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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2017

Gute Unterhaltung!

Ziemlich beste Mütter
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Klappentext: „Marie zieht nach Berlin, als der Vater ihres Sohns ihr nach 6 Jahren und 24 Quartalsbeziehungen eröffnet, dass er die Winter-Freundin heiraten wird. Aber auch 600 km von ihm entfernt ist ...

Klappentext: „Marie zieht nach Berlin, als der Vater ihres Sohns ihr nach 6 Jahren und 24 Quartalsbeziehungen eröffnet, dass er die Winter-Freundin heiraten wird. Aber auch 600 km von ihm entfernt ist das Leben nicht leicht. Die Einschulung ist die Schulhof-Version von Hölle: nur überehrgeizige Super-Mamis. Gut, dass es da noch Alexa, Katrin und Olivia gibt. Zusammen kann man wunderbar die anderen perfekt sein lassen. Aber gelingt es ihnen auch, Katrin bei ihrem Kinderwunsch zu unterstützen, Alexas Bindungsangst zu besiegen, die Mobbing-Attacken gegen Florians Lieblingslehrerin abzuwenden und vor allem: für Marie endlich eine neue Liebe zu finden?“

Der Roman „Ziemlich beste Mütter“ von Hanna Simon umfasst insgesamt 19 Kapitel auf 381 Taschenbuchseiten und sorgt dabei für richtig gute Unterhaltung!

Mir hat schon der Schreibstil der Autorin direkt gefallen: locker und mit einer passenden Portion Humor erzählt sie die Geschichte von Marie und ihren Freundinnen. Die Charaktere haben alle wirklich Persönlichkeit und wirkten auf mich einfach echt. Fast noch wichtiger war aber, dass mir besonders die vier Frauen sehr sympathisch waren und so hat es mir insgesamt richtig großen Spaß gemacht, die Geschehnisse zu verfolgen. Manches wirkte vielleicht ein wenig übertrieben, aber das war für meinen Geschmack noch absolut im Rahmen und hat mich nicht weiter gestört. Insgesamt war der Roman sehr angenehm zu lesen und hat mir so einige kurzweilige Lesestunden beschert!

Fazit: leichte Unterhaltung mit einer guten Portion Humor, echten Emotionen und sympathischen Figuren!

Veröffentlicht am 30.10.2017

Ein Buch voller EMails!

Um die Ecke geküsst
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Klappentext: „Melissa ist auf den Hund gekommen – den Hund ihrer Nachbarin, die ins Krankenhaus musste. Das hat sie nun von ihrer Hilfsbereitschaft! Wie soll sie sich als berufstätige Frau in New York ...

Klappentext: „Melissa ist auf den Hund gekommen – den Hund ihrer Nachbarin, die ins Krankenhaus musste. Das hat sie nun von ihrer Hilfsbereitschaft! Wie soll sie sich als berufstätige Frau in New York um die Deutsche Dogge kümmern? Hilfe muss her. Sie kontaktiert Max, den einzigen Verwandten der alten Dame. Doch der will sich im Urlaub mit seiner Supermodel-Freundin nicht stören lassen und schickt stattdessen seinen Kumpel John, der ihm noch einen Gefallen schuldet. John gibt sich als Max aus und hilft Melissa. Problem gelöst! Oder doch nicht? Denn John verliebt sich in Melissa und Melissa liebt Ehrlichkeit...“

Der Roman „Um die Ecke geküsst“ von Meg Cabot umfasst insgesamt 512 Seiten und ist dabei vollständig in EMail-Form gehalten.

Für mich war dies das erste Buch, das eine Geschichte ausschließlich mit EMails erzählt, das hat mir aber ausgesprochen gut gefallen. Mir wurde dieses Stilmittel auch nach mehreren hundert Seiten nicht langweilig, sondern hat mich vielmehr noch stärker an die Geschichte gefesselt. Aus einer Email, die ich mal eben noch lesen wollte, wurden schnell einige mehr und dadurch ließ sich das Buch für mich teilweise echt schwer aus der Hand legen. Den Schreibstil der Autorin habe ich als sehr spritzig, locker und auch humorvoll empfunden. Außerdem hat es mir auch sehr gefallen, die Figuren durch die EMails mal auf eine ganz andere Art und Weise als sonst so üblich kennenzulernen. Mel und John waren mir dabei auch sehr sympathisch und ich habe durchweg mitgefiebert, wie sie trotz der unglücklichen Ausgangslage wohl ihren gemeinsamen Weg finden werden.

