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Veröffentlicht am 29.08.2023

Pssabler Krimi

Solothurn hüllt sich in Schweigen
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Solothurn hüllt sich in Schweigen, ist
der letzte Teil der 6teiligen Solothurn Kriminalromane, des Schweizer Schriftsteller Christof Gasser
Er schreibt viel über seine Solothurner Heimat. Für mich war ...



Solothurn hüllt sich in Schweigen, ist
der letzte Teil der 6teiligen Solothurn Kriminalromane, des Schweizer Schriftsteller Christof Gasser
Er schreibt viel über seine Solothurner Heimat. Für mich war es der erste Roman von ihm, den ich gelesen habe.
Ich bin nicht so ein richtiger Krimileser, hier interessierte mich die Gegend.
Er schreibt gut und detailliert.
In diesem Roman geht es um die üblichen Kommissare, den Drogenbossen und die Mafia.
Bis zur Mitte des Romans war ich begeistert, aber wurde es mir doch zu viel. Es wurde mir etwas lang, aber ich habe bis zum Schluss durchgehalten.

Alles in allem war es ein doch spannender Krimi.

Veröffentlicht am 26.08.2023

3 Generationen

Das Licht zwischen den Schatten
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Die Schriftstellerin Michaela Beck hat in ihrem Roman, Licht zwischen den Schatten, verschiedene Charaktere geschaffen.

Da ist den 1920er Jahre der 11jährige Konrad, er verliebt sich in die Mitschülerin ...



Die Schriftstellerin Michaela Beck hat in ihrem Roman, Licht zwischen den Schatten, verschiedene Charaktere geschaffen.

Da ist den 1920er Jahre der 11jährige Konrad, er verliebt sich in die Mitschülerin Selma.
Es ist kurz nach dem Krieg in der DDR,
die Pastorentochter Brigitte glaubt erst noch an Hitler. Sie behauptet sich immer wieder. Die findet sich dann plötzlich in der BRD wieder.

Dann ist da Jahre später, das Andre bei Pflegefamilien lebt, seine Eltern sollen tot sein. Er ist in einem Sportkader.
Er wünscht sich eigentlich ein Familienleben, aber das lernt er nicht kennen. Man weiß nie, wie seine Vergangenheit war, da wird oft nicht die Wahrheit gesagt.
Von den drei Personen wird abwechselnd von ihren Leben erzählt.
Interessant und spannend. Das hat die Autorin perfekt verwebt.
Ich habe das Buch verschlungen.






Veröffentlicht am 26.08.2023

Starke Familiengeschichte

Falls ich da war, habe ich nichts gesehen
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Die Autorin Michela Marzano versteht es mit klugen Worten den Leser zu begeistern. Falls ich das war, habe ich nichts gesehen
In ihrem Roman,Falls ich das war, habe ich nichts gesehen, befasst sie sich ...



Die Autorin Michela Marzano versteht es mit klugen Worten den Leser zu begeistern. Falls ich das war, habe ich nichts gesehen
In ihrem Roman,Falls ich das war, habe ich nichts gesehen, befasst sie sich mit der Vergangenheit ihres Großvaters.
In ihrer Familie, waren die Väter sehr dominierend. Das war zu der Zeit eigentlich überall so, aber hier sind sie sehr krass.
Die Autorin beschreibt ehrlich und direkt ihre Gedanken und Sorgen.Das sie sich ärgert, das sie viele Dokumente und Briefe nicht eher fand, kann ich verstehen. Da kann man Pech haben und man findet nichts mehr.
Das ihr Gr0ßvater Faschist war ist klar, aber sie sieht dann auch die Ungerechtigkeit, nach dem Krieg. Viele Personen haben es verstanden, wieder in der Politik Fuß zu fassen, andere werden diskriminiert.
Dann sind da noch die persönlichen Schwierigkeiten der Autoren.
Sie schreibt angenehm und das gefiel mir.


Die Autorin Michela Marzano versteht es mit klugen Worten den Leser zu begeistern. Falls ich das war, habe ich nichts gesehen
In ihrem Roman,Falls ich das war, habe ich nichts gesehen, befasst sie sich mit der Vergangenheit ihres Großvaters.
In ihrer Familie, waren die Väter sehr dominierend. Das war zu der Zeit eigentlich überall so, aber hier sind sie sehr krass.
Die Autorin beschreibt ehrlich und direkt ihre Gedanken und Sorgen.Das sie sich ärgert, das sie viele Dokumente und Briefe nicht eher fand, kann ich verstehen. Da kann man Pech haben und man findet nichts mehr.
Das ihr Gr0ßvater Faschist war ist klar, aber sie sieht dann auch die Ungerechtigkeit, nach dem Krieg. Viele Personen haben es verstanden, wieder in der Politik Fuß zu fassen, andere werden diskriminiert.
Dann sind da noch die persönlichen Schwierigkeiten der Autoren.
Sie schreibt angenehm und das gefiel mir.

Veröffentlicht am 23.08.2023

Vatersuche

Paradise Garden
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Elena Fischer hat mit ihrem Roman
„Paradise Garden“
eine interessante Geschichte gewebt.
Sie spielt mit Gefühle und Stimmungen und Orten.
Das Buch hat mich sofort gefesselt.
Es geht um Beziehungen ...



Elena Fischer hat mit ihrem Roman
„Paradise Garden“
eine interessante Geschichte gewebt.
Sie spielt mit Gefühle und Stimmungen und Orten.
Das Buch hat mich sofort gefesselt.
Es geht um Beziehungen zwischen Mutter und Tochter.
Die 14 jährige Bilie und ihre Mutter Marka wohnen in einem Hochhaus, in denen nur arme Leute wohnen. Trotzdem vermisst Bilie nichts.
Als dann ihre Großmutter aus Ungarn anreist kommt es zu streit und Marika verunglückt.
Jetzt will Bilie ihren Vater suchen, sie hat nur ein Foto von sich und ihrer Mutter und dem Arm des vermeintlichen Vaters und weiß ungefähr wo sie hinmusst.

Sie schnappt sich den alten Nissan und fährt los. Gut das ist vielleicht etwas unrealistisch, aber es macht Spaß ihre Reise mit zu erleben.
Die Autorin schreibt das besonders einfühlsam und witzig. So wie sie den Teenager schildert, ist einfach toll.

Es ist eine unterhaltsame Lektüre.
Gerade habe ich gesehen, das der Titel beim diesjährigen Buchpreis nominiert ist. Ich drücke die Daumen.

Veröffentlicht am 22.08.2023

Britische Art

Bournville
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Der Schriftsteller Jonathan Coe zeigt uns in seinem Familienepos „Bournsville“ die Geschichte der Mary Lamb. Sie ist Kind, Mutter, Großmutter und schließlich Urgroßmutter.
Es gibt viele schöne Dialoge ...



Der Schriftsteller Jonathan Coe zeigt uns in seinem Familienepos „Bournsville“ die Geschichte der Mary Lamb. Sie ist Kind, Mutter, Großmutter und schließlich Urgroßmutter.
Es gibt viele schöne Dialoge und es kommen viele Personen zu Wort.
Der Autor geht wie in seinen anderen Romane auf die sozialen Fragen und den Zustand der britischen Nation ein.
Man erfährt wie die Brieten das Kriegssender feiern. Dann geht es über die Krönung der Elizabeth dis zur Hochzeit von Charles und Diana. Es ist ja witzig, wie das Volk, bei diesen Ereignissen mitfeiern. Da darf keine Rede der Regierenden verpasst werden.
Der Brexit kommt zu Wort und dann kommt die Pandemie.
Sie macht auch vor dieser Familie kein Halt. Die Einsamkeit der Mary ist erschreckend, aber das habe wir ja alle mitgemacht.
Jonathan Coe lässt auch die vielen verschiedenen Ansichten der Familie genau miterleben.
Das alles sind viele verschiedene Eindrücke.
So kennt man alle Ansichten und wir lernen das echt britische Leben kennen..
Das alles wird zu einer wunderbaren Lesezeit.