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Veröffentlicht am 24.05.2023

Brüder

Die Orte, an denen meine Träume wohnen
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Felwine Sarr ist ein senegalesischer Sozialwissenschaftler, Autor und Musiker.

Die Orte, an denen meine Träume wohnen, ist sein erster Roman.Es geht um 2 Brüder Foude und Bouhel.
Der Autor zeigt die ...



Felwine Sarr ist ein senegalesischer Sozialwissenschaftler, Autor und Musiker.

Die Orte, an denen meine Träume wohnen, ist sein erster Roman.Es geht um 2 Brüder Foude und Bouhel.
Der Autor zeigt die senegalesische Mythologie und die Riten.
Foude bleibt in der Heimat und wird Schreiner.
Bouhel studiert im Ausland und hat sich in die Polin Olga verliebt.Man muss sich konzentrieren um den Roman richtig zu verstehen.
In Polen endet es tragisch und Bouhel geht in die Schweiz in ein Kloster.

Die Schicksalswege der beiden Brüder sind sehr unterschiedlich.
Der Autor schreibt mit betont poetischen Flair.

Veröffentlicht am 23.05.2023

Freunde auf Rügen

Wo du mich findest
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Das Buch von der Schriftstellerin Anne Barns habe ich eigentlich genommen, weil ich den Badeanzug mal besessen habe. Das hat sich dann gelohnt, auch den Roman zu lesen
Der Roman „Wo du mich findest“ ist ...


Das Buch von der Schriftstellerin Anne Barns habe ich eigentlich genommen, weil ich den Badeanzug mal besessen habe. Das hat sich dann gelohnt, auch den Roman zu lesen
Der Roman „Wo du mich findest“ ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, allerdings ist die Liebe nicht dominant..
Die Autorin schreibt fantastisch und lässt uns Sophies Emotionen miterleben.
Sophie ist Übersetzerin, das ist zwar eine interessante Arbeit, aber auch eine einsame.
Sie hat ihren Vater verloren und ihre beste Freundin ist gestorben, aber die hat ihr ihre Hündin Josie hinterlassen. Dann kriselt es auch noch in ihrer Ehe.

Als sie bei ihrem Urlaub auf Rügen einen Mann kennenlernt, den sie mit Kaffee begossen hat, kommt der Nachts i ihren Träumen vor.
Die Suche nach ihm beschert ihr ein paar neue Freunde.

Der Roman ist richtig schön gefühlvoll.

Veröffentlicht am 23.05.2023

geGroßartis Debüt

Memphis
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Die amerikanische Schriftstellerin Tara M. Stringfellowscjreibt in ihrem Roman
„Memphis“ über drei Generationen einer schwarzen Familie in Memphis.

Es ist ein Amerikanisches Epos über die Politik ...



Die amerikanische Schriftstellerin Tara M. Stringfellowscjreibt in ihrem Roman
„Memphis“ über drei Generationen einer schwarzen Familie in Memphis.

Es ist ein Amerikanisches Epos über die Politik Amerikas und und deren Rassismus.

1940 heiratet Hazel einen Mann, der seine Einberufung schon in der Tasche hatte. Nach dem Krieg wird er der erste schwarze Polizist in Memphis. Hazel war hochschwanger als er ermordet wurde.
Ihre Töchter haben bei ihrer Männerwahl kein gutes Händchen. Miriam kommt mit zwei Töchtern wieder ins Elternhaus.

Die Autorin schreibt realistisch über diese Familie. Es ist eine Geschichte über viel Gewalt und Ungerechtigkeit .

Es ist ein Buch, das zeigt wie stark Frauen sind.
Wer die Romane von Tomi Morissen schätzt, wird auch diesen Roman schätzen.

Veröffentlicht am 18.05.2023

Traurige Lebenswege

Jahrhundertsommer
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Die Schriftstellerin Alice Grünfelder besticht in ihrem Roman Jahrhundertsommer mit gelungenen Dialogen.
Nur der Titel ist mir etwas unpassend, denn es geht nicht nur um einen Sommer sondern um Jahrzehnte.
Es ...



Die Schriftstellerin Alice Grünfelder besticht in ihrem Roman Jahrhundertsommer mit gelungenen Dialogen.
Nur der Titel ist mir etwas unpassend, denn es geht nicht nur um einen Sommer sondern um Jahrzehnte.
Es geht um eine Familie, die wenig Perspektive hatte.Die Mutter Magda ist fleißig aber das Geld reichte nicht hin und her. Ihre Kinder Jürgen, Ursula und Ellen haben auch ihre Probleme, nur von Jürgen hört man nicht viel.
Dann ist da noch der Enkel Viktor, der mehr Recht als Billig durchs Leben schlittert.
Von den vier Personen werden abwechselnd immer Geschichten erzählt.
Der Roman liest sich gut, aber etwas deprimierend. Die Autorin versteht es gut diese Geschichte zu schreiben.

Veröffentlicht am 17.05.2023

Indigene Gesellschaftsgeschichte.

Jahr der Wunder
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Die Schriftstellerin Louise Erdrich besticht mit ihrem Roman „Jahr der Wunder“. Sie greift die Probleme der indigenen Bevölkerung auf.
Erst hatte ich mit der Protagonistin Tookie meine Probleme.
Als sie ...


Die Schriftstellerin Louise Erdrich besticht mit ihrem Roman „Jahr der Wunder“. Sie greift die Probleme der indigenen Bevölkerung auf.
Erst hatte ich mit der Protagonistin Tookie meine Probleme.
Als sie dann in Louises Buchhandlung arbeitet, entfaltet sie sich. Das sie von Floras Geist verfolgt wird, ist mir bis zum Schluss nicht ganz klar, ob es sich vielleicht nur in ihrem Kopf stattfindet.

Nach der Hälfte steckte ich in einem Sog und mochte das Buch fast nicht unterbrechen. Die Autorin schreibt angenehm flüssig und spannend.
Witzigerweise spielte sie in dem Roman auch mal mit.
Der Roman spielt bis in die gegenwärtige Zeit, auch der Coronavirus war akut.

Der Roman ist auf jeden Fall lesenswert. Ich wurde gut unterhalten.