Fazit: eine kurzweilige Geschichte aus lauter EMails – spritzig, humorvoll und mitreißend erzählt!

Veröffentlicht am 30.10.2017

Interessanter Auftakt!

Lady Midnight
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Klappentext: „Als ihre Eltern starben, war Emma Carstairs noch ein Kind, und um sie herum tobte der dunkle Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, Erzfeinde ...

Klappentext: „Als ihre Eltern starben, war Emma Carstairs noch ein Kind, und um sie herum tobte der dunkle Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute, dass ihre Eltern aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und zusammen mit ihren engen Freund und Seelenverwandten Julian Blackthorn hat die 17-jährige Emma Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Dort sorgt eine mysteriöse Mordserie für große Unruhe. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen – Zeichen, wie sie auch bei Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie Julian dadurch in große Gefahr bringt...“

Der Roman „Lady Midnight“ von der Autorin Cassandra Clare umfasst insgesamt stolze 800 Taschenbuchseiten und ist dabei in einen Prolog, 27 Kapitel und einen Epilog unterteilt.

Für mich war dieses Buch das erste Werk der Autorin und es hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen. Den Schreibstil fand ich soweit ganz in Ordnung, aber leider war der Einstieg in die Geschichte für mich dennoch ein wenig beschwerlich. Ohne jegliche Vorkenntnisse dieser absolut interessanten, aber eben auch außergewöhnlichen Fantasy-Welt waren es für mich doch recht viele Informationen auf einmal, was das Lesevergnügen gerade zu Beginn der Lektüre ein wenig geschmälert hat. Dann hat jedoch auch die insgesamt sehr spannend und vor allem fesselnd gestrickte Handlung immer mehr an Fahrt aufgenommen und ich konnte dieses – für meine Lesegewohnheiten schon sehr dicke – Buch doch kaum mehr aus der Hand legen!

Fazit: nach leichten Startschwierigkeiten ein wirklich fesselnder Auftakt einer interessanten Fantasy-Reihe!

Veröffentlicht am 30.10.2017

Rundum gelungenes Themenkochbuch!

Käts Lunchbox
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Klappentext: „Traubenbulgur mit Honigjoghurt und Walnüssen, Feurige Kokos-Bananen-Suppe, Griechisches Ciabatta-Sandwich mit Schafskäse und Pinienkernen, Süßkartoffel-Mango-Salat, Makkaroni mit Kürbiskern-Spinat-Pesto ...

Klappentext: „Traubenbulgur mit Honigjoghurt und Walnüssen, Feurige Kokos-Bananen-Suppe, Griechisches Ciabatta-Sandwich mit Schafskäse und Pinienkernen, Süßkartoffel-Mango-Salat, Makkaroni mit Kürbiskern-Spinat-Pesto oder Blaubeer-Kokos-Waffeln... Wer genug hat vom langweiligen Einheitsbrei in der Kantine findet hier viele tolle Lunchbox-Ideen für den Brunch, die Mittagspause oder einen Snack zwischendurch. Käts Rezepte sind wie immer international inspiriert und überwiegend vegetarisch, dabei kostengünstig, schnell zubereitet und natürlich unglaublich lecker! Zusätzlich sorgen wertvolle Tipps für stressfreie Vorbereitung und garantiert kleckersicheren Transport.“

Das handlich gestaltete Kochbuch „Käts Lunchbox“ von Katerina Dimitriadis enthält auf insgesamt 191 Seiten neben vielen hilfreichen Tipps rund 100 tolle Rezeptideen fürs Büro und überhaupt!

Aufgeteilt ist das Buch dabei in folgende sieben Kapitel:

Müsli, Porridge & Co.
Sandwiches & Burger
Salate & Taboulés
Eintöpfe & Suppen
Pasta
Herzhaftes aus Teig
Süßes to go

Mich hat dieses Kochbuch insgesamt sehr begeistert und vor allem inspiriert! Es ist super schön gestaltet, praktisch und übersichtlich, die meisten Rezepte werden mit ansprechenden Fotos präsentiert, es werden Abwandlungen aufgezeigt und viele nützliche Tipps geboten.

Aber der Reihe nach: ehe man in den umfangreichen Rezeptteil startet, werden einem hier allerlei interessante Informationen zu Einkaufsplanung, Vorbereitung und Verpackung an die Hand gegeben. Das war mir persönlich jetzt zwar nicht ganz so wichtig, rundet das Gesamtpaket aber sehr passend ab und ist durchaus wissenswert.

Die darauf folgenden Rezepte muss ich zunächst von der Gestaltung her sehr loben: auf jeder Seite erkennt man auf den ersten Blick neben der Zubereitungszeit auch, ob das jeweilige Gericht bereits am Vorabend zubereitet werden kann oder besser morgens frisch gemacht werden sollte und ob es eher für den warmen oder kalten Verzehr geeignet ist. Das finde ich sehr praktisch und gut durchdacht. Die Anleitungen selbst sind ebenfalls übersichtlich und leicht verständlich. Ausgelegt sind die angegebenen Zutatenmengen alle auf eine Portion, was ja auch Sinn macht. Allerdings muss ich gestehen, dass ich hier auch zahlreiche Ideen gefunden habe, die es sich für mich auch als „normales“ Essen hochzurechnen lohnt – aber das ist ein Luxusproblem!

Abgerundet wird das Buch dann noch mit Vorschlägen für ganze Wochenpläne, Büropartys, einer Übersicht an Themenrezepten und natürlich einem Index, der es einem leicht macht, ein bestimmtes Rezept schnell wiederzufinden.

Für mein Empfinden ist hier wirklich für jeden Geschmack und für jede Gelegenheit etwas Passendes dabei, zumal auch einiges vielseitig abwandelbar ist. Egal, wie viel Zeit einem für die tägliche Vor- bzw. Zubereitung zur Verfügung steht, Langeweile kommt mit diesem Buch sicher keine auf!

Fazit: handliches Format, tolle Gestaltung und viele ansprechende Ideen - absolut empfehlenswertes Kochbuch!

Veröffentlicht am 29.10.2017

Fesselnde Thriller-Unterhaltung!

The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum
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Klappentext: „Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung ...

Klappentext: „Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht? Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis? Wort für Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in die Katastrophe.“

Bei „The Ending“ von Iain Reid handelt es sich um einen relativ kurzen Thriller, der mich aber dennoch über weiter Strecken gut unterhalten konnte. Aufgeteilt ist das Buch in insgesamt 24 Abschnitte, wobei einige davon nur wenige Wortwechsel unbenannter Personen umfassen, während die „echten“ Kapitel aus der Ich-Perspektive erzählt werden.

Bereits nach wenigen Zeilen konnte mich dieses Buch so richtig packen! Der Schreibstil wirkt sehr nüchtern und erzeugt so eine oft recht beklemmende und beängstigende, für einen Thriller aber eben absolut passende Atmosphäre. Die gelegentlich zwischen den Kapiteln eingeschobenen Dialoge haben dazu gelungen beigetragen und meine Neugierde nur noch mehr geschürt!

Durch die Erzählung aus der Ich-Perspektive werden dem Leser zudem die Protagonistin und ihre Gedankengänge sehr gelungen vorgestellt. Ich muss gestehen, sehr sympathisch war sie mir nicht gerade, dennoch war ich schnell sehr neugierig, wie sich die Situation wohl weiterentwickelt. Stellenweise ist die Erzählung für meinen Geschmack – und gerade auch in Anbetracht der Kürze des Buches – ein wenig stark abgedriftet. Das hat sich auf die Spannung, die hier konstant durch die Zeilen getragen wird, aber nur wenig ausgewirkt. Mich konnte das Geschehen von Beginn an fesseln und dieser Effekt hat sich durch das ganze Buch gezogen, so dass ich es kaum aus der Hand legen konnte! Das Ende hat mich dann zwar nicht so ganz überzeugt, bis dahin habe ich den Thriller aber als durchaus gelungen empfunden.

Fazit: ein kurzer, aber fesselnder Thriller, den man – bis zum für meine Begriffe etwas weniger gelungenen Ende – nicht mehr aus der Hand legen kann!