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Veröffentlicht am 09.12.2017

Das Zimmermädchen und der (Eishockey-)Player

Hooked
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Klappentext: „Was sich liebt, das neckt sich ... Von allen Gästen des angesagtesten Luxushotels von Chicago geht Zimmermädchen Miranda niemand so auf die Nerven wie Jake Birch. Da die Wohnung des millionenschweren ...

Klappentext: „Was sich liebt, das neckt sich ... Von allen Gästen des angesagtesten Luxushotels von Chicago geht Zimmermädchen Miranda niemand so auf die Nerven wie Jake Birch. Da die Wohnung des millionenschweren Eishockey-Superstars renoviert wird, residiert er seit mehreren Wochen in einem großen Penthouse. Jeden Tag räumt sie seine Partyeskapaden auf, Frauen gehen bei ihm ein und aus - und eines Tages platzt Miranda der Kragen, ohne zu ahnen, dass sie damit Jakes Herz erobert. Völlig unbeeindruckt von seiner Berühmtheit, ist sie so ganz anders als all die Frauen, mit denen er sich bisher vergnügt hat. Er muss sie für sich gewinnen, muss sie besitzen. Doch Miranda scheint nicht nur die einzige Frau auf der Welt zu sein, die sich nicht zum Ziel gesetzt hat, die Mauern um das verschlossene Herz des unnahbaren NHL-Spieler einzureißen. Jake wurde ein Ultimatum gesetzt. Er bekommt sein Image in den Griff und gibt die Tochter des Vereinspräsidenten als seine feste Freundin aus, oder er verliert seinen Vertrag!“

Der Roman "Hooked" von Brenda Rothert umfasst insgesamt 31 Kapitel nebst Epilog und ist dabei durchweg kurzweilig geschrieben.

Die Kapitel werden abwechselnd aus der Ich-Perspektive von den beiden Protagonisten Miranda und Jake erzählt. Dadurch erhält man als Leser einen recht guten Einblick in die Gefühle und Gedanken der beiden. Sowohl Miranda, als auch Jake wurden mir schnell sympathisch und es war sehr unterhaltsam, ihre Wortgefechte zu verfolgen. Beide Charaktere haben Ecken, Kanten, ihre besonderen Eigenheiten und mit einer schweren Gegenwart bzw. Vergangenheit zu kämpfen. Das lässt zumindest die Protagonisten recht vielschichtig und authentisch wirken. Im Gegensatz dazu bleiben allerdings die Nebenfiguren für mein Empfinden leider ziemlich blass. Die Story ist aber vollkommen solide und vor allem sehr kurzweilig – natürlich ist das Geschehen stellenweise sehr vorhersehbar, dank der sympathischen Hauptpersonen hat mir das jedoch nicht so viel ausgemacht.

Fazit: durchweg gute Unterhaltung mit zwei sehr sympathischen Protagonisten!

Veröffentlicht am 08.12.2017

Leider nicht so mein Fall

Die Herren der Unterwelt 13: Schwarzes Versprechen
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Klappentext: „Lazarus lebt nur für sein Königreich, über das er mit eisernem Willen herrscht. Bis er die junge Cameo trifft. Er will alles tun, um ihr ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern … und sie in ...

Klappentext: „Lazarus lebt nur für sein Königreich, über das er mit eisernem Willen herrscht. Bis er die junge Cameo trifft. Er will alles tun, um ihr ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern … und sie in sein Bett zu führen. Doch sie trägt den Dämon der Trübsal in sich und kann keine Freude empfinden. Wenn sie es dennoch wagt, wird ihre Erinnerung daran gelöscht. Jeder Kuss, jede Berührung von ihm führt sie gefährlich nah an die Klippen des ewigen Glücks. Denn wenn sie sich ihm ganz hingibt, ist der Preis unerträglich hoch: Sie wird Lazarus für immer vergessen...“

Der Roman „Schwarze Versprechen“ von Gena Showalter umfasst insgesamt 30 Kapitel und ist schon der 13. Teil ihrer "Herren der Unterwelt"-Reihe.

Leider konnte mich die Geschichte von Cameo und Lazarus schon von Beginn an nicht richtig packen. Der Schreibstil war zwar angenehm flüssig, inhaltlich war mir allerdings schon der Start irgendwie zu langatmig. Weder die Welt, noch die Protagonisten konnten mein Interesse so richtig wecken und auch im weiteren Verlauf der Geschichte, hat sich daran leider nicht sonderlich viel geändert. Die Handlung war zwar ganz interessant, für mich aber einfach nicht mitreißend oder gar spannend genug. Schade, denn ich hatte mir hier doch ein wenig mehr versprochen.

Fazit: interessante Geschichte - nicht mehr, aber eben auch nicht weniger!

Veröffentlicht am 26.11.2017

Eine gelungene Vorgeschichte voller Fantasie und Abenteuer!

His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss
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Klappentext: „Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Dæmon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von ...

Klappentext: „Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Dæmon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von dem keiner wissen darf, ist es mit der Ruhe in dem alten Gemäuer vorbei. Auch Malcolm schließt das kleine Wesen, das in großer Gefahr zu sein scheint, sofort in sein Herz und setzt alles daran, es zu schützen. Der Name des Babys: Lyra Belaqua.“

Der Roman „Über den wilden Fluss“ von Philip Pullman umfasst stolze 557 Seiten und besteht dabei aus zwei Teilen, die sich aus insgesamt 25 Kapiteln zusammensetzen.

Es handelt sich hierbei um die Vorgeschichte der berühmten Fantasy-Reihe „Der Goldene Kompass – His Dark Materials“, die mich schon begeistern konnte. Auch hier konnte ich bereits nach wenigen Seiten super in das Geschehen und die fantastische Kulisse eintauchen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, erzählerisch und malt eine wunderbare Atmosphäre, in der man sich als Leser gleich wohlfühlt. Auch die Charaktere – allen voran Malcolm – haben mir sehr gefallen. Die Handlung ist sehr interessant gestrickt, stellenweise sogar sehr spannend und konnte meine Neugierde jedenfalls durchweg aufrecht erhalten. Allerdings gab es hier für mich auch einige Längen, die das insgesamt wirklich schöne Lesevergnügen doch ein wenig geschmälert haben. Dennoch hat mir dieses fulminante Fantasy-Abenteuer großen Spaß gemacht: man kann ganz wundervoll mit den Figuren mitgehen und ihr Schicksal ganz gespannt verfolgen!

Fazit: eine gelungene Vorgeschichte zum „Goldenen Kompass“!

Veröffentlicht am 25.11.2017

Absolut unterhaltsam!

Von FÜR IMMER war nie die Rede
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Klappentext: „Vor sechs Jahren trafen sie sich schon einmal – und waren froh, als sie sich nicht mehr sehen mussten. Nun sollen sie für einen Job das Traumpaar spielen … Ausgerechnet der! Das denkt FBI-Agentin ...

Klappentext: „Vor sechs Jahren trafen sie sich schon einmal – und waren froh, als sie sich nicht mehr sehen mussten. Nun sollen sie für einen Job das Traumpaar spielen … Ausgerechnet der! Das denkt FBI-Agentin Jessica Harlow, als sie für einen Undercover-Einsatz mit John Shepard zusammenarbeiten muss. Während ihrer harten Ausbildung in Quantico waren die beiden Rivalen und haben sich gehasst. Doch um einen korrupten Politiker zu überführen, müssen sie nun das glückliche Paar mimen.“

Der Roman „Von FÜR IMMER war nie die Rede“ von Julie James umfasst insgesamt 35 Kapitel und bietet dabei ganz solide Unterhaltung!

Ich muss gestehen, der Einstieg in das Buch viel mir irgendwie ein bisschen schwer. Der Schreibstil ist zwar von Beginn an sehr angenehm, aber irgendwie hab ich doch ein bisschen gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden. Danach fand ich den Handlungsverlauf jedoch sehr interessant und vor allem kurzweilig. Die Hauptfiguren waren mir sehr sympathisch und es hat mir großen Spaß gemacht, ihre abwechslungsreiche Geschichte zu verfolgen. Die Chemie zwischen den beiden kommt beim lesen ebenso gut rüber, wie die schlagfertigen Dialoge und auch an Spannung fehlt es keineswegs. Insgesamt bietet der Roman damit dann bis zum Ende rundum gute Unterhaltung!

Fazit: ein Buch voller Gefühle, Spannung und Humor mit tollen Charakteren!

Veröffentlicht am 25.11.2017

Passender Titel!

Wir sehen uns beim Happy End
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Klappentext: „Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer – Wie könnte die Welt ...

Klappentext: „Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer – Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will? Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen – und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht.“

Der Roman „Wir sehen uns beim Happy End“ umfasst insgesamt 33 Kapitel, sowie einige Blog-Einträge und sorgt dabei für entspannte Unterhaltung!

Der Einstieg in das Buch hat mir schon super gefallen! Der Schreibstil ist sehr angenehm, aber besonders die Idee mit dem Blog fand ich richtig klasse und so hat Ella gleich zu Beginn einige Sympathie-Punkte bei mir sammeln können, was doch echt von Vorteil war. Gerade in der ersten Hälfte des Buches konnte ich nämlich so manche ihrer Handlungen nicht unbedingt nachvollziehen, durch diesen positiven Einstieg hat mich das unterm Strich aber dann irgendwie nur recht wenig gestört. Ich war einfach immer neugierig, wie sich so manche Situation noch entwickeln wird und welche Hintergründe sich im weiteren Verlauf der Handlung noch so offenbaren werden – und wurde in dieser Hinsicht alles andere als enttäuscht. Der Roman ist absolut kurzweilig geschrieben und besonders das Ende hat den Gesamteindruck sehr gelungen abgerundet.

Fazit: eine insgesamt schöne Geschichte mit nur leichten Schwächen, die absolut unterhält!

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