Super Geschichte mit kleinen Hindernissen
We hunt the FlameHafsah Faizal entführt uns die Leserinnen in "We Hunt the Flame" nach Arawiya – eine arabische Welt, die ebenso magisch wie gefährlich ist.
Der Schreibstil des Buches ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürft, ...
Hafsah Faizal entführt uns die Leserinnen in "We Hunt the Flame" nach Arawiya – eine arabische Welt, die ebenso magisch wie gefährlich ist.
Der Schreibstil des Buches ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürft, da viele arabische Begriffe vorausgesetzt werden, die man so nicht wirklich kennt. Dennoch ist die Bildsprache sehr bildhaft und reich an Beschreibungen. Dies ermöglicht es die Protagonisten kennenzulernen, jedoch kommt man den Charakteren nicht wirklich nah. Die Erzählung bleibt stets oberflächlich und sehr zurückhaltend, was die Gefühlswelt angeht. Manchmal wirkt es fast schon gehemmt, da ich mir als Leser etwas mehr Gefühl und Knistern zwischen den beiden Hauptfiguren wünsche. Für die arabischen Begriffe gibt es am Ende des Buches ein Glossar das den Einstieg in diese faszinierende Welt erleichtern soll.
Im Mittelpunkt stehen zwei sehr interessante Protagonisten: Zafira, die unermüdliche Jägerin, deren Stärke und Entschlossenheit die Geschichte ausmachen, und Nasir, der "Prinz des Todes", dessen Persönlichkeit eine ganz andere Dynamik in die Geschichte bringt.
Dennoch machen sich beide Figuren auf die magische Reise durch Arawiya um ein bestimmtes Artefakt zu finden, mit dessen Hilfe der sich immer weiter ausbreitende Fluch gebrochen werden kann.
"We Hunt the Flame" ist ein Buch, das Leserinnen die Slowburn-Geschichten und einen detailreichen, bildhaften Schreibstil lieben.