es so weit sein, dass jedes Kind der Welt in seinen Rechten erst genommen wird?"
Auf den letzen Seiten werden Begriffe, wie UNO oder UNICEFF erklärt und es gibt Links zu Seiten in denen die Rechte nochmals erklärt werden.
Ich finde es toll, dass Kinder ihre Rechte kennen, obwohl ich befürchte, dass allzu viele Kinder im Alltag rechtlos sind. Ein Buch, dass viele Fragen aufwerfen wird und vielleicht auch dazu führt, dass Kinder ihre Rechte fordern. Aber eine tolle Unterstützung unsere Kinder zu politischen, mündigen Bürgern zu erziehen.