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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2019

Odenwaldkrimi

Rache im Odenwald (Alexandra König ermittelt 3)
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Von Susanne Roßbach habe ich schon Die Tote im Odenwald gerne gelesen. Der Neue Roman
„Rache im Odenwald“ ist wieder gut gelungen. Es macht Spaß durch den Odenwald zu lesen, überhaupt, wenn man einige ...


Von Susanne Roßbach habe ich schon Die Tote im Odenwald gerne gelesen. Der Neue Roman
„Rache im Odenwald“ ist wieder gut gelungen. Es macht Spaß durch den Odenwald zu lesen, überhaupt, wenn man einige Orte kennt.
Auf Burg Frankenstein findet die Halloween feier statt. Hauptkommissar Tom und seine Verlobte Alexandra (Alex) besuchen das Fest und Alex findet eine Leiche.
Alex kann es nicht lassen, sie ermittelt auf eigene Faust und bring sich in Gefahr.
Tom macht sich Sorgen, obwohl er einiges von ihren Erkenntnissen gebrauchen kann.
Es gibt dann noch Eifersüchteleien.
Die Autorin lässt die verschiedensten Charaktere mitspielen. Ich konnte mich mit der Geschichte gut unterhalten. Der Roman ist leicht und locker geschrieben.

Es hat Spaß gemacht Alex zu begleiten.

Veröffentlicht am 12.09.2019

Ein interessanter Zustand.

Die guten Tage
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„Die guten Tage“ ist der erste Roman von dem serbischen Schriftsteller Marko Dinec.

Sein Protagonist fährt nach vielen Jahren von Wien nach Belgrad, weil seine Großmutter gestorben ist. Der Bus wird ...


„Die guten Tage“ ist der erste Roman von dem serbischen Schriftsteller Marko Dinec.

Sein Protagonist fährt nach vielen Jahren von Wien nach Belgrad, weil seine Großmutter gestorben ist. Der Bus wird der Gastarbeiter Express genannt und fährt täglich die Strecke.
Der junge Mann, ein Serbe, ist der Erzähler der Geschichte.
Seine Großmutter hat 4 Söhne und alle sind in dem grausamen Krieg der Balkanländer beteiligt und überzeugt im Recht zu sein.
Der Erzähler ist aus diesem Umfeld geflohen. Er beschimpft seinen Vater und seine Onkel mit direkter Sprache. Er wird als Feigling angesehen. Es ist schon eine eigenartige Familie.
Der Autor bringt uns die Zustände und Vergangenheit in Serbien nahe. Der Schreibstil ist modern und klar. Ein gutes Debüt.



Veröffentlicht am 09.09.2019

Erinnerung

Als ich jung war
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Der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein schreibt gute Romane.
Sein Roman „Als ich jung war“ ist für den österreichischen Buchpreis nominiert.

Der Protagonist Franz fotografiert bei Hochzeiten, ...


Der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein schreibt gute Romane.
Sein Roman „Als ich jung war“ ist für den österreichischen Buchpreis nominiert.

Der Protagonist Franz fotografiert bei Hochzeiten, die im Lokal seines Vaters und später seines Bruders feiern.
Dann stirbt gleich darauf eine Braut, so wie er sie beim fotografieren kennen lernt, ist sie eigenartig. Es soll Selbstmord sein.
Später ist da noch ein Professor, der sich auch umbringt. Dann kante Franz noch junge Frauen, die dann verschwunden sind.
Die Geschichte wird von Franz erzählt.
Es geht um Begehren, Schuld und Verdrängung.
Der Autor versteht es, Franz Zerrissenheit, Selbstmitleid und den Wunsch nach Glück nach zu vollziehen.
Sein Schreibstil ist ruhig und klar und etwas geheimnisvoll. Das Buch was sonst gut virtuos gemacht, lesenswert.


Veröffentlicht am 08.09.2019

Irische Jugend in den 50ern

Die Fünfzehnjährigen
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Den Roman „Die fünfzehnjährigen“ hat die irische Schriftstellerin Edna O’Brien schon 1960 geschrieben, sie ist schon 88 Jahre alt.Es ist der erste Teil einer Trilogie.Man kann sich nicht mehr vorstellen, ...


Den Roman „Die fünfzehnjährigen“ hat die irische Schriftstellerin Edna O’Brien schon 1960 geschrieben, sie ist schon 88 Jahre alt.Es ist der erste Teil einer Trilogie.Man kann sich nicht mehr vorstellen, das diese Bücher, damals im katholischen Irland, als zu freizügig, verboten wurde.
Zwei 14jährige Mädchen Kaitlin und Baba stehen in diesem Roman im Mittelpunkt. In den fünfziger Jahren war das Leben einer Frau, noch ohne Rechte. Bei Kaitlins Eltern, gab es Brutalität und die Angst steht im Vordergrund. Sie bekommt ein Stipendium für
eine Weiterbildung, da stirbt ihre Mutter. Baba und sie kommen in die gleiche Schule.

Die Autorin schreibt die Geschichte einfühlsam und klar. Es ist eine schöne Teenagergeschichte aus den 50er Jahren.

Veröffentlicht am 07.09.2019

Laufen gegen die Trauer

Laufen
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Von der Autorin Isabel Bogdan habe ich schon Der Pfau gerne gelesen. Der neue Roman „Laufen“ ist zwar ganz anders, aber auch besonders gut.

Es geht um eine Icherzählerin, die beim Laufen ihre Gedanken ...


Von der Autorin Isabel Bogdan habe ich schon Der Pfau gerne gelesen. Der neue Roman „Laufen“ ist zwar ganz anders, aber auch besonders gut.

Es geht um eine Icherzählerin, die beim Laufen ihre Gedanken kreisen lässt. Sie ist 43 Jahre alt und hat vor 1 Jahr ihren Lebenspartner verloren. Sie fängt zu Laufen an und versucht mit ihrer Trauer und Ärger fertig zu werden. Ein, ein, aus, aus, aus trainiert sie das Laufen um die Alster. Ihr Partner litt an Depressionen und sie gibt sich noch die Schild, das sie nicht früher bemerkt hat, das es ihm wieder schlechter ging. Wirklich traurig war, das seine Eltern und sie sich nicht gegenseitig stützen konnten.

Isabel Bogdan versteht es mit viel Einfühlungsvermögen die Trauerbewältigung in Worte zu fassen. Der spritzige fesselnde Schreibstil, lässt den Leser daran teilnehmen. Sie ist eine brillante Schriftstellerin, von der ich noch viele gute Romane erwarte